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Land: Venezuela
Termin: 30.10.2010 - 21.11.2010

- Jeweils 6 Tage Trekking in der Sierra Nevada und am Tafelberg Auyan Tepui
- Gipfeloption Pico Bolivar (5.007 m)
- Tierbeobachtungen in den Llanos
- Flug über die Tafelberge der Gran Sabana und den Salto Angel
- Erholung im Mochima-Nationalpark an der Karibikküste
Ihr Trekking in der Sierra Nevada führt Sie quer durch alle andinen Vegetationszonen
bis auf über 3.000 m. Durch dampfende Nebelwälder geht es bis in die Páramo- und
Lagunenlandschaft mit ihrer einzigartigen Pflanzenwelt. Sie übernachten in einfachen,
von Einheimischen geführten Herbergen und leisten damit einen wertvollen Beitrag
zu einem Natur- und Umweltschutzprojekt der EU. In den Llanos übernachten Sie
auf einer typischen Hacienda. Von hier aus gehen Sie auf Pirsch nach Wasserschweinen,
Anacondas, Schildkröten, Kaimanen und unterscheiden unzählige Vogelarten. Auf
dem Flug zur Gran Sabana bestaunen Sie eine in Jahrmillionen von Wind und Wetter
modelierte Tafelberglandschaft und den fast 1.000 m in die Tiefe stürzenden Salto
Angel-Wasserfall. Pemon-Indianer begleiten Sie auf Ihrem Trekking durch Savanne
und Bergurwald auf das 2.400 m hohe Plateau des Tafelberges Auyan Tepui. Erleben
Sie die „vergessene Welt" aus bizarrer Felsenlandschaft, grünen Oasen, natürlichen
Swimmingpools und Schluchten, entdecken Sie die endemische Pflanzenwelt hoch über
der Savanne! Zum Abschluss der Reise erholen Sie sich im Mochima-Nationalpark
an der Karibikküste.

Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Caracas. Ankunft am Abend in Caracas,
der Hauptstadt Venezuelas. Begrüßung durch die örtliche Deutsch sprechende Reiseleitung,
Transfer zu unserem Hotel. Es besteht die Möglichkeit, in einem typisch venezolanischen
Restaurant zu Abend zu essen.
Übernachtung im Hotel
2. Tag Caracas - Barinas
Am Vormittag erfolgt der Transfer zum nationalen Flughafen. Nach einem 1-stündigen
Flug landen wir in der Stadt Barinas (300 m), die am Fuße der venezolanischen
Anden liegt. Von hier fahren wir mit Geländefahrzeugen über teils holprige Straßen,
bis wir das kleine Dorf „Palo Quemado" (1.100 m) erreichen. Es liegt idyllisch
im Grenzbereich von natürlicher Steppenlandschaft und Regenwald. Hier erwartet
uns die Begleitmanschaft mit den Maultieren. Gemeinsam werden wir morgen zu unserem
Trekking durch die Andenlandschaft des Nationalparks „Sierra Nevada" aufbrechen.
Wir übernachten in einer kleinen, einfachen Unterkunft in Mehrbettzimmern.
Fahrzeit: 5h; Einfache Herberge / Mehrbettzimmer [FMA]
3. Tag Beginn des Trekkings und Wanderung bis El Quino
Nach einem deftigen Andenfrühstück wird das Gepäck auf die Maultiere verladen.
Wir durchwandern die sich mit Regenwald abwechselnde Savanne und kommen immer
wieder an Anpflanzungen von Wurzelfrüchten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen
wir die kleine Ansiedlung El Quino (1.260 m).
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 160m; Einfache Herberge/ Mehrbettzimmer [FMA]
4. Tag El Quino - Boca e Monte
Wir wandern durch eine Nebelwaldlandschaft, die zum Teil für den Kaffeeanbau
genutzt wird. Königsgeier, Tucane und Pauji sind nur einige der hier vorkommenden
Vogelarten, mit etwas Glück bekommen wir sie zu sehen. Die Vegetation ist üppig
und leuchtende Schmetterlinge begleiten uns auf unserem Weg. Gegen Nachmittag
erreichen wir unseren Schlafplatz bei Boca e Monte (2.300 m) und schlagen die
Zelte auf. Eine Lichtung mitten im Nebelwald! Wenn es das Wetter erlaubt, können
wir die 5 weißen Adler sehen - die 5 höchsten Berge Venezuelas. Ein kleines Lagerfeuer
und eine kräftige Mahlzeit dürfen nicht fehlen, bevor wir uns zu unseren Zelten
begeben.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1040m; Zelt [FMA]
5. Tag Boca e Monte - Los Nevados
Heute geht es in Serpentinen hinauf zum Pass „Alto de Mucutan" (3.088 m). Von
dort steigen wir wieder hinab ins Tal und erreichen schließlich das Dorf „Los
Nevados" in idyllischer Lage auf 2.700 m Höhe. Wir laufen durch die faszinierende
Páramolandschaft und lassen den Nebenwald hinter uns. Mit etwas Glück sehen wir
den Königsgeier über den Gipfeln kreisen oder erspähen Andenhirsche oder ein Lapa
(Riesennager). Sogar der eher seltene und geschützte Andenbrillenbär lässt sich
ab und zu hier blicken.
Abends treffen der/die Bergführer ein, die unsere Pico Bolivár Besteiger die
nächsten Tage begleiten werden. Es erfolgt ein kurzes Briefing.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1090m; Einfache Posada / Mehrbettzimmer [FMA]
6. Tag Los Nevados
Wir genießen den heutigen Tag und nehmen uns Zeit, das malerische Bergdorf Los
Nevados anzusehen und bei einer Wanderung die nähere Umgebung zu erkunden.
Gehzeit: 4-5h; Einfache Herberge / Mehrbettzimmer [FMA]
6. Tag(B) Fakultativ: Besteigung des Huayna Potosi / Basecamp
Frühmorgens geht es los. Maultiere begleiten uns, tragen unser Hauptgepäck und
die Ausrüstung für die Bergbesteigung. Der Weg führt durch eine faszinierende
Páramolandschaft. Anfangs stoßen wir noch auf kleine Gehöfte, dann tauchen wir
in die blühende Andenlandschaft ein. Zu Fuß benötigen wir für die Strecke bis
zum Pass "La Cruz" (4.200 m) ca. 4 Stunden. Um uns vor der morgigen Gipfelbesteigung
nicht zu verausgaben, und um die Gehzeit dieses Tages ewas zu verkürzen, reiten
wir wenn möglich bis zum Pass auf den Maultieren. Hier genießen wir bei guter
Sicht einen herrlichen Blick auf den jetzt schon recht nahen Gipfel des Pico Bolivár,
auf Pico La Concha (4.922 m) und Pico Espejo (4.765 m) sowie zum Brillensee. Hier
teilen wir die Ausrüstung und das Hauptgepäck auf. Jeder trägt sein persönliches
Gepäck und seine persönliche Ausrüstung, das Gruppengepäck und die alpine Ausrüstung
(Seile etc.) tragen die Bergführer. In weiteren knapp 4 Stunden erreichen wir
unser Basislager Timoncitos (4.800 m) und stellen die Zelte auf.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1500m; Zelt [FMA]
7. Tag Letzter Trekkingtag - Mérida
Auf unserer letzten Trekkingetappe durchlaufen wir die verschiedenen Vegetationszonen
und bestaunen in der Trockenzone riesige Kakteen, Agaven und große Blütenstauden.
Vorbei an Bächen und typischen Haciendas (Landgütern) erreichen wir nach ca. 7
Stunden das Endziel unseres Trekkings, das Dorf El Morro. Wir werden mit Jeeps
abgeholt und fahren nach Merida zu unserer Posada, wo wir eine Nacht bleiben.
Sollte die Seilbahn wieder fahren, wandern wir zur Seilbahnstation „Loma Redonda"
(4.045m) und fahren mit der Gondel nach Mérida.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1500m; Posada [FM]
7. Tag(B) Fakultativ: Besteigung des Pico Bolivar / Gipfel
Caribay, die Tochter der Sonne und des Mondes, deren Sehnsucht es war, sich mit
den weißen Federn riesiger Adler zu schmücken, wollte bis auf die höchsten Gipfel
der venezolanischen Anden. Genau in dem Augenblick, als sie ihrem Ziel ganz nahe
war, verwandelten sich die Adler in riesige Eismassen, die wir heute als die Gletscher
der tropischen Anden bewundern können. Dieser Legende zufolge nennt man die Gipfel
Pico Bolivár, El Toro, Leon, La Cocha und La Corona. Wir besteigen den 5.007 m
hohen Pico Bolivár, den höchsten Gipfel der venezolanischen Anden. Die ersten
etwa 150 Höhenmeter führen über loses Geröll bis wir an festen Fels kommen. Ab
hier bilden wir Seilschaften. Je nach Witterungsverhältnissen kann es sein, dass
der gesamte Fels vereist ist, aber in den meisten Fällen ist der Fels eisfrei
und Sie benötigen für den gesamten Aufstieg keine Steigeisen. Zwischen dem Fels
gibt es immer wieder Passagen mit Schotter, eventuell von Schnee bedeckt. Nach
der Gipfelbesteigung kehren wir zu unserem Basislager zurück und steigen ab bis
Seilsbahnstation Loma Redonda (4.045) oder zu einem der umliegenden Zeltplätze.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 490m; Abstieg: 962m; Zelt [FMA]
8. Tag Mérida - Los Frailes
Die Besichtigung der 1.600 m hoch gelegenen Andenstadt steht an. Merida ist Hauptstadt
und Handelsmetropole im gleichnamigen, höchstgelegenen Bundesstaat des Landes
und stolz auf ihre 1832 gegründete „Universidad de los Andes". Den ersten Spatenstich
für die Stadt machte der spanische Kapitän Suarez bereits 1558 und benannte Merida
nach seiner Heimatstadt in Andalusien. Reizvoll ist die begrünte Plaza Bolivár
mit der Kathedrale und dem Erzbischöflichen Palast. Im Stadtbereich finden wir
viele gepflegte Parks und besonders lohnt sich der Blick über die Stadt vom Parque
La Isla.
Nach dem Besuch der Altstadt von Merida fahren wir zum Volksmarkt (mercado popular)
mit seinem Angebot an Früchten, Gewürzen und handwerklichen Erzeugnissen. Gegen
Mittag verlassen wir Merida mit unserem Kleinbus. Die Fahrt entlang der „Pan Andina"
führt uns durch die malerische Andenlandschaft des Nationalparks Sierra Nevada
zum romantisch gelegenen, ehemaligen Kloster Los Frailes (ca. 3.000 m), heute
ein kleines Hotel, in dem wir übernachten.
Bei gutem Wetter besuchen wir unterwegs die Laguna Mucubaji, um uns die Beine
etwas zu vertreten und den fantastischen Blick auf die Lagune Negra y Vistoria
zu genießen.
Fahrzeit: 3-3,5h; Hotel [F]
8. Tag(B) Fakultativ: Besteigung des Pico Bolivar / Abstieg und Fahrt nach Mérida
Am Morgen steigen wir ab bis zum Paso la Cruz, wo die Maultiere bereits auf uns
warten. Wir können unser Hauptgepäck wieder auf deren Rücken laden und mit leichtem
Tagesgepäck weiter bergab nach Mucunutan (1.900 m) gehen. Ein Fahrzeug wartet
hier bereits auf uns und bringt uns zum ehemaligen Kloster Los Frailes (ca. 3.000
m), heute ein kleines Hotel, wo wir uns mit den anderen Reiseteilnehmern treffen.
Sollte die Seilbahn wieder in Betrieb sein fahren wir mit der Gondel nach Mérida.
Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 3-3,5h; Abstieg: 2145m; Hotel [FM]
9. Tag Los Frailes - Los Llanos
Noch einmal durchqueren wir die Vegetationsstufen der Anden bis hinab ins Tiefland
und kehren zum Ausgangspunkt unseres Andentrekkings nach Barinas zurück. Das Tiefland
(die sog. "Llanos") ist bekannt für seinen Tierreichtum. Hier leben viele Vogelarten,
Kaimane, Affen und diverse Savannentiere, die man in dieser Konzentration nur
noch in wenigen Regionen der Erde vorfindet. Auf einer Hacienda (auch "Hato" genannt)
mit einfachen Unterkünften beziehen wir für 1 Nacht Quartier. Noch am Nachmittag
unternehmen wir unseren ersten Ausflug, um Wasserschweine (Chiquire), Schildkröten,
Vögel, Kaimane und Anakondas zu beobachten. Bei Sonnenuntergang erleben wir, wie
die Vögel zu ihren Schlafplätzen fliegen - ein lautes Spektakel.
Je nach Jahreszeit sind wir mit dem Fahrzeug, mit dem Boot, zu Pferd und zu Fuss
unterwegs.
Fahrzeit: 4h; Hacienda [FA]
10. Tag Los Llanos - Ciudad Bolivár
Frühmorgens unternehmen wir einen weiteren Ausflug, um Tiere zu beobachten. Nach
dem Mittagessen verlassen wir unsere Hacienda und fahren zurück nach Barinas.
Von hier fliegen wir nach Osten und landen am späten Nachmittag in Puerto Ordaz
am Orinoko-Fluss. Der Orinoko, mit 2.500 km drittlängster Fluss in Südamerika,
entspringt im Bergland von Guayana und mündet in einem 40.200 qkm großen Delta
mit 17 Mündungsarmen in den Atlantik. Der Name Orinoko entstammt der Sprache der
Warao-Indianer und bedeutet „Vater unseres Landes". Unser Bus bringt uns nach
Ciudad Bolivár.
Fahrzeit: 1h; Posada [F]
11. Tag Ciudad Bolivár - Gran Sabana
Wir deponieren nicht benötigtes Gepäck im Hotel. Mit Propellermaschinen fliegen
wir frühmorgens in rund 2,5 Stunden nach Kavac. Unterwegs blicken wir auf die
Savannen- und Urwaldlandschaft der Gran Sabana, die mit bis zu 3.000 m hohen Tafelbergen
durchsetzt ist. Falls es die Witterung erlaubt, fliegt uns der Pilot entlang der
gewaltigen Felswand des Auyan Tepui (Tepui = Tafelberg), der mit 2.400 m Höhe
und 700 qkm Oberfläche zu den größten Tafelbergen Venezuelas zählt. Wenn möglich,
überfliegen wir den 2.600 m hohen "Auyan-Tepui" mit dem "Cañon del Diablo" (Teufelsschlucht)
und seinen steil aufragenden Felswänden, bis wir am Ende der Schlucht den Salto
Angel sehen. Fast 1000 m fallen hier die Wassermassen in die Tiefe, bevor sie
sich wieder sammeln und dem Churun-Fluss entgegenfließen. Wir landen in Kavak,
dessen palmgedeckte Häuser idyllisch am Fuße des gigantischen Tafelberges Auyan
Tepui liegen. Bis heute sind weite Flächen des Auyan Tepui und anderer Tafelberge
völlig unerforscht. Durch die Isolation von der bis zu 1.500 m tiefer liegenden
Sumpflandschaft konnte sich eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt mit vielen
endemischen Arten halten. In der Sprache der Pemon-Indianer bedeutet Tepui „Haus
der Götter". Nachmittags unternehmen wir einen Ausflug zur Cueva de Kavac. Auf
schmalem Pfad erreichen wir die Schlucht, die so eng ist, dass der Rio Kavac kurz
vor ihrem Ende ihre ganze Breite einnimmt. Wer möchte, kann von hier aus ein Stück
schwimmen und so zum 30 m hohen Wasserfall gelangen. Zurück aus der Schlucht,
gehen wir bergauf zum Aussichtspunkt, von dem sich eine faszinierende Sicht auf
die darunter liegende Landschaft bietet. Anschließend kehren wir nach Kavac zurück.
Rundhütten mit Hängematten [FMA]
12.-16. Tag Trekking auf den Auyan Tepui
Wir starten zum 6-tägigen Trekking mit dem Ziel, den Auyan Tepui zu besteigen.
Während wir nur unseren Tagesrucksack (Wechselkleidung, Regenschutz, Trinkflasche,
Kamera, Sonnenschutz etc.) selbst tragen, übernehmen unsere indianischen Begleiter
die übrige Ausrüstung und die Verpflegung.
Der Aufstieg zum Tafelberg ist sehr anstrengend und anspruchsvoll. Es geht über
steile Lehmstufen, die nach Regenfällen schmierig und rutschig werden, und durch
dichtes Wurzelgeflecht, dass den Boden überwuchtert und zwischen dem wir einen
Tritt finden müssen. Sehr gute Trittsicherheit und die Zuhilfenahme der Hände
zum Festhalten ist erforderlich. Im ersten Lager übernachten wir in Zelten, in
den folgenden unter schützenden Felsvorsprüngen. Die Gehzeiten belaufen sich auf
6-8 Stunden täglich. Die Route beginnt in der tiefen Savanne und verläuft über
teils steiniges, teils schlammiges Gelände steil bergauf. An zwei Passagen ist
leichtes Klettern notwendig, die Abschnitte sind aber mit einem Fixseil gesichert
und sehr kurz.
Am 14.Tag nachmittags erreichen wir den oberen Rand des 2.400 m hohen Plateaus
des Auyan Tepui. Jetzt erwartet uns erneut eine völlig andere und einmalige Welt:
Fremdartigen Pflanzen, karge Steinflächen und Felsgebilde, die an urzeitliche
Tiere erinnern. Wir wandern noch ca. 3 Stunden über das Plateau, wobei wir uns
an einigen Stellen an Fixseilen festhalten müssen, bis wir unsere Lager „El Ozo"
(der Bär) erreichen. Dort richten wir unsere Schlafmatten unter einem Felsvorsprung
ein.
Am 15. Tag erkunden das Plateau und erfahren viel Wissenswertes über die Entstehungsgeschichte
der Tafelberge und die endemische Flora und Fauna. Der 2-tägige Abstieg vom Auyan
Tepui erfolgt, bis auf den letzten Tag, auf der gleichen Route wie der Aufstieg.
Gehzeit: 6-8h; Zelt und unter Felsvorsprüngen [FMA]
17. Tag
Am Nachmittag des 17. Tages erreichen wir Uruyen, wo wir in einfachen, mit Betten
ausgestatteten Rundhütten übernachten.
Rundhütten mit Betten [FMA]
18. Tag Wanderung zum Salto Uruyen
Nach einem gemütlichen Frühstück unternehmen wir eine Wanderung zum Salto Uruyen,
wo wir den Tag unter Wasserfällen und im Regenwald verbringen. Am Nachmittag kehren
wir nach Uruyen zurück.
Rundhütten mit Betten [FMA]
19. Tag Uruyen - Ciudad Bolivar
Im Laufe des Vormittags fliegen wir mit Propellermaschinen nach Ciudad Bolivár.
Wir besuchen das Zentrum der 1764 gegründeten Stadt und schauen uns die Plaza
Bolivár mit der Kathedrale an. Vom Aussichtspunkt Mirador blicken wir auf die
Angostura-Brücke, deren Name „schmale Stelle" oder „Meerenge" bedeutet. Dies ist
die einzige Brücke über den Orinoko-Strom, mit 1.678 m zählt sie zu den längsten
Hängebrücken der Welt.
Hotel [F]
20. Tag Nationalpark Mochima
Vormittags fahren wir mit einem öffentlichen, klimatisierten Bus in ca. 5 Stunden
über El Tigre nordwärts bis zur Stadt Barcelona (270 km) an der venezolanischen
Küste. Unser Ziel ist der Nationalpark Mochima, der zwischen Puerto La Cruz und
Cumana liegt. Wir quartieren uns für zwei Nächte in der familiären Posada Vista
Montana ein, die in der Küstenkordillere liegt. Wer möchte, kann die Wellnessangebote
nutzen und sich z.B. mit Yoga, Digipuntura und Massagen verwöhnen lassen.
Übernachtung in einer Posada [F]
21. Tag Nationalpark Mochima
Heute fahren wir zum Baden mit Fischerbooten zu den vorgelagerten Inseln. Diese
gehören zum Nationalpark Mochima und gelten als gute Tauch- und Schnorchelreviere.
Übernachtung in einer Posada [F]
22. Tag Abreise
Gegen Mittag heißt es, von der Küste Abschied zu nehmen. Wir treten unsere Rückfahrt
nach Barcelona an und fliegen von hier in etwa 30 Minuten nach Caracas. Nach dem
Transfer zum internationalen Flughafen checken wir für den Rückflug nach Deutschland
ein.[F]
23. Tag Ankunft
Ankunft in Frankfurt.
Leistungen
- Linienflug mit Lufthansa Frankfurt – Caracas – Frankfurt, innerdeutsche Anschlussflüge
kostenlos, Österreich und Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
- Übernachtungen in Hotels, Berghütten und im Zelt; überwiegend Vollpension
- 5 Inlandsflüge, Transfers, Überlands- und Bootsfahrten
- örtliche/r, Deutsch sprechende/r Reiseleiter/in, Begleitmannschaft beim Trekking
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. 200,- bis 250,- Euro),
- Trinkgelder (ca. 60,- Euro);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- individuelle Ausflüge und Ausgaben persönlicher Art;
- Gebühren für die Besteigung des Pico Bolivár (siehe "Charakter der Tour");
- nationale Flughafensteuern (z.Zt. 6,- USD pro Flug);
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Wanderung in der Sierra Nevada ist technisch einfach, die täglichen Gehzeiten
liegen bei 6-7 Stunden, einmal bei 7-8 Stunden. Sie übernachten in einfachen Herbergen
in Mehrbett-Zimmern, die mit überwiegend mit Stockbetten ausgestattet sind. Teilweise
haben die Zimmer ein eigenes Bad, Duschen gibt es in allen Herbergen, doch es
gibt nur in der Herberge an Tag 5 warmes Wasser. Mulis übernehmen Ihr Gepäck,
so dass Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten tragen.
Der Auf- und Abstieg am Auyan Tepui ist sehr anstrengend und anspruchsvoll. Die
täglichen Gehzeiten betragen 6-8 Stunden. Glatte Steine, Felsen und Baumwurzeln
können das Gehen auf den Pfaden erschweren. An zwei Passagen ist leichtes Klettern
notwendig, die Abschnitte sind aber mit einem Fixseil gesichert und die wenigen
Meter schnell überwunden. Sie schlafen unter schützenden Felsvorsprüngen und in
Zelten. Es betreut Sie eine Begleitmannschaft, die sich um das Hauptgepäck kümmert
und für Ihr leibliches Wohl sorgt. Die Indianer tragen pro Teilnehmer eine Reise-
oder Seesacktasche von maximal 8 kg Gewicht. Sie selbst tragen nur ihren Tagesrucksack.
Nicht benötigtes Gepäck lassen Sie im Hotel in Ciudad Bolivar zurück.
Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Reise sind eine sehr gute Kondition,
Trittsicherheit, Ausdauer und Schwindelfreiheit. Erhöhte Anforderungen an Herz
und Kreislauf stellt das feucht-heiße Klima während der Urwaldexkursionen. Bitte
konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihre Ärztin/Ihren Arzt.
Neben Abenteuergeist wird die Bereitschaft vorausgesetzt, auf Komfort zu verzichten,
sich einfachen Verhältnissen anzupassen, bei nötigen Programmänderungen und in
schwierigen Situationen Flexibilität, Verständnis und Toleranz zu zeigen und durch
Gemeinschaftsgeist zum Gelingen der Tour beizutragen. Es sollte für alle Teilnehmer
und Teilnehmerinnen selbstverständlich sein, bei den täglich anfallenden Arbeiten
am Lagerplatz mitzuhelfen.
Fakultative Besteigung des Pico Bolivár (5.007 m):
Sie sollten im Klettern geübt sein (stellenweise Passagen bis III. Grad), Erfahrung
in der Sicherungstechnik mitbringen und gute Kondition. Die Auf- und Abstiege
sind lang und teilweise steil, erschwerend kommt hinzu, dass die Höhenanpassung
relativ kurz ist.
Der Aufpreis für die drei Tage inklusive Englisch sprechendem Bergführer, Gepäcktransport
(pro Person max. 15 kg), Verpflegung und Nationalparkgebühr beträgt 460,- USD
bei 2 Personen, 380,- USD bei 3 Personen, 360,- USD bei 4 Personen. Der Geldbetrag
ist direkt an unsere Agentur vor Ort zu bezahlen.
Steigeisen, Pickel, Helm und Seil werden von unserer Agentur vor Ort gestellt
und sind in den oben genannten Preisen eingeschlossen. Bitte teilen Sie uns Ihren
Wunsch, an der Besteigung teilzunehmen, bereits bei Ihrer Anmeldung mit.
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz
ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Venezuela noch 6 Monate
gültig sein.
Impfungen
Für Venezuela ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz
gegen Hepatitis-A, Gelbfieber, Tetanus, Diphtherie und Polio sowie eine Malaria-Prophylaxe.
Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice
für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999
(1,98 Euro pro Minute) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise
Bei dieser Reise handelt es sich um eine anspruchsvolle Tour, denn Sie sind teilweise
in entlegenen Gebieten unterwegs. Es kann sein, dass nicht alles planmäßig und
nach Ihren Vorstellungen und Erwartungen verläuft. Schlechtes Wetter, Flugverspätungen,
veränderte Wasserstände, organisatorische Schwierigkeiten oder sonstige Faktoren
(wie Streiks) können bei dieser Reise zu Verzögerungen, Routenänderungen oder
Programmumstellungen führen. Sie sollten daher etwas Abenteuergeist mitbringen,
verbunden mit der Bereitschaft, auf Komfort manchmal zu verzichten und ggf. Toleranz
und Geduld zu üben. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und
unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Eine Garantie für die
exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können wir jedoch nicht übernehmen. Zudem
weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Durch die Lage unmittelbar nördlich des Äquators verzeichnet Venezuela nur geringe
Temperaturschwankungen im Jahresverlauf. Dezember bis Februar sind die Temperaturen
etwas niedriger als in den übrigen Monaten. Prinzipiell gibt es eine Trockenzeit
von November bis April und eine Regenzeit von Mai bis Oktober, doch ist Beginn
und Ende sehr variabel. In der Regenzeit kommt es oft zu Platzregen, die meist
nur kurz anhalten. Die Vegetation ist während dieser Regenzeit noch üppiger als
in den restlichen Monaten.
In den Anden sinken die Temperaturen mit zunehmender Höhe. In den niedrigeren
Lagen kann es am Tag bis 25° warm werden, in den höheren Lagen sind 15° bis 20°
eher die Regel. Nachts kühlt es auf 0° bis 10° ab. Die Tagestemperaturen bei der
Besteigung des Pico Bolivar liegen bei minus 5° bis 15°, Nachts kann es im Basislager
bis minus 10° kalt werden. Das Wetter am Pico Bolivar ist sehr wechselhaft, dass
die Besteigung aufgrund der Witterung abgebrochen werden musst ist bisher aber
bei keiner unserer Gruppen vorgekommen.
Die Tagestemperaturen im Orinoko-Gebiet schwanken im Jahresverlauf zwischen 22°
und 28°.
In der Gran Sabana ist es meist warm bis heiß mit 25° bis 35° am Tag. Mit Eintritt
in den Urwald an den Hängen der Tafelberge wird es feucht-warm und kühler mit
zunehmender Höhe. Auf dem Plateau herrschen tagsüber 15° bis 25°, die Minimal-Temperaturen
in der Nacht liegen bei 10°. Da sich die Wolken an den Berghängen stauen kann
es, vor allem während des Auf- und Abstiegs, zu Regen kommen.
Ausrüstung
Dem Klima entsprechend empfehlen wir für die Andenlandschaft warme Hosen und
Pullover/ Fleece mit Anorak sowie für die Savanne und die Karibikküste leichte
Baumwollkleidung, Regenschutz und ein Sweatshirt für kühlere Abende. Sie benötigen
einen Leicht-Schlafsack (am besten aus Kunstfaser) und bequeme Trekkingschuhe
mit griffiger Profilgummisohle. Teleskop-Trekkingstöcke sind, besonders für die
Besteiger des Pico Bolivar, empfehlenswert.
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 12 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |