Albanien - Verborgene Täler, lebendige Traditionen

ab 1558,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
1.250m
Max. Höhenmeter Abstieg
1.250m
Teilnehmer
6 - 10
Reisetage
10
Aufenthaltstage Hotel
9

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise in das Shushica- und das Zagoria-Tal mit intensiven Einblicken in die Natur und Kultur Südalbaniens

3-tägiges Trekking vom Gebirge zum Meer im Shushica-Tal (5 - 8 Std. täglich)
3-tägiges Trekking von Dorf zu Dorf im Zagoria-Tal (5 - 7 Std. täglich)
Auf einer alten Karawanenroute von Dukat hinauf zum St. George-Pass wandern
Bei den Ruinen von Butrint einen Blick in die Antike werfen
Vom Dhembeli-Pass die Aussicht ins Zagoria- und Vjosa-Tal genießen
Mit einem Lehrer die Dorfschule in Limar besuchen
In familiären Gästehäusern die Gastfreundschaft der Albaner erleben

Alte Hirtenpfade winden sich entlang der steilen Berghänge. Links und rechts ragen zackige Gipfel auf, nichts lässt vermuten, dass sich dahinter bereits das rauschende Meer befindet. Stille ist keine Seltenheit in Albanien, die abgeschiedene Bergwelt verbirgt noch viele ruhige Flecken. Doch auch das Leben ist spürbar, vor allem in den Bergdörfern, in denen sich der Alltag in den Gassen abspielt. Auf unserem Trekking von Dorf zu Dorf erleben wir die Menschen hautnah. Wir wandern durch das reizvolle Shushica-Tal, genießen von den Gebirgspässen die Aussicht auf das nahe liegende Meer und lassen uns von den Traditionen der Menschen begeistern. In den alten Handelsstädten Gjirokastra und Berat bewundern wir die prächtigen Steinhäuser, die uns den vergangenen Reichtum des Landes beinahe zurufen. Im zweiten Teil der Reise trekken wir durch das versteckte Zagoria-Tal. Durch bewaldetes Binnenland, über steinerne Bogenbrücken und entlang alter Handelsrouten wandern wir immer weiter in Richtung Griechenland, bis wir schließlich das kleine Städtchen Përmet erreichen. Es sind vor allem die kleinen, alltäglichen Dinge, die uns in Erinnerung bleiben werden: Die Unterhaltung in der Dorfkneipe. Die Geschichten des Lehrers, der uns in seine Schule einlädt. Das herzliche Willkommen in unseren Gastfamilien und der Geschmack von frischen Tomaten, würzigem Käse und gegrilltem Fleisch. Reizvolle Landschaften, garniert mit kulturellen Schätzen und herzlichen Menschen – Albanien ist noch immer geheimnisvoll und dabei mehr als einladend.

Tagesbeschreibung

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  • 1. Tag: Anreise
  • Tag 2 Wanderung über den St. Georg-Pass nach Terbac
    Bei einer kurzen Fahrt entlang der Küste bieten sich uns wunderbare Aussichten auf die Karaburun-Halbinsel und die geschichtsträchtige Insel Sazan. Im Dorf Dukat, das in einem kleinen Seitental am Fuß des Llogara-Nationalparks liegt, starten wir zu unserer ersten Trekkingetappe. Wir folgen einer alten Karawanenroute, die früher den Römischen Hafen von Aulona (Vlora) und Orrikum mit den Kolonien im Binnenland verband. Heute wird dieser fast vergessene, wilde Weg nur noch von Ziegenherden und von uns Wanderern genutzt. Durch ein trockenes Flussbett, dann über Weideflächen und durch Tannenwälder wandern wir hinauf zum St. Georgs-Pass (1.132 m). Hier werfen wir einen letzten Blick zurück aufs Meer und steigen dann auf gerölligen Eselspfaden hinunter ins Shushica-Tal. Durch einen uralten Eichenwald und vorbei am verlassenen Dorf Pirgu erreichen wir Terbac, wo wir heute bei einer albanischen Familie übernachten. Bevor uns unsere Gastgeber, eine Schäferfamilie, zu einem reichhaltigen Abendessen einladen, können wir uns die Überreste der Gebäude aus kommunistischer Zeit ansehen oder die Seele im Garten baumeln lassen.
  • Tag 3 Wanderung von Terbac nach Kallarat
    Nach dem ersten, recht anstrengenden Wandertag lassen wir es heute etwas geruhsamer angehen. Auf der morgendlichen Wanderung durchs Tal durchqueren wir eine Schlucht, durch die sich ein türkisfarbener Fluss windet, und wandern über Obstwiesen und durch lichten Wald, immer den Gipfel des Kendervices (2.121 m) vor uns im Blick. Zur Mittagszeit erreichen wir unser Ziel Vranisht, ein Dorf am Fuß des Cika (2.044 m). Bei unseren Gastgebern legen wir eine Kaffeepause ein – eine gute Gelegenheit, um mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Gestärkt brechen wir zum zweiten Teil der Wanderung auf. Entlang steiler und schattiger Ziegenpfade wandern wir zum "Tisch Gottes". Um die legendenumwobene Steinformation, Albaniens Miniatur Stonehenge, ist man sich uneins. Ist es eine natürliche Formation oder prähistorisches Element aus dem Neolithikum? Der fabelhafte Blick übers Tal allein ist es ohne Diskussion wert. Zurück in Vranisht übernachten wir bei verschiedenen Familien im Dorf und werden wieder mit einheimischen Spezialitäten verwöhnt.
  • Tag 4 Wanderung von Kuc nach Pilur, Fahrt nach Qeparo
    Am Morgen überspringen wir ein kurzes Wegstück von 8 km nach Kallarat mit dem Fahrzeug. Von hier führt uns ein langer Aufstieg, teils im Schatten, teils über geröllige Pfade, hinauf zu einem abgeschiedenen Hochplateau auf dem Dach des Küstengebirges. Während des Sommerhalbjahrs halten sich hier Hirten mit ihren Schafherden auf. Wir haben nun bald den höchsten Punkt unserer Wanderung, den "Balkon der Riviera" (1.400 m) erreicht. Atemberaubende Ausblicke auf die Küste, zu den Dörfern im Hochland und den oft schneebedeckten Gipfel des Nemercka (2.482 m) sind der Lohn für den schweißtreibenden Aufstieg. Entlang des Grates steigen wir mit schönem Ausblick ins Dorf Pilur ab. Dort werden wir abgeholt und fahren ins nahe gelegene Küstendorf Qeparo. Hier übernachten wir in einem kleinen Strandhotel.
  • Tag 5 Fahrt entlang der Albanischen Riviera, Besichtigung der Ausgrabungen von Butrint, Fahrt nach Gjirokastra
    Nach den vielen landschaftlichen Eindrücken der letzten Tage steht heute ein Kulturtag an. Entlang der Küste und vorbei an malerischen Dörfern, Zitronen- und Olivenhainen erreichen wir Butrint, UNESCO-Welterbe und eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Albaniens. Wir wandern über das bewaldete Ausgrabungsgelände und sehen uns die beeindruckenden Ruinen der antiken Stadt und die mittelalterliche Burg an. Wem der Sinn eher nach Meer steht, dem bietet sich alternativ die Möglichkeit, an einem nahe gelegenen Strand zu baden. Anschließend treffen wir uns alle wieder zum Mittagessen. Hier soll es die besten Meeresfrüchte im Land geben! Anschließend geht es zum "Blauen Auge", einer geheimnisvollen Karstquelle, dann fahren wir weiter nach Gijrokastra. Die alte Handelsstadt mit seinen eindrucksvollen Steinhäusern zählt ebenfalls zum UNESCO-Welterbe und zu den schönsten Städten des Landes. Wir besuchen eines der osmanischen Herrenhäuser und bummeln durch die engen, steilen Gassen.
  • 6. Tag: Berg Tahtali
    Heute geht es in den Nationalpark am Fuße des Tahtali (2.365 m). Wir wandern mit herrlicher Fernsicht an den Südhängen des Bergmassivs zur antiken Stadt Laodikeia, die spektakulär oberhalb eines Felsbandes in über 1.000 m Höhe ruht. Nach deren Erkundung steigen wir durch alte Terrassenfelder und auf schmalen Pfaden nach Beycik ab (GZ: 3 1/2 Std., + 350 m, - 200 m).
  • 7. Tag: Der Küstenpfad
    Die Königsetappe! Buchten und Inseln von Türkis umspült, schroffe Felsen vom Azur geflutet: Die Strecke vom Gelidonya-Leuchtturm nach Adrasan gehört zu den schönsten Abschnitten des Lykischen Weges (GZ: 6 Std., +/- 400 m).
  • Tag 8 Wanderung über den Dhembeli-Pass nach Permet
    Heute verlassen wir das Zagoria-Tal und überqueren den Gebirgszug Dhembeli-Nemercka, der uns von unserem heutigen Ziel, der Kleinstadt Permet, trennt. An Bunkern vorbei wandern wir in einer schattigen Felsschneise zu den von Hirtenhütten gefleckten Almwiesen auf einem Hochplateau. Nach etwa 3 Stunden Aufstieg erreichen wir wir den höchsten Punkt unserer Wanderung, den Dhembeli-Pass auf ca. 1.450 m. Hier machen wir Mittagspause und können den herrlichen Ausblick auf das Vjosa-Tal und das in eine wunderschöne Berglandschaft eingebettete Städtchen Permet genießen. Nach einem steilen Abstieg, zum Teil über lose Steine und Geröll, machen wir Halt in Leuse und besichtigen die orthodoxe Kirche aus dem 17.Jahrhundert. Schließlich legen wir das letzte Stück nach Permet zurück, wo wir heute übernachten werden.
  • Tag 9 Wanderung in der Lengarica-Schlucht, Fahrt nach Berat
    Nach dem Frühstück fahren wir in ca. 20 Minuten zur Lengarica-Schlucht und unternehmen hier eine kurze Wanderung. Anschließend können wir uns bei einem Bad in den Thermalquellen entspannen. Entlang des Flusses Vjosa fahren wir dann über Tepelena weiter nach Berat (UNESCO-Welterbe). Ihren Beinamen, "Stadt der tausend Fenster", verdankt Berat den weißen, meist zweistöckigen Häusern mit ihren zahlreichen Fenstern. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, bummeln wir durch das Labyrinth der engen, kopfsteingepflasterten Straßen und steigen hinauf zur Burg, die auf einem felsigen Hügel thront. In einer lokalen Taverne kehren wir schließlich ein und genießen unser Abschiedsabendessen.
  • Tag 10 Heimreise
    Heute heißt es Abschied nehmen vom "Land der Skipetaren". Je nach Rückflugzeit bleibt vielleicht noch ein wenig Zeit für einen Bummel durch Berat. Anschließend werden wir zum Flughafen Tirana gebracht für unseren Rückflug nach Deutschland.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Der Fokus dieser Reise liegt auf den beiden Trekkings, die tiefe Einblicke in die abgelegenen Regionen Albaniens geben. Vor allem in den Bergdörfern bleibt viel Zeit für Begegnungen und Einblicke in die Kultur, Geschichte und die Sitten und Gebräuche des Landes.

    Anforderung:
    Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 8 Std. Gehzeit auf schmalen Berg- und Wiesenpfaden. Für die teils sehr steilen Auf- und Abstiege über Geröll ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.

    Unterbringung:
    Wir übernachten in den Städten in landestypischen Hotels der Mittelklasse, entweder in zentraler Lage oder in Strandnähe. Alle Zimmer sind gemütlich eingerichtet und verfügen über ein Badezimmer. Während der Trekkings übernachten wir in einfachen Gästehäusern und bei lokalen Gastfamilien in 2- bis 4-Bett-Zimmern. Teilweise sind die Zimmer auf mehrere Häuser im selben Dorf verteilt, in jedem Haus gibt es ein Badezimmer das gemeinsam zur Verfügung steht.

    Verpflegung:
    Bei dieser Reise ist Vollpension inkludiert. Während der Trekkingtouren werden wir abends von unseren Gastgebern mit lokalen Spezialitäten bekocht, in den Städten essen wir entweder in den Hotels oder in einem Restaurant. Mittags machen wir ein Picknick. Das Essen in Albanien ist deftig und reichhaltig, neben Fleisch, bzw. Fisch und Meeresfrüchte an der Küste, gibt es viel frisches Gemüse. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen oder sonstige Lebensmittelunverträglichkeiten leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

    Transfers:
    Das albanische Straßennetz ist zum Teil in schlechtem Zustand, vor allem in den Bergen sind wir oft auf holprigen, kurvigen Schotterstraßen unterwegs.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Albanien

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen dieser Ausweise:
    - Reisepass, noch min. 90 Tage bei Einreise gültig
    - Vorläufiger Reisepass, noch min. 90 Tage bei Einreise gültig
    - Personalausweis, noch min. 90 Tage bei Einreise gültig

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen wird kein Visum benötigt.


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Albanien

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Albanien liegt in der gemäßigten Klimazone. An der Küste herrscht mediterranes Klima mit feucht-milden Wintern und trockenen, heißen Sommern. Im gebirgigen Landesinneren ist das Klima von kontinentaler Prägung: im Sommer warm und trocken, im Winter teilweise sehr kalt. Beste Reisezeit für eine Trekkingreise ist Mitte April bis Mitte Juni und September bis Mitte Oktober. Im April und September kann es nachts teilweise noch recht kühl werden. In der Hauptstadt Tirana wurden folgende Durchschnittswerte gemessen: im Mai 21°C (max.) bzw. 14°C (min.), im September 28°C (max.) bzw. 15°C (min.). In Permet, im Landesinneren, zeigt das Thermometer im Mai durchschnittlich 19°C (max.) bzw. 10°C (min.), im September 25°C (max.) bzw. 15°C (min.).
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