» weitere Reisen in Vietnam «
Land: Vietnam
Termin: 08.10.2010 - 22.10.2010

- 5-tägiges Trekking im Bergland des Nordens
- 6 verschiedene Ethnien, farbenfrohe Märkte
- Besuch des Wasserpuppen-Theaters in Hanoi
- Bootsfahrt in Halong Bay – UNESCO-Weltnaturerbe
- Verlängerungsmöglichkeit Südvietnam oder Kambodscha
54 verschiedene Ethnien leben im Bergland von Nordvietnam in der Nähe der Grenze
zu China. Sie alle pflegen ihre eigene Sprache und Tradition, tragen handgefertigte
Trachten und konnten ihren Lebensstil weitgehend beibehalten. In Viet Quang, nahe
der chinesischen Grenze, startet das Trekking:
In stetigem Auf und Ab führt die Route durch sattgrüne Reisterrassenlandschaft
und dichte Teeplantagen. Immer wieder eröffnen sich fantastische Ausblicke auf
die bis zu 2.600 m hohen Berge an der Grenze zu China. Jedes Dorf hat seinen ganz
eigenen Charme. Die Frauen tragen bunte Kleider, besonders schön sind Sie auf
dem Markt in Bac Ha zu sehen: ein Rausch der Farben!
Am Ende des Trekkings fahren Sie mit dem Nachtzug zurück nach Hanoi. Per Boot
mit Übernachtung an Bord geht es durch die Halong-Bucht – UNESCO-Weltnaturerbe
und berühmt aufgrund der Kalksteininseln, die aus dem smaragdgrünen Wasser wachsen.
Über Tam Coc, die „trockene Halong", wo die Felsen inmitten von Reisfeldern in
die Höhe ragen, führt die Route zurück nach Hanoi. Bitte beachten Sie auch die
Verlängerungsprogramme für Südvietnam und Kambodscha.
Tourverlauf
1. Tag Abflug Frankfurt - Hanoi
Nachmittags Linienflug mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Hanoi.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Hanoi
Ankunft in Hanoi morgens. Wir werden empfangen und in die Stadt zu unserem Hotel
gebracht. Nachdem wir uns etwas ausgeruht haben, gehen wir auf Erkundung. Schattige
Boulevards und französische koloniale Architektur prägen weite Teile der Stadt
an den Ufern des Roten Flusses. Abendessen in einem Restaurant.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [MA]
3. Tag Hanoi - Tam Coc - Hanoi
Morgens fahren wir nach Tam Coc (ca. 2-stündige Busfahrt). Hier gibt es ähnliche
Kalksteinfelsen wie in der Halong Bay. Dort erheben sie sich aus dem Meer, hier
sind sie von ausgedehnten Reisfeldern umgeben, weswegen dies Gebiet auch „Trockene
Halong" genannt wird. In Tam Coc (der Name bedeutet Drei Höhlen) essen wir in
einem Restaurant zu Mittag. Mit Ruderbooten gleiten wir durch diese bezaubernde,
stille Landschaft. Nachmittags besuchen wir das „schwimmende Dorf" Kenh Ga. Hier
spielt sich das Leben auf dem Wasser ab, ihre Boote rudern die Dorfbewohner mit
den Füßen. Auch wir sind im Boot unterwegs und lassen uns 2 Stunden Zeit für eine
stimmungsvolle Wasserfahrt. Wir fahren zurück nach Hanoi.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
4. Tag Hanoi - Viet Quang
Mit dem Bus fahren wir von Hanoi Richtung Nordwesten nach Viet Quang. Am Nachmittag
erreichen wir den Ort und haben noch genügend Zeit, um unsere Sachen durchzusehen
und uns für das Trekking der nächsten Tage vorzubereiten. Unterwegs essen wir
zu Mittag, das Abendessen nehmen wir in Viet Quang in einem einfachen Restaurant
zu uns.
Fahrzeit: 7h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; einfaches Hotel [FMA]
5. Tag Viet Quang - Tan Nam
Heute fahren wir von Viet Quang nach Yen Binh (25 km), dem Startpunkt unseres
Trekkings, und treffen unsere Mannschaft. Nachdem die Rucksäcke gepackt und auf
die Träger verteilt sind, geht es los. Zu Beginn auf einem schmalen Dorfweg wandern
wir stetig bergauf, von ca. 150 m (Yen Bin) auf 600 m Höhe (ca. 2 Stunden). Unterwegs
besuchen wir ein Dorf der Pa Then. Nun geht es ein Stück abwärts zu einer schönen
Rasenfläche, wo wir Mittagspause machen. Am Nachmittag wandern wir über Hügel
mit Teeplantagen hinab nach Tan Nam, einem Dorf der Tay. Sie sind das größte an
den Bergausläufern und in den Tälern der nördlichen Provinzen lebende Bergvolk.
Man erkennt sie leicht an ihrer indigoblauen und schwarz gefärbten Kleidung. Mit
großem Geschick betreiben sie den Anbau von Nassreis, Obst, Kräutern und Tabak.
Über Nacht sind wir in ihren traditionellen Häusern - hölzernen Pfahlbauten -
zu Gast.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 600m; Übernachtung in traditionellen Häusern
[FMA]
6. Tag Tan Nam - Phieng Lan
Nach einem einfachen, von unserem Koch zubereiteten Frühstück machen wir uns
auf den Weg. Unsere Wanderung beginnt an einer Brücke. Wir folgen einem einfachen
Pfad mit leichten Auf- und Abstiegen, waten durch zahlreiche Wasserläufe und kommen
vorbei an den Häusern der Dzao Ao Dai. Die Frauen dieser Ethnie färben ihre Zähne
schwarz und tragen lange Gewänder, sogar bei der Feldarbeit. In einer der Pfahlbauten
der Tay verbringen wir unsere Mittagspause. Am späten Nachmittag erreichen wir
einen mit Palmen bewachsenen Hügel mit herrlichem Fernblick über eine romantische
Tallandschaft mit verstreut liegenden, von Terrassenfeldern umgebenen Häusern.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 300m; Übernachtung bei den Dzao Ao Dai
[FMA]
7. Tag Phieng Lan - Quang Nguyen
Die Geräusche des Dorflebens wecken uns morgens wohl schon gegen 5.00 Uhr. Nach
dem Frühstück, das unsere Begleitmannschaft für uns zubereitet, wandern wir auf
einem Pfad in stetigem Auf- und Ab durch die Terrassenlandschaft und haben einen
wunderschönen Blick auf weit entfernte Berge. Unterwegs treffen wir immer wieder
auf Dzao Ao Dai und Dzao. Wir haben die Möglichkeit in heißen Quellen zu baden.
Gegen Mittag erreichen wir Quang Nguyen, einen kleinen, entlegenen Marktflecken
an einem Fluss, wo wir über Nacht bei einer Gastfamilie bleiben werden. Am Nachmittag
können wir uns ausruhen, denn der morgige Tag wird anstrengend. Abends richten
wir uns in den Pfahlbauten der Dorfbewohner auf unseren einfachen Schlafstätten
ein.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Pfahlbauten [FMA]
8. Tag Quang Uyen - Nam Li - Coc Dong
Heute müssen wir sehr früh aus den Federn - der längste und anspruchsvollste
Wandertag der Reise steht uns bevor. Steil steigen wir 1 Stunde bergan, Quang
Uyen entschwindet bald unseren Blicken. Dann folgen wir etwa 1,5 Stunden einem
ebenen Weg nach Nam Li. Hier beginnt der anstregende Aufstieg. Der kleine Trampelpfad,
bei Regen schwierig zu begehen, ist die einzige von den Einheimischen benutzte
Verbindung nach Xin Man. Zuerst führt er noch durch kultiviertes Gebiet; riesige,
bunt gefärbte Schmetterlinge tänzeln an uns vorbei. Nach ca. 1 Stunde wird der
Wald dichter, der Weg sehr eng, felsig und bei Nässe rutschig. Nach insgesamt
rund 3-stündigem Aufstieg ab Nam Li erreichen wir den höchsten Punkt in ca. 1.600
m Höhe. Von dort wandern wir heute nur noch abwärts, der Wald wird bald lichter
und vor uns breitet sich eine ungeahnt schöne Terrassenlandschaft aus; die Reisfelder
auf der Hochebene unter uns haben unterschiedlichste Formen. Am Fluss, wo wo wir
uns auch waschen und abkühlen können, werden wir picknicken.
Dann geht es weiter ins Gebiet der Hmong. Zahlenmäßig gehören die aus China stammenden
Hmong zu den größten Ethnien in Vietnam. In hoch gelegenen Gebieten beheimatet,
führen sie ein nomadisierendes Leben. Der Anbau von Bergreis, Obst, Gemüse und
Kräutern sowie die Viehzucht bilden ihre Lebensgrundlage.
Nach einem kurzen Abstieg treffen wir in Coc Dong, einem Dorf des Bergvolkes
der Nung, ein und finden in einem ihrer Häuser freundliche Aufnahme. Die Nung
leben in kleinen Dörfern und sind als geschickte Bergbauern bekannt. Angebaut
werden Gemüse, Gewürze, Obst und Bambus, der zur Herstellung von Bambusmöbeln
verwendet wird. Neben Webarbeiten stellen die Nung auch Korbwaren und Papier her.
Eine schwarze und indigofarbene Tracht und Kopfbedeckung ist charakteristisch
für die Angehörigen dieser Ethnie.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 500m; Übernachtung im Dorf [FMA]
9. Tag Coc Dong - Ta Nhiu - Coc Pai
Anfangs in leichtem Auf- und Ab, später stetig bergauf folgen wir einem Pfad
der Einheimischen durch die malerische Landschaft der Reisfelder. Unterwegs werden
wir meist Angehörige der Blumen-H'Mong treffen. Sie sind eine von mehreren Hmong-Gruppen
- den Weißen, Schwarzen, Roten und Grünen Hmong. Die Blumen-Hmong kleiden sich
in Schwarz und Blau (die Männer). Die Frauen tragen schweren Silberschmuck - Halsketten,
Ohrringe und Armbänder - und meist karierte Wolltücher auf dem Kopf.
Schließlich geht es durch lichten Wald nach Coc Re. In einem Restaurant in Coc
Re essen wir zu Mittag und wandern die restliche Strecke in ca. 2 Stunden bis
in die Kleinstadt Coc Pai.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 700m; Gästehaus [FMA]
10. Tag Coc Pai - Bac Ha - Lao Cai - Hanoi
Heute ist Markttag! Wir besuchen 3 verschiedene lokale Märkte. Bereits in den
frühen Morgenstunden kommen tausende von Menschen - alles Angehörige der in dieser
Region lebenden Minoritäten - aus allen Himmelsrichtungen zusammen. Für sie ist
der Markt das wichtigste Ereignis der Woche; hier trifft man sich, tauscht Neuigkeiten
aus, trinkt gemeinsam Reisschnaps und tauscht die oft noch handgefertigten Produkte.
In Coc Pai ist der erste Markt, den wir besuchen, dann geht es per Jeep weiter
nach Bac Ha. Unterwegs stoppen wir noch beim Markt von Lung Phing. Nachmittags
verlassen wir die Berge und fahren nach Lao Cai, dem Grenzort zu China. Von dort
kehren wir mit dem Nachtzug nach Hanoi zurück.
Fahrzeit: 10h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zug (Schlafwagen) [FMA]
11. Tag Hanoi
Morgens Ankunft in Hanoi und Transfer zu unserem Hotel. Nachdem wir uns etwas
ausgeruht haben, brechen wir nachmittags zu einer Stadtbesichtigung auf. Wir sehen
den Literatur-Tempel, der Konfuzius und seinen Schülern geweiht und in traditioneller
vietnamesischer Bauweise errichtet ist. 1076 wurde die erste Universität Vietnams
hier eingerichtet. Anschließend besichtigen wir die Tran Quoc-Pagode und den Quan
Thanh-Tempel. Eine 1-stündige Rikscha-Fahrt durch die lebhafte Altstadt von Hanoi
rundet unser Programm ab. In einem Restaurant essen wir zu Abend.
Hotel [FA]
12. Tag Hanoi - Halong Bay
Nach dem Frühstück im Hotel brechen wir auf Richtung Halong Bay. Es geht durch
das Delta des Roten Flusses - eine fruchtbare Landschaft mit riesigen, je nach
Jahreszeit leuchtend-grünen, im Wasser glitzernden Reisfeldern. In der Stadt Halong
gehen wir an Bord eines Bootes, mit dem wir den ganzen Nachmittag in der Halong-Bucht
unterwegs sind. 1994 wurde diese von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. 3000
Kalksteininseln soll es hier geben, auf einigen befinden sich Höhlen. Zwei davon,
Wooden Sticks und Heaven Palace, werden wir erkunden und auch den Ti Top Mount
erklimmen. Von dort bietet sich ein herrlicher Blick über die Bucht im Golf von
Tonkin.
Der Sage nach wurde die Bucht von einem geheimnisvollen Drachen geschaffen, der
vorher in den Bergen wohnte. Der Name Ha Long bedeutet „der Ort, an dem der Drache
in das Meer steigt". Als er zur Küste rannte, riss er mit seinem umherschlagenden
Schwanz Täler und Klüfte ins Land. Beim Eintauchen ins Wasser füllten sich die
Vertiefungen, so dass nur noch die hohen Teile herausragten.
In der Lan Ha Bay gehen wir vor Anker und lassen uns das leckere Abendessen schmecken,
das aus Meeresfrüchten und Fisch für uns zubereitet wird.
Übernachtung an Bord [FMA]
13. Tag Halong Bay - Hanoi
Wir besuchen ein schwimmendes Fischerdorf in der Lan Ha-Bucht. Die Dorfbewohner
leben vom Fischfang und verbringen das ganze Jahr am Wasser. Selbst eine kleine
schwimmende Schule gibt es hier, die von Volksschulkindern besucht wird. Wir kehren
zurück an Land und fahren mit dem Bus zurück nach Hanoi. Abends besuchen wir eine
Aufführung des Wasser-Puppen-Theaters. Diese Form des Puppentheaters gibt es nur
in Vietnam. Die Handlungen beziehen sich auf Legenden und historische Überlieferungen.
Hotel in Hanoi [FMA]
14. Tag Hanoi - Rückflug nach Frankfurt
Dieser Tag steht uns in Hanoi zur freien Verfügung.
In einem Restaurant essen wir gemeinsam zu Abend, bevor wir zum Flughafen gebracht
werden und kurz vor Mitternacht den Rückflug nach Frankfurt antreten.
[FA]
15. Tag Ankunft
Morgens Ankunft in Deutschland.

Leistungen
- Linienflug mit Thai Airways Frankfurt – Bangkok – Hanoi – Bangkok – Frankfurt,
kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze, Anschlussflüge
ab/bis Österreich (SZG/VIE) und Zürich gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit,
- Übernachtungen in Hotels, in Gästehäusern, in den Häusern der Dorfbewohner und
auf dem Boot; meist Vollpension
- Transfers und Überlandfahrten, Besichtigungsfahrten
- Hauser-Reiseleiter/in, örtliche Führer, Träger
- Eintrittsgebühren;
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Kosten für fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (ca. USD 80,-),
- Einzelzimmerzuschlag,
- fakultative Ausflüge und Ausgaben persönlicher Art, Visakosten für Vietnam (ca.
USD 25,- / Stand Juni 09 ),
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Diese Tour hat Pioniercharakter. Die Route führt abseits der ausgetretenen Pfade
in eine Bergregion, in der es wenig bis gar keinen Tourismus bzw. touristische
Infrastruktur gibt.
Unterwegs werden Sie mit sehr einfachen Verhältnissen konfrontiert. Auffassungen
über Pünktlichkeit, Service und Hygiene weichen grundlegend vom europäischen Standard
ab. Bereitschaft, sich örtlichen Gegebenheiten/Bräuchen anzupassen, mögliche Unwägbarkeiten
in Kauf zu nehmen, auf Komfort zu verzichten und gegebenenfalls Wille zur Improvisation
werden von allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen erwartet. Hilfsbereitschaft,
Kameradschaft und Gemeinschaftsgeist innerhalb der Gruppe sollten zur Grundeinstellung
aller Mitreisenden gehören.
In den Städten speisen Sie in Restaurants und übernachten in einfachen bis guten
Hotels. Für die Dauer der Wanderungen sind Sie bei Gastfamilien in traditionellen
Häusern (meist Pfahlbauten) untergebracht und schlafen auf dem Fußboden auf einer
Reisstrohmatte. Es ist ratsam, eine eigene Isoliermatte (Therma-Rest) und einen
eigenen Schlafsack mitzubringen. Wasser gibt es oft nur außerhalb Ihrer Unterkünfte,
es besteht aber immer die Möglichkeit, sich zu waschen.
Während des Trekkings werden Sie von einer Mannschaft begleitet, die den Transport
des Hauptgepäcks und die Zubereitung der Mahlzeiten übernimmt. Die Träger sind
zugleich Ihre Köche, die Sie mit Gerichten der vietnamesischen Küche vertraut
machen werden.
Sie selbst tragen beim Wandern einen leichten Rucksack mit dem Notwendigsten
für einen Tag (z.B. Picknick für mittags, Wasserflasche, Fotoapparat, Regenschutz).
Dieser Rucksack sollte maximal 40 l fassen. Ferner benötigen Sie einen zweiten
Rucksack mit einem Inhalt von ca. 50-60 Litern. Er sollte unbedingt mit zwei Trägern
- verstellbar oder fix - versehen sein. Während der Wanderungen enthält dieser
Rucksack die Dinge, die Sie tagsüber nicht brauchen. Er wird von den Trägern befördert
und erwartet Sie abends immer am Ankunftsort. Bitte berücksichtigen Sie, dass
das Gewicht dieses Rucksacks auf keinen Fall 12 kg überschreiten darf.
Gewandert wird auf Wegen, die von den Dorfbewohnern benutzt werden. Die Gehzeiten
betragen 3-7 Stunden; am 8.Tag wandern Sie 7 Stunden und bewältigen im Aufstieg
ca. 1.200 Höhenmeter. Die einzelnen Etappen erfordern gute Kondition, Ausdauer
und sehr gute Trittsicherheit. Die Wege sind oft sehr steil, schmal und bei Nässe
sehr rutschig. Es müssen häufig Bäche durchquert werden, Sie müssen jedoch kein
extra Paar Trekking-Schuhe mitnehmen. Normalerweise ist der Wasserstand niedrig
und Sie können auf Steine und Felsen im Wasser treten. Trekkingsandalen sind als
"Hausschuhe" angebracht und können am 7.Tag in Quang Ngyuen für die Durchquerung
des einzigen größeren Flusses benützt werden. Teleskopstöcke sind sehr zu empfehlen.
Denken Sie unbedingt auch an eine Kopfbedeckung und guten Sonnenschutz, da die
Wege meist direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.
Besucher werden in Vietnam herzlich empfangen. Während der gesamten Reise, besonders
aber während der Wanderungen sind Verständnis für ungewohnte Verhältnisse, Toleranz
und Geduld unbedingt notwendig. Respekt vor der Privatsphäre der Einheimischen
sollte selbstverständlich sein. Achten Sie bitte auf angemessene Kleidung, um
das Anstandsgefühl der Dorfbewohner nicht zu verletzen. Gastgeschenke sind nicht
üblich, verteilen Sie deshalb bitte keine Geschenke und auf keinen Fall Süßigkeiten
oder Geld an Kinder, um sie nicht zum Betteln zu verleiten. Wenn Sie eine Personenaufnahme
machen möchten, fragen Sie vorher unbedingt um Erlaubnis und akzeptieren Sie gegebenenfalls
bitte auch ein „Nein". Altäre sind grundsätzlich nicht zu fotografieren. Die Angehörigen
mancher Bergvölker sind sehr scheu, bitte nehmen Sie Rücksicht darauf.
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs, der Schweiz und
Italiens ist für die Einreise nach Vietnam ein Visum erforderlich, das bei Einreise
erteilt wird. Ihr Reisepass muss bei Ankunft in Vietnam mindestens noch 6 Monate
gültig sein.
Imfpungen
Es sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen
Hepatitis A, Tetanus, Polio, Diphtherie, ggf. Malariaprophylaxe. Ausführliche
Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen
über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,86 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische
Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es
bei dieser Reise zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen. Beachten Sie
bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger
Planung und Abstimmung mit Behörden) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von
Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer
Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die
exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben. Wir
bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie
auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Beachten Sie bitte, dass Hauser exkursionen vor allem bei kurzfristigen Buchungen
von Anschlussflügen keinen Einfluss auf die Übergangszeiten hat und sich durchaus
einige Stunden Aufenthalt ergeben können.
Klima
Aufgrund der großen Nord-Süd-Ausdehnung und der unterschiedlichen Landschaften
und Höhen ist das Klima in Vietnam sehr abwechslungsreich. Der nördliche Landesteil
weist subtropisches Klima auf. Man unterscheidet zwei Jahreszeiten. Zwischen November
und April ist Winter - die beste Jahreszeit für unsere Rundreise. In dieser Periode
ist es kühl und feucht, in den Hochlagen vor allem morgens und abends auch kalt.
Nachts kann es schon mal Temperaturen von +5°C geben. Tagsüber ist es angenehm
warm, bei 20-25°C. In den Monaten Februar und März, gelegentlich auch noch im
April kann es Sprühregen - die Vietnamesen nennen ihn crachin (Regenstaub) - geben.
Der Sommer reicht von Mai bis Oktober; in dieser Zeit ist es aufgrund des Sommermonsuns
recht heiß. Die Durchschnittstemperatur in Hanoi liegt in den Wintermonaten bei
18°C, im Sommer bei 28,6°C (mit Spitzen von 33°C). Das Ende des Sommers ist oft
von starken Taifunen und Regenfällen geprägt. Die Luftfeuchtigkeit ist im ganzen
Land generell sehr hoch.
Ausrüstung
Den klimatischen Bedingungen entsprechend brauchen Sie für diese Reise leichte,
atmungsaktive sowie warme Kleidung (Pullover, Anorak etc.) und guten Regen- und
Sonnenschutz. Beachten Sie bitte unsere detaillierte Ausrüstungs-Checkliste zu
dieser Reise, die Ihnen nach Ihrer Anmeldung zugeht.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |