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Land: Vietnam
Termin: 11.02.2011 - 01.03.2011
- Trekking im Norden von Vietnam und Laos
- Über die Grenze bei Dien Bien Phu
- Reisterrassen, Bergvölker und bunte Märkte in Vietnam
- Natur pur und buddhistische Klöster in Laos
Seitdem vor Kurzem der Grenzübergang in Dien Bien Phu von Vietnam nach Laos geöffnet
wurde, lassen sich die Bergregionen beider Länder in einer Reise direkt verbinden.
Reisterrassen, tropische Landschaft, kleine Dörfer, bunte Märkte und im Hintergrund
die Shilouette der Berge Chinas: Das sind die Eindrücke, die Sie auf dem Trekking
in Nordvietnam erwarten. Die Route führt in bis zu sechsstündigen Etappen von
Dorf zu Dorf zu den Angehörigen der Hmong, Phu La, Dzao, Tay, Nung und Lu, um
nur einige der 54 hier lebenden Ethnien zu nennen.
Viele Frauen tragen noch farbenfrohe, handgefertigte Trachten und die Sonntagsmärkte
sind für die Bevölkerung wie für Reisende ein Erlebnis. Sie besuchen die berühmte
Halong Bay – seit 1994 UNESCO-Welterbe. Im Boot gleiten Sie durch das smaragdgrüne
Wasser dieser traumhaft schönen Bucht mit ihren bizarren Felsen, Inseln und Grotten.
Natur pur erleben Sie im gebirgigen Norden von Laos, den Sie zu Fuß und per Boot
erkunden. Der Nam Ou, ein Nebenfluss des Mekong, schlängelt sich durch üppigen
Bergdschungel, vorbei an steilen Felswänden, friedlichen Dörfern und kleinen Feldern.
An den Ufern liegen Reusen und schaukeln Bambusboote im Wasser. Schließlich erreichen
Sie Luang Prabang – heute Weltkulturerbe der UNESCO. Wie Perlen einer Kette reihen
sich die buddhistischen Klöster der Stadt am Ufer des Mekong aneinander.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Hanoi.
2. Tag Hanoi
Wir landen in der vietnamesischen Hauptstadt, werden empfangen und zu unserem
Hotel gebracht. Neugierig auf die Stadt an den Ufern des Roten Flusses starten
wir zu einem Streifzug. Je nach Ankunftszeit (falls wir morgens landen) besuchen
wir das Völkerkundemuseum, in dem Kultur und Lebensweise der 54, in Vietnam lebenden
Ethnien veranschaulicht werden. Bei einer Rikscha-Fahrt erleben wir den Alltag
in der lebhaften Altstadt von Hanoi. Abends speisen wir in einem Restaurant und
sehen uns danach eine Vorführung des Wasserpuppen-Theaters an. Die Handlungen
beziehen sich auf Legenden und historische Überlieferungen.
Übernachtung im Hotel [A]
3. Tag Hanoi - Halong-Bucht
Nach dem Frühstück im Hotel brechen wir zur Halong-Bucht auf. Unsere Route führt
durch das Delta des Roten Flusses - eine fruchtbare Landschaft mit riesigen Reisfeldern,
die, je nach Jahreszeit, leuchtend-grün im Wasser glitzern. In der Stadt Halong
gehen wir an Bord eines Bootes, mit dem wir den ganzen Nachmittag durch die Wunderwelt
der 1500 qkm großen Halong Bay gleiten. Diese zählt seit 1994 zum Welterbe der
Menschheit. Bei Nebel erscheint die Küstenlandschaft wie eine chinesische Tuschezeichnung.
3000 Kalksteinfelsen soll es hier geben, auf einigen befinden sich Höhlen. Zwei
davon, "Wooden Sticks" und "Heaven Palace", werden wir erkunden und auch zum Ti
Top Mount aufsteigen. Von dort bietet sich ein prachtvoller Blick über die Bucht
im Golf von Tonkin. Der Sage nach wurde die Bucht von einem geheimnisvollen Drachen
geschaffen, der vorher in den Bergen wohnte. Der Name Ha Long bedeutet "der Ort,
an dem der Drache in das Meer steigt". Als er zur Küste rannte, riss er mit seinem
umherschlagenden Schweif Täler und Klüfte ins Land. Beim Eintauchen ins Wasser
füllten sich die Vertiefungen, so dass nur noch die hohen Teile herausragten.
In der Bucht gehen wir vor Anker und lassen uns das leckere Abendessen schmecken,
das aus Meeresfrüchten und Fisch für uns zubereitet wird.
Übernachtung auf dem Boot [FMA]
4. Tag Halong - Hanoi
Allmählich tauchen nach Abebben der Flut weiße Sandstrände auf - für uns eine
gute Gelegenheit, um im Meer zu baden.
Mit einem kleinen Boot begeben wir uns zu einem schwimmenden Fischerdorf in der
Lan Ha-Bucht. Die Dorfbewohner leben vom Fischfang und verbringen das ganze Jahr
am Wasser. Selbst eine kleine schwimmende Schule gibt es hier, die von Volksschulkindern
besucht wird. Wir kehren zurück an Land und fahren per Bus wieder nach Hanoi.
Abends besuchen wir eine Aufführung des berühmten Wasserpuppen-Theaters.
Übernachtung im Hotel [FMA]
5. Tag Hanoi - Lao Cai
Dieser Tag steht uns für die Besichtigung Hanois zur Verfügung. Schattige Boulevards
und Architektur aus französischer Kolonialzeit prägen weite Teile der Stadt. Im
Zentrum von Hanoi, am "See des zurückgegebenen Schwertes" beginnt unsere Erkundung.
Wir werden mit der Legende von der großen Schildkröte, an die der Name des Sees
erinnert, vertraut gemacht. Danach sehen wir den Literaturtempel, der in traditioneller
vietnamesischer Bauweise errichtet und Konfuzius und seinen Schülern gewidmet
ist. Hier wurde 1076 die erste Universität Vietnams eingerichtet. Ein Abstecher
zur Tran Quoc-Pagode und zum Quan Thanh-Tempel rundet unser Programm ab.
Nach dem Abendessen steigen wir in den Nachtzug nach Lao Cai (10 Stunden Fahrt).
Übernachtung im Zug (Liegewagen) [F]
6. Tag Lao Cai - Bac Ha - Trekking
Frühmorgens Ankunft in Lao Cai und Busfahrt nach Bac Ha, wo unser 4-tägiges Trekking
beginnt. Zunächst legen wir 3 km zurück, ehe es hinauf zum Dorf Nam Bo geht. Hier
begegnen wir erstmals den Angehörigen einer in dieser Region beheimateten Minderheit.
Die Phu La gehören zu den zahlenmäßig kleinsten ethnischen Gruppen in Vietnam.
Sie leben hauptsächlich vom Brandrodungs-Feldbau auf kleinen Anbauflächen und
terrassierten Feldern. Wir wandern weiter nach Nam Det, einem Dorf der H'mong,
und hinab zum Fluss. Dann steigen wir auf zum Dorf Nam Khanh.
Bei den Dzao Ao Dzai werden wir zu Abend essen und nächtigen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 700m; Übernachtung bei den Dorfbewohnern [FMA]
7. Tag Bac Ha - Trekking
Nach dem Frühstück, das von unserer Reiseleitung zubereitet wird, folgen wir
dem Pfad Richtung Ban Lien. Unterwegs sehen wir viele Dzao und Tay bei der Arbeit
auf den Terrassenfeldern. Wir steigen ab in das von Palmen gesäumte Tal. Hier
legen wir eine Pause ein - Gelegenheit, mit den Einheimischen ins Gespräch zu
kommen. Auf einem halbstündigen Rundgang begegnen uns Schulkinder auf ihrem Heimweg.
Gegen Mittag treffen wir in Ban Lien ein. Der Rest des Tages steht uns für einen
Bummel im Dorf und für die Erkundung der Umgebung zur freien Verfügung.
Übernachtung bei den Dorfbewohnern [FMA]
8. Tag Bac Ha - Trekking
Am Morgen brechen wir zu einer leichten Wanderung auf. Entlang einem Pfad am
Berghang kommen wir nach Nam Thang, einem Dorf der Nung. Bekannt ist dieses Volk
für seine Handwerkskunst, Web-und Metallarbeiten, Papier und Ziegel werden gefertigt.
Wir sehen uns die Volksschule im Ort an und kommen mit den Schulkindern ins Gespräch.
Auf ebener Straße geht es etwa 1 Stunde weiter, ehe wir nach San Sa Ho, einem
Dorf der Blumen-H'mong, aufsteigen. Die H'mong, eine der größten Ethnien in der
besuchten Region, leben nicht nur in Vietnam, sondern auch in den Bergregionen
von Süd-China, Thailand und Laos. Der Name H'mong bedeutet "Mensch".
Weiter geht es hinab zum Dorf Na Lo, unserem Tagesziel. Heute sind wir bei den
Tay untergebracht.
Übernachtung bei den Dorfbewohnern [FMA]
9. Tag Bac Ha - Trekking
Im Tay-Dorf beginnt heute unsere Wanderung. Dann geht es über die Hauptstraße
zum Dorf Na Hoi. Obwohl dies Dorf nicht sehr weit von der Stadt Bac Ha entfernt
ist, unterscheidet sich die Lebensweise seiner Bewohner doch erheblich von jener
in Bac Ha. Unsere Route führt weiter zum Dorf Na Tha, das sich in der Nähe der
Stadt Bac Ha befindet. Die verbleibende Zeit steht uns zur freien Verfügung. Nach
den Tagen in den Dörfern können wir uns in der hiesigen Lodge erfrischen.
Übernachtung in einer Lodge [FMA]
10. Tag Bac Ha - Tam Duong
Am Morgen besuchen wir den Sonntagsmarkt von Bac Ha. Auf diesem bunten, größten
Markt der Region versammeln sich die Angehörigen verschiedener Ethnien - der Blumen
H'mong, Phu La, Tay, Ha Nhi und Dzao. Hier trifft man Verwandte, Freunde, junge
Männer und Frauen lernen einander kennen, man tauscht Neuigkeiten aus und deckt
sich mit allem Nötigen ein, oft mit noch handgefertigten Produkten.
Mit dem Bus fahren wir weiter nach Tam Duong und beziehen dort unser Quartier.
Übernachtung im Guesthouse [FMA]
11. Tag Tam Duong - Dien Bien Phu
Eine Morgenwanderung führt uns in der Umgebung von Tam Duong durch interessante
Dzay- und Lu-Dörfer. Am Nachmittag werden wir nach Dien Bien Phu gebracht.
Gehzeit: 2,5h; Übernachtung im Hotel [FMA]
12. Tag Dien Bien Phu - Muong Khoa
Nach dem Frühstück im Hotel beginnt der kurze Transfer nach Tay Trang, der nun
für Touristen geöffneten Grenze zwischen Vietnam und Laos. Wir werden von unserer
laotischen Reiseleitung empfangen und fahren mit einem Bus in ca. 3 Stunden nach
Muong Khoa. Unterwegs besuchen wir ein Bergdorf, in dem eine Minderheitengruppe
lebt.
Die kleine Stadt Muong Khoa, unser Etappenziel, zählt hauptsächlich Vietnamesen
zu ihren Einwohnern.
Fahrzeit: 3h; Übernachtung im Hotel [FMA]
13. Tag Muong Khoa - Bootsfahrt / Kayak - Hatsa
In einem lokalen Restaurant nehmen wir ein einfaches Frühstück zu uns und starten
dann mit einem traditionellen Boot zu einer Fahrt auf dem Nam Ou Richtung Hatsa
("Nam" bedeutet "Fluss"). Früher diente das weit verzweigte Flusssystem des Landes
als Handelsroute. Ein großer Teil des laotischen Verkehrs spielt sich heute noch
auf dem Wasserweg ab, weil das Straßennetz im bergigen Laos noch wenig ausgebaut
ist. Eine wichtige Verkehrsader ist der Nam Ou. Der ungezähmte Fluss wälzt sich
durch den entlegenen Bergdschungel im Norden von Laos und mündet nach 420 km bei
Luang Prabang in den Mekong. Wir werden auch mit Kayaks unterwegs sein und am
Flussufer, an einem schönen, weißsandigen Küstenabschnitt unser Mittagessen verzehren.
Am Nachmittag erreichen wir Hatsa und treffen unsere Begleitmannschaft für das
Trekking. In Flussnähe schlagen wir die Zelte auf und bald schon bereitet unser
Koch das Abendessen für uns zu.
Übernachtung im Zelt [FMA]
14. Tag Trekking Hatsa - Ban Huoi Lor
Auf einem Pfad steigen wir auf nach Ban Houi Lor. Bis zu diesem H'mong-Dorf sind
wir 4 Stunden unterwegs. Wie in Nordvietnam leben die H'mong auch in Laos in den
bergigen Gebieten. Bei einem Picknick stärken und erholen wir uns.
Am Nachmittag wandern wir rund eine Stunde bis zum Dorf Ban Khong Moung, in dem
Khmu leben. Im Vergleich zu den Dorfbewohnern, die wir bisher getroffen haben,
sind die Angehörigen dieser Ethnie eher zurückhaltend.
Gehzeit: 5h; Übernachtung im Zelt [FMA]
15. Tag Trekking Ban Houi Lor - Muong Ngoi
In zwei Stunden wandern wir bis nach Ban Mok Euay, einem Dorf des Khmu-Volkes.
Nach dem Besuch dieses Dorfes und weiteren 2 Stunden Gehzeit treffen wir in Ban
Phonsana ein. Hier steigen wir in ein Boot und gleiten flussabwärts in rund 2
Stunden bis nach Muang Ngoi. Kurz vor Muang Ngoi ist die Flusslandschaft zu beiden
Seiten des Nam Ou phantastisch.
In einem traditionellen lokalen Gästehaus richten wir uns für die Nacht ein.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 2h; Übernachtung in einer Lodge [FMA]
16. Tag Bootsfahrt Muong Ngoi - Luang Prabang
Wir setzen unsere Bootsfahrt auf dem Nam Ou-Fluss bis nach Luang Prabang, der
ehemaligen laotischen Königsstadt, fort. Unterwegs stoppen wir bei Pak Ou, wo
der Nam Ou in den Mekong fließt, um in den steil aufragenden Felsen eine Höhle
zu besuchen. Sie ist ein Wallfahrtsort der Laoten und zugleich Magnet für Touristen,
denn im Lauf der Jahrhunderte hat sich hier eine riesige Anzahl von Buddha-Figuren
angesammelt, die seit 1560 von den laotischen Königen und deren Gefolge bei ihren
Pilgerreisen mitgebracht wurden. Am Ufer lassen wir uns mittags unser Picknick
schmecken.
Ankunft in Luang Prabang und Transfer zu unserem Hotel.
Übernachtung im Hotel [FMA]
17. Tag Luang Prabang
Dieser Tag steht uns zur freien Verfügung. Die Stadt liegt malerisch auf einer
Halbinsel zwischen Mekong und seinem Nebenfluss Nam Khan, sie ist von bewaldeten
Bergen umgeben und strahlt eine friedliche Atmosphäre aus. Zwischen 1353 und 1545
war Luang Prabang Hauptstadt des Königreiches Lan Xang (Land der eine Million
Elefanten) und blieb selbst nach Verlegung der Hauptstadt nach Vientiane kulturelles
Zentrum des Landes. Wie Perlen einer Kette reihen sich zahlreiche Klöster am Ufer
des Mekong aneinander. Noch heute sind sie Stätten des Studiums und der Meditation
für Mönche aus allen Teilen des Landes. Seit 1995 zählt Luang Prabang zum UNESCO
Weltkulturerbe, 32 buddhistische Klöster und die französische Kolonialarchitektur
stehen unter Denkmalschutz.
Bei einem Bummel können Sie die Sehenswürdigkeiten der Stadt auf eigene Faust
für sich entdecken: Der Königspalast Ho Kham, heute Natiolnalmuseum, birgt südostasiatische
Kunstsammlungen und Prunkstücke, wie z.B. den Thron der Herrscher der Lan Xang-Periode.
Wat Xieng Thong, der einzige aus dem 16.Jh. erhaltene Wat, zählt zu den schönsten
Klöstern Luang Prabangs. Er erhebt sich am Ende der Halbinsel, seine Form wird
von den Laoten mit einer "Glucke, die schützend auf ihren Küken sitzt", verglichen.
Mitten in der Stadt erhebt sich der heilige Berg Phousi, zu dem 328 Stufen emporführen.
Von oben lässt sich die Stadt und ihre Umgebung sehr schön überblicken.
Übernachtung im Hotel [F]
18. Tag Luang Prabang - Heimreise
Die Zeit bis zu unserem Heimflug steht uns zur freien Verfügung.
Frühaufstehern bietet sich ein ungewöhnlicher Anblick: In langen Reihen ziehen
die safranfarben gekleideten Mönche der Stadt schweigend durch die Straßen, um
ihre Morgenmahlzeit zu erhalten. Frauen und Männer warten bereits auf die Mönche
und legen Reis (das Grundnahrungsmittel der Laoten) oder andere Gaben in die Bettelschalen
- als Dank für das religiöse Wirken der Mönche. Auch glauben die Menschen, dass
Almosen-Spenden das Karma verbessern kann. Kein Wort unterbricht die Stille dieser
Zeremonie.
[F]
19. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland.
Leistungen
- Linienflug mit Thai Airways Frankfurt – Bangkok – Hanoi/Luang Prabang – Bangkok
– Frankfurt,
- kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze,
- Anschlussflüge
ab/bis Österreich und Zürich gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit;
- derzeit gültige Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren
- Übernachtungen in Hotels und Gästehäusern, in den Häusern der Dorfbewohner, auf
dem Boot, in Zelten; meist Vollpension
- Transfers und Überlandfahrten, Besichtigungsfahrten
- Hauser-Reiseleiter/in, Begleitmannschaft beim Trekking
- Eintrittsgebühren, Trekking-Permits;
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- Visakosten bei Einreise (Vietnam ca. 25 US$; Laos ca. 30 US$ / Stand 12/08);
- Getränke; fehlende Mahlzeiten; Trinkgelder (ca. 60 Euro);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Diese Tour hat Pioniercharakter. Die Route führt abseits der ausgetretenen Pfade
in die Bergregionen von Vietnam und Laos. Hier gab es bisher wenig bis gar keinen
Tourismus bzw. touristische Infrastruktur. Die Wanderungen sind technisch nicht
anspruchsvoll, erfordern jedoch gute Kondition und Trittsicherheit (gemeint ist
sicheres Gehen auf unbefestigten Wegen und im Gelände). Es sind einige Flüsse
zu durchwaten beziehungsweise auf einfachen Brücken oder Holzstegen zu überqueren.
Unterwegs werden Sie mit sehr einfachen Verhältnissen konfrontiert. Auffassungen
über Pünktlichkeit, Service und Hygiene weichen grundlegend vom europäischen Standard
ab. Bereitschaft, sich örtlichen Gegebenheiten/Bräuchen anzupassen, mögliche Unwägbarkeiten
in Kauf zu nehmen, auf Komfort zu verzichten und gegebenenfalls Wille zur Improvisation
werden von allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen erwartet. Hilfsbereitschaft,
Kameradschaft und Gemeinschaftsgeist innerhalb der Gruppe sollten zur Grundeinstellung
aller Mitreisenden gehören.
In den Städten speisen Sie in Restaurants und übernachten in einfachen bis guten
Hotels. Für die Dauer der Wanderungen in Vietnam sind Sie bei Gastfamilien in
traditionellen Häusern (meist Pfahlbauten) untergebracht und schlafen auf dem
Fußboden auf einer Reisstrohmatte. Sehr einfache Matratzen und Decken werden gestellt,
dennoch empfiehlt es sich, eine eigene Isoliermatte (Therma-Rest) und einen eigenen
Schlafsack - auch für die beiden Zelt-Übernachtungen in Laos mitzubringen. Wasser
gibt es oft nur außerhalb Ihrer Unterkünfte, es besteht aber immer die Möglichkeit,
sich zu waschen.
Einreisebestimmungen
Für Vietnam wie auch für Laos ist jeweils ein Visum erforderlich. Beide Visa
werden bei Einreise erteilt. Der Reisepass muss über das Ende der Reise hinaus
noch 6 Monate gültig sein.
Impfungen
Es sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen
Hepatitis A, Tetanus, Polio, Diphtherie, Typhus, ggf. Malariaprophylaxe. Ausführliche
Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen
über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,86 Euro pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
"Vietnam - Laos" ist eine Reise mit Pioniercharakter. Bedingt durch ungünstige
Witterungsverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten oder
sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen oder -änderungen
kommen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten
(trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden) zu nicht vorhersehbaren
Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es
das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen.
Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir jedoch keine Garantie
geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin,
dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Vietnam: der Norden weist subtropisches Klima auf. Man unterscheidet zwei Jahreszeiten.
Zwischen November und April ist Winter - die beste Jahreszeit für unsere Rundreise.
In dieser Periode ist es kühl und feucht, in den Hochlagen vor allem morgens und
abends auch kalt. Nachts kann es schon mal Temperaturen von +5°C geben. Tagsüber
ist es angenehm warm, bei 20-25°C. In den Monaten Februar und März, gelegentlich
auch noch im April kann es Sprühregen - die Vietnamesen nennen ihn crachin (Regenstaub)
- geben. Der Sommer reicht von Mai bis Oktober; in dieser Zeit ist es aufgrund
des Sommermonsuns recht heiß. Die Durchschnittstemperatur in Hanoi liegt in den
Wintermonaten bei 18°C, im Sommer bei 28,6°C (mit Spitzen von 33°C). Das Ende
des Sommers ist oft von starken Taifunen und Regenfällen geprägt. Die Luftfeuchtigkeit
ist im ganzen Land generell sehr hoch.
Laos: In der Zeit von November - April, der günstigsten Reisezeit, liegen die
Temperaturen in Laos meist zwischen 25°C und 30°C, im April auch drüber. Es gibt
in der Regel kaum Niederschläge, doch kann die Luftfeuchtigkeit hoch sein. In
den nördlichen Landesteilen, also auch in Luang Prabang, sind die Temperaturen
niedriger; Niederschläge sind hier häufiger, vor allem nachts und morgens kann
es besonders im Dezember/Januar empfindlich kühl sein (unter 10°C).
Ausrüstung
Den klimatischen Bedingungen entsprechend benötigen Sie für diese Reise gut waschbare
Sommerkleidung. Bitte berücksichtigen Sie, dass in den Tempeln keine Shorts, kurzen
Röcke und schulterfreien Oberteile getragen werden dürfen; diese sind auch sonst
nicht angebracht. Im Zweifelsfall fragen Sie bitte Ihre örtliche Reiseleitung.
Für die kühleren Abende empfehlen wir, eine Fleece-Jacke o.ä. mitzunehmen.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen
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