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Land: Usbekistan
Termin: 18.09.2010 - 04.10.2010

- Zauber der orientalischen Seidenstraße
- Märchenstädte Chiwa, Buchara und Samarkand – UNESCO-Weltkulturerbe
- 2 Tage mit Reitkamelen in der Wüste Kizilkum
- 3 Tage Bergwandern im wilden, grünen Chimgan-Massiv (3.309 m)
- Moderne Metropole Taschkent
Auf dieser Reise erwartet Sie ein buntes Potpourri aus Natur und Kultur. Nach
dem Auftakt in der modernen Hauptstadt Taschkent fliegen Sie nach Urgentsch und
entdecken die seit 1990 unter UNESCO-Schutz stehende Altstadt von Chiwa, ein lebendiges
Freilichtmuseum. Nun passieren Sie die Kizilkum-Wüste und bewundern in Buchara
die vielen Baudenkmäler aus der Blütezeit der Stadt und das Warenangebot der Basarhändler.
Nördlich der Nurata-Berge erkunden Sie mit Reitkamelen zwei Tage lang die Kizilkum,
die Rote Wüste, und fühlen sich in die Zeit der Karawanen zurückversetzt.
Damals wie heute genießt Samarkand (wie Buchara und Shahr-e Sabs unter UNESCO-Schutz)
den Ruf eines wichtigen Handelszentrums. Hier bestaunen Sie die gewaltigen Moscheen,
Mausoleen und Medresen mit ihren Minaretten und Prunkportalen, während Sie in
der "grünen Stadt" Shahr-e Sabs das Monumentaltor des "Weißen Schlosses" von Timur
bewundern. Nordöstlich von Taschkent erstrecken sich die Ausläufer des "Himmelsgebirges",
die Tien Shan-Kette. Ihr Ziel ist das zerklüftete Chimgan-Massiv. Sie streifen
durch ein grünes Hochtal mit Bergblumen, erklimmen einen Hauptkamm des 3.309 m
hohen Großen Chimgan und besteigen wegen des herrlichen Panoramas den leichten,
2.100 m hohen Kleinen Chimgan. In Taschkent endet Ihre Reise durch das Land aus
1.001-Nacht.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Gegen Mittag Linienflug mit Uzbekistan Airways von Frankfurt nonstop nach Taschkent.
Abends Ankunft und Empfang durch Ihre örtliche, Deutsch sprechende usbekische
Reiseleitung. Transfer zum Stadthotel.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; [A]
2. Tag Taschkent - Urgentsch - Chiwa
Vormittags unternehmen wir eine Rundfahrt in der Metropole Taschkent, die während
der Zeit Timurs im Schatten von Buchara und Samarkand stand, heute jedoch Hauptstadt
Usbekistans ist. Vorgesehen ist ein Spaziergang durch den Navoij-Freizeitpark
zum Parlament und Palast der Völkerverständigung, eine Fahrt mit der ab 1972 erbauten
Metro, der einzigen U-Bahn Mittelasiens mit einigen originell gestalteten Stationen,
und ein Bummel durch die belebte Fußgängerzone zum Amir Timur-Denkmal (Auswahl
und Reihenfolge schlägt Ihre Reiseleitung vor Ort vor). Am späten Nachmittag fliegen
wir von Taschkent nach Urgentsch in den Nordwesten des Landes. Dort werden wir
abgeholt und per Bus in rund 1 Std. nach Chiwa gebracht. Wir übernachten in einem
einfachen, aber gemütlichen Hotel (2 Nächte), inmitten der verkehrsberuhigten
Altstadt.
Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
3. Tag Chiwa
Wir werden vor- und nachmittags zahlreiche Monumente von Chiwa - heute ein einzigartiges
"Freilichtmuseum" - besichtigen. Bezeichnet wird Chiwa als ein zu Stein gewordener
Traum aus Tausend-und-einer-Nacht. Eine Mauer schützte die Stadt mit ihren prunkvollen
Gebäuden und aus ungebrannten Ziegeln gebauten Wohnhäusern. Mit Hilfe der UNESCO
wurde die Altstadt Itschan Kale restauriert und steht heute unter Denkmalschutz.
Prächtig ausgestattete Bauwerke wie Monumentaltore, Moscheen, Minarette, Medresen
und Mausoleen sind hier zu sehen. Spätnachmittags haben wir Zeit, nochmal in Ruhe
durch die Gassen der Altstadt zu schlendern und auf ein hohes Minarett zu steigen.
Dabei lässt sich ein Eindruck gewinnen vom traditionellen Stadtbild einer islamisch
geprägten mittelasiatischen Oasenstadt.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
4. Tag Buchara
Auf der Fahrt nach Buchara durchqueren wir einen Teil der riesigen, steppenhaften
Kizilkum-Wüste (ihr Name bedeutet "roter Sand"), die sich zwischen den Flüssen
Amu Darja im Süden und Syr Darja im Norden erstreckt. Der Boden ist eigentlich
fruchtbar, kann aber mangels Wasser kaum bestellt werden. Dafür werden hier Erzvorkommen
und andere Bodenschätze im Tagebau ausgebeutet. Nach einem Fotostopp am Amu Darja
legen wir mittags ein Picknick ein. Spätnachmittags treffen wir nach ca. 440 km
im Tal des Sarafschan und in der dicht besiedelten Oase Buchara ein, die den Beinamen
"die Edle" trägt. Untergebracht sind wir für drei Nächte in einem Privathotel
am Rande der Altstadt. Abends schnuppern wir bereits auf einem kleinen Rundgang
in den historischen Stadtkern.
Fahrstrecke: 440km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]
5. Tag Buchara
Eine geführte, auf zwei Vormittage verteilte Stadtbesichtigung in Buchara steht
auf dem Programm. Zu Fuß werden wir die Altstadt erkunden und am Lab-e Chaus (Chaus
= Wasserbecken) starten. Früher war dieser Platz einer der wichtigsten Handelspunkte
der Stadt. Im Umfeld erwarten uns viele bedeutende Bauwerke - Moscheen, Minarette
und Medresen - und das lebhafte Treiben auf den Basaren mit ihrem reichen Souvenirangebot.
Zuletzt besuchen wir die Festung Ark, befestigte Residenz der einstigen Herrscher,
erbaut auf einem künstlichen Hügel als eigene Stadt mitten in der Stadt. Nach
dem Mittagessen bleibt Zeit für Spaziergänge in Eigenregie. Gegen 18 Uhr treffen
wir uns im Innenhof der Medrese Nadir Diwan-Begi. Hier schauen wir uns eine professionelle
Folklore-Veranstaltung mit sehenswerter Modenschau an und essen zu Abend.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]
6. Tag Buchara
Heute Vormittag sind wir per Bus unterwegs. Zuerst fahren wir zum auswärts gelegenen
Sommerpalast Sitorei und bestaunen die reiche Ausstattung der Zimmer. Dann besuchen
wir das Mausoleum der Samaniden, das wohl älteste erhaltene islamische Bauwerk
in Zentralasien (entstanden um das Jahr 900), und schauen uns weitere Monumente
in der Parklandschaft an. Auch die Moschee Minor Chor ist einen Abstecher wert.
Der Nachmittag steht für einen letzten Altstadtbummel zur freien Verfügung.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]
7. Tag Wüste Kizilkum - Sarmisch-Schlucht
Über Nawoi fahren wir nach Nurata und machen einen Abstecher in die malerische
Schlucht von Sarmisch. Im hiesigen Freilichtmueseum gibt es nach Schätzung der
Archäologen über 4000 Felsritzungen aus der Stein- und Bronzezeit. Auf den dunkelbraunen
Felsen aus Schiefer finden sich zahlreiche Jagdszenen mit Wildtieren, die in ferner
Vergangenheit hier gelebt haben. In Nurata besuchen wir eine Moschee aus dem 17.
Jh. und Reste einer Festung aus der Zeit Alexanders des Großen. Nach einem Picknick
fahren wir noch 80 km zum vorgesehenen Lagerplatz in der Kizilkum-Wüste, unweit
der Siedlung Dungalak gelegen. Die nächsten drei Nächte verbringen wir in einem
Jurten-Camp. Jurten sind die traditionellen Familienunterkünfte vieler Halbnomaden,
die alle paar Monate mit ihrem Vieh zu anderen Weidegründen ziehen. Von hier aus
werden wir an den nächsten beiden Tagen Ausflüge mit den Kamelen machen. Wir genießen
den ersten Abend in freier Natur.
Fahrstrecke: 280km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Jurten-Camp [FMA]
8.-9. Tag Kamel-Safari
Morgens treffen die Kameltreiber mit ihren Kamelen ein. Für je zwei Mitreisende
steht ein Kamel mit Treiber zur Verfügung, so dass Sie abwechselnd reiten und
wandern können. An beiden Safari-Tagen sind wir mit unseren „Wüstenschiffen" jeweils
rund 25 km Wegstrecke unterwegs, aufgeteilt in rund 3 Stunden vor- und nachmittags,
unterbrochen von Pausen und einer Mittagsrast mit Picknick. Der Name der über
300.000 qkm großen Kizilkum-Wüste bedeutet zwar „roter Sand", doch rötlich schimmert
die Wüste nur zu bestimmten Tageszeiten. Hier wie in anderen mittelasiatischen
Wüsten fallen jährlich bis zu 200 mm Regen und dies vorrangig im Frühjahr. Durch
den geringen, aber recht regelmäßigen Niederschlag können sich in den sandigen
Flächen bestimmte Pflanzen ansiedeln und Sandverwehungen überdecken. Einige widerstandsfähige
Gräser wie das Selingras und Kräuter haben sich den extremen Bedingungen angepasst,
daneben gedeihen Sandried, Saxaulsträucher, Tamarisken und Sandakazien mit weit
verzweigten Wurzelsystemen. In Oasen mit Grundwasservorkommen und Tiefbrunnen
können Baumwolle und Melonen sowie Hirse, Weizen und Gerste angebaut werden. In
dieser Region können wir am ehesten Vögel beobachten und mit etwas Glück auch
Eidechsen und Warane. Vielleicht zeigen sich auch wilde Kamele und flinke Ziesel.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Jurten-Camp [FMA]
10. Tag Samarkand
Ein Bus bringt uns auf befestigte Straßen zurück. Unsere Route führt über Nurata
nach Navoij und weiter nach Samarkand (300 km). In dieser modernen Stadt, die
es "geschafft" hat, das Flair einer orientalischen Märchenstadt zu bewahren, treffen
wir zum späten Mittagessen in einem Privathotel ein (3 Übernachtungen). Nachdem
wir uns eingerichtet und eine Dusche genossen haben, können wir bereits mit der
Stadtbesichtigung beginnen und z. B. das Observatorium von Ulughbek besuchen oder
abends die Atmosphäre des beleuchteten Rigestan-Platzes und des Gur Emir-Mausoleums
auf uns wirken lassen. Die historischen Bauwerke Samarkands - „Schnittpunkt der
Weltkulturen" - stehen seit 2001 unter dem Schutz der UNESCO.
Fahrstrecke: 300km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]
11. Tag Samarkand
Samarkand - der Name bedeutet "fruchtbare Ansiedlung" - liegt in einer Flussoase
der Sarafschan-Berge und gilt als eine der schönsten Städte des Orients. Marco
Polo nannte sie die "vornehme" und Timur machte sie 1369 zur Hauptstadt seines
Reiches. Als eine der ältesten Städte zählte Samarkand auch zu den großen Kultur-
und Wirtschaftszentren Asiens.
Auf dem zentralen Platz, Rigestan ("Sandplatz"), wo Paraden stattfanden, Gesetze
verkündet und Hinrichtungen vollzogen wurden, besichtigen wir die drei rechtwinklig
zueinander erbauten großen Medresen. Die älteste der drei Koranschulen, die Medrese
Ulughbek (vollendet 1420), war eines der bedeutendsten Bauwerke ihrer Zeit und
dokumentiert das hohe handwerkliche Niveau während der Regierungszeit des Astronomen
Ulughbek; die später errichteten Medresen Schir-dar ("Tigerhaus") und Tella-kari
("Goldgeschmückte") erhoben Samarkand in den Rang eines Wissenschaftszentrums
der islamischen Welt.
Ein kurzer Bummel führt uns zum Gur Emir-Mausoleum (als Grablege der Timuriden
errichtet) und zum Mausoleum Ruchabad. Nach dem Mittagessen fahren wir zum großen
Basar, auf dem der orientalische Alltag pulsiert. Auf einem Spaziergang besuchen
wir die Gräberstadt Schah-e Sende und Timurs Große Moschee Bibi Hanim, die für
viele als größte und schönste Moschee Mittelasiens gilt.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]
12. Tag Ausflug nach Shahr-e Sabs
Ein Tagesausflug führt uns nach Schahr-e Sabs (ca. 150 km), ursprünglich die
"grüne Stadt" genannt und später, im 14. Jh., unter dem Namen Kesch als Geburtsort
und Stammsitz Timurs bekannt. Anfangs wollte der Herrscher diesen Ort und nicht
Samarkand zu seiner Hauptstadt ausbauen, stieß dann aber seine Pläne um, nachdem
er mit einigen Bauten monumentaler Ausmaße schon begonnen hatte. Vor und nach
dem Mittagessen besichtigen wir einige Baudenkmäler und Zeugnisse jener Zeit.
Hierzu gehören die Reste des Palastes Ak Sarai ("Weißes Schloss") mit seinem Monumentaltor
und die 1436 unter Ulughbek errichtete Moschee Gök Gumbas ("Blaue Kuppel"); beide
zählen seit 2000 zum Welterbe der Menschheit (UNESCO). Nachmittags fahren wir
(rund 2 Stunden) nach Samarkand zurück.
Fahrstrecke: 150km; Privathotel [FMA]
13. Tag Taschkent - Ausläufer des Tien Shan: Bergwandern im Chimgan-Massiv
Vormittags legen wir die 290 km lange Fahrstrecke nach Taschkent zurück. Hier
essen wir zu Mittag und deponieren die für die drei Wandertage nicht benötigten
Sachen im Hotel. Dann geht es nach Nordosten entlang dem Chirchik-Fluss hinein
in die Ausläufer des "Himmelsgebirges", Tien Shan. Nach rund 80 km haben wir das
Chimgan-Massiv fast greifbar vor Augen, fahren über die Passhöhe (ca. 1.800 m)
und treffen in der Bergsportregion Chimgan ein. Im Dorf Yusupchona beziehen wir
Bungalows. Nun ist ausreichend Zeit für eine ca. 1,5- bis 2-stündige Wanderung
- je nach Lust und Laune - ins wildromantische obere Hochtal von Aksai (2.000
m) hinein, das sich zu einer Schlucht zu Füßen des wilden Chimgan verengt. Je
nach Jahreszeit gibt es noch Schneefelder oder es rauschen Wasserfälle von den
Steilwänden; wir kommen durch ein frühlingshaftes Blumenmeer oder erfreuen uns
an den leuchtenden Herbstfarben.
Gehzeit: 1,5-2h; Fahrstrecke: 370km; Bungalows [FMA]
14. Tag Bergwandern im Chimgan-Massiv
Auf einer rund 6- bis 7-stündigen Tageswanderung bewältigen wir zuerst den anstrengenden
Steilaufstieg über die Baumgrenze hinaus auf den Nordwestkamm des Chimgan. Nach
etwa 2,5 Stunden ist unser Ziel in ca. 2.500 m Höhe erreicht und wir haben uns
eine Rast verdient (Lunchpaket). Wer möchte, kann über den Kamm rund 200 Höhenmeter
weiter emporsteigen, um dem vor uns thronenden Großen Chimgan (3.309 m) näher
zu kommen. Nachmittags wandern wir in gut 2 Stunden auf der gleichen Route zurück
- oder wir wählen die längere, aber anspruchsvollere Variante über den Kamm hinunter
bis zum Straßenpass in 1.800 m Höhe und kehren in 1 Stunde zu unseren Bungalows
zurück.
Gehzeit: 6-7h; Bungalows [FMA]
15. Tag Bergwandern im Chimgan-Massiv
Vom Dorf führt uns ein Pfad ostwärts auf einen Pass (1.830 m). Nach einem Steilstück
erreichen wir den sanften Kamm, der zum Gipfel des Kleinen Chimgan (2.100 m, 2
Stunden ab Ort) führt. Bei gutem Wetter genießen wir ausgezeichnete Fernblicke
- nach Süden zur wild zerklüfteten Kette des Großen Chimgan und nach Nordosten
zum türkisblauen Charvak-Stausee und auf die Bergketten am Horizont, welche schon
in Kasachstan und Kirgistan liegen. Zurück am Pass, geht es steil über teils losen
Grus in die Kutugluk-Schlucht. Wo sich zwei Bäche zu einem Fluss vereinen (1.500
m, ca. 1 ½ Stunden Weg), machen wir Mittagsrast. Dann bewältigen wir einen 1.700
m hohen Seitenkamm und steigen tief ab in die wilde Masaksai-Schlucht (1.300 m,
ca. 1 ½ Stunden). Über schmale Pfade, das Bachbett hin und her querend (Durchwaten
mit „Wasserschuhen" ist je nach Wasserstand sicherer als von Stein zu Stein zu
springen !), geht es für 1 Stunde langsam talwärts. Wo sich die enge Schlucht
zum Tal öffnet, liegen die ersten Obstplantagen und Felder (1.100 m). Über die
Piste wandern wir bis zum Abholpunkt und fahren über den Ort Jangigurkan zurück
nach Chimgan. Wer auf die anstrengende Schluchtentour verzichten will, kann vom
Kleinen Chimgan wieder zu den Bungalows wandern.
Hütte [FMA]
16. Tag Taschkent
Morgens fahren wir zurück nach Taschkent. Nach der Mittagsrast können wir noch
eine kleine Stadtrundfahrt in Taschkent (ca. 120 km ab Chimgan, evtl. Eintritte
fakultativ) unternehmen, bevor wir uns in einem Stadthotel einquartieren. Abends
lassen wir uns unser Abschiedsessen schmecken.
Fahrstrecke: 120km; Hotel [FMA]
17. Tag Rückreise
Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Abschied vom usbekischen Begleiter; Rückflug
mit Uzbekistan Airways von Taschkent nach Frankfurt. Ankunft vormittags.
Leistungen
- Linienflug mit Uzbekistan Airways Frankfurt – Taschkent – Frankfurt
- Übernachtungen in Hotels, in Hütten und 3 x in Jurten;
- Vollpension
- Transfers, Besichtigungs- und Überlandfahrten, Inlandsflug mit Uzbekistan Airways
Taschkent – Urgentsch
- örtliche/r, Deutsch sprechende/r Reiseleiter/in, örtliche Führer, Begleitmannschaft
- Eintrittsgebühren;
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Visakosten (100 Euro für Gebühren und Beschaffung über die Visum-Centrale in
Berlin),
- Getränke, Trinkgelder (ca. 40 Euro),
- Zuschlag für Einzelzimmer (150 Euro),
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren,
- evtl. Foto- bzw. Videogebühren sowie Ausgaben persönlicher Art;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Bei der Kamelsafari bewegen Sie sich in wüsten- und steppenartigem Gebiet, das
flach bis hügelig ist, einige Siedlungen aufweist und etwas Vieh- oder Landwirtschaft
zulässt. Je nach vorherigen Regenmengen kommen Sie auch an Seen und Teichen vorbei.
Bitte vergleichen Sie die Kizilkum-Wüste nicht mit der Sahara. Das Erlebnis mit
den Reitkamelen, das Entdecken der Flora und Fauna sowie der Einblick in die Lebensformen
und Wirtschaftsweisen der Einheimischen stehen auf unserer Kamelsafari im Vordergrund.
Für je 2 Mitreisende steht ein Reitkamel mit Kameltreiber zur Verfügung, so dass
Sie abwechselnd reiten und wandern können. Die Laufgeschwindigkeit der Kamele
entspricht i. d. R. dem üblichen Wandertempo. Entweder sitzt der Kameltreiber
hinter Ihnen im Sattel oder führt sein Tier an einer Leine vorausgehend. An den
zwei Reittagen sind Sie jeweils rund 25 km Wegstrecke unterwegs, die sich auf
rund 3 Stunden am Vor- und am Nachmittag verteilen.
Die Wanderetappen im Chimgan-Gebirge sind für alle geübten und trittsicheren
Wanderer geeignet, die gewohnt sind, mehrere Stunden am Tag auf Wegen oder Pfaden
mit Auf- und Abstiegen zu gehen. Die täglichen Gehzeiten belaufen sich auf 3 bis
gut 6 Stunden reiner Gehzeit. An den Wandertagen benötigen Sie einen Tagesrucksack,
in dem Sie das Notwendigste für einen Tag (Windjacke, Pullover, Trinkflasche,
Fotoausrüstung usw.) selbst tragen. Als Vorbereitung für diese Tour empfehlen
wir Wanderungen und Waldläufe. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt
/ Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen.
Sie übernachten in einfachen Jurten und Bungalows. Im Jurtencamp belegen 6-8
Personen eine Jurte.
An den Safari- und Wandertagen erhalten Sie morgens ein Lunchpaket für die Mittagspause
oder es wird ein Picknick vorbereitet. Zum Frühstück und Abendessen wird Wasser
für Tee und Kaffee gekocht. Für den weiteren Flüssigkeitsbedarf können Sie vor
den Safari- und Wandertagen eine ausreichende Menge Mineralwasser einkaufen, die
im Begleitfahrzeug mitgenommen wird. Die mitgeführten und zubereiteten Speisen
der Safari- und Trekkingküche sind einfach, aber reichlich. Die Naturführer verstehen
sich in erster Linie als solche und sind keine versierten Köche. Mineralwasser,
Softdrinks und alkoholische Getränke gibt es in allen Restaurants und vielerorts
unterwegs zu kaufen.
Die Fahretappen zwischen den besuchten Städten werden auf gut unterhaltenen Straßen
in einem Bus zurückgelegt. In den Städten übernachten Sie in Hotels der landesüblichen
Mittelklasse bzw. in bestmöglichen Privathotels bzw. familiären Pensionen mit
für uns zweckmäßiger Ausstattung. Bitte vergleichen Sie Komfort und sanitäre Einrichtungen
der Quartiere nicht mit unseren westeuropäischen Standards. Unterwegs finden Sie
mancherorts einfache Verhältnisse vor. Daher werden Verständnis sowie die Bereitschaft
zur Anpassung und zu Verzicht auf Komfort von allen Teilnehmern/-innen erwartet.
Einreisebestimmungen
Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen
für die Einreise nach Usbekistan ein Visum. Beschaffungsdauer ca. 4 Wochen. Der
Reisepass muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Impfungen
Empfohlen wird Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis. Ausführliche
Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen
über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999 (1,98 € pro
Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische
Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es
während dieser Reise zu Programmverschiebungen oder -änderungen kommen. Sollten
widrige Klimaverhältnisse im Chimgan-Gebirge es notwendig machen, kann Ihre Reiseleitung
in Absprache mit dem örtlichen Führer das Programm abändern und andere als die
beschriebenen Wanderziele ansteuern. Trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung
mit Behörden und Verkehrsbüros können Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten
zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen und es werden
andere Stätten besucht. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung
und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte durchzuführen, für die exakte Einhaltung
dieser Ausschreibung können wir aber keine Garantie übernehmen. Wir danken für
Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene
Gefahr an der Reise teilnehmen.
Wir bitten um eine frühzeitige Reiseanmeldung (Anmeldeschluss zur Reise ist wegen
der Visa-Besorgung ein Monat vor Reisebeginn).
Klima
Usbekistan hat Kontinentalklima mit großen Temperaturunterschieden zwischen Tag
und Nacht. In den Gebieten unter 1.000 m ist es sehr heiß und trocken. Im Sommer
kann die Temperatur bis zu 40°C steigen. Das Frühjahr gilt für viele Landesteile
als beste Reisezeit, die Temperatur ist meist angenehm und von der Vegetation
ist viel zu sehen; manche Besucher schwärmen für den Herbst wegen der Erntezeit
und der schönen Laubfärbung. Im Safari-Gebiet ist mit Durchschnittstemperaturen
von 10 - 25 °C zu rechnen, in den Chimgan-Bergen sind Durchschnittswerte von 5
- 15 °C zu erwarten; morgens und abends kann es empfindlich kühl werden. Im Frühjahr
ist in den Chimgan-Bergen noch mit Altschnee zu rechnen; Niederschläge können
jederzeit auftreten.
Ausrüstung
Für diese Reise brauchen Sie neben leichter, atmungsaktiver auch warme Kleidung
für die kühlen Abende und die Wandertage. Sie benötigen einen warmen Schlafsack,
der bis minus 5°C tauglich sein sollte. Für die Wanderungen empfiehlt sich die
übliche Wanderbekleidung (inklusive winddichte Jacke und die Knöchel umschließende,
feste Trekkingschuhe mit guter Profilsohle) und ein Rucksack zum Verpacken des
Nötigsten für jeden Wandertag. Für die Flussdurchquerungen sind, je nach Wasserstand,
leichte Turnschuhe oder Trekkingsandalen als "Wasserschuhe" praktisch. Tourenstöcke
können beim Gehen, gerade bei steilen Auf- und Abstiegen, sehr hilfreich sein.
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
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