Alpenüberquerung Ost-West: Die Schweiztraversale St. Moritz - Zermatt

Ausgebucht

Teilnehmer
-
Reisetage
10

Veranstalter: ASI Reisen

Von Ost nach West durch die Schweiz, vom berühmten Sankt Moritz ins Bergsteigerdorf Zermatt, das ist die Verbindung einer Vielzahl an Berghöhepunkten auf einer abwechslungsreichen Route. Wir sind unterwegs im Quellgebiet des Rheins, passieren auf Saumpfaden den Oberalp- und Furkapass, bestaunen die Eismassen des Aletschgletscher, spazieren über luftige Hängebrücken und erleben den Anblick des Matterhorns. Tägliche Übernachtung im Hotel und der Gepäcktransport machen auch längere Wanderungen zum genussvollen Erlebnis. Die Rückfahrt mit dem Glacierexpress lässt uns den Weg stimmungsvoll Revue passieren.

  • 9 Nächte in ausgewählten 2*/3*-Hotels oder Gasthöfen, Zimmer mit Bad/Dusche und WC
  • Transfers, Bahn- und Seilbahnfahrten lt. Reiseverlauf
  • Fahrt mit dem Glacier-Express Zermatt-St. Moritz inkl. Mittagessen
  • Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft
  • Gutschein für Reiseliteratur
  • 9x Frühstück, 1x Mittagessen, 9x Abendessen
  • ASI Tourenbuch
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31. März 2021)

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1
    Um 18 Uhr begrüßt uns der ASI Bergwanderführer in unserem Hotel im Oberengadin. Beim gemeinsamen Abendessen besprechen wir noch einmal die bevorstehende Wandertour.
  • Tag 2
    Unsere Schweiztraverse starten wir mit dem Übergang vom Oberengadin ins Bündnerische Averstal. Drei hohe, aussichtsreiche Pässe überqueren wir dabei auf unserer ersten Etappe. Von Maloja steigen wir auf zum Pass Lunghin (2.645 m), überqueren den Septimerpass (2.310 m), einem der wichtigsten Alpenübergänge der Römerzeit, und steigen über die Forcellina (2.672 m) hinab nach Juf, mit 2.100 m Höhe die höchste ganzjährig bewohnte Siedlung Europas.
  • Tag 3
    Wir starten in Nufenen am Hinterrhein, unterhalb des San-Bernardino-Passes. Unser Weg über den Valserberg verbindet das Hinterrheintal mit dem Vorderheintal. Von der 2.502 m hohen Passhöhe bietet sich uns ein Panorama der zahlreichen Dreitausender der Rheinwaldgruppe, einem der Hauptquellgebiete des Rheins. Nach dem Abstieg nach Vals lockt die architektonisch einzigartige Therme, um sich am Nachmittag von den Anstrengungen der ersten beiden Tourentage zu erholen.
  • Tag 4
    Von Puzzatsch im Val Lumbrein steigen wir über den Pass Diesrut zur Greina. Diese gilt als eine der schönsten und grössten Hochebenen der Schweiz. Nach dem Abstieg in die Ebene führt der Weg über eine Hängebrücke über den Rein da Sumvitg – einen der Quellflüsse des Rheins. Die Überquerung der 40 m hohen Brücke ist einer der Höhepunkte der Etappe. Nach der Brücke führt ein Pfad weiter zur Terrihütte. Der Abstieg über den Bergrücken der Crest la Greina ist etwas anspruchsvoller – an mehreren kurzen felsigen Passagen ist der Weg mit Ketten gesichert. Die fantastische Landschaft entschädigt für die Anspannung.
  • Tag 5
    Vom kleinen Weiler Milez bei Sedrun wandern wir hinauf zum Oberalppass (2.040 m). Von der Passhöhe hilft uns eine Seilbahn, die Höhendifferenz zum Gipfel des Schneehünerstock (2.772 m) zu überwinden. An der Bergstation starten wir eine einzigartige Panoramawanderung vorbei am Lutersee zur Bergstation der Nätschen-Seilbahn, den Zentralalpenhauptkamm ständig im Blick. Mit der Bergbahn-Gondel schweben wir hinab in den bekannten Kurort Andermatt, mitten im Zentrum der Schweiz.
  • Tag 6
    Zuerst kurz den Gleisen der Dampfbahn Furka-Bergstrecke folgend, starten wir hinein ins Witenwasserental. Über einen breiten Grasrücken steigen wir auf zum Stotzigen First. In 2.732 m Höhe überqueren wir den Bergrücken mit Blick auf die Fels- und Eisgipfel der Urner Alpen und zur Zunge des Rhonegletschers. An idyllischen Bergseen vorbei geht es abwärts bis zum Furkapass, einem der höchsten Straßenübergänge der Schweiz. Die Straße verlassen wir schnell wieder und steigen weiter ab zum Muttbach. Hier wartet ein besonderer Tourenabschluss: Mit der Museums-Dampfbahn der Furka-Bergstrecke fahren wir ins Wallis.
  • Tag 7
    Von der Fiescheralp starten wir unsere Wanderung nach Hohbalm, wo sich der Blick auf den Großen Aletschgletscher weitet. Der größte Gletscher der Alpen misst nach wie vor fast 22 km Länge und hat an seiner dicksten Stelle bis zu 900 m Eismächtigkeit. Mit dem imposanten Eiswurm zur Rechten und Ausblick auf die Gletschergipfel der Walliser Alpen wandern wir auf unserer Panoramatour in Richtung Blausee. Hier steigen wir am Rande des Aletschwaldes in Richtung Massaschlucht ab, die wir auf einer 124 m langen Hängebrücke überqueren – mit eindrucksvollem Blick auf das Gletschertor des Aletschgletschers. Von der Belalp geht es mit der Bahn ins Tal.
  • Tag 8
    Unser heutiger Höhenweg von Saas Fee nach Grächen ist eine einzigartige Schautour mit weiten Aussicht auf die Bergwelt des Wallis und das Saastal. Vorbei an uralten Berglärchen und üppigen Blumenwiesen verläuft die Route in einer durchschnittlichen Höhe von 2000 m. Packend sind die Aussichten vom Weg: die markanten Gipfel von Fletschorn, Lagginhorn und Weismies ragen zur Rechten in den Himmel, in der Ferne über dem Rhonetal steht die Pyramide des Bietschhorns.
  • Tag 9
    Schöner kann man sich Zermatt nicht nähern: Bei dieser leichten Abschlusswanderung präsentieren sich die bekanntesten und auch schönsten Berge um Zermatt von ihren Schokoladenseiten: Matterhorn, Breithorn und Weisshorn stehen für unsere Zielankunft Spalier. Von der Täschalp nach Tufteren sind wir immer entlang der Waldgrenze auf einem Teil des Europawegs unterwegs, der mit zu den schönsten Wanderungen über dem Mattertal gehört. Nach Zwischenstopp auf der Tufterenalp erreichen wir in wenigen Minuten die Sunnegga-Bahn, mit der es hinunter in den berühmten Bergsteigerort geht.
  • Tag 10
    Am Morgen besteigen wir in Zermatt den wohl bekanntesten Zug der Schweiz: bei der Fahrt mit dem Glacier-Express zurück zum Ausgangspunkt können wir fast unsere gesamte zurückgelegte Wanderroute noch einmal bequem Revue passieren lassen. Ankunft in St. Moritz zwischen 16 - 18 Uhr (die genauen Zeiten erhältst Du mit den Reiseunterlagen).

Zusatzinformationen