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Land: Tibet
Termin: 12.09.2010 - 03.10.2010

- 8 Trekkingtage an der Everest-Makalu-Nordostseite
- Vom grünen Arun-Tal bis in die Eisregionen
- Besuch im Kloster Rongbuk und im Everest-Basislager
- Kulturelle Höhepunkte Lhasa, Shigatse und Gyantse
Nach einem spektakulären Flug zwischen Everest und Makalu landen Sie im Tal des
Yarlung Tsangpo und fahren nach Lhasa, auf 3.650 m gelegen. Zwei volle Tage stehen
hier für Besichtigungen zur Verfügung. Weitere Stationen bis zum Beginn des großen
Trekkings an der Ostseite von Makalu und Everest sind Gyantse und Shigatse mit
dem berühmten Kloster Tashilunpo. Nach diesem kulturbetonten Teil der Reise, der
auch Ihrer Akklimatisation dient, führt der Weg in den Himalaya.
Durch die grünen Wald- und Weidelandschaften des Kharta- und Kama-Tales geht
es an Seen vorbei über die Pässe Shao (4.970 m) und Langma (5.270 m). Hier erleben
Sie die Nordseite von Makalu und Chomolonzo sowie die Ost- und Nordseite des Mt.
Everest. Neben den „Eisriesen" begeistert hier vor allem die für Tibet ungewohnt
üppige Flora. Nach dem Trekking fahren Sie mit Allradfahrzeugen zum Kloster Rongbuk
an der Nordseite des Mt. Everest. Sie besuchen das Everest-Basislager auf rund
5.200 m gelegen. Von der Nordseite sind diese imposanten Achttausender noch beeindruckender
als von Süden, da sie direkt aus dem Hochland von Tibet aufragen. Über Tingri
und Zhangmu fahren Sie zurück nach Kathmandu.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Gulf Air von Frankfurt nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Ankunft
Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt und Transfer zu unserem Hotel.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; [A]
3. Tag Flug nach Lhasa
Von Kathmandu fliegen wir nach Lhasa. Die „Idealfluglinie" führt entlang Shishapangma,
Gauri Shanker, Melungtse, Cho Oyu, Everest, Lhotse, Makalu und dann nach Norden.
Der spektakulärste Teil des Fluges - fünf Achttausender in einer Reihe - dauert
knapp 10 Minuten. Vom Flughafen fahren wir ca. 2 Stunden nach Lhasa in unser Stadthotel,
wo wir aufgrund der Zeitverschiebung am frühen Nachmittag eintreffen. Schon von
weitem sehen wir das Wahrzeichen der Stadt, den Potala. Nachmittags können wir
vielleicht schon einen Bummel durch die Altstadt machen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel (3 Nächte) [FMA]
4.-5. Tag Lhasa - Besichtigungen
Zwei Tage stehen uns für den Besuch von Lhasa zur Verfügung. Im Mittelpunkt unserer
Besichtigungen stehen der Jokhang und die angrenzenden Straßen, der Potala-Palast
und die beiden Klöster Drepung und Sera. - Der Jokhang ist Tibets bedeutendster
Tempel. Alle Straßen der Stadt führen zu dieser Anlage aus dem 7. Jh., die den
Jobo Shakyamuni, die heiligste Buddha-Statue Tibets, beherbergt. Auf dem Barkhor
(der Name bedeutet „mittlerer Rundgang" und bezeichnet den Weg der Pilger) kann
der Jokhang umwandelt werden.
Der Potala Palast thront auf einem 130 m hohen Felssockel über der Stadt. Mitte
des 17. Jhts vom 5. Dalai Lama Lobsang Gyatso erbaut, wurde er von dessen Nachfolgern
erweitert. Der Komplex besitzt ca. 1000 Räume, darunter prunkvoll ausgestattete
Kapellen.
Wir besuchen auch den sogenannten „Juwelenpark", Norbulingka, die Sommerresidenz
des Dalai Lama, sowie die Klöster Drepung („Reishaufen") und Sera. Sie zählen
zu den großen Gelugpa-Klöstern und wurden zum Studium der buddhistischen Lehre
von Schülern des Gelugpa-Ordens (gelug bedeutet „tugendreich") gegründet. Als
geistiger Vater gilt der 1357 geborene Gelehrte Tsongkhapa, der bestrebt war,
die Reinheit von Lehre und Ethik zu wahren. Das Kloster Sera wurde unter einer
Klause errichtet, in der Tsongkhapa mehrere Jahre gelebt, meditiert und geschrieben
hat.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
6. Tag Lhasa - Gyantse
Die Route führt zunächst ins Tsangpo-Tal und dann hinauf auf den Kamba La (4.794
m), von dem sich ein phantastischer Blick bietet. Unterhalb liegt der riesige
türkisfarbene, mineralreiche Yamdrok Yumtso mit dem heiligen Berg Donang Sangwari
(5.340 m) auf einer der Halbinseln. Im Hintergrund erheben sich die Schneegipfel
des Nojin Gangzang (7.191 m) und der Jangzang Lhomo. Vorbei am Ort Nakartse geht
es über den 5.010 m hohen Karo La und den Simi La nach Gyantse (ca. 3.900 m).
Gewaltige Gletscher, die vom Nojin Gangzang herunter kommen, reichen weit ins
Hochtal am Karo La hinab. Jenseits des Simi La erreichen wir die "Kornkammer Tibets"
mit vielen Gerste-Feldern.
Gyantse, einst drittgrößte Stadt Tibets nach Lhasa und Shigatse, liegt im Schutz
mehrerer Hügel am Nordufer des Flusses Nyang. Gut erhaltene Klöster prägen das
heute noch traditionelle Stadtbild. Auf einem Berg über Gyantse thront der wieder
aufgebaute Dzong (Festung). Am Nachmittag besuchen wir den berühmten, künstlerisch
reich ausgestatteten Kumbum Chörten (15. Jh.) in der Klosteranlage Palkor Tschöde.
Sollten wir die Besichtigungen heute nicht mehr schaffen, werden wir diese am
nächsten Morgen nachholen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
7. Tag Gyantse - Shigatse
Nach einer relativ kurzen Fahretappe erreichen wir mittags Shigatse, die zweitgrößte
Stadt Tibets. Wir beziehen unsere Zimmer in einem Hotel und essen zu Mittag. Am
Nachmittag sehen wir uns das Kloster Tashilunpo ("Segensberg") an - seit dem 16.Jh.
Sitz des Panchen Lama, der neben dem Dalai Lama der ranghöchste Würdenträger der
Gelugpa-Schule ist.
Das Kloster gehört neben Sera, Drepung und Ganden nicht nur zu den wichtigsten
Gelbmützenklöstern Zentraltibets, sondern auch zu den schönsten Anlagen des Landes.
Rot ist die vorherrschende Farbe der aus zahlreichen Gebäuden bestehenden Klosterstadt.
Vor den höheren Bauten mit goldglänzenden Dächern liegen die niedrigeren, weißen
Wohnhäuser der etwa 600 Mönche, die heute im Kloster leben. Ein Rundweg, an dem
Gebetsmühlen, Reliefinschriften und kleine Schreine zu finden sind, verläuft um
das Kloster, das von Pilgern im Uhrzeigersinn umwandelt wird. - Ein Spaziergang
führt uns auch zum Markt von Shigatse.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
8. Tag Shigatse - Shegar Dzong
Wir machen einen Abstecher in die ehemalige Staatsdruckerei Narthang. Danach
geht es auf dem Arniko Highway über den Tsuo La (4.500 m) und den Lhakpa La (Jia
Tsuo La, 5.220 m) weiter nach Shegar Dzong, dem „weißen Kristallschloss". Mit
etwas Glück sehen wir die schneebedeckten Gipfel von Everest und Lhotse bereits
auf der Fahrt. Am Nachmittag wollen wir das Kloster Shegar besuchen. Während der
Kulturrevolution völlig zerstört, ist der Lhakhang inzwischen wieder aufgebaut
(Lhakhang = Tempel oder sakrale Räume innerhalb von Festungen und Klöstern). Über
dem Kloster schmiegen sich die Ruinen der Festung an den steilen Hang.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus [FMA]
9. Tag Shegar Dzong - Kharta (3.750 m)
Wir fahren auf den Pang La (5.200 m), von dem sich bei klarer Sicht ein traumhafter
Blick bietet; er reicht vom Kanchenjunga bis zur Annapurna. Anschließend führt
die Route über Peruche (Zhaxizom) weiter nach Kharta (3.750 m). Der kleine Verwaltungsort
am Phung Chu (Arun Fluss), unweit der nepalesischen Grenze, ist der Ausgangspunkt
unseres Trekkings.
Fahrzeit: 5-6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
10. Tag Das Trekking beginnt!
Am Morgen erwarten wir die Tragtiere und unser Gepäck wird auf die Yaks gepackt.
Mit unserer Begleitmannschaft und den Tieren brechen wir am späten Vormittag zum
Trekking auf. Der Weg führt zunächst sanft ansteigend das Tal entlang. Noch herrscht
vorwiegend „typisch tibetische" Vegetation vor, aber Edelweißbüschel mit, je nach
Jahreszeit, riesigen Blüten durchsetzen die Hänge, ebenso verschiedene Enzianarten,
Fingerkraut, Sonnenröschen und Rosenbüsche. Durch den aus Indien herüberwirkenden
Sommermonsun ist die Vegetation in diesem entlegenen Trekkinggebiet Zentraltibets
üppig. Auf der anderen Talseite liegen kleine Dörfer, in einem Wacholderwäldchen
eine Klosteranlage.
Nach ca. 3 Stunden erreicht man bei einem Dorf, das durch große, alte Birken
auffällt, die Abzweigung zum Shao La. Etwa 20 Minuten geht es nun steiler hinauf
zum 4.045 m hohen Pass Kumba Kang La, in dessen Nähe wir eine Mittagspause einlegen.
Rund eine Stunde Gehzeit ist es noch bis zu unserem Zeltplatz auf 4.280 m. Der
Weg führt wieder etwas steiler an einer Rampe hinauf in das Bachtal zurück, das
von vielen Azaleenbüschen, kleinen Weiden und Erlen durchsetzt ist. Ein bequemer
erster Tag!
Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
11. Tag Trekking - Shurim Tso (4.550 m)
Auch heute haben wir einen einfachen Wandertag vor uns, der unserer Akklimatisation
vor der Überquerung des folgenden hohen Passes dient. Etwa 15 Minuten vom Zeltplatz
entfernt geht es über eine Stein-/Holz-Brücke, dann entlang dem orographisch linken
Ufer über mehrere Rampen und flache Zwischenstücke, zum Teil über Blockgestein,
dann wieder über mit Azaleen, Zwergerlen, Enzian, Knöterich und Edelweiß bewachsene
Almwiesen zum großen Shurim Tso (4.550 m), den wir nach ca. 3 Stunden erreichen.
Wer möchte, kann noch einen kleinen Ausflug zum nächsten See, dem Shao Tso, machen.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
12. Tag Trekking - Joksom
Zunächst folgen wir dem Pfad zum Ende des Sees, dann beginnt der Anstieg, in
mehreren Stufen, zum 4.970 m hohen Shao La. Die Spitzkehren sind gut angelegt
und teilweise recht steil. Über dem Shurim Tso liegt noch einmal ein großer See,
der Shao Tso, auf den man beim Aufstieg hinabblickt. Vor dem letzten Steilstück
geht es fast eben an einem Gletschersee entlang, dann folgt links der Anstieg
zum Pass. Bei guter Sicht ein herrlicher Fernblick!
Der Abstieg, auf gut angelegtem Weg, führt hinunter auf einen grünen Bergrücken,
der Metog Tsalching (Blumengarten) genannt wird. Danach geht es steil abwärts,
teilweise durch Geröll. Da es feucht genug ist, gedeiht hier der Riesenrhabarber
und mit Knöterich bewachsene „Kissen" bedecken den Hang - rot leuchtend, je nach
Jahreszeit. Am Ende des Abstiegs (4.170 m) folgen wir dem Flusslauf talauswärts.
Das ganze Tal wird von kleinen Flussläufen und Bächlein durchzogen, die während
der nächsten 1½ -2 Stunden immer wieder überquert werden müssen. Malerisch bewachsene
Findlinge und eine üppige Flora (jahreszeitlich bedingt) belohnen uns auf dem
mitunter feuchten Weg durch dieses schöne Tal.
Über Trittsteine und einen kleinen Steg überqueren wir schließlich den Fluss
und schlagen in Joksom, einer Wiese am Waldrand, unsere Zelte auf.
Gehzeit: 6h; Zelt [FMA]
13. Tag Trekking: Joksom - Mikpik - Tsona - Hochalm
Gleich hinter dem Zeltplatz steigen wir auf schönem Zickzackweg durch herrlichen
Zedernwald mit Blick auf das Kama Chu-Tal die ersten 150 Höhenmeter steil hinauf
zum Nadong La, der das Ende der Steigung markiert. Von dort bietet sich bei gutem
Wetter eine prachtvolle Sicht! Durch Hochmoor und über Almwiesen wandern wir weiter
nach Mikpik (4.315 m), einer schön gelegenen Hochalm. Nach Mikpik sind es noch
45 Minuten den Hang entlang auf einem Panoramaweg (bei gutem Wetter) durch Wiesen
nach Tsona (schwarzer See, 4.295 m), wo wir unsere Mittagspause verbringen. Der
Weg führt uns immer in leichtem Auf und Ab weiter den Hang entlang. Es geht eine
Kuppe hinauf, von der sich bei gutem Wetter ein grandioser Panoramablick bietet:
Chomolungma, Lhotse, Pethangtse, Makalu und Chomolonzo zeigen sich. Auf einer
Hochalm zelten wir auf einem schönen Platz.
Gehzeit: 4h; Zelt [FMA]
14. Tag Trekking: Panoramaweg - Hochalm
Immer im Anblick der grandiosen Berglandschaft - der Chomolonzo zum Greifen nahe
auf der anderen Talseite, dahinter das Makalu-Massiv - wandern wir auf dem Panoramaweg
weiter. Von der ersten Kuppe können wir bei klarem Wetter bis zum Everest sehen.
Vorbei an Gletscherseen, über eine weitere Kuppe und durch das Tal des Shalou,
dessen Wasserstand monsunabhängig ist, geht es hinauf auf einen Pass mit Blick
auf Makalu und den ehemaligen Kangshung Gletscher. In 45 Minuten haben wir unseren
Zeltplatz auf einer Hochalm erreicht. Am Nachmittag finden wir Gelegenheit, die
Umgebung zu erkunden.
Gehzeit: 3h; Zelt [FMA]
15. Tag Trekking - Shurim Tso (4.990 m)
Unsere Route führt hinauf auf 4.990 m zum Shurim Tso am Fuß des Langma La. Auf
einem Zwischenplateau, das zur Blütezeit über und über mit Enzian bedeckt ist,
wandern wir in mehreren parallel ausgetretenen Bahnen etwa knöcheltief durch eine
mit Azaleen bewachsene Ebene. Etwa eine Stunde gehen wir fast eben weiter, mit
jedem Schritt wird bei gutem Wetter die Aussicht noch eindrucksvoller, zu sehen
ist auch der Rakbar-Gletscher. Der linke Moränenkamm ist trotz der großen Höhe
immer noch mit Rhododendren und Wacholder bewachsen. Nun geht es kontinuierlich,
aber nicht besonders steil und unterbrochen von einem weiteren kleinen Zwischenplateau
mit kleineren, flachen Seen zum Shurim Tso hinauf.
Gehzeit: 4,5h; Zelt [FMA]
16. Tag Trekking: Langma La (5.350 m) - Shomale (4.220 m) - Alm Lhatse
Aufstieg zum Langma La (5.350 m)! Der Weg wird von Nomaden begangen und ist gut
angelegt. In kleinen und großen Kehren führt er über Blockfelder, kleine Wiesenflecken
und feste Geröllhänge. Bei günstigen Witterungsbedingungen ein unerwartet leichter
Passanstieg auf 5.350 m und ein phantastischer Blick! (Bei Eis kann der Passanstieg
kritisch sein.)
Der Abstieg führt über mehrere Steilstufen, aber immer auf gut angelegtem Zickzackweg,
zuerst auf eine Almwiese, dann über Almmatten, Enzianwiesen, Wacholder- und Rhododendrenhänge
hinunter nach Shomale (4.220 m). Vor dem großen, steilen, aber problemlosen Abstieg
zur Alm Lhatse kommt man an einem See vorbei, der die Form der tibetischen Laute
hat und auch so genannt wird, Sgrasnan.
Gehzeit: 6-7h; Zelt [FMA]
17. Tag Letzte Trekkingetappe - Fahrt nach Rongbuk
Gleich nach Shomale steigen wir auf einem breiten Pfad ins Kharta-Tal hinab.
Das üppige Grün wird allmählich von Gerstenfeldern und - je nach Jahreszeit -
leuchtend roten Wolfsmilchgewächsen abgewechselt. Durch den Ort Lhundrubling wandern
wir in ca. 3 Stunden zum Ausgangsort zurück und fahren nach Rongbuk (5.030 m).
Hier beeindruckt der Everest mit seiner steilen Nordseite.
Gehzeit: 3h; Zelt [FMA]
18. Tag Rongbuk - Old Tingri
Der Vormittag steht uns zur Verfügung, um die Umgebung zu erkunden und das Kloster
Rongbuk zu besuchen. Von einem Aussichtpunkt haben wir eine atemberaubende Sicht
auf die Everest-Nordwand. Am Nachmittag fahren wir nach Old Tingri.
Gästehaus [FMA]
19. Tag Old Tingri - Zanghmu
Hoffentlich haben wir heute noch einmal klare Sicht auf dem Weg über den Lalung
La/ Nyelam Tong La (5.010 m), unseren letzten Pass auf dieser Route. Durch das
Sun-Kosi-Tal fahren wir zum Grenzort Zhangmu. Auf dieser Strecke kommt es in der
Monsunzeit durch heftige Regenfälle immer wieder zu Erdrutschen, eventuell müssen
wir einige Streckenabschnitte zu Fuß zurücklegen.
Gästehaus [FMA]
20. Tag Zanghmu - Kathmandu
Heute bewältigen wir die restlichen Kilometer auf manchmal etwas abenteuerlicher
Straße (je nach Witterungsbedingungen) bis Kathmandu.
Hotel [FMA]
21. Tag Kathmandu
Dieser Tag in Kathmandu steht zur freien Verfügung und dient auch als Reservetag,
falls unterwegs nicht alles planmäßig verlaufen ist. Am späten Nachmittag werden
wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland
[FMA]
22. Tag Rückflug
Ankunft am Morgen und Weiterreise zu unseren Heimatorten.
Leistungen
- Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt,
- Flug Kathmandu – Lhasa, Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze kostenlos
- Übernachtungen in Hotels, Gästehäusern und Zelten; Vollpension
- Transfers, Besichtigungs- und Überlandfahrten
- Hauser-Reiseleiter/in, örtliche Führer, Begleitmannschaft beim Trekking, Tragtiere
- Eintrittsgebühren; höhenmedizinische Überdruckkammer; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Visagebühren für Tibet/China Sammelvisum Euro 120,-; für Nepal ca. Euro 40,-;
- Getränke, Trinkgelder (rechnen Sie mit Euro 5,- pro Tag),
- der Einzelzimmer-Zuschlag,
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie persönliche Ausgaben;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Dieses anspruchsvolle Trekking für geübte Wanderer erfordert sehr gute Kondition,
Ausdauer und Trittsicherheit für 4- bis 8-stündige Tagesetappen. Die zu bewältigenden
Höhenunterschiede betragen pro Tag 300 bis 650 m im Aufstieg und bis zu 1.050
m im Abstieg.
Während der Wanderungen und Fahrten befinden Sie sich größtenteils in ungewohnter
Höhe, Sie überschreiten über 4.000 bzw. 5.000 m hohe Pässe. Die Gefahr einer Höhenkrankheit
darf nicht unterschätzt werden. Langsames und stetiges Gehen wird unbedingt empfohlen.
Beachten Sie hierzu bitte die Höheninformationen in unseren Hauser-Reiseinformationen.
Die langen Fahretappen auf schlechten Straßen stellen extrem hohe Anforderungen
in physischer und in psychischer Hinsicht. Sie erfordern Durchhaltevermögen und
„Sitzfleisch". Für Personen mit Herz- und Kreislaufproblemen sowie für Personen
mit Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenproblemen) ist diese Reise nicht geeignet.
Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, um prüfen
zu lassen, ob Sie den Anforderungen dieser Tour (sehr wichtig: auch Höhenverträglichkeit)
gewachsen sind. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein. Halten Sie gegebenenfalls
bitte auch mit dem zuständigen Spezialisten für diese Reise Rücksprache.
Während des Aufenthalts in Tibet übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten (während
des Trekkings), landesüblichen Hotels und Gästehäusern. Diese sind teilweise äußerst
einfache Unterkünfte, d.h. sie bieten wenig Komfort und sind mit einfachsten sanitären
Anlagen ausgestattet, die u.U. außerhalb des Zimmers liegen. Der Service in den
„Hotels" und Gästehäusern darf nicht am europäischen Standard gemessen werden.
In den Gästehäusern können Doppelzimmer nicht garantiert werden, Übernachtung
in Mehrbettzimmern ist möglich.
Die Küche ist für europäische Geschmacksnerven ungewohnt und die hygienischen
Bedingungen sind „anders" als bei uns. Für die Wanderungen benötigen Sie einen
Tagesrucksack, in dem Sie das Notwendigste (z.B. Pullover, Trinkwasserflasche,
Regenschutz etc.) bei sich tragen. Eine Begleitmannschaft übernimmt den Transport
des Hauptgepäcks und der Ausrüstung, kocht und serviert. Dennoch möchten wir Sie
bitten, kameradschaftlich und aktiv bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Auf-
und Abbau der Zelte etc.) mitzuhelfen. Gemeinschaftsgeist und Toleranz sind Voraussetzung
für diese Tour.
Einreisebestimmungen
Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen
für die Einreise nach Nepal und China/Tibet ein Visum. Der Reisepass muss bei
Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen
erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Impfungen
Empfohlen wird der Impfschutz gegen Tetanus, Polio, Hepatitis A. Ausführliche
Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen
über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999 (1,98 € pro
Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Tibet steht am Anfang seiner touristischen Entwicklung. Unterkünfte, Hotelservice
und Verpflegung sind einfach. Der Zustand der örtlichen Fahrzeuge und Straßen
(über weite Strecken nicht asphaltiert, Schlaglöcher und Sandpisten) ist teilweise
extrem schlecht. Heftige Regenfälle oder Erdrutsche können die ohnehin schon mangelhaften
Straßen unpassierbar machen. Verzögerungen und eventuelle Routenänderungen sind
dann unvermeidbar. Die Begleitmannschaft und die örtlichen Führer sind nicht mit
den eingespielten Mannschaften unserer Nepaltouren vergleichbar; sie sind im Umgang
mit Touristen noch unerfahren. Das zügige Vorwärtskommen hängt oft von der Willkür
der Behörden ab. Zudem kann von chinesischer Seite das Programm unter Umständen
kurzfristig geändert werden. Da es sich bei unserer Partneragentur um eine staatliche
Stelle handelt, ist eine Einflussnahme nur sehr begrenzt möglich. Wir weisen ausdrücklich
darauf hin, dass Sie mit der Buchung diese besonderen Umstände und Anforderungen
anerkennen. Es kann während dieser Reise zu Programmänderungen kommen. Sie sollten
eine „gute Portion" Abenteuer- und Pioniergeist mitbringen und auch in schwierigen
Situationen mit Geduld, Toleranz und Flexibilität reagieren.
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche
Programmpunkte zu erreichen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung vorliegender
Ausschreibung können wir jedoch nicht geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem
weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten
(trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden) zu nicht vorhersehbaren
Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umweltengagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als
ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen
Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen
diverse Projekte. Bei dieser Tour handelt es sich um das "Braille Ohne Grenzen
„ Trainings-Zentrum.
Das "Braille Ohne Grenzen" ist ein Zentrum für Blinde in Lhasa, in dem Kinder
und Erwachsene auf ihr Leben in der Welt der Sehenden vorbereitet werden. Zur
Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen entwickelte das Zentrum einen
Ausbildungsgang. Neben Blindenschrift und Orientierungstechniken erlernen sie
Englisch und Chinesisch. Darüber hinaus erlernen sie einen Beruf, sei es im medizinischen,
handwerklichen oder landwirtschaftlichen Bereich. Dieses Zentrum besuchen wir
mit den Gruppen, die in Lhasa Station machen. - Wir möchten diese Projekte gerne
langfristig unterstützen und geben daher pro Tibet-Reisenden Euro 10,- vom Reisepreis
an dieses Blinden-Projekte weiter.
Weitere Auskünfte zum "Braille Ohne Grenzen" und zu anderen Hauser Sozial- und
Umweltprojekten erteilen Ihnen gerne die Mitglieder der Hauser-Umweltgruppe, e-mail:
umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Im Herbst kann es tagsüber noch warm werden, nachts ist es manchmal empfindlich
kalt, die Temperatur fällt auf unter 0°C. In den Sommermonaten Juli/August kann
es durch den Einfluss des Monsuns vermehrt Niederschläge geben und die Sicht kann
beeinträchtigt sein. Regenfälle, aber auch Trockenperioden mit viel Staub sind
typisch für die besuchten Regionen. Während der Reise halten Sie sich überwiegend
in höheren Lagen auf.
Ausrüstung
Gegen mögliche Wetterumschwünge und Temperaturstürze wappnen Sie sich am besten,
indem Sie sowohl leichte, als auch warme, wind- und regenundurchlässige Kleidung
mitnehmen (die Sie nach dem „Zwiebelschalenprinzip" tragen können). Für die Wanderetappen
benötigen Sie stabile, feste Trekkingschuhe mit Profilsohle. Für die Übernachtungen
im Zelt brauchen Sie einen guten Schlafsack, der bis minus 15° C tauglich sein
muss, sowie eine Liegematte (empfehlenswert sind Therm-a-rest-Matten). Beachten
Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die Sie mit den Reiseunterlagen
erhalten.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
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