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Land: Türkei
Termin: 11.09.2010 - 25.09.2010
- 5- bis 7-stündige Tageswanderungen
- Trekking im Taurus-Gebirge mit Besteigung des Mt.Embler (3.723 m)
- UNESCO-Weltnaturerbe Nationalpark Göreme, Kappadokiens Felsformationen
- Die unterirdische Stadt Derinkuyu und das "Plateau der sieben Seen"
- Istanbul – Metropole am Bosporus
Lassen Sie sich von Kappadokiens Skulpturenlandschaft aus Tuffstein faszinieren!
Wasser und Wind haben in Jahrtausenden die erkalteten Lavamassen der Vulkane Hasan
und Erciyes zu Felskegeln, steinernen Riesenpilzen und Mützenbergen geformt. In
verschiedensten Farbtönen schimmernd „bevölkern" die märchenhaft anmutenden Gebilde
ganze Täler. Zu den Wundern der Natur gesellen sich von Menschenhand geschaffene
Kunstwerke: in den Fels gehauene, mehrstöckige Wohnstätten, Gräber und Kirchen.
Nach dem Besuch der unterirdischen Stadt Derinkuyu, in der einst tausende von
Menschen lebten, beginnt Ihr Trekking im Taurus-Gebirge, das in seiner Zackengestalt
an die Dolomiten erinnert. Sie wandern über sanfte Hochalmen, schroffe Gebirgspässe
und durch abgeschiedene Bergdörfer. Rings um das Yedi Göller-Plateau, das "Plateau
der sieben Seen", heben sich die wild gezackten Kalksteinspitzen gegen den tiefblauen
Himmel ab. Von hier aus starten Sie zum Höhepunkt Ihres Taurus-Trekkings: der
Besteigung des 3.723 m hohen Mt.Emblers. Nach den abwechslungsreichen landschaftlichen
und kulturellen Eindrücken bildet der Besuch Istanbuls den krönenden Abschluss
Ihrer Reise ins Morgenland.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Lufthansa von München nach Ankara. Nach Ankunft in der türkischen
Hauptstadt brechen wir zu unserer Fahrt nach Kappadokien auf (Transfer nur in
Verbindung mit dem Gruppenflug). Die Route führt am See Tuz Gölü (= Salzsee) vorbei,
der riesige seichte Binnensee ist einer der salzreichsten Seen der Erde. Am Abend
erreichen wir unsere Pension in Selime, am Ausgang der Ihlara-Schlucht.
Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 265km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in
einer Pension [A]
2. Tag Ihlara-Schlucht - seldschukische Karawanserei - Göreme
Nach dem Frühstück fahren wir zum Dorf Ihlara, von hier aus wandern wir 3 Stunden
durch die eindrucksvolle Canyonlandschaft nach Belisirma. Mächtig durchfurcht
die Schlucht zwischen Ihlara im Süden und Selime im Norden die karge Landschaft,
ihre Steilwände ragen bis zu 100 m empor. Die erkaltete Lava des einst tätigen
Vulkans Hasan Dagi bildete gewaltige Risse und Einbrüche, in die das Schmelzwasser
des Flusses Melendiz Suyu drang. Dieser grub sich in vielen Windungen immer tiefer
durch den weichen Tuffstein. Heute fließt er als klares, von Pappeln und Weiden
gesäumtes Bächlein durch den schattigen Talgrund. Nach der Mittagspause wandern
wir noch ca. 2 Stunden weiter nach Selime und fahren von dort mit dem Bus in etwa
20 Minuten zur eindrucksvollen Ruine der seldschukischen Karawanserei von Agzikarahan
(13. Jh.).
Die seldschukischen Herrscher Anatoliens ließen das alte römisch-byzantinische
Straßennetz erneuern und Karawansereien errichten, die Händlern und ihren Tieren
Unterkunft und Schutz vor Überfällen boten. 3 Tage lang durften Händler als Gäste
des seldschukischen Sultans in einer Karawanserei Speis und Trank sowie die Pflege
ihrer Tiere unentgeltlich in Anspruch nehmen. Errichtet wurden Karawansereien
entlang wichtiger Verkehrswege in Abständen von jeweils 40 km (oder etwa 9 Reise-Stunden
per Kamel). Die Karawansereien gelten als schönstes und zugleich typisches Beispiel
seldschukischer Architektur. Anschließend fahren wir nach Göreme zu unserem Quartier
für die nächsten 3 Nächte, einer einfachen Pension mit Swimmingpool.
Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Pension
[FMA]
3. Tag Akvadi-Tal - Uchisar - Güvercinlik-Vadisi (Tauben-Tal)
Wind und Wetter und der Zahn der Zeit haben auch das Akvadi-(= das weiße) Tal
gezeichnet. Wir wandern ca. 3 Stunden lang durch die fantastische Landschaft seiner
Feenkamine.
In Uchisar, dem höchstgelegenen Ort in der Region um Göreme, legen wir eine Mittagspause
ein. Wuchtige Steinpyramiden stehen mitten im Dorf, ihre dunklen Spitzen überragen
die Häuser. Wir steigen zum Burgberg hinauf. Vom mächtigen, einst für Wohnzwecke
ausgehöhlten Felsen mit seiner zerfallenen Burg schweift der Blick weit hinaus
in die Tufflandschaft, an klaren Tagen ist im Osten sogar der Gipfel des Erciyes
Dagi (3.917 m) zu erkennen. Früher allerdings galt es, von hier oben Feinde möglichst
frühzeitig zu erspähen. Zur Zeit der Römer dienten die ausgehöhlten Feenkamine
im Nordwesten und Osten des Dorfes als Grabstätten; in die Seitenteile der Kamine
hat man Taubenschläge gehauen.
Von Uchisar starten wir zu einer 2-stündigen Wanderung, die uns durch das Güvercinlik-Vadisi
(=Tauben-Tal) zurück nach Göreme führt.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Pension [FMA]
4. Tag Wanderung nach Pasabaglari und zum Kizilkukur-Tal
Zuerst wandern wir nach Pasabaglari, früher „Tal der Mönche" genannt. Feenkamine
ganz besonderer Art mit stämmiger Basis und mehreren, von dunklen „Hauben" gekrönten
„Köpfen" wachsen hier gleich wuchtigen Pilzen aus dem Boden. In einem dieser Steinriesen
befindet sich eine dem heiligen Simon geweihte Kapelle. Darüber wurde eine Eremitenklause
aus dem „dreiköpfigen" Feenkamin herausgemeißelt. Anschließend kommen wir ins
Kizilkukur-Tal (= Rote Schlucht), dem östlichen Ausläufer des grünen Güllü Dere-Tales.
Die bizarren Formationen aus rötlichem Tuffstein scheinen hier förmlich zu „fließen".
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Pension [FMA]
5. Tag Kappadokien - Derinkuyu - Taurus-Gebirge
Wir verlassen die fantastische Landschaft Kappadokiens und fahren zum Ausgangspunkt
unseres Taurus-Trekkings. Unterwegs halten wir, um die unterirdische Siedlung
Derinkuyu zu besichtigen. Entdeckt wurden bis zu 8 Stockwerke, die in einer Tiefe
von bis zu 40 m angelegt sind. Ein Labyrinth von Gängen und Treppen verbindet
die einzelnen Behausungen, die einst Tausende von Menschen beherbergten. Man rechnet
die Siedlung zu den ältesten christlichen Verstecken in Kappadokien (spätes 7.
Jh.), die aus Furcht vor den damals aus Arabien über Syrien in den anatolischen
Bereich einbrechenden Arabern angelegt wurden. Nach der Ankunft im Dorf Demirkazik
essen wir bei einer Familie zu Mittag und wandern dann von Pinarbasi aus bis zu
unserem ersten Zeltcamp nahe der Maden-Schlucht.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 3h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt
(2.000 m) [FMA]
6. Tag Maden-Schlucht - Karagöl-See
Der Taurus, die längste Bergkette der Türkei, zieht sich an der Südküste entlang
Richtung Osten bis tief ins Landesinnere. Unser Trekking führt durch den Aladaglar,
eines der landschaftlich eindrucksvollsten Massive des Taurus-Gebirges. Wir wandern
über Hochalmen und durch die Maden-Schlucht, ihre Flora wird vor allem im Frühsommer
die Pflanzenliebhaber begeistern. Vielleicht sehen wir Nomaden in ihren Yaylas.
„Yayla" werden die Sommerlager der Bevölkerung genannt, die nach der Schneeschmelze
benutzt werden und meist aus mehreren Zelten bestehen. Hier leben im Sommer die
Halbnomaden der Region mit ihren Schaf- und Ziegenherden.
Nach einer Mittagspause steigen wir auf zu unserem Camp am Karagöl-See (2.870
m). Im Juli wachsen Schachbrettblumen und Hyazinthen in der Umgebung. Wer möchte
und sich noch fit fühlt, kann am See vorbei weiter in Richtung Sigirasan-Pass
aufsteigen, um den herrlichen Blick zum Dipsizgöl und auf die Nordseite des Demirkazik-Berges
zu genießen.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]
7. Tag Comce-See - Yedigöller (Sieben Seen)
Nach einer schönen Wanderetappe zum Comce-See geht es über die Sommerweiden des
Akcay-Tales weiter hinauf zum Tekkekalesi-Pass (3.200 m). Ein steiler Anstieg
führt uns auf einen breiten Gipfelkamm (3.450 m), hier genießen wir den Panoramablick
auf die höchsten Gipfel der Aladag-Berge und hinab auf die Seenlandschaft von
Yedigöller. Wir steigen steil hinab zum "Plateau der Sieben Seen" und erreichen
unser Zeltlager auf 3.020 m Höhe.
Der Name weist auf die vielen Seen hin, die sich hier bilden, wenn das Schmelzwasser
im Frühsommer aus den Bergen der Umgebung ins Tal strömt. Vielleicht treffen wir
auf eine der Nomadenfamilien, die während der Sommermonate hier in ihren schwarzen
Ziegenhaar-Zelten wohnen.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]
8. Tag Besteigung des Embler (3.723 m)
Für heute Vormittag haben wir uns die Besteigung des Embler (3.723 m) vorgenommen.
Bekannt ist der dritthöchste Gipfel der Aladag-Berge auch unter dem Namen Engintepe
(Egine Tepe). Vom Plateau wandern wir sanft ansteigen in 2 - 2 1/2 Stunden zum
breiten Celikbuyduran-Pass (3.450 m), der den Kilil Kaya im Süden vom Embler im
Norden trennt. Der Aufstieg über die Flanke zum Gipfel des Embler ist leicht,
sofern keine Rest-Schneefelder vom Winter mehr zurück geblieben sind (evtl. bei
den Mai- / Juni-Terminen noch möglich). Von oben bietet sich ein prachtvoller
Blick auf die Gipfelketten des Taurus, die Südseite des Demirkazik und in der
Ferne auf die Vulkane Hasan Dagi und Erciyes Dagi. Nach dem Abstieg auf gleichem
Weg zurück zum Camp steht uns der Nachmittag zur freien Verfügung - zum Ausruhen,
für eine Wanderung zu den Seen oder einen Besuch bei den Nomaden.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 703m; Abstieg: 703m; Übernachtung im Zelt [FMA]
9. Tag Yedigöller - Sokullupinar
Morgens überqueren wir wieder den breiten Celikbuyduran-Pass (3.450 m) und steigen,
teils über lockeres Steingeröll, in die Deresi-Schlucht hinab. Am Ausgang der
Schlucht bei Sokullupinar, auf 2.000 m Höhe, erreichen wir unseren grasbewachsenen
Zeltplatz in schöner Lage.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 430m; Abstieg: 1450m; Übernachtung im Zelt [FMA]
10. Tag Cimbar-Canyon - Demirkazik
Unser heutiger Tagesausflug führt uns über einen Höhenweg entlang des Westabfalls
der Demirkazik-Flanke (2.200 m) in die eindrucksvolle Landschaft des Cimbar-Canyons.
Durch diese enge, teils steile Schlucht steigen wir rund 600 Höhenmeter ab. Nach
dem Mittagessen im Dorf Demirkazik (1.550 m) kehren wir auf einem Fußpfad zu unserem
Zeltplatz in Sokullupinar zurück.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag Hochweiden von Eznevit Yayla - Emli-Tal
Der erste Routenabschnitt führt uns heute durch das Tulu-Tal, ehe wir zu den
Hochweiden von Eznevit Yayla (2.550 m) aufsteigen. Hier leben im Sommer die Halbnomaden
der Region mit ihren Herden. Nach dem Mittagessen wandern wir auf einem Hangweg
hinab bis zu unserem Zeltplatz im bewaldeten Emli-Tal (1.750 m).
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag Alaca-Plateau
Eine 5- bis 6-stündige Tageswanderung führt uns durch eine Schlucht hinauf zum
Alaca-Plateau (2.450 m), einem beliebten Weideplatz mit einer Quelle. Nach der
Mittagsrast kehren wir über einen Bergpfad zurück zu unserem Zeltplatz auf 1.750
m Höhe.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag Konya - Istanbul
Heute heißt es Abschied nehmen vom Taurus-Gebirge. In ca. 5 Stunden fahren wir
nach Konya. Wenn noch Zeit bleibt, besuchen wir das Wahrzeichen der Stadt, das
Mausoleum von Mevlana Dschalal ad-Din Rumi, dem Begründer des Mevlevi (Derwisch)-Ordens,
heute ein Museum und Wallfahrtsort frommer Muslime und Anhänger des Sufismus.
Am Nachmittag verabschieden wir uns von unserem Wanderführer und fahren mit dem
Nachtzug nach Istanbul.
Fahrzeit: 5h; Übernachtung im Zug [FM]
14. Tag Istanbul
Am Morgen begrüßt uns unser Stadtführer am Bahnhof von Istanbul. Mit dem Boot
überqueren wir den Bosporus und gehen noch ein kurzes Stück zu Fuß bis zu unserem
Hotel im Stadtzentrum (das Gepäck wird transportiert). Mit etwas Glück können
wir unsere Zimmer bereits am Vormittag beziehen, ansonsten unternehmen wir gleich
nach dem Frühstück einen Rundgang durch die Stadt. Europa und Asien, Okzident
und Orient sind in Istanbul zu einer eigenen Stadtkultur verschmolzen. Seit 1985
sind viele historische Bereiche von Istanbul Weltkulturerbe der UNESCO. Unser
Stadtführer zeigt uns den Topkapi-Palast, die Hagia Sophia, die Sultan Ahmet-Moschee
(Blaue Moschee) und das Hippodrom (der Eintritt in die Museen Hagia Sophia, Topkapi-Sarayi
und den dortigen Harem sind fakultativ und kosten je ca. 10 Euro / Stand August
09). Vom Topkapi-Palast hat man einen herrlichen Ausblick auf das Marmara-Meer
und den Bosporus. Am späten Nachmittag/frühen Abend bleibt noch Zeit, um die Kulturmetropole
auf eigene Faust zu erkunden.
Übernachtung im Hotel [F]
15. Tag Heimreise
Voraussichtlich am späten Vormittag werden wir zum Flughafen gebracht, um unseren
Rückflug nach Deutschland anzutreten.[F]
Leistungen
- Linienflug mit Lufthansa München – Ankara/Istanbul – München, innerdeutsche,
österreichische und Schweizer Anschlussflüge gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
und/oder Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze gegen Aufpreis
- Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Zelten und 1 x im Nachtzug; meist Vollpension
- Transfers und Überlandfahrten, Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug,
Zugfahrt Konya – Istanbul
- örtliche/r, Deutsch sprechende/r Reiseleiter/in
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder,
- Einzelzimmer-Zuschlag,
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- Eintrittsgebühren für das Topkapi-Museum und die Hagia Sophia in Istanbul;
- innerdeutsche Bahnfahrkarte auf Wunsch und gegen Aufpreis (Bitte teilen Sie uns
ggf. den Abfahrtsbahnhof mit und ob Sie eine Bahncard besitzen.)
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Bei den Wanderungen in Kappadokien und im Taurus-Gebirge sind Sie 5 - 7 Stunden
am Tag unterwegs. Die Strecken setzen keine klettertechnischen Kenntnisse voraus.
Gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich
beschaffenem Gelände) sind jedoch für sämtliche Wanderungen dieser Reise notwendig.
Als Vorbereitung empfehlen wir z. B. ausgedehnte Wanderungen und Waldläufe.
Etwas erhöhte Anforderungen stellen die Tage 6 und 9, an denen 1.100 Höhenmeter
im Auf- bzw. 1.450 m im Abstieg zu überwinden sind. Diese Etappen entsprechen
eher den konditionellen Anforderungen einer Tour vom Schwierigkeitsgrad III, denen
Sie sich ebenfalls gewachsen fühlen sollten.
Während der ersten 4 Nächte in Kappadokien sind Sie in kleinen, familiären Pension
in Selime (1 x) und in Göreme (3 x) untergebracht. Die Unterkünfte sind einfach,
bitte haben Sie Verständnis.
Die Zeltplätze im Taurusgebirge verfügen über ein Küchenzelt, ein Gemeinschaftszelt,
sowie eine Trinkwasser-Leitung, eine einfache Duschmöglichkeit (Duschvorhang und
Wasserschlauch - Kaltwasser) und ein WC-Zelt. In den Camps in Sokullupinar und
im Emli-Tal ist jeweils ein Dusch- / WC-Haus vorhanden (ebenfalls mit kaltem Wasser).
Die Begleitmannschaft sorgt während des Trekkings für Ihr Wohl und ein angenehmes
Lagerleben. Trotzdem bitten wir Sie, bei allen während des Zeltens anfallenden
Arbeiten aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen. Teamgeist, Hilfsbereitschaft
und Toleranz fremden Sitten und Mentalitäten gegenüber tragen wesentlich zum Gelingen
dieser Reise bei. Die Tour erfordert zudem die Bereitschaft, sich einfachen Verhältnissen
anzupassen.
Während des Trekkings werden Gepäck und Ausrüstung (Zelte, Matten, Geschirr,
Lebensmittel) von einem Begleitfahrzeug oder (im Gebirge) von Mauleseln transportiert.
Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten an persönlichen
Sachen (Trinkflasche, Windjacke, Fotoausrüstung usw.).
Für die Fahrten steht Ihnen ein Bus zur Verfügung. Bitte erwarten Sie hinsichtlich
der Transportmittel keinen westeuropäischen Komfort!
In Göreme haben Sie am frühen Morgen, vor den Wanderungen, die Gelegenheit, eine
Ballonfahrt über den Feenkaminen zu unternehmen (fakultativ - Preis ca. 150,-
€ / Stand August 2009). Nach den Wanderungen bleibt noch Zeit, (ebenfalls fakultativ)
einen traditionellen Hamam zu besuchen (ca. 30 TRL für 1 Stunde / Stand August
2009) oder im Freilichtmuseum von Göreme weitere sehr gut erhaltene Höhlenkirchen
zu besichtigen (Eintritt ca. 15 TRL / Stand August 2009).
Einreisebestimmungen
Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz benötigen für die
Einreise in die Türkei einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Österreichische
Staatsbürger benötigen einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass und bekommen
damit ein Visum bei der Einreise (ca. 15.- €).
Imfpungen
Im internationalen Reiseverkehr wird von der Türkei keine Impfung gefordert.
Grundsätzlich sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio überprüft
und ggf. aufgefrischt werden. Eine Hepatitis A-Impfung wird empfohlen. Ausführliche
Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über
Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute)
oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bei dieser Reise kann es durch Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten,
ungünstige Wetterverhältnisse oder sonstige nicht vorhersehbare Faktoren zu Programmumstellungen
oder -änderungen kommen. Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten können
(trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu
nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen. Selbstverständlich
ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte
zu erreichen oder für Ersatz zu sorgen. Für die exakte Durchführung vorliegender
Ausschreibung können wir jedoch keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise
teilnehmen.
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir
bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren
Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Klima
Im zentralanatolischen Hochland herrscht kontinentales Klima. Die Sommer sind
trocken und heiß (mit hohen Tagestemperaturen und meist kühlen Nächten), die Winter
sind kalt mit langen Frostperioden, im Frühjahr fällt mäßig Regen. Besonders in
den Bergen sind die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht im Sommer groß
- bei Tag kann das Thermometer bis auf 20° - 25°C steigen und bei Nacht bis auf
0°C sinken.
In Göreme wurden folgende Durchschnittswerte gemessen: im Mai/Juni 22° - 26°C
(max.) bzw. 6° - 9°C (min.); im Juli / August 30°C (max.) bzw. 10°C (min.); im
September 26°C (max.) bzw. 6°C (min.)
Für den ersten Frühjahrstermin gilt: Schneefälle im Taurusgebirge und daraus
resultierende winterliche Bedingungen sind selten, aber möglich. Deshalb empfehlen
wir Ihnen für diesen Termin die Mitnahme von Gamaschen und feuchtigkeitsresistentem
Schuhwerk, für die Besteigung des Emblers ggf. auch Grödeln.
Ausrüstung
Den klimatischen Bedingungen entsprechend benötigen Sie für diese Reise leichte,
atmungsaktive, aber auch warme Kleidung (wie Anorak, Pullover) sowie einen Schlafsack
(Komfortbereich bis 0 Grad). Für die Wanderungen sind feste, knöchelhohe Bergschuhe
mit griffiger Profilsohle und ein Tagesrucksack nötig, Teleskop-Tourenstöcke haben
sich, vor allem bei steileren Auf- und Abstiegen, als Gehhilfe bewährt. Wichtig
ist ausreichender Sonnenschutz: helle Kopfbedeckung und Sonnencreme mit hohem
Schutzfaktor. Die meisten Wege bieten nur wenig Schatten, die Sonnenintensität
ist selbst bei wechselnder Bewölkung hoch.
Sie halten sich während dieser Reise in einem islamischen Land auf. Vermeiden
Sie bitte freizügige Kleidung. Bitte beachten Sie die detaillierte Ausrüstungs-Checkliste
für diese Tour, die Ihnen nach Ihrer Anmeldung zugeht.
Mindestteilnehmerzahl 6 Personen
Höchstteilnehmerzahl 18 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |