Alpiner Aufbaukurs für Schneeschuhgeher mit Piz Buin (3.312 m)

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Teilnehmer
-
Reisetage
5

Veranstalter: ASI Reisen

Erfahrene Schneeschuhgeher lockt die Besteigung eines 3000er oder gar 4000ers. Der Aufbaukurs vermittelt uns das Wissen zum Begehen von Gletschern und dem Verhalten im hochalpinen Gelände. Anseilen, Gehen in der Seilschaft, Spaltenbergung, Verwendung von Steigeisen stehen genauso auf dem Programm wie Wiederholung der LVS-Suche und Training der Gehtechnik. Eingebettet sind die Lehrinhalte in Touren zu reizvollen Gipfeln, wie Ochsenkopf (3.057 m) oder Dreiländerspitze (3.197 m). So vorbereitet starten wir dann von unserem Stützpunkt Wiesbadener Hütte zum großen Abschluss am Piz Buin (3.312 m).

  • 4 Nächte auf der Wiesbadener Hütte, Mehrbettzimmer/Lager mit Etagendusche und WC
  • Vermunt-Seilbahn und Stollentaxi zur Bieler Höhe und zurück
  • Leihausrüstung (Schneeschuhe, Teleskopstöcke, LVS-Gerät, Lawinenschaufel und -sonde, Gletscherausrüstung)
  • ASI Ausbildungsunterlagen
  • Gutschein für Reiseliteratur
  • 4x Frühstück, 4x Abendessen
  • ASI Tourenbuch
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31. März 2021)

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1
    Um 10 Uhr begrüßt uns unser ASI Bergführer in Partenen im Montafon. Vermuntseilbahn und eine kurze Kleinbus-Fahrt bringen uns zur winterlichen Bieler Höhe. Hier starten wir den Aufstieg zur Wiesbadener Hütte. Die Routenwahl trifft der Bergführer vor Ort. Bei guten Verhältnissen steigen wir entlang des Westufers des Silvretta-Stausee in ca. 2,5 h auf zur Hütte. Alternativ führt uns die Route durch das Bieltal hinauf zum Bieltaljoch (2.772 m). Mit einem kurzen Abstieg erreichen wir von hier die Hütte. Programmbesprechung der kommenden Tage und Ausrüstungscheck.
  • Tag 2
    Der Tag beginnt mit einer intensiven Wiederholung der Lawinensuche. Partnercheck, Grob- und Feinsuche, Sondieren und Ausgraben werden geübt. Danach starten wir in Richtung Ochsenkopf. Unterwegs stehen das Üben unterschiedlicher Gehtechniken je nach Geländesteilheit und das Thema Routenwahl und Spuranlage auf dem Programm. Den Gipfel erreichen wir von der Tiroler Scharte (2.935 m). Nach Rückkehr zur Hütte folgt ein theoretischer Ausbildungsteil: Schnee- und Lawinenkunde sowie die Interpretation des Lawinenlageberichts.
  • Tag 3
    Über den Vermuntgletscher steigen wir zur Oberen Ochsenscharte (2.977 m). Dabei üben wir bereits das Anseilen am Gletscher und das Gehen in der Seilschaft. Im Bereich der Scharte oder auf dem oberen Jamtalferner findet sich Gelände zum Trainieren einer Spaltenbergung. Der Bergführer zeigt uns, wie Mannschaftszug und Loose Rolle funktionieren. Auch den Einsatz von Pickel und Steigeisen testen wir hier. Zur Dreiländerspitze führt technisch leichte, aber luftige Kletterei – ein ambitioniertes Ziel. Am Abend Orientierung, Tourenplanung und Planung der Abschlusstour.
  • Tag 4
    Der Piz Buin ist der bekannteste Gipfel der Silvretta. Die abwechslungsreiche Tour bietet alles, was wir an den Vortagen geübt haben: unterschiedliche Geländeformen, einen spaltenreichen Gletscher und leichte Blockkletterei. Über den Ochsentaler Gletscher führt uns die Route in die Buinlücke am Fuße des Gipfels. Jetzt gilt es felsiges Blockgelände und eine kurze Kletterstelle zu bewältigen, dann ist der Weg frei für die letzten Meter zum großen Gipfelkreuz.
  • Tag 5
    Nach dem Frühstück packen wir unsere Rucksäcke zusammen. Gemeinsam steigen wir wieder hinunter zur Bieler Höhe, von der uns Kleinbusse und die Vermuntseilbahn zurück zum Ausgangspunkt ins Tal nach Partenen bringen. Verabschiedung gegen 11 Uhr.

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