Trekkingreise Peru: Einmal quer über die Anden

Land: Südamerika / Peru
Termin:
Teilnehmer: Min/Max: 6 - 15
Veranstalter: Hauser exkursionen

Schwierigkeitsgrad
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Anreise
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inkl. Flug
ab 3.695,00 €
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06021 / 30670

Trekkingreise von der Cordillera Vilcanota bis in den Amazonas

Tauchen Sie ein in die Stille und Abgeschiedenheit der Bergwelt Perus. Unsere Trekkingroute in der einsamen Cordillera Vilcanota führt uns über karge Steppenlandschaften und saftig-grünes Hochland entlang mächtiger 6.000er. Gletscher kalben in blaugrüne Gebirgsseen und schimmern weißglänzend im Sonnenlicht. Lama- und Alpakaherden zählen zu unseren ständigen Begleitern. Während unserer Fahrt vom Andenhochland in den Regenwald nach Puerto Maldonado schauen wir aus dem Fenster und die Umgebung wandelt sich zusehends vor unseren Augen. Wir durchqueren innerhalb weniger Stunden unterschiedlichste Ökosysteme: vom Hochgebirge geht es über den Bergurwald in den tropischen Regenwald. Intensiv erleben wir die Gegensätze. An uns ziehen die letzten schneebedeckten Gipfel vorbei. Es wird immer grüner, kleine Wasserfälle rauschen am Wegesrand, bis wir schließlich den tropischen Regenwald erreichen. Wir schippern mit dem Boot durch den dichten Dschungel und erhaschen einen Blick auf sich sonnende Alligatoren, schlafende Faultiere und auf Beute lauernde Anakondas. An einer der größten Papageien-Lecken der Welt erleben wir ein unvergessliches Spektakel: Mit schrillen Schreien treffen hier unzählige kreischender Papageien ein. Am Ende der Reise entspannen wir uns in einer komfortablen Lodge, umgeben vom wasserreichsten Fluss der Erde, dem Amazonas. Eine unschlagbare Mischung aus verschiedenen Welten – freuen Sie sich darauf.

 

  • 6-tägiges Trekking in der Cordillera Vilcanota (ca. 5 Std. täglich)
  • Wanderungen: 4 x leicht (2 – 3 Std.), 2 x mittelschwer (5 – 6 Std.)
  • Spektakuläre Gegensätze – auf dem Landweg von den Eisgipfeln bis in den Regenwald
  • Durch die Ruinen der Inkastadt Machu Picchu schlendern
  • Auf dem noch unbekannten Inkapfad durch das heilige Tal wandern
  • Lamas, Alpakas, Kolibris, Kaimane, Affen und Papageien – tierische Begegnungen
  • Im Boot und zu Fuß das Amazonas-Gebiet erkunden

 


Reiseverlauf

 

Tag 1: Anreise nach Peru

Abreise in Deutschland und Flug nach Peru.


Tag 2: Lima Stadtbesichtigung

Ankunft in Lima und Transfer zu unserem Hotel im modernen Stadtteil Miraflores. Hier schlägt heute das kulturelle und wirtschaftliche Herz der Millionenmetropole. Bei unserer Stadtführung begeben wir uns auf die Spuren des Konquistadoren Francisco Pizarro, der das koloniale Lima gründete und auch den Hauptplatz, die Plaza de Armas, persönlich absteckte. Wieder zurück in Miraflores, werfen wir von einem Aussichtspunkt oberhalb der Steilküste einen Blick auf die Ufer des Pazifiks. Anschließend besuchen wir das Archäologisch-Anthropologische-Museum im Stadtteil Pueblo Libre. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung.
Hotel José Antonio Executive (F) in Lima


Tag 3: Lima – Cusco – Urubamba-Tal

Heute fliegen wir über die eisigen Sechstausender der Anden nach Cusco. Im historischen Zentrum der alten Inka-Hauptstadt schnuppern wir bei einem kurzen Stopp erstmals Höhenluft. Danach fahren wir ins Urubamba-Tal (2.850 m), besser bekannt als „Valle Sagrado“ oder das „Heilige Tal der Inka“. Die Unterbringung hier erleichtert uns die Höhenanpassung, denn hier befinden wir uns fast 500 m tiefer als in Cusco. Der Nachmittag wird gemütlich, es bleibt Zeit zum Ankommen und Entspannen in den Gärten des Hotels.
Fahrzeit: ca. 2 Std.
Hotel Sol Ollantay (F) in Ollantaytambo


Tag 4: Das „Heilige Tal der Inka“

In der archäologischen Stätte Ollantaytambo werden wir über die Leistungen der Inka-Steinmetze staunen. Bis zu 60 Tonnen schwere Porphyr-Quader haben die Bauherren dieser Anlage bearbeitet und über große Entfernungen transportieren lassen. In der Ortschaft Ollantaytambo begegnen uns zum ersten Mal die indigenen Bewohner der Hochtäler, die sich hier zum Tauschhandel einfinden; mit viel Stolz tragen sie ihre bunten, von Hand gewebten Trachten. Die trichterförmigen landwirtschaftlichen Terrassen in Moray dienten den Inka vermutlich dazu, ertragreiche Nutzpflanzen zu züchten. In Maras lernen wir eine einzigartige Form der Salzgewinnung kennen, die heute noch so funktioniert wie schon zu Zeiten der Inka. Salziges Quellwasser verdunstet in Tausenden von Erdbecken, die sich an den Berghang schmiegen. Von den Salinen wandern wir bergab ins Urubamba-Tal.
Gehzeit: ca. 3–4 Std.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Hotel Sol Ollantay (F, M) in Ollantaytambo


Tag 5: UNESCO-Weltkulturerbe Machu Picchu

Von Ollantaytambo fahren wir heute mit einem frühen Zug entlang des Urubamba-Flusses nach Machu Picchu. Das Tal verengt sich zunehmend, der üppige tropische Bergurwald, der an einen verwunschenen Märchenwald erinnert, scheint die Zugstrecke beinahe zu verschlingen. Machu Picchu thront auf einem Bergvorsprung, die Hänge sind fast 45 Grad steil. Auf dem Rundgang durch das UNESCO-Weltkulturerbe wird uns unsere Reiseleitung alles Wissenswerte über die Entstehungsgeschichte und die Architektur erzählen. Nach einer geführten Besichtigung bleibt uns Zeit für individuelle Erkundungstouren. Unternehmen Sie einen Ausflug zur „Inkabrücke“, entdecken Sie unterwegs die zahlreichen Orchideen- und Bromelienarten des Bergurwalds! Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo.

Wichtiger Buchungshinweis: Bitte beachten Sie, dass die Besucherzahl für Machu Picchu vom peruanischen Kulturinstitut beschränkt und der Erwerb der Eintrittskarten zudem personalisiert ist. Wir raten Ihnen daher zu einer frühzeitigen Anmeldung, um mit größtmöglicher Sicherheit ein Permit für Machu Picchu zu bekommen.
Gehzeit: ca. 3 Std.
Fahrzeit: ca. 4 Std.
Hotel Sol Ollantay (F) in Ollantaytambo


Tag 6: Durch das Heilige Tal der Inka nach Pisaq, weiter nach Cuzco

Die Fahrt nach Pisaq führt uns durch das „Valle Sagrado“ – die Kornkammer Cuscos. In Pisaq lernen wir während einer abwechslungsreichen Wanderung die unterschiedlichen Gesichter dieser berühmten archäologischen Stätte kennen: riesige Terrassenanlagen, Speicher, Wohnräume, aber auch Gräber und Tempel reihen sich aneinander. Von Pisaq fahren wir in die alte Inkahauptstadt Cusco (3.400 m).
↑100 Hm
↓100 Hm
Gehzeit: ca. 2 Std.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Hotel Imperial Cuzco (F) in Cusco


Tag 7: Stadtbesichtigung der Inka-Hauptstadt Cusco

Am Vormittag bewundern wir die bis zu 155 Tonnen schweren Steinquader Sacsayhuamans – eine der gewaltigsten und zugleich faszinierendsten Hinterlassenschaften der frühen Peruaner. Auch das Wasserheiligtum Tambomachay und die Zickzack- Symbole in Kenko werden uns beeindrucken. Am Nachmittag beschäftigen wir uns mit dem historischen Kern der Altstadt Cuscos. Zu Fuß besichtigen wir die Plaza de Armas, die Kathedrale und den Sonnentempel Coricancha.
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Hotel Imperial Cuzco (F) in Cusco


Tag 8: Wanderung auf alten Inkapfaden im heiligen Tal

Früh sind wir auf den Beinen, denn heute wandern wir von Tauca über Huchuy Qosco ins Urubambatal. Eine alte Inkastraße führt uns über einen 4.300 m hohen Pass mit herrlicher Aussicht durch die Kordilleren. Huchuy Qosco ist eine archäologische Stätte hoch über dem Urubambatal mit Tempelmauern und kleinen Heiligtümern. Huchuy Qosco war vermutlich der Landwohnsitz des Inka Viracocha. Der lange Abstieg ins Urubamba Tal erfordert zwar etwas Geduld, doch mit jedem Schritt steigt die Vorfreude auf eine kühle Erfrischung in Cusco.
↑650 Hm
↓1400 Hm
Gehzeit: ca. 6–7 Std.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Hotel Imperial Cuzco (F, M) in Cusco


Tag 9: Aufbruch in die Vilcanota-Kordillere – Trekkingstart

Auf der Fahrt in die Cordillera Vilcanota besuichtigen wir in der Ortschaft Huaro die faszinierende Kirche mit herausragenden Fresken aus der Kolonialzeit. Über die Ortschaft Ocongate geht es Richtung Tinqui. Zu Beginn unseres Trekkings besuchen wir eine kleine Dorfschule. Hier erleben wir, mit welcher Begeisterung die Schulkinder erste Lese-, Schreib- und Rechenversuche unternehmen. Die Dorfbewohner gewähren uns einen Einblick in ihre traditionellen Tänze und ihre authentische Musik, die unverfälscht die Jahrhunderte überdauert haben – ein sehr außergewöhnliches Erlebnis, abseits der touristischen Routen. Anschließend wandern wir zu unserem ersten Lager oberhalb der Ortschaft Tinqui (4.098 m). Die Eisriesen der Vilcanota leuchten im späten Nachmittagslicht. Unser Chefkoch heißt uns mit einer kulinarischen Überraschung Herzlich Willkommen. Zum Abschluss machen wir es uns in unseren sehr geräumigen Zelten gemütlich, der Schlafsack wird „per Wärmeflasche“ vorgeheizt.
↑150 Hm
Gehzeit: ca. 2.5–3 Std.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Zelt (F, M, A)


Tag 10: Zweite Trekking-Etappe zum See Chulluñpiqoc

Heute wandern wir über große Hochebenen in Richtung der Eisriesen der Cordillera Vilcanota. Lamas und Alpakas gehören zu unseren ständigen Begleitern. Am Nachmittag erreichen wir einen unvergesslichen Lagerplatz am Chulluñpiqoc-Cocha (4.560 m). Hier zeigt sich die Vilcanota von einer ihrer schönsten Seiten, und dies gleich doppelt, wenn sich die Eisgipfel im Wasser des Chulluñpiqoc-Sees spiegeln.
↑600 Hm
Gehzeit: ca. 5 Std.
Zelt (F, M, A)


Tag 11: Durch das Pachanta-Tal nach Comercocha

Nach dem Frühstück queren wir das Pachanta-Tal und wandern Richtung Comercocha. Unterwegs kommen wir an zwei Hochgebirgsseen und unvergesslichen Aussichtspunkten vorbei. Türkisblau schimmern der Otorongo Cocha und der Ninaparaco Cocha in der Sonne und beheimaten viele einheimische Vogelarten. Bei Ankunft im Zelt-Camp (ca. 4.600 m) werden die Köche bereits ein andines Festmahl in dem selbst errichteten Steinofen für uns zubereitet haben.
↑565 Hm
↓525 Hm
Gehzeit: ca. 6 Std.
Zelt (F, M, A)


Tag 12: Trekking-Etappe über unseren höchster Pass in das Quimsa-Tal

In der Nähe unseres höchsten Passes (Acuycunca –Pass 4.725 m) steigt die Chance, Vicuñas, sehr scheue Verwandte der Lamas und Alpakas, zu beobachten. Der Aufstieg auf den Pass gestaltet sich gemächlich und wir kommen immer wieder vorbei an großen Steinhaufen. Diese, für die südlichen Anden klassischen Markierungen, gelten als Danksagungen an die Apus (Berggötter) für eine gelungene Überquerung. Der Abstieg in das Quimsa-Tal führt uns durch eine Gegend, die nur noch spärlich bewohnt ist, und doch gibt es noch vereinzelte Gehöfte (die Pallca-Gehöfte). Uns begegnen Bauern, die mit kleinen Lama-Karawanen unterwegs sind. Ein letzter Aufstieg führt uns durch das obere Quimsa-Tal (ca. 4.560 m) zu unserem Zeltplatz in spektakulärer Lage, oberhalb des Arma-Sees.
↑450 Hm
↓490 Hm
Gehzeit: ca. 6 Std.
Zelt (F, M, A)


Tag 13: Sigrenacocha-See: ein türkisfarbenes Juwel

Zuerst queren wir schroffe, karge Hochebenen, die an Mondlandschaften erinnern. Vereinzelt huschen Viscachas, eine Chinchilla-Art, zwischen den Felsbrocken umher. Weit unter uns schillert dann plötzlich der türkisfarbene Sigrenacocha-See. Die Ausmaße des Sigrenacocha sind beeindruckend, das türkisfarbene Wasser erinnert an einen riesigen Edelstein. Günstige thermische Bedingungen schaffen hier ein ideales Flugklima für Andenkondore. Der Kondor wird von den Andenbewohnern verehrt und gilt bis heute als ein Vermittler zwischen den „Welten“ des andinen Kosmos. Wir steigen bis ans Ufer des Sees ab und umrunden die Südspitze. Dort ist für uns schon in herrlicher Lage der Mittagstisch gedeckt. Ein steiler Aufstieg führt uns zu unserem letzten Zeltplatz auf 4.500 m mit fantastischem Ausblick auf den Sigrenacocha und die umliegenden Eisriesen.
Wer heute noch fit ist, kann optional eine Wanderung zu einem wunderschönen Aussichtspunkt über die Kordillere auf 4.775 m Höhe machen. (zusätzliche Gehzeit ca. 2 Std.)
↑565 Hm
↓535 Hm
Gehzeit: ca. 6 Std.
Zelt (F, M, A)


Tag 14: Aus eisigen Höhen (4.500 m) in tropische Tiefen (650 m)

Die letzte Trekkingetappe führt uns in die kleine Ortschaft Tocctopata (4.420 m). Hier verabschieden wir unsere Begleitmannschaft. Nach kurzer Fahrt auf der neuen, bestens asphaltierten Transamazonica – Interoceanica erreichen wir auf 4725 m den Pirhuayani-Pass. Nun geht es mit „Sieben-Meilen-Schritten“ dem Amazonasregenwald entgegen. Innerhalb kürzester Zeit verlieren wir über 4.000 Meter an Höhe. Die karge Vegetation der Hoch-Anden weicht, wie im Zeitraffer, in Windeseile dem feuchten Bergurwald. Die landschaftlichen Veränderungen sind extrem, und die Temperaturen steigen beständig. In Marcapata besuchen wir eine der urtümlichsten Kolonialkirchen im Süden Perus. In der Nähe der Ortschaft Quincemil (650 m) beziehen wir unser Quartier in einer idyllisch gelegenen, vom Urwald umgebenen, rustikalen Lodge. Nun sind es Kolibris und Schmetterlinge, die an die Stelle der Lamas und Alpakas treten. Am Nachmittag stimmen wir uns bei einem ersten Rundgang auf diesen faszinierenden Lebensraum ein.
↑80 Hm
↓160 Hm
Gehzeit: ca. 2.5–3 Std.
Fahrzeit: ca. 4 Std.
Rustikale Lodge in Quincemil (F, M)


Tag 15: Per Boot zur Eco-Lodge im Amazonas-Regenwald

Der Amazonasregenwald ruft! Während der Fahrt nach Puerto Maldonado verlieren sich die Andenausläufer gänzlich, und das Gelände wird immer flacher. Puerto Maldonado ist eine typische, sehr lebendige Urwaldstadt, die zugleich als Umschlagplatz für Handelsgüter und landwirtschaftliche Produkte dient. Ab jetzt folgen wir dem Lauf des Tambopata-Flusses und fahren mit einem Motorboot zu einer komfortablen Eco-Lodge. Diese ist harmonisch in den Urwald eingebettet und wird nach ökologischen Gesichtspunkten geführt. Wir befinden uns im Tambopata-Candamo-Schutzgebiet, das für seinen Artenreichtum weltbekannt ist. Wir haben Zeit, um Vögel zu beobachten oder einfach in der Hängematte zu relaxen. Da der Urwald nie schläft, können „Unermüdliche“ nach dem Abendessen noch an einer Nachtwanderung teilnehmen.
Fahrzeit im Boot: ca. 3 Stunden
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Caymon Lodge (F, M, A) in Puerto Maldonado


Tag 16: Ausflüge im Amazonas-Regenwald

Sehr abwechslungsreiche Aktivitäten im Regenwald bestimmen den heutigen Tag. Vormittags unternehmen wir eine Wanderung zum See Sachavacayoc. Dabei begeben wir uns auf die Spuren Alexander von Humboldts. Auf der Suche nach Affen, Papageien oder Blattschneideameisen führen uns geschulte lokale Guides auf Urwaldpfaden durch das grüne Dickicht. Per Kanu unternehmen wir eine Fahrt auf dem Urwaldsee, um die Flora und Fauna am Ufer zu entdecken. Nach einem Picknick treten wir den Rückmarsch an. Nach Anbruch der Dunkelheit suchen wir bei einer Bootsfahrt das Flussufer des Tambopata nach Kaimanen ab. Von unserem komfortablen Quartier aus können wir bis spät in die Nacht dem Konzert der Zikaden lauschen.
Gehzeit: ca. 5 Std.
Caymon Lodge (F, M, A) in Puerto Maldonado


Tag 17: Ein unvergessliches Konzert im Regenwald

Noch vor Sonnenaufgang fahren wir mit dem Boot zu der berühmten „Collpa Chuncho“. An dieser Papageien-Lecke, der größten im peruanischen Amazonasregenwald, versammeln sich fast täglich am frühen Morgen Tausende von Aras und verschiedene andere Papageienarten, die wir vom gegenüberliegenden Flussufer aus sehr gut beobachten können. Die Papageien fressen an der Lecke Lehm, der sie mit wichtigen Mineralstoffen versorgt. Nach diesem einzigartigen Erlebnis frühstücken wir in Ruhe, bevor wir uns auf der Suche nach Affen zum „Katzen-Wasserfall“ (Cascada el Gato) begeben. Hier lohnt ein erfrischendes Bad, bevor wir am Nachmittag die Rückfahrt zur Lodge antreten.
Bootsfahrt 4 Std.
Gehzeit: ca. 3 Std.
Caymon Lodge (F, M, A) in Puerto Maldonado


Tag 18: Aus dem Regenwald an den Pazifik – Antritt Heimreise

Heute heißt es Abschied nehmen: Per Boot geht es zurück nach Puerto Maldonado. In ca. 2,5 Stunden fliegen wir aus dem Regenwald mit Zwischenlandung in Cuzco nach Lima an die Ufer des Pazifiks und überqueren dabei erneut die Anden von Ost nach West. Von Lima erfolgt der internationale Abflug Richtung Europa.
Fahrzeit im Boot: ca. 3 Stunden
(F)


Tag 19: Ankunft

Ankunft am Heimatflughafen.

Impressionen
  • Fotograf: Eberle, Daniela

  • Fotograf: Hane, Günter

  • Fotograf: Hane, Günter

  • Fotograf: Hane, Günter

  • Fotograf: Hane, Günter

  • Fotograf: Hane, Günter

  • Fotograf: Hane, Günter

  • Fotograf: Tauscher, Willi

  • Fotograf: Hane, Günter

  • Fotograf: Hane, Günter

  • Fotograf: Hane, Günter

  • Fotograf: Hane, Günter


Hinweise

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab Lima bis Puerto Maldonado
  • Flug mit Lan Airlines ab/bis Frankfurt via Madrid nach Lima
  • Inlandsflug ab Puerto Maldonado nach Lima
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 4 x in Hotels, 7 x in einer Lodge und 5 x in Zelten
  • 17 x Frühstück, 11 x Mittagessen, 9 x Abendessen
  • Inlandsflug ab Lima nach Cusco
  • Certec-Bag
  • Koch- und /Begleitmannschaft
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Zusätzlich buchbare Leistungen

  • Andere deutsche Abflughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit: 100,00 €; Wien, Zürich: Aufpreis auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag 390,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

  • Fehlende Mahlzeiten (ca. 10,00€ -15,00€ für ein Mittag – oder Abendessen)
  • Getränke
  • Trinkgelder
  • individuelle Ausflüge und Besichtigungen

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil:
Die ideale Reise für Liebhaber landschaftlicher Gegensätze, unterschiedlicher Klimazonen, Vielfalt und Artenreichtum.

Anforderung:
Höhenverträglichkeit und sehr gute Kondition sowie Trittsicherheit und Übung im Begehen von teils schwierigem Gelände sind unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Tour. Das abwechslungsreiche Trekking dieser Reise weist zwar keine technischen Schwierigkeiten auf, erfordert jedoch die Überquerung mehrerer über 4.500 m hohen Pässe. Für die 3- bis 6-stündigen Tagesetappen mit max. 650 m im Aufstieg und 1.400 m im Abstieg sollten wir geübte Wanderer sein. Zwar ist die Tour so konzipiert, dass wir uns gut akklimatisieren können, dennoch darf die Gefahr einer Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Ihr Herz- und Kreislaufsystem sollten stabil sein. Eine Begleitmannschaft baut die Zelte auf und ab und sorgt für unser leibliches Wohl. Tragtiere transportieren das gesamte Gepäck, so dass wir unterwegs nur das Notwendigste (Jacke/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in einem Tagesrucksack mitführen. Die Wanderungen im feucht-tropischen Klima des Berg- und Regenwalds stellen keine zusätzlichen Anforderungen an unsere Kondition. Auf dem Weg von den Anden zum Amazonas verlieren wir innerhalb kurzer Zeit über 4000 m an Höhe und erleben einen Klimawechsel hin zu immer wärmeren Temperaturen.

Höhe:
Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie, vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet das Institut für Höhentraining in München, Hypoxicum, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan.

Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de; www.hypoxicum.de.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen.

Unterbringung:
Während des Trekkings übernachten wir in geräumigen 2-Mann-Zelten. Bei den Hotels handelt es sich um gute Mittelklassehotels. Wir verbringen eine Nacht in einem rustikalen Gästehaus im tropischen Bergregenwald und zwei weitere Nächte in einer komfortablen Regenwald-Eco-Lodge in Puerto Maldonado. In den Zimmern der Regenwald-Lodge gibt es keinen Strom (nur Kerzen). Allerdings besteht von 18-22 Uhr in der Regenwald-Lodge die Möglichkeit, Batterien/Akkus (z.B. für Kameras) zu laden. Über den Betten in der Regenwald-Lodge hängen Moskitonetze.

Verpflegung:
Bei der Auswahl der Speisen wird auf lokale Küche besonderen Wert gelegt. Während des Trekkings werden das Frühstück und Abendessen in einem Essenszelt serviert. Wir werden in der Regenwald-Eco-Lodge sowie bei dem Trekking mit Vollpension verpflegt.
Sollten Sie besondere Wünsche zu Ihrer Verpflegung (Vegetarier, glutenfreies Essen, etc.) haben, teilen Sie uns dies bitte schnellstmöglich mit. Bitte Vorsicht mit Leitungswasser. Nur gefiltert oder abgekocht trinken. In Lebensmittelgeschäften kann Trinkwasser in Flaschen gekauft werden.

Transport:
Alle Transfers laut Programm werden in einem privatem Kleinbus durchgeführt.


Preise
Kategorie Preis per Person ab Anzahl Personen