Algerien - Magie der Wüstenberge von Afara

ab 2735,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
900m
Max. Höhenmeter Abstieg
500m
Teilnehmer
7 - 15
Reisetage
15
Aufenthaltstage Zelt
13

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise in der Zentralsahara durch die Afara-Region mit Finale im Dünenmeer des Erg Admer

9-tägiges Trekking durch die unberührte Afara-Region (4 - 7 Std. täglich)
In einer wilden, abgeschiedenen Wüstenregion die Magie der Weite spüren
Anhand eindrucksvoller Felsmalereien die Geschichte der Sahara verstehen lernen
Versteckte Höhlen, wilde Schluchten und fruchtbare Wasserstellen entdecken
Überraschend vielfältige Wüstenformen auf engstem Raum erkunden
Im Dünengebiet Erg Admer das weite Sandmeer durchstreifen
Gemeinsam mit den Afara-Nomaden und ihren Kamelen im Wüstentakt reisen

Die Begegnung mit der Sahara und ihren Überlebenskünstlern, den Nomaden, ist stets eine Reise zu sich selbst – und noch einen Schritt weiter: Bei dieser Reise können wir uns vollkommen auf das Leben in der Wüste einlassen. Diese tiefgreifende Erfahrung bestimmt das Unterwegssein als Karawane mit den Lastkamelen und den Tuareg in einer der außergewöhnlichsten, reinsten und faszinierendsten Landschaften unserer Erde.
Neun Tage trekken wir durch das Wüstenlabyrinth von Afara. Wir durchqueren bizarre Tassili-Gebiete, steigen auf zu Gueltas, wo am Wasser Vögel zwitschern und finden Mufflon-Spuren im Sand. Die vielen Felsmalereien in versteckten Höhlen entlang unserer Route zeugen eindrucksvoll von der Jahrtausende alten Besiedlungsgeschichte der Sahara: Neben lebensgroßen, feinen Tierzeichnungen von Giraffen, Rindern und sogar Hasen sehen wir eine historisch bedeutsame Zeichnung von einem Streitwagen des antiken Volkes der Garamanten.
Gemeinsam mit unseren Tuareg-Führern wandern wir durch diese wilde und abgeschiedene Bergregion der Sahara über versteckte Passagen zu atemberaubenden Aussichtspunkten.
Unsere Begleiter sind hier als Nomaden aufgewachsen und kennen das Gebiet so gut, wie niemand sonst. Wir haben das große Privileg, diese Gegend mit ihnen zu erkunden und die Chance, ihre tiefe Verbundenheit zur Sahara auf unserer Reise zu erleben. Nicht nur die Lebensweise der Tuareg, auch ihr Lachen ist eine nachhaltige Bereicherung für Herz und Seele.

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise in die Sahara
    Mittags Linienflug mit Air Algerie von Frankfurt nach Algier und weiter zur Oase Djanet, dem Hauptort des berühmten Tassili N´Ajjer-Nationalparks. (In Algier örtliche Betreuung durch einen Vertreter unserer Agentur.) Wir landen auf 1.000 m Höhe rund 2.000 km südlich von Algier in Djanet. Vom Flughafen fahren wir direkt hinaus in die Wüste; dort warten die aufgebauten Zelte schon auf uns.
  • Tag 2 Fahrt ins Tassili n'Ajjer und durch den Canyon der Palmoasen
    Nach unserem ersten Frühstück in der Wüste fahren wir wenige Kilometer bis zur kleinen Palmenoase Djanet. Dort haben wir zum letzten Mal die Möglichkeit, einen Chèche (das für die Wüste so praktische, große Kopftuch) zu besorgen. Anschließend erledigen wir die nötigen Formalitäten bei der Nationalparkbehörde und verlassen dann die Stadt Richtung Nordwesten, entlang der Tassili n´Ajjer-Ausläufer. Weiter geht es gen Norden, wir fahren auf ein weites Plateau hinauf, das an Mondlandschaft erinnert. Unterwegs halten wir und machen ein Picknick. Am Nachmittag verlassen wir das Hochplateau und tauchen in eine völlig andere Landschaft ein. Wir fahren über eine abenteuerliche, serpentinen-reiche Piste durch einen Canyon. Es reihen sich von Palmen gesäumte Oasen aneinander und wir fahren an alten Tuareg-Dörfern vorbei, die teils noch bewohnt sind. Am Ende liegt ein verlassenes Oasendorf. Wir können noch etwas vom damaligen Leben erkennen und zwischen alten Strohhütten spazieren. Hier befindet sich unser Übernachtungsplatz. (Heute kann nicht benötigtes Gepäck in eine separate Tasche gepackt werden, welche morgen früh von den Fahrern mitgenommen wird, wir erhalten unser Gepäck an Tag 11 wieder)
  • Tag 3 Garamantenspuren und Trekkingstart
    Nach dem Frühstück fahren wir ca. 4 Stunden zu einem Abri (Ein durch Erosion entstandener Felsvorsprung, der früher vermehrt und teils heute noch als Unterschlupf dient). Hier treffen wir unsere Tuareg- Begleitmannschaft und ihre Lastkamele. Sie sind unsere treuen Begleiter für die kommenden 9 Tage, an denen wir die Berge und Dünen dieser sehr abgeschiedenen und wilden Region durchqueren. Nach dem Mittagessen besichtigen wir die historisch bedeutende Felsmalereien von einem alten Garamanten-Streitwagen. Dann startet unser Trekking über Dünen hinein in weite Täler mit Grasland, an deren Ende große Bergketten zu sehen sind. Wir verlassen das Tal bergaufwärts auf felsigen Pfaden zu einem Abri, dessen Felsmalereien von sehr feinen Strichzeichnungen geprägt sind, leider etwas verblasst. Beim Aufstieg zum Pass gelangen wir zu einem großen Felsbogen und steigen danach hinab zu unserem Camp.
  • Tag 4 Moufflons und ein prähistorischer Handelsort
    Morgens machen wir einen kleinen Abstecher zu einem nahe gelegenen Abri, wo eine Gruppe von großen und jungen Mouflons dargestellt sind. Durch ein weites sandiges Tal steuern wir auf eine hohe Dünenkette zu. Üblicherweise steigt man nicht über Dünen bergauf, aber hier ist es nötig um zu einem Pass-Übergang ins Nachbartal zu gelangen. Wir werden belohnt durch eine einzigartige Aussicht über die Dünenkette und das umliegende Wüstenland. Ein Pass, wie ihn nur die hier lebenden Nomaden kennen können, führt uns in das nächste Wüstental, das sich hinter einer Bergkette verbirgt. Unsere Mittagsrast legen wir bei einer sehr abwechslungsreichen Berg- und Dünenlandschaft ein, hier wächst auch Gras für unsere Kamele. Nachmittags wandern wir in ein breites Tal und zu einem oberhalb gelegenen sehr großen Abri. Er muss von großer Bedeutung gewesen sein und auch strategisch über dem Tal als Beobachtungspunkt gedient haben. Auffällig sind hier die vielen im Fels geschaffenen Reibeschalen – ein prähistorischer Handelsort? Auch die Vielzahl der Felsmalereien deuten auf regen Betrieb in damaliger Zeit hin. Frauen mit langen Gewändern und Jäger werden gezeigt. Wir übernachten an einem schönen Platz, an dem Sandsteinfelsen aus kleinen Dünen empor ragen.
  • Tag 5 Wüstenpässe und ein Schlüssellochgrab
    Wir durchqueren ein Tal mit zahlreichen prähistorischen Siedlungsspuren. Gräber, aber auch Tonscherben – hier könnte es in der Steinzeit Abbau von Lehm gegeben haben. Wir sehen unterschiedliche Erdfarben; weiß, ocker, anthrazit. Dann steigen wir stetig auf in ein felsiges Gebiet, das von savannenartigen Grastälern durchzogen ist, bis wir zu einem außerordentlich großen prähistorischen Grab kommen – es zählt zu den sogenannten, mystischen Schlüssellochgräbern. Zweifelsfrei war der Mensch, der hier seine letzte Ruhe gefunden hat eine wichtige Persönlichkeit, vielleicht ein Amenokal (Tuareg-König). Weiter bergauf über Blockgestein und Felspfade steigen wir zu einem Pass hinauf und anschließend hinab zu unserem Mittagsrastplatz. Am Nachmittag wandern wir durch weite Ebenen, die die Nomaden mit Ihren Tieren nach Regenfällen zum grasen aufsuchen. Nach einem erneuten Aufstieg zu einem Pass gelangen wir in ein schönes Tal mit Akazien, wo wir unser Nachtlager errichten.
  • Tag 6 Versteckte Abris und ein Guelta
    Wir wandern weiter in das Tal hinein und gehen über einen versteckten Aufstieg über gut begehbare Steilstufen im Fels, die Trittsicherheit erfordern. Ein Wunderwerk der Wüste erwartet uns:
    Eine zwischen schattigen Felswänden verborgene Guelta (natürliche Wasserstelle). Unten im Tal wachsen verschiedene Pflanzen und evtl. sogar Blumen, je nach vorherigen Niederschlägen im vergangenen Jahr. Über felsige Pfade wandern wir hinauf in eine großartige Bergwelt. Eine weite Hochebene ist komplett umgeben von formschönen Sandstein-Bergen. Unser Ziel ist ein Abri, der von einem unserer Tuareg-Begleiter vor nicht allzu langer Zeit entdeckt wurde. Etwas Kraxelei führt uns dorthin und bietet uns vom Inneren der Höhle eine schöne Aussicht hinaus in die umliegende Wüstenlandschaft. Gemalt sind ein großes Mouflon, Tierherden sowie seltsame Wesen, die eine Mischung aus Tier und Mensch darstellen. Unsere Mittagspause legen wir im Tal bei einer Akazie ein. Wir wandern zu einem Talkessel der von vertikal aufragenden, hohen Felswänden flankiert ist. Dazwischen nehmen wir einen Aufstieg auf die nächste Hochebene und nach kurzer Durchquerung über eine weitere Stufe zur nächsten Hochebene. Schließlich haben wir unser Ziel bald erreicht und steigen zwischen einem kleinen Felsenpass hinunter in ein großes Tal mit ganz weißem Sand und hohen, steil aufragenden Felswänden und einzelnen Felspfeilern.
  • Tag 7 Sand und Fels schmiegen sich aneinander
    Wir wandern weiter zwischen Felsbergen und Sandgebieten, in denen viele Tierarten leben. Sie versorgen sich an einer der Gueltas mit Wasser. Wir können ihre Präsenz eventuell nur an den verschiedenen Tierspuren im Sand erahnen. Auf jeden Fall leben hier Mouflons, die wir mit viel Glück zu Gesicht bekommen. Unser Wandergebiet ist heute von schönen Sandgebieten geprägt, die von erodierten Felsformationen durchzogen sind. Unser nächstes Ziel ist ein Abri, wie eine Felsmalereien-Galerie: Jäger-Gruppen und sogar eine Szene, wo ein Tier zerlegt wurde und ein Mann eine Fleischkeule trägt. Auch mystische Szenen von Menschen mit Tiermasken sind hier zu finden. Unsere Mittagspause verbringen wir in einem Gebiet, wo sich Dünen und Felsmassive harmonisch ineinander fügen. Wir befinden uns am Rand einer Bergregion, von der wir die große Ebene Ounan erahnen können. Sie wurde früher von Karawanenpfaden durchzogen, die nach Djanet und Tamanrasset führten. Nachmittags wird die Wüstenlandschaft immer eindrucksvoller. Kolossale Berge wechseln sich mit sanft gewellten Dünen ab, die mal weißlich, dann hellgelb, dann tiefrot oder sogar von einem leicht schwarzen Mineralsand überzogen sind. Eine immens große Höhle liegt auf unserer Route, auf mehreren Etagen hat sie Felslöcher, die Fenster gleichen. Sie wird noch heute manchmal von den Tuareg als Depot genutzt. Bald folgt ein steiler Abstieg auf Sand und Fels bis wir nach einem vielfältigen und langen Trekkingtag unseren Lagerplatz erreichen.
  • Tag 8 Bizarre Felsformationen und Dünen
    Vormittags wandern wir an einem großen Abri vorbei zu einer tief zwischen Felswänden versteckten Guelta. Am Eingang wachsen je nach Jahreszeit Büsche von wildem Sahara-Lavendel und andere
    seltene Pflanzen. Unsere nächste Etappe führt über weitläufige Dünen und Felsformationen aus Sandsteinbergen, die an große Glocken oder Tempel erinnern. Fotografen werden begeistert sein, aber auch für Trekking- und Wüstenbegeisterte ist diese ein echtes Highlight. Wir wandern mäßig, aber stetig aufwärts zu einem Pass von dem sich der Blick auf Dünenketten und daraus
    hervorwachsenden Felspfeilern öffnet. Hier ist es so schön, dass wir unseren Mittagsplatz auch als Nachtlager nutzen. Wer noch Lust hat, kann Nachmittags eine Wanderung zu Dünen unternehmen, von wo man in leichter Kraxelei zu einem Abri mit sehr schönen Felsmalereien gelangt.
  • Tag 9 Ein Traum von Wüstenberglandschaft
    Morgens wandern wir am Fuße der Dünen durch das Tal, das sich zu einer weitläufigen Ebene öffnet, umringt von hohen Bergen. In der Ferne sehen wir die Silhouette der markanten und monumentalen Berge von Afara. Nach der Durchquerung der savannenartigen Ebene und der Mittagspause folgt ein langer Aufstieg. Wir wandern hinein in einen Canyon, flankiert von steil aufragenden Felswänden, in die die Erosion interessante Felslöcher hinein- und Felsnadeln heraus gefräst hat. Oben am Pass treten wir wie durch ein Tor in eine vollkommen andere Welt. Unendlich scheint die Hochebene, gleisendes Licht scheint auf Steppengräser, die Hochebene ist von noch höher gelegenen Bergen eingefasst – ein Traum von Wüstenberglandschaft!
  • Tag 10 Letzte Trekkingetappe nach Tasset
    Wir durchqueren die weite Hochebene bis zum anderen Ende. Dabei sehen wir in der Bergkette links einmal ein Massiv, das die hiesigen Nomaden ´Assekrem´ nennen. Und tatsächlich erinnert die Berglandschaft von Afara teilweise an die Berglandschaft des Atakor im Hoggar-Gebirge mit seinem berühmten Berg Assekrem. Es folgt ein Abstieg von etwa 1,5 Std. über Felspfade zwischen Blockgestein hinunter in die Ebene von Tasset, wo unser Trekking zu Ende geht. Nachmittags haben wir die Möglichkeit die Gegend um Tasset mit seinen schönen Felsbergen und berühmten Felsmalereien zu Fuß zu entdecken. Wir nehmen Abschied von unseren Tuareg-Begleitern und ihren Kamelen. Heute kommen unsere Fahrer mit den Fahrzeugen und bringen unser deponiertes Gepäck wieder mit.
  • Tag 11 Im Tal der versteinerten Wellen
    Wir verlassen Tasset morgens und fahren dann in ein Tal mit schwarzem Sand und einer am Hang liegenden Höhle. Sie wird selten besucht, birgt aber außerordentlich schöne, fein gemalte und gut erhaltene Felsmalereien mit einer ganz eigenen Stilrichtung. Tiere werden dabei jeweils in Gruppen dargestellt. Wir fahren ein kleines Stück über ein öd wirkendes schwarzes Hochplateau. Jedoch birgt es von außen nicht zu erwartende Besonderheiten, die man nur zu Fuß zu entdecken vermag. Wir wandern über fast ebene Steinplatten, steigen dann unvermittelt hinunter in eine Schlucht, die den Beginn eines langen Tales inmitten des Plateaus bildet. Hier scheint Wasser gerade erst zu Stein geworden, als wären die Wellen fest gefroren. Wir wandern zu einer Höhle mit mehrfarbigen Malereien und machen im Schatten eine ausgiebige Mittagsrast. Es bietet sich an, noch weiter in das Tal vorzudringen. Wer möchte kann sich aber auch ausruhen, denn hier befindet sich bereits unser Nachtlager.
  • Tag 12 Fahrt ins Erg Admer - Sonnenuntergang in den Dünen
    Nach dem Frühstück fahren wir über das weite Hochplateau des Tassili n´Ajjer und erreichen - mit Stopps und Mittagessen unterwegs - am frühen Nachmittag das Dünengebiet von Erg Admer. Tief durchatmen, denn diese Weite und Größe der Dünenketten muss erst einmal erfasst werden. Zum Sonnenuntergang wandern wir auf eine der Dünen und genießen die Aussicht sowie das Farbenspiel in den letzten Stunden des Tages. Unsere Zelte stehen inmitten der Dünenkolosse.
  • Tag 13 Erg Admer - Ein Tag im Ozean aus Sand
    Der heutige Tag steht voll und ganz im Zeichen der Sandwüste. Wir nehmen uns Zeit für den Ozean aus Sand und wandern nach dem Frühstück in den nächsten Dünenkessel, so gelangen wir in einer Runde mit zum Mittagsplatz zurück. Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur Verfügung. Wir können aber auch einfach die magische Stille der Wüste genießen und einem Thé à la menthe mit den Tuareg trinken. Das Grande Finale des Tages liefert der Sonnenuntergang, wenn die sanft geschwungenen Dünen ins warme Abendlicht getaucht werden. Wenn sich der Himmel in pastellfarben verfärbt, ist es an der Zeit zu unserem Camp zurückzukehren. Wohlriechender Duft steigt aus der Trekkingküche. Hier ist der ideale Platz um auch ohne Zelt draußen zu schlafen und Sternschnuppen zu zählen.
  • Tag 14 Rückreise und Ankunft in Deutschland
    Nach einem letzten kleinen Morgenspaziergang in den Dünen kehren wir auf direktem Weg zurück nach Djanet. Hier haben wir Gelegenheit zu duschen und etwas durch den Basar der Oasenstadt zu bummeln. Es gibt ein paar nette kleine Handwerksbetriebe, wo Touareg-Schmuck aus Silber und anderes Kunsthandwerk zu finden sind. An einem Platz in der Wüste werden unsere Begleiter unser Abschiedsessen vorbereiten und wir verbringen die letzten Stunden bis zum Abflug unter dem Sternenhimmel der Sahara.
  • Tag 15 Ankunft in Deutschland
    Wir fliegen nachts von Djanet via Tamanrasset nach Algier. Morgens Ankunft und Weiterflug nach Frankfurt. Am frühen Nachmittag landen wir in Frankfurt.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Anspruchsvolle Trekkingreise durch die wilde und abgeschiedene Afararegion mit Abstecher zu den Dünen des Erg Admer. Diese Reise führt zu den entlegenen Wüstenbergen von Afara. Die vielen Felsmalereien verschiedener Epochen und Stilrichtungen zeugen von Bevölkerung und Handel längst vergangener Tage.

    Anforderung:
    Für das Trekking durch die Afaraberge werden sehr gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit vorausgesetzt. Wir wandern oft auf felsigem, teils auf sandigem Untergrund. Vereinzelt geht es über Blockgestein und kleine, unschwierige Kraxeleien führen zu abgelegenen Abris. Einige Passagen führen weglos über Fels und Geröll. Ein guter, stabiler Kreislauf ist wichtig für die langen Tagesetappen im Wüstenklima (siehe Klimainformationen). Die reinen Gehzeiten betragen während der 9 Trekkingtage zwischen 5 und 8 Stunden.
    In der Mittagszeit wird beim Trekking eine ausgedehnte Pause im Schatten von Felsen oder Akazien eingelegt.

    Unterbringung:
    Auf dieser Reise sind wir in Einzel- bzw. Zwei-Personen-Zelte untergebracht. Wer möchte, hat auch Gelegenheit, unter freiem Himmel zu schlafen – in der Sahara ein besonderes Erlebnis!
    Während der gesamten Reise bekommen wir Schaumstoffmatten (ca- 5 cm Schaumstoff mit Stoffüberzug) zur Verfügung gestellt. Diese sind erfahrungsgemäß ausreichend. Die Mitnahme einer eigenen Therm-a-Rest Matte ist ratsam, falls man Rücken- oder Schlafprobleme hat.

    Die Zelte und deren Reißverschlüsse sollten mit Sorgfalt behandelt werden. Sollten die Reißverschlüsse klemmen oder nicht gut funktionieren (was aufgrund von Sand vorkommen kann), hilft es, den Reißverschluss mit einem Stück Seife einzureiben. Sollte das nicht helfen, ist die Reiseleitung gerne behilflich. Die Reißverschlüsse sollten nie mit Gewalt geöffnet werden, da sie sonst kaputt gehen.

    Die Waschmöglichkeiten während unseren Reisen in Algerien sind sehr eingeschränkt, Feuchttücher sind für ein Mindestmaß an Hygiene hilfreich. Toilettenpapier darf nicht im Sand vergraben werden, sondern sollte immer verbrannt werden, da der nächste Windstoß das Papier sonst wieder frei legt und es im trockenen Wüstenklima nicht verrottet. Papier wirft man nie in das Feuer, an dem Tuareg Ihren Tee kochen! Es gibt auch immer einen Müllsack am Lagerplatz. Evtl. dafür auch kleine Tütchen als Müllbeutel mitnehmen.

    Verpflegung:
    Der Koch bereitet mittags leichte, schmackhafte Salate (mit Reis, Hülsenfrüchten, Tomaten, Gurken, Oliven u. Ä.) zu, dazu wird oft Käse oder Thunfisch gereicht. Abends gibt es ein warmes Essen mit Suppe und als Hauptspeise Couscous, Kartoffeln, Reis oder ein Nudelgericht. Fleisch wird eher selten zubereitet. Gemüse ist fast immer enthalten. Unsere Tuareg-Köche geben sich große Mühe und zaubern unter einfachsten Umständen, im Rahmen des Möglichen, vielfältige, schmackhafte Gerichte.
    Wir bitten um Verständnis, dass das Frühstück für deutsche Verhältnisse in der Wüste einfach ausfällt. Es gibt heißen Tee und Kaffee sowie Baguette/lokales Brot mit z.B. Margarine, Marmelade, Honig oder auch mal Schmelzkäse. Sollten Sie auf ein kräftiges Frühstück Wert legen, können Sie evtl. eingeschweißte Wurst, Käse oder Schwarzbrot (z.B. Pumpernickel) mitnehmen.
    Das Trinkwasser während der Reise wird Brunnen entnommen und wird von der Mannschaft in großen Kanistern mitgeführt. Jeder ist selbständig dafür verantwortlich, Trinkwasser mit einem Filter oder einem Wasserentkeimungsmittel zu entkeimen. Bitte gehen Sie mit den Wasservorräten sorgfältig und sparsam um. Es ist in erster Linie zum Trinken vorgesehen, nicht zum Waschen.

    Infrastruktur/Transport:
    Die Überlandfahrten finden in Geländewagen statt. Das Gepäck wird tagsüber während des Trekkings von Lastenkamelen und einem Begleitfahrzeug transportiert. Tagsüber tragen wir nur unseren Tagesrucksack mit viel Wasser (ca. 2 Liter), Kamera, Sonnenschutz und dem Nötigsten für unterwegs. Mittags kann in der Regel Wasser aus den Kanistern nachgefüllt werden. Abends am Lager steht das Hauptgepäck wieder zur Verfügung.

    Ein Wort zum Lagerleben:
    Es gibt kein Messezelt für die Mahlzeiten. Unser lokaler Partner hat in sehr schöne Flechtmatten investiert, die die Tuareg-Frauen in monatelanger Arbeit herstellen. Diese werden als Windschutz aufgestellt und umgeben den Speiseplatz, das so genannte Wohnzimmer. Während dem Essen sitzt man auf den Liegematten und in der Mitte wird eine Kunststoffdecke ausgelegt, auf der das Essen serviert wird. Von dieser sollten die Füße ferngehalten werden – sowohl die Tuareg, wie auch Ihre Mitreisenden werden es Ihnen danken. Zum Schlafen erhält jede*r für die gesamte Reise einen persönlichen Stoffüberzug für die Liegematte.

    Mithilfe:
    Von allen Teilnehmer*innen wird aktive Mithilfe beim Auf- und Abbau der Zelte erwartet.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Algerien

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen dieser Ausweise:
    - Reisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig

    Sollten Sie einen Israel-Stempel im Pass haben, bitte umgehend einen Ersatzpass mit einjähriger Gültigkeit beim Einwohnermeldeamt beantragen, zu dem müssen in Ihrem Pass 2 gegenüberliegende Seiten frei sein. Wenn Minderjährige mit einer doppelten Staatsangehörigkeit einreisen oder diejenigen, die bei denen aufgrund ihres Namens oder Aussehens auf eine algerische Staatsangehörigkeit oder Abstammung geschlossen werden kann, ist zu beachten, dass das Aufenthaltsbestimmungsrecht (islamischen Grundsätzen) ausschließlich dem Vater zusteht. Sofern der Vater aus Algerien oder einem anderen muslimischen Staat stammt, muss er eine Zustimmung über die Ausreise seiner Kinder aus Algerien, sofern er diese nicht persönlich begleitet, schriftlich abgeben.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Wenn Sie Ihren Wohnsitz in Deutschland haben: Die algerischen Konsulate in Deutschland verlangen zwingend, dass Visa über einen Visa-Dienst beantragt werden. Dieser Service kostet 20 € pro Person + Versand (Sonderpreis für Hauser-Kunden) und garantiert eine kompetente Abwicklung. Die Visagebühr beträgt 60 €. Was müssen Sie wann tun? Vorerst müssen Sie nur dafür sorgen, dass Ihr Pass noch mindestens 6 Monate nach Beendigung der Reise gültig ist. Am besten sollten Sie auch schon 2 Passbilder vorrätig haben. Ca. 6 Wochen vor Abreise schicken wir Ihnen die kompletten Visa-Unterlagen mit Anleitung zu. Füllen Sie die Visa-Anträge mit größter Sorgfalt – unbedingt maschinell – aus und unterschreiben Sie diese. Alle Unterlagen müssen dann an die in der Anleitung angegebene Firma Visa Dienst gesendet werden.
    Wenn Sie Ihren Wohnsitz NICHT in Deutschland haben, beantragen Sie Ihr Visum bitte direkt bei der jeweiligen Vertretung der algerischen Botschaft. Staatsbürgern aus Österreich oder der Schweiz senden wir die genauen Informationen zur Visa-Beantragung ca. 6 Wochen vor Abreise zu. Beantragen Sie Ihr Visum bitte unmittelbar nachdem Sie von uns die Informationen und die Aufforderung dazu erhalten bzw. sobald Sie von uns das notwendige Einladungsschreiben erhalten haben.
    WICHTIGE INFORMATION FÜR ITALIENISCHE STAATSBÜRGER: Wenn Sie die italienische Staatsbürgerschaft inne haben und in Südtirol leben, wenden Sie sich bitte zeitnah nach Ihrer Buchung bzgl. der Visa-Beantragung an das zuständige Konsulat in Mailand. Dort wird sowohl zur Visa-Beantragung als auch -Abholung ein persönliches Erscheinen zu den angegeben Öffnungszeiten oder das Erscheinen eines Bevollmächtigten vorausgesetzt!


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Algerien

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Eine Gelbfieber-Impfung ist nur für Reisende erforderlich, die sich innerhalb der letzten 6 Tage vor der Einreise in einem von der WHO als Gelbfieber-Risikogebiet deklarierten Land aufgehalten haben. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Man sollte sich auf starke Sonneneinstrahlung sowie große Schwankungen zwischen den Tages- und den kühleren Nachttemperaturen einstellen. Da die großen Temperaturschwankungen Herz und Kreislauf belasten können, muss man gesund und körperlich fit sein.
    In den Monaten Oktober, November und von Mitte/Ende Februar bis März ist tagsüber mit Temperaturen von durchschnittlich 27° bis 33°C und nachts mit Temperaturen zwischen 5° und 15°C zu rechnen. Im Dezember und bis Mitte Februar kann es beim Trekking nachts kühler werden (das Thermometer sinkt bis 0°C oder gar darunter). Tagsüber ist dafür mit klarem Wetter und Temperaturen um 15° bis 20°C zu rechnen. Im April steigen die Temperaturen durchaus schon auf durchschnittlich 30°C bis 35°C.
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