Algerien - Magie der Wüstenberge von Afara

ab 3125,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
900m
Max. Höhenmeter Abstieg
500m
Teilnehmer
7 - 15
Reisetage
17
Aufenthaltstage Zelt
13

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise mit Reitkameloption in der Zentralsahara durch die Afara-Region mit Finale im Dünenmeer des Erg Admer

9-tägiges Trekking durch die unberührte Afara-Region (4 - 7 Std. täglich)
In einer wilden, abgeschiedenen Wüstenregion die Magie der Weite spüren
Anhand eindrucksvoller Felsmalereien die Geschichte der Sahara verstehen lernen
Versteckte Höhlen, wilde Schluchten und fruchtbare Wasserstellen entdecken
Überraschend vielfältige Wüstenformen auf engstem Raum erkunden
Im Dünengebiet Erg Admer das weite Sandmeer durchstreifen
Gemeinsam mit den Afara-Nomaden und ihren Kamelen im Wüstentakt reisen

Die Begegnung mit der Sahara und ihren Überlebenskünstlern, den Nomaden, ist stets eine Reise zu sich selbst – und noch einen Schritt weiter: Bei dieser Reise können wir uns vollkommen auf das Leben in der Wüste einlassen. Diese tiefgreifende Erfahrung bestimmt das Unterwegssein als Karawane mit den Lastkamelen und den Tuareg in einer der außergewöhnlichsten, reinsten und faszinierendsten Landschaften unserer Erde.
Neun Tage trekken wir durch das Wüstenlabyrinth von Afara. Wir durchqueren bizarre Tassili-Gebiete, steigen auf zu Gueltas, wo am Wasser Vögel zwitschern und finden Mufflon-Spuren im Sand. Die vielen Felsmalereien in versteckten Höhlen entlang unserer Route zeugen eindrucksvoll von der Jahrtausende alten Besiedlungsgeschichte der Sahara: Neben lebensgroßen, feinen Tierzeichnungen von Giraffen, Rindern und sogar Hasen sehen wir eine historisch bedeutsame Zeichnung von einem Streitwagen des antiken Volkes der Garamanten.
Gemeinsam mit unseren Tuareg-Führern wandern wir durch diese wilde und abgeschiedene Bergregion der Sahara über versteckte Passagen zu atemberaubenden Aussichtspunkten.
Unsere Begleiter sind hier als Nomaden aufgewachsen und kennen das Gebiet so gut, wie niemand sonst. Wir haben das große Privileg, diese Gegend mit ihnen zu erkunden und die Chance, ihre tiefe Verbundenheit zur Sahara auf unserer Reise zu erleben. Nicht nur die Lebensweise der Tuareg, auch ihr Lachen ist eine nachhaltige Bereicherung für Herz und Seele.

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise in die Sahara
    Mittags Linienflug mit Air Algerie von Frankfurt nach Algier und weiter zur Oase Djanet, dem Hauptort des berühmten Tassili N´Ajjer-Nationalparks. (In Algier örtliche Betreuung durch einen Vertreter unserer Agentur.) Wir landen auf 1.000 m Höhe rund 2.000 km südlich von Algier in Djanet. Vom Flughafen fahren wir direkt hinaus in die Wüste; dort warten die aufgebauten Zelte schon auf uns.
  • Tag 2 Fahrt ins Tassili n'Ajjer und durch den Canyon der Palmoasen
    Nach unserem ersten Frühstück in der Wüste fahren wir wenige Kilometer bis zur kleinen Palmenoase Djanet. Dort haben wir zum letzten Mal die Möglichkeit, einen Chèche (das für die Wüste so praktische, große Kopftuch) zu besorgen. Anschließend erledigen wir die nötigen Formalitäten bei der Nationalparkbehörde und verlassen dann die Stadt Richtung Nordwesten, entlang der Tassili n´Ajjer-Ausläufer. Weiter geht es gen Norden, wir fahren auf ein weites Plateau hinauf, das an Mondlandschaft erinnert. Unterwegs halten wir und machen ein Picknick. Am Nachmittag verlassen wir das Hochplateau und tauchen in eine völlig andere Landschaft ein. Wir fahren über eine abenteuerliche, serpentinen-reiche Piste durch einen Canyon. Es reihen sich von Palmen gesäumte Oasen aneinander und wir fahren an alten Tuareg-Dörfern vorbei, die teils noch bewohnt sind. Am Ende liegt ein verlassenes Oasendorf. Wir können noch etwas vom damaligen Leben erkennen und zwischen alten Strohhütten spazieren. Hier befindet sich unser Übernachtungsplatz. (Heute kann nicht benötigtes Gepäck in eine separate Tasche gepackt werden, welche morgen früh von den Fahrern mitgenommen wird, wir erhalten unser Gepäck an Tag 11 wieder)
  • Tag 3 Garamantenspuren und Trekkingstart
    Nach dem Frühstück fahren wir ca. 4 Stunden zu einem Abri (Ein durch Erosion entstandener Felsvorsprung, der früher vermehrt und teils heute noch als Unterschlupf dient). Hier treffen wir unsere Tuareg- Begleitmannschaft und ihre Lastkamele. Sie sind unsere treuen Begleiter für die kommenden 9 Tage, an denen wir die Berge und Dünen dieser sehr abgeschiedenen und wilden Region durchqueren. Nach dem Mittagessen besichtigen wir die historisch bedeutende Felsmalereien von einem alten Garamanten-Streitwagen. Dann startet unser Trekking über Dünen hinein in weite Täler mit Grasland, an deren Ende große Bergketten zu sehen sind. Wir verlassen das Tal bergaufwärts auf felsigen Pfaden zu einem Abri, dessen Felsmalereien von sehr feinen Strichzeichnungen geprägt sind, leider etwas verblasst. Beim Aufstieg zum Pass gelangen wir zu einem großen Felsbogen und steigen danach hinab zu unserem Camp.
  • Tag 4 Moufflons und ein prähistorischer Handelsort
    Morgens machen wir einen kleinen Abstecher zu einem nahe gelegenen Abri, wo eine Gruppe von großen und jungen Mouflons dargestellt sind. Durch ein weites sandiges Tal steuern wir auf eine hohe Dünenkette zu. Üblicherweise steigt man nicht über Dünen bergauf, aber hier ist es nötig um zu einem Pass-Übergang ins Nachbartal zu gelangen. Wir werden belohnt durch eine einzigartige Aussicht über die Dünenkette und das umliegende Wüstenland. Ein Pass, wie ihn nur die hier lebenden Nomaden kennen können, führt uns in das nächste Wüstental, das sich hinter einer Bergkette verbirgt. Unsere Mittagsrast legen wir bei einer sehr abwechslungsreichen Berg- und Dünenlandschaft ein, hier wächst auch Gras für unsere Kamele. Nachmittags wandern wir in ein breites Tal und zu einem oberhalb gelegenen sehr großen Abri. Er muss von großer Bedeutung gewesen sein und auch strategisch über dem Tal als Beobachtungspunkt gedient haben. Auffällig sind hier die vielen im Fels geschaffenen Reibeschalen – ein prähistorischer Handelsort? Auch die Vielzahl der Felsmalereien deuten auf regen Betrieb in damaliger Zeit hin. Frauen mit langen Gewändern und Jäger werden gezeigt. Wir übernachten an einem schönen Platz, an dem Sandsteinfelsen aus kleinen Dünen empor ragen.
  • Tag 5 Wüstenpässe und ein Schlüssellochgrab
    Wir durchqueren ein Tal mit zahlreichen prähistorischen Siedlungsspuren. Gräber, aber auch Tonscherben – hier könnte es in der Steinzeit Abbau von Lehm gegeben haben. Wir sehen unterschiedliche Erdfarben; weiß, ocker, anthrazit. Dann steigen wir stetig auf in ein felsiges Gebiet, das von savannenartigen Grastälern durchzogen ist, bis wir zu einem außerordentlich großen prähistorischen Grab kommen – es zählt zu den sogenannten, mystischen Schlüssellochgräbern. Zweifelsfrei war der Mensch, der hier seine letzte Ruhe gefunden hat eine wichtige Persönlichkeit, vielleicht ein Amenokal (Tuareg-König). Weiter bergauf über Blockgestein und Felspfade steigen wir zu einem Pass hinauf und anschließend hinab zu unserem Mittagsrastplatz. Am Nachmittag wandern wir durch weite Ebenen, die die Nomaden mit Ihren Tieren nach Regenfällen zum grasen aufsuchen. Nach einem erneuten Aufstieg zu einem Pass gelangen wir in ein schönes Tal mit Akazien, wo wir unser Nachtlager errichten.
  • Tag 6 Versteckte Abris und ein Guelta
    Wir wandern weiter in das Tal hinein und gehen über einen versteckten Aufstieg über gut begehbare Steilstufen im Fels, die Trittsicherheit erfordern. Ein Wunderwerk der Wüste erwartet uns:
    Eine zwischen schattigen Felswänden verborgene Guelta (natürliche Wasserstelle). Unten im Tal wachsen verschiedene Pflanzen und evtl. sogar Blumen, je nach vorherigen Niederschlägen im vergangenen Jahr. Über felsige Pfade wandern wir hinauf in eine großartige Bergwelt. Eine weite Hochebene ist komplett umgeben von formschönen Sandstein-Bergen. Unser Ziel ist ein Abri, der von einem unserer Tuareg-Begleiter vor nicht allzu langer Zeit entdeckt wurde. Etwas Kraxelei führt uns dorthin und bietet uns vom Inneren der Höhle eine schöne Aussicht hinaus in die umliegende Wüstenlandschaft. Gemalt sind ein großes Mouflon, Tierherden sowie seltsame Wesen, die eine Mischung aus Tier und Mensch darstellen. Unsere Mittagspause legen wir im Tal bei einer Akazie ein. Wir wandern zu einem Talkessel der von vertikal aufragenden, hohen Felswänden flankiert ist. Dazwischen nehmen wir einen Aufstieg auf die nächste Hochebene und nach kurzer Durchquerung über eine weitere Stufe zur nächsten Hochebene. Schließlich haben wir unser Ziel bald erreicht und steigen zwischen einem kleinen Felsenpass hinunter in ein großes Tal mit ganz weißem Sand und hohen, steil aufragenden Felswänden und einzelnen Felspfeilern.
  • Tag 7 Sand und Fels schmiegen sich aneinander
    Wir wandern weiter zwischen Felsbergen und Sandgebieten, in denen viele Tierarten leben. Sie versorgen sich an einer der Gueltas mit Wasser. Wir können ihre Präsenz eventuell nur an den verschiedenen Tierspuren im Sand erahnen. Auf jeden Fall leben hier Mouflons, die wir mit viel Glück zu Gesicht bekommen. Unser Wandergebiet ist heute von schönen Sandgebieten geprägt, die von erodierten Felsformationen durchzogen sind. Unser nächstes Ziel ist ein Abri, wie eine Felsmalereien-Galerie: Jäger-Gruppen und sogar eine Szene, wo ein Tier zerlegt wurde und ein Mann eine Fleischkeule trägt. Auch mystische Szenen von Menschen mit Tiermasken sind hier zu finden. Unsere Mittagspause verbringen wir in einem Gebiet, wo sich Dünen und Felsmassive harmonisch ineinander fügen. Wir befinden uns am Rand einer Bergregion, von der wir die große Ebene Ounan erahnen können. Sie wurde früher von Karawanenpfaden durchzogen, die nach Djanet und Tamanrasset führten. Nachmittags wird die Wüstenlandschaft immer eindrucksvoller. Kolossale Berge wechseln sich mit sanft gewellten Dünen ab, die mal weißlich, dann hellgelb, dann tiefrot oder sogar von einem leicht schwarzen Mineralsand überzogen sind. Eine immens große Höhle liegt auf unserer Route, auf mehreren Etagen hat sie Felslöcher, die Fenster gleichen. Sie wird noch heute manchmal von den Tuareg als Depot genutzt. Bald folgt ein steiler Abstieg auf Sand und Fels bis wir nach einem vielfältigen und langen Trekkingtag unseren Lagerplatz erreichen.
  • Tag 8 Bizarre Felsformationen und Dünen
    Vormittags wandern wir an einem großen Abri vorbei zu einer tief zwischen Felswänden versteckten Guelta. Am Eingang wachsen je nach Jahreszeit Büsche von wildem Sahara-Lavendel und andere
    seltene Pflanzen. Unsere nächste Etappe führt über weitläufige Dünen und Felsformationen aus Sandsteinbergen, die an große Glocken oder Tempel erinnern. Fotografen werden begeistert sein, aber auch für Trekking- und Wüstenbegeisterte ist diese ein echtes Highlight. Wir wandern mäßig, aber stetig aufwärts zu einem Pass von dem sich der Blick auf Dünenketten und daraus
    hervorwachsenden Felspfeilern öffnet. Hier ist es so schön, dass wir unseren Mittagsplatz auch als Nachtlager nutzen. Wer noch Lust hat, kann Nachmittags eine Wanderung zu Dünen unternehmen, von wo man in leichter Kraxelei zu einem Abri mit sehr schönen Felsmalereien gelangt.
  • Tag 9 Ein Traum von Wüstenberglandschaft
    Morgens wandern wir am Fuße der Dünen durch das Tal, das sich zu einer weitläufigen Ebene öffnet, umringt von hohen Bergen. In der Ferne sehen wir die Silhouette der markanten und monumentalen Berge von Afara. Nach der Durchquerung der savannenartigen Ebene und der Mittagspause folgt ein langer Aufstieg. Wir wandern hinein in einen Canyon, flankiert von steil aufragenden Felswänden, in die die Erosion interessante Felslöcher hinein- und Felsnadeln heraus gefräst hat. Oben am Pass treten wir wie durch ein Tor in eine vollkommen andere Welt. Unendlich scheint die Hochebene, gleisendes Licht scheint auf Steppengräser, die Hochebene ist von noch höher gelegenen Bergen eingefasst – ein Traum von Wüstenberglandschaft!
  • Tag 10 Letzte Trekkingetappe nach Tasset
    Wir durchqueren die weite Hochebene bis zum anderen Ende. Dabei sehen wir in der Bergkette links einmal ein Massiv, das die hiesigen Nomaden ´Assekrem´ nennen. Und tatsächlich erinnert die Berglandschaft von Afara teilweise an die Berglandschaft des Atakor im Hoggar-Gebirge mit seinem berühmten Berg Assekrem. Es folgt ein Abstieg von etwa 1,5 Std. über Felspfade zwischen Blockgestein hinunter in die Ebene von Tasset, wo unser Trekking zu Ende geht. Nachmittags haben wir die Möglichkeit die Gegend um Tasset mit seinen schönen Felsbergen und berühmten Felsmalereien zu Fuß zu entdecken. Wir nehmen Abschied von unseren Tuareg-Begleitern und ihren Kamelen. Heute kommen unsere Fahrer mit den Fahrzeugen und bringen unser deponiertes Gepäck wieder mit.
  • Tag 11 Im Tal der versteinerten Wellen
    Wir verlassen Tasset morgens und fahren dann in ein Tal mit schwarzem Sand und einer am Hang liegenden Höhle. Sie wird selten besucht, birgt aber außerordentlich schöne, fein gemalte und gut erhaltene Felsmalereien mit einer ganz eigenen Stilrichtung. Tiere werden dabei jeweils in Gruppen dargestellt. Wir fahren ein kleines Stück über ein öd wirkendes schwarzes Hochplateau. Jedoch birgt es von außen nicht zu erwartende Besonderheiten, die man nur zu Fuß zu entdecken vermag. Wir wandern über fast ebene Steinplatten, steigen dann unvermittelt hinunter in eine Schlucht, die den Beginn eines langen Tales inmitten des Plateaus bildet. Hier scheint Wasser gerade erst zu Stein geworden, als wären die Wellen fest gefroren. Wir wandern zu einer Höhle mit mehrfarbigen Malereien und machen im Schatten eine ausgiebige Mittagsrast. Es bietet sich an, noch weiter in das Tal vorzudringen. Wer möchte kann sich aber auch ausruhen, denn hier befindet sich bereits unser Nachtlager.
  • Tag 12 Fahrt ins Erg Admer - Sonnenuntergang in den Dünen
    Nach dem Frühstück fahren wir über das weite Hochplateau des Tassili n´Ajjer und erreichen - mit Stopps und Mittagessen unterwegs - am frühen Nachmittag das Dünengebiet von Erg Admer. Tief durchatmen, denn diese Weite und Größe der Dünenketten muss erst einmal erfasst werden. Zum Sonnenuntergang wandern wir auf eine der Dünen und genießen die Aussicht sowie das Farbenspiel in den letzten Stunden des Tages. Unsere Zelte stehen inmitten der Dünenkolosse.
  • Tag 13 Erg Admer - Ein Tag im Ozean aus Sand
    Der heutige Tag steht voll und ganz im Zeichen der Sandwüste. Wir nehmen uns Zeit für den Ozean aus Sand und wandern nach dem Frühstück in den nächsten Dünenkessel, so gelangen wir in einer Runde mit zum Mittagsplatz zurück. Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur Verfügung. Wir können aber auch einfach die magische Stille der Wüste genießen und einem Thé à la menthe mit den Tuareg trinken. Das Grande Finale des Tages liefert der Sonnenuntergang, wenn die sanft geschwungenen Dünen ins warme Abendlicht getaucht werden. Wenn sich der Himmel in pastellfarben verfärbt, ist es an der Zeit zu unserem Camp zurückzukehren. Wohlriechender Duft steigt aus der Trekkingküche. Hier ist der ideale Platz um auch ohne Zelt draußen zu schlafen und Sternschnuppen zu zählen.
  • Tag 14 Rückreise und Ankunft in Deutschland
    Nach einem letzten kleinen Morgenspaziergang in den Dünen kehren wir auf direktem Weg zurück nach Djanet. Hier haben wir Gelegenheit zu duschen und etwas durch den Basar der Oasenstadt zu bummeln. Es gibt ein paar nette kleine Handwerksbetriebe, wo Touareg-Schmuck aus Silber und anderes Kunsthandwerk zu finden sind. An einem Platz in der Wüste werden unsere Begleiter unser Abschiedsessen vorbereiten und wir verbringen die letzten Stunden bis zum Abflug unter dem Sternenhimmel der Sahara.
  • Tag 15 Ankunft in Deutschland
    Wir fliegen nachts von Djanet via Tamanrasset nach Algier. Morgens Ankunft und Weiterflug nach Frankfurt. Am frühen Nachmittag landen wir in Frankfurt.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Anspruchsvolle Trekkingreise durch die wilde und abgeschiedene Afararegion mit Abstecher zu den Dünen des Erg Admer mit Reitkameloption. Diese Reise führt zu den entlegenen Wüstenbergen von Afara. Die vielen Felsmalereien verschiedener Epochen und Stilrichtungen zeugen von Bevölkerung und Handel längst vergangener Tage.

    Anforderung:
    Für das Trekking durch die Afaraberge werden sehr gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit vorausgesetzt. Wir wandern oft auf felsigem und größtenteils auf sandigem Untergrund. Vereinzelt geht es über Blockgestein und kleine, unschwierige Kraxeleien führen zu abgelegenen Abris. Einige Passagen führen weglos über Fels und Geröll. Ein guter, stabiler Kreislauf ist wichtig für die langen Tagesetappen im Wüstenklima (siehe Klimainformationen). Die reinen Gehzeiten betragen während der 9 Trekkingtage zwischen 5 und 7 Stunden. In der Mittagszeit wird beim Trekking eine ausgedehnte Pause im Schatten von Felsen oder Akazien eingelegt.

    Das Reiten auf den Kamelen (optional gegen Aufpreis) erfolgt im Stil der Tuareg, d.h. man trägt keine Schuhe (nur Socken) und stützt sich mit den Füßen am Hals des Kamels ab. Schuhe und Tagesrucksack werden am Sattel (Tarek) befestigt. Man reitet oder wandert täglich im Durchschnitt zwischen 4 und 5 Stunden. Selbstverständlich besteht jederzeit die Möglichkeit, zu wandern, statt zu reiten. Interessanterweise haben mit dem Reiten auf Kamelen Teilnehmer mit Rückenbeschwerden sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Unterbringung:
    Auf dieser Reise sind wir in Einzel- bzw. Zwei-Personen-Zelte untergebracht. Wer möchte, hat auch Gelegenheit, unter freiem Himmel zu schlafen – in der Sahara ein besonderes Erlebnis!
    Während der gesamten Reise bekommen wir Schaumstoffmatten (ca- 5 cm Schaumstoff mit Stoffüberzug) zur Verfügung gestellt. Diese sind erfahrungsgemäß ausreichend. Die Mitnahme einer eigenen Therm-a-Rest Matte ist ratsam, falls man Rücken- oder Schlafprobleme hat.

    Die Zelte und deren Reißverschlüsse sollten mit Sorgfalt behandelt werden. Sollten die Reißverschlüsse klemmen oder nicht gut funktionieren (was aufgrund von Sand vorkommen kann), hilft es, den Reißverschluss mit einem Stück Seife einzureiben. Sollte das nicht helfen, ist die Reiseleitung gerne behilflich. Die Reißverschlüsse sollten nie mit Gewalt geöffnet werden, da sie sonst kaputt gehen.

    Die Waschmöglichkeiten während unseren Reisen in Algerien sind sehr eingeschränkt, Feuchttücher sind für ein Mindestmaß an Hygiene hilfreich. Toilettenpapier darf nicht im Sand vergraben werden, sondern sollte immer verbrannt werden, da der nächste Windstoß das Papier sonst wieder frei legt und es im trockenen Wüstenklima nicht verrottet. Papier wirft man nie in das Feuer, an dem Tuareg Ihren Tee kochen! Es gibt auch immer einen Müllsack am Lagerplatz. Evtl. dafür auch kleine Tütchen als Müllbeutel mitnehmen.

    In Algier erfolgt die Übernachtung in einem Mittelklassehotel.

    Verpflegung:
    Der Koch bereitet mittags leichte, schmackhafte Salate (mit Reis, Hülsenfrüchten, Tomaten, Gurken, Oliven u. Ä.) zu, dazu wird oft Käse oder Thunfisch gereicht. Abends gibt es ein warmes Essen mit Suppe und als Hauptspeise Couscous, Kartoffeln, Reis oder ein Nudelgericht. Fleisch wird eher selten zubereitet. Gemüse ist fast immer enthalten. Unsere Tuareg-Köche geben sich große Mühe und zaubern unter einfachsten Umständen, im Rahmen des Möglichen, vielfältige, schmackhafte Gerichte.
    Wir bitten um Verständnis, dass das Frühstück für deutsche Verhältnisse in der Wüste einfach ausfällt. Es gibt heißen Tee und Kaffee sowie Baguette/lokales Brot mit z.B. Margarine, Marmelade, Honig oder auch mal Schmelzkäse. Sollten Sie auf ein kräftiges Frühstück Wert legen, können Sie evtl. eingeschweißte Wurst, Käse oder Schwarzbrot (z.B. Pumpernickel) mitnehmen.
    Das Trinkwasser während der Reise wird Brunnen entnommen und wird von der Mannschaft in großen Kanistern mitgeführt. Jeder ist selbständig dafür verantwortlich, Trinkwasser mit einem Filter oder einem Wasserentkeimungsmittel zu entkeimen. Bitte gehen Sie mit den Wasservorräten sorgfältig und sparsam um. Es ist in erster Linie zum Trinken vorgesehen, nicht zum Waschen.

    Nachhaltigkeit:
    Auf dieser Reise sind wir mit einer einheimischen Tuareg-Begleitmannschaft unterwegs. Die Mannschaft arbeitet bereits seit vielen Jahren für unseren Partner vor Ort und war schon auf vielen Reisen mit Hauser Exkursionen unterwegs. Durch diese Reise leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Einkommen unserer Begleiter und deren Familien. Trinkwasser wird größtenteils in Tanks mitgenommen oder es wird auf Brunnenwasser zurückgegriffen, Plastikflaschen werden vermieden.

    Aufenthalt in Algier:
    Der Stopover bei An- und Abreise in Algier ist rein zweckmäßig und den Flugzeiten geschuldet. Im Nachbarhotel besteht die Möglichkeit, eine Dachterrasse zu besuchen, wo auch alkoholische Getränke ausgeschenkt werden. In Algier ist kein Programm vorgesehen und das Hotel darf ohne vorherige Anmeldung für die gesamte Gruppe bei Hauser Exkursionen, behördliche Genehmigung und lizensierten, lokalen Guide keinesfalls verlassen werden. Hauser Exkursionen und die lokale Partneragentur übernehmen bei Zuwiderhandlung keine Haftung.

    Infrastruktur/Transport:
    Die Überlandfahrten finden in Geländewagen statt. Das Gepäck wird tagsüber während des Trekkings von Lastenkamelen und einem Begleitfahrzeug transportiert. Tagsüber tragen wir nur unseren Tagesrucksack mit viel Wasser (ca. 2 Liter), Kamera, Sonnenschutz und dem Nötigsten für unterwegs. Mittags kann in der Regel Wasser aus den Kanistern nachgefüllt werden. Abends am Lager steht das Hauptgepäck wieder zur Verfügung.

    Ein Wort zum Lagerleben:
    Es gibt kein Messezelt für die Mahlzeiten. Unser lokaler Partner hat in sehr schöne Flechtmatten investiert, die die Tuareg-Frauen in monatelanger Arbeit herstellen. Diese werden als Windschutz aufgestellt und umgeben den Speiseplatz, das so genannte Wohnzimmer. Während dem Essen sitzt man auf den Liegematten und in der Mitte wird eine Kunststoffdecke ausgelegt, auf der das Essen serviert wird. Von dieser sollten die Füße ferngehalten werden – sowohl die Tuareg, wie auch Ihre Mitreisenden werden es Ihnen danken. Zum Schlafen erhält jede*r für die gesamte Reise einen persönlichen Stoffüberzug für die Liegematte.

    Mithilfe:
    Von allen Teilnehmer*innen wird aktive Mithilfe beim Auf- und Abbau der Zelte erwartet.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Algerien

    Covid-19: Allgemeine Hinweise

    Die Erkenntnisse im Umgang mit dem Virus Covid-19 wird einen Einfluss auf die zukünftigen konsularischen Einreiseformalitäten nehmen. Jede Region, jeder Staat, jeder Wirtschaftraum (EU) wird die Entwicklung der globalen Pandemie beobachten und flexibel mit Maßnahmen im Umgang mit Geschäftsreisende und Touristen reagieren. Die Flexibilität wird zu einer hohen Dynamik der Veränderung von Regularien und Einreiseformalitäten führen. Bitte erkundigen Sie sich vorab:

    Reisen in andere Destinationen:

    Neben den konsularischen Einreiseformalitäten werden gesundheitliche Regularien sowohl für die Einreise als auch für die Rückreise relevant werden. Eine umfassende und aktuelle Zusammenfassung gesundheitlicher Regularien für Ihre Einreise erhalten Sie bei:

    Für Reisen innerhalb der EU&EFTA Staaten empfehlen wir die EU-Corona-App mit den wichtigsten Informationen.

    Nutzerinnen und Nutzer erhalten aktuelle Informationen über die Gesundheitslage, Quarantänemaßnahmen, Testanforderungen und Corona-Warn-Apps. Die App ist kostenlos auf allen Android- und iOS-Geräten verfügbar.

     

    Reisen zurück nach Deutschland:

    Für eine Rückreise nach Deutschland erhalten Sie hier einen Zugang zu einer Übersicht mit Zugängen zu den Covid-19 Regularien je Bundesland:

     

     

    Erläuterung

    Für touristische Zwecke, Familienbesuch oder Besuch von Freunden. Geschäftliche Tätigkeiten oder ein Beschäftigungsverhältnis sind nicht erlaubt.

     

    Bitte beachten

    • Ehemalige Visa für Algerien müssen den Antragsunterlagen in Kopie beigelegt werden, falls diese nicht im einzureichenden Reisepass eingetragen sind
    • Liegt der Pass mit den ehemaligen Visa nicht mehr vor, ist eine schriftliche Bestätigung des Antragstellers erforderlich

    Visumantrag

    Anforderungen an den Visumantrag:

    • Zweifach im Original
    • Vollständig maschinenschriftlich ausgefüllt
    • Mit Datum versehen und unterschrieben
    • Keine handschriftlichen Ergänzungen
    • Mindestens drei Wochen vor der Einreise im Konsulat einreichen

    Reisepass

    Anforderungen an den Reisepass des Reisenden:

    • Reisepass des Reisenden im Original
    • Gültigkeit des Reisepasses bei Einreise sechs Monate
    • Zwei freie gegenüberliegende Passseiten im Reisepass

    Für die Visum Beantragung laden Sie bitte einen gut lesbaren, farbigen Scan der personenbezogenen Seite des Reisepasses im Auftrag hoch.

    Passfoto(s)

    Einreichung des Passbildes:

    • Laden Sie Ihr Foto in Ihrem Profil hoch
    • Eine entsprechende Anzahl von Passbildern drucken wir für Sie aus
    • Hinweis für die eigenständige Erstellung eines konsulargerechten Passbildes finden Sie hier

    Reisebestätigung / Buchungsbestätigung

    Voraussetzungen:

    • Einreichung einer Kopie des Flugtickets
    • Einreichung einer in französischer oder arabischer Sprache verfassen:
      • Buchungsbestätigung des Hotels oder
      • Buchungsbestätigung des algerischen Reiseveranstalters

    Krankenversicherung

    Voraussetzungen des Versicherungsnachweises:

    • Maschinenschriftliche Versicherungspolice oder ein aktueller maschinenschriftlicher Versicherungsnachweis
    • Die Gültigkeit für die gesamte Visumdauer nachweisen
    • Den vollständigen Namen des Antragstellers angeben
    • Die Kontaktdaten des Versicherungsunternehmens enthalten
    • Die Nummer der Versicherungspolice aufführen
    • Den Rücktransport im Sterbefall gewährleisten
    • Den Mindestdeckungsbetrag von €30.000,00 ausweisen
    • Den für Algerien gültigen Versicherungsschutz nachweisen
    • Vom Versicherungsunternehmen unterschrieben
    • Darf nachweislich nicht älter als drei Monate sein

     

    Bitte kontaktieren Sie Ihre Versicherungsgesellschaft um ein entsprechendes Schreiben anzufordern.

    Liquiditätsnachweis / Einkommensnachweis

    Voraussetzung:

    • Eine Kopie der Kreditkarte muss vorgelegt werden

    Zusätzliche Dokumente

    Vorlage des Personalausweises:

    • Gut lesbarer Scan der Voder- und Rückseite des Personalausweises des Reisenden

     

    Mehrmalige Einreise

    Anforderung für eine mehrmalige Einreise:

    • Angabe des detaillierten Reiseverlaufes sowohl im deutschen Entsendungsschreiben als auch in der Einladung des algerischen Geschäftspartners

    Reisen in das südliche Algerien

    Touristen-Visa für Reisen in den Süden des Landes werden nur in Ausnahmefällen ausgestellt. Die Erteilung solcher Visa erfordern zusätzlich die Referenz eines vom algerischen Ministerium für Tourismus autorisierten algerischen Veranstalters.

    Visumbedingungen

    • Die Visa Regularien können sich abhängig der Nationalität des Reisenden unterscheiden. 
    • Reisende mit nicht deutscher Nationalität bitten wir die Visa Berater zu kontaktieren

     

    Visumgültigkeit

    Das Visum ist ab dem Ausstellungsdatum gültig.

    Bearbeitungszeiten

    Mitteilung der konsularischen Vertretung von Algerien in Frankfurt:

    • die Einreichung von Visumanträgen sowie die Abholung von visierten Pässen ist nur an einem Freitag möglich
    • Antragsteller müssen mit einer Bearbeitungszeit von mindestens zwei Wochen rechnen

    Medizinischer Hinweis

    Verfolgen Sie das bewährte Motto: „peel it, cook it, boil it or leave it“ (schäl es, gar oder koch es, oder lass es sein), d.h. konsumieren Sie sauberes Essen und saubere Getränke.

    Weitere medizinische Hinweise und wichtige Links finden Sie hier.

     

    Informationen zu den Konsulargebühren

    max. AufenthaltsdauerBearbeitungszeit in der Botschaft/KonsulatNettobetrag*
    n.a.14 Konsulararbeitstage60,00 €

    * In der Tabelle sind die Preise für deutsche Staatsbürger abgebildet. Für Gebühren für Nicht-Deutsche Staatbürger bitten wir Sie uns zu kontaktieren. Die abgebildeten Preise sind Netto-Gebühren, eine Mehrwertsteuer wird bei Konsulargebühren nicht berechnet. Service Gebühren auch von möglichen Visa Antragsannahme Stellen werden zuzüglich berechnet.

    Auftragserteilung

    Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die Beauftragung der DVKG.

     

    Informieren möchten wir Sie, dass der Zahlungsprozess mit dem Abschluss des Auftragsprozesses durchgeführt wird. Nachträglich vereinbarte Zusatzleistungen werden mit einer zweiten Rechnung zum Abschluss des Beantragungsprozesses fällig.

     

     

    Ansprechpartner

    Telefonisch erreichen Sie uns: 

    Montag - Freitag, 8.30 - 17.30 Uhr

     

    Benötigte Dokumente

    • Liquiditäts-, Einkommensnachweis: weitere Unterlagen lt. Visa Regularien möglich
    • Scan des nationalen Personalausweises oder des Aufenthaltsausweises des Gastgebers und die Fotokopie des letzten Gases oder Stroms beizufügen.
    • Zwei unterschriebene Visumanträge
    • Reisepass
    • Zwei Passfotos
    • Reise-, Buchungsbestätigung(-en)
    • Kopie der Krankenversicherungsbescheinigung
    • Personalausweis oder Meldebescheinigung

    _visaRequired

    1

    _visaInfo

    Ja, Sie benötigen ein Visum für die Einreise. Gerne sind wir Ihnen behilflich bei der Beantragung Ihres Visums. Ja, Sie benötigen ein Visum für die Einreise. Gerne sind wir Ihnen behilflich bei der Beantragung Ihres Visums.

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Einreise Algerien



    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Man sollte sich auf starke Sonneneinstrahlung sowie große Schwankungen zwischen den Tages- und den kühleren Nachttemperaturen einstellen. Da die großen Temperaturschwankungen Herz und Kreislauf belasten können, muss man gesund und körperlich fit sein.
    In den Monaten Oktober, November und von Mitte/Ende Februar bis März ist tagsüber mit Temperaturen von durchschnittlich 27° bis 33°C und nachts mit Temperaturen zwischen 5° und 15°C zu rechnen. Im Dezember und bis Mitte Februar kann es beim Trekking nachts kühler werden (das Thermometer sinkt bis 0°C oder gar darunter). Tagsüber ist dafür mit klarem Wetter und Temperaturen um 15° bis 20°C zu rechnen. Im April steigen die Temperaturen durchaus schon auf durchschnittlich 30°C bis 35°C.