Wanderreise Afrika: Namibia – Vielfalt für Einsteiger

Land: Afrika / Namibia
Termin:
Teilnehmer: Min/Max: 7 - 14
Veranstalter: Hauser exkursionen

Schwierigkeitsgrad
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Anreise
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inkl. Flug
ab 2.699,00 €
Hotline
06021 / 30670

Namibia – Vielfalt für Einsteiger

Namibia – das ist der Etosha-Nationalpark mit seiner endlos scheinenden, weiß schimmernden Salzpfanne. Elefantenherden ziehen geruhsam an uns vorbei und wirbeln Staub, Sand und Erde auf, der nicht nur sie, sondern auch das umliegende Gestrüpp weiß färbt. Zebras, Giraffen und die fotogenen Oryx-Antilopen zeichnen sich schwarz vor dem Sonnenuntergang ab. Hier wirkt der Himmel deutlich größer als zu Hause. Zeit ins Camp zurückzukehren, wo wir einen typischen Sundowner genießen – vielleicht ein „Windhoek Lager“, gebraut in Namibia nach deutschem Reinheitsgebot?
Namibia – das ist auch Sossusvlei: die höchsten Dünen der Welt in all ihren Farbschattierungen von blassgelb über orangerot bis braunschwarz. Zwischen ihnen liegen helle Tonpfannen als Farbkontrast. Schweiß rinnt in unseren Nacken bei der Besteigung dieser Sandberge. Wir genießen den Blick, die Weite und die Ruhe, die sich vom Kamm der Dünen ergeben. Weiche Sandkörnchen rieseln durch unsere Finger.
Namibia ist auch Swakopmund – hier erwartet uns die unwirtliche und raue Küste mit Tausenden von Zwergohrenrobben. Die deutsche Kolonialarchitektur ist Kulisse für ein charmantes Kleinstadtleben zwischen Kudu-Gulasch und Schwarzwälder Kirschtorte. Wir erleben außerdem andere Besonderheiten der Natur: den Versteinerten Wald und die Versteinerten Dünen oder die endemische Welwitschie-Pflanze. Einfache Wanderungen, freundliche Begegnungen und Reiseleiter, die es lieben, uns ihr Land zu zeigen, runden unser Namibia-Erlebnis gelungen ab.

Diese Reise ist eine Kooperationsreise mit Gebeco.

 

  • Wanderungen: 9 x leicht (2 – 3 Std.)
  • Quer durch die rot leuchtenden Dünen der Namib-Wüste wandern
  • Im Etosha-Nationalpark Elefantenherden durch die Salzpfanne folgen
  • Die Felszeichnungen von Twyfelfontein und die weiße Dame am Brandberg bestaunen
  • Vom Waterberg Plateau den weiten Ausblick genießen
  • Die faszinierende Geologie von versteinerten Dünen und Wäldern erkunden
  • Das charmante Swakopmund und die Robbenkolonie am Cape Cross besuchen

Reiseverlauf

 

Geplanter Programmablauf

(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)


Tag 1: Anreise

Linienflug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek.

Tag 2: Windhoek – Okahandja – Waterberg Plateau

Morgens Ankunft in Windhoek. Unsere Hauser-Reiseleitung erwartet uns bereits. Gebirge umgeben die im Zentrum liegende Hauptstadt Namibias. Durch die Höhenlage der Stadt herrscht das ganze Jahr über ein angenehmes, auch im Sommer nicht zu heißes, Klima. Wir fahren durch Windhoek in Richtung Norden. In Okahandja besuchen wir den Holzschnitzermarkt hier ist der größte, den wir auf unserer Reise sehen werden. Auf unserer Weiterfahrt erhebt sich in der Ferne aus der weiten Savannenlandschaft das 200 m hohe Waterberg Plateau. Nach Nordosten begrenzen langsam abflachende Steilhänge die Hochebene des Massivs. Die faszinierenden Felsformationen sind ein Lebensraum für eine üppige Pflanzenwelt und mehrere seltene Wild- und Vogelarten, wie z.B. eine der wenigen Brutkolonien der Kapgeier im südlichen Afrika. Nach Ankunft vertreten wir uns die Beine bei einer kleinen Wanderung am Fuße des Plateaus.
  • ↑100 Hm
  • ↓100 Hm
  • Gehzeit: ca. 1—2 Std.
  • Fahrzeit: ca. 4 Std.
  • Fahrstrecke von: ca. 360 km
  • Waterberg Plateau National Park Chalets, of Otjiwarongo

Tag 3: Waterberg Plateau Wanderung

Wir erkunden das Plateau auf einer 3-stündigen morgendlichen Wanderung. Klippspringer, Klippschliefer und Paviane sind in den umliegenden Hängen beheimatet. Vom Plateau aus genießen wir spektakuläre Ausblicke in das fruchtbare Tal und über die Omaheke, wie dieser Teil der Kalahari genannt wird; imposant und fotogen sind vor allen die bizarren Sandstein-Formationen und gewaltigen Feigenbäume. Mittags kehren wir in unsere Chalets zurück, wer mag kann im Restaurant zu Mittag essen. Nachmittags brechen wir nochmals für 3 Stunden zu Fuß auf, um weitere Regionen des Parks kennenzulernen. Alternativ können wir nachmittags auch an einer Pirschfahrt auf dem Plateau teilnehmen (Buchung und Zahlung vor Ort).
  • ↑150 Hm
  • ↓150 Hm
  • Gehzeit: ca. 5—6 Std.
  • Waterberg Plateau National Park Chalets (F), of Otjiwarongo

Tag 4: Hoba Meteorit – Otjikoto-See – Etosha-Nationalpark

Farmland zieht an uns vorbei während wir die Fahrt entlang des Waterberg-Massivs fortsetzen. Unterwegs machen wir einen Abstecher zum Hoba-Meteoriten, der 1920 auf einer Farm entdeckt wurde und als größter Meteorit der Welt gilt. Er wiegt 55 Tonnen und besteht zum Großteil aus Eisen und Nickel. Ebenso am Weg liegt der Otjikoto-See, an dem wir ebenfalls kurz halten. Am späten Nachmittag erreichen wir die Mokuti Lodge (mit eigenem Reptilienpark) am östlichen Rand des Etosha-Nationalparks. Die wunderschöne, weitläufige Lodge ist mit einem großen, grünen Garten und zwei Pools, die zum Erfrischen einladen (Achtung: in den Wintermonaten ist das Wasser sehr kalt!) angelegt. Nach Ankunft laufen wir auf einem der Wanderwege durch das weite Areal der Lodge.
  • Gehzeit: ca. 1—2 Std.
  • Fahrzeit: ca. 5 Std.
  • Fahrstrecke von: ca. 320 km
  • Mokuti Lodge (F, A), Etosha

Tag 5: Pirschfahrten im Etosha-Nationalpark

Die immense Größe und wunderbare Weite des Etosha-Nationalparks ist Heimat der typischen Wildarten der südlichen Savanne Afrikas, wie z. B. Springbock und Steppenzebraherden, Oryx, Streifengnus, Giraffen und Elefanten. Hier gehen wir auf Safari! Vielleicht fangen wir unsere Suche bei den Elefanten an. Sie lieben den häufig vorkommenden Mopanebaum, dessen Blätter in geöffneter Form wie Schmetterlinge aussehen und anscheinend besonders lecker sind. Aber eigentlich entscheidet die Natur, welche Tiere und wieviel wir sichten werden. Die Anzahl der Tiere ist unterjährig wechselhaft, da sie vom Migrationsmuster, dem Zustand der Weide, vom vorhandenen Wasser abhängig sind und damit von den natürlichen Klimavariabilitäten. Die Wasserstellen im Park haben alle ihren ganz eigenen Charakter. Es wird unterschieden nach natürlichen Wasserquellen und solchen, die aus Bohrlöchern gespeist werden. Vor allem in trockenen Zeiten, je nach Regenzeit ab Juni/Juli ziehen diese Wasseroasen viele Tiere an. Während die Tiere ihren Durst löschen und sich im Wasser erfrischen, können wir uns z. B. im August und September vom jasminartigem Duft der verschiedenen Akazien betören lassen, wenn die Bäume über und über mit goldgelben oder weißen Köpfchenblüten bedeckt sind. In den Monaten März/April ist der Park meist noch sehr grün und bietet ein vollkommen anderes Landschaftsbild, das sich entlang der Pfanne zieht. So können wir hier die schwarz-weiß gestreiften Zebras z. B. vor einem sanft-grünem Hintergrund unter dem blauen Himmel vorfinden. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Charme im 22.000 qkm großen Etosha-Nationalpark rund um die flache, silbrigweiß flimmernde, fast immer wasserlose Senke, die dem Park dem Namen gab. Wir unternehmen morgens und abends eine Pirschfahrt mit unserem Fahrzeug durch den Park (Mittagessen im Restaurant möglich).
  • Fahrstrecke von: ca. 100 km
  • Okaukuejo (F), Etosha Nationalpark

Tag 6: Pirschfahrten im Etosha-Nationalpark

Auch heute unternehmen wir wieder zwei Pirschfahrten. Mit Glück werden wir einen oder mehrere Löwen entdecken, die Wildkatzen sind allgemein nicht ganz leicht zu finden, aber unser Hauser-Reiseleiter und Fahrer-Guide sind erfahren und tun ihr Bestes. Auch eine Nashornsichtung ist eine große Freude. Wir sollten aber auch die kleineren Bewohner des Parks nicht vergessen. Eine Familie Warzenschweine anzutreffen ist durch ihre lustig durch die Luft tanzenden Schwänze ein unterhaltsames Erlebnis und die farbenprächtige Vogelwelt durchaus die eine oder andere Geschichte bzw. Foto wert. Auch werden wir an der eigentlichen Pfanne entlang fahren und so die unfassbare Weite ganz nah genießen. Den Abend können wir am beleuchteten Wasserloch ausklingen lassen.
  • Fahrstrecke von: ca. 100 km
  • Okaukuejo (F), Etosha Nationalpark

Tag 7: Versteinerter Wald – Twyfelfontein

Während unserer Reise kommen wir an einem der außergewöhnlichsten Gewächse der Erde vorbei, die Welwitschia mirabilis. Sie kann nicht nur genügend Feuchtigkeit speichern, um in dieser lebensfeindlichen Umwelt zu überleben, sondern erreicht zudem ein Alter von 1.000 Jahren. Fantastische geologische Erscheinungen liegen heute am Weg. Beim Versteinerten Wald wurden bis zu 30 m lange Baumstämme vor etwa 200 Millionen Jahren angeschwemmt und sind inzwischen versteinert. Je nach Jahreszeit wandern wir entweder heute Nachmittag oder morgen Vormittag im Gebiet der Felsgravuren von Twyfelfontein. Wir werden nicht alle der über 2.000 bereits dokumentierten Abbildungen, unter anderem Nashörner, Elefanten, Strauße, Giraffen und menschliche sowie tierische Fußabdrücke ansehen können, aber wir wandern mit einem lokalen Guide auf einem eindrucksvollen Pfad durch die riesigen Gesteinsformationen. Wir bestaunen Kunstwerke die teilweise bis in die späte Steinzeit zurückdatiert werden. Die Fundstätte dokumentiert darüber hinaus Riten und Praktiken von Jägern und Sammlern, die diesen Teil des südlichen Afrikas dominierten, bis etwa 1000 n. Chr. die ersten Viehhirtenstämme einwanderten.
  • Gehzeit: ca. 2 Std.
  • Fahrzeit: ca. 6 Std.
  • Fahrstrecke von: ca. 420 km
  • Twyfelfontein Country Lodge (F), Damaraland

Tag 8: Brandberg Massiv

Wir fahren in Richtung Süden, das Brandbergmassiv ragt einsam aus der Halbwüste auf, sein Hauptgipfel, der Königsstein, ist mit 2.573 m der höchste Berg des Landes. In den Schluchten und Höhlen gibt es viele Felszeichnungen. Wir wandern mit einem einheimischen Guide durch die Tsisab-Schlucht zur berühmtesten Felsmalerei Namibias, der Weißen Dame, die übrigens keine Dame ist – aber dazu mehr in Namibia. Entdeckt wurde diese 40 cm hohe Malerei 1918 vom deutschen Landvermesser Dr. Reinhard Maack.
  • Gehzeit: ca. 2—3 Std.
  • Fahrzeit: ca. 2.5 Std.
  • Fahrstrecke von: ca. 150 km
  • Brandberg White Lady Lodge (F, A), Uis

Tag 9: Robbenkolonie am Kreuzkap – Swakopmund

Die Atlantikküste im Westen des Landes ist eine gespenstische Küstenlandschaft, geprägt von endlosen Dünen, großen Kiesflächen, dicken Nebelschwaden und Luftspiegelungen – wir kommen uns vor wie in einer Mondlandschaft. Auf dem Weg besuchen wir am Kreuzkap die Pelzrobbenkolonie. Je nach Saison lassen sich Tausende von Ohrenrobben aus nächster Nähe beobachten. Putzige, kleine Gesichter genauso wie ausgewachsene Exemplare – ein wahres Robbenspektakel! Ein breiter Steg (stabil und schön erstellt aus wiederverwertetem Plastik) führt durch die Robben hindurch bis weit an die Küste. Zur frischeren Brise geht es weiter nach Swakopmund. Mit unserem Reiseleiter unternehmen wir am Nachmittag eine ausgiebige Stadtbesichtigung zu Fuß. Der Ort trägt den Stempel der Kolonialzeit und erinnert im Baustil an eine deutsche Kleinstadt. Es gibt vielerlei Geschäfte und einen Holzschnitzermarkt, sowie eine große Auswahl an Cafés und Restaurants.
  • Gehzeit: ca. 3—4 Std.
  • Fahrzeit: ca. 5 Std.
  • Fahrstrecke von: ca. 325 km
  • Hotel A La Mer (F), Swakopmund

Tag 10: Swakopmund

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Über die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten in die Wüste oder zu Wasser, die wir buchen können, informiert uns unser Reiseleiter.
  • Hotel A La Mer (F), Swakopmund


Tag 11: Namib Wüste

Auf unserem Weg Richtung Süden unternehmen wir einen Abstecher nach Walvis Bay, um in der Lagune Flamingos zu beobachten; die Anzahl der Flamingos variiert je nach Jahreszeit. Wir durchqueren nun die Namib-Wüste und hier erinnert die Landschaft wieder an andere Planeten: eine mit Schotter bedeckte Fläche, von Inselbergen unterbrochen, in guten Regenjahren auch mit sanften Gras bewachsen. Ein Lebensraum seltener Pflanzen z.B. Lithops (Lebende Steine), Sarcocaulon marlothii (Buschmannskerze), Zygophyllum staffii (Talerpflanze) aber auch Tiere wie Oryx, Springböcke, Strauße, Zebras, Schakale und Kapfuchs. Also halten wir die Augen offen.
Durch den Kuiseb Canyon, bekannt durch den Roman „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“ von Henno Martin gelangen wir nach Solitaire, die urige Siedlung und Kleinod macht ihrem Namen alle Ehre. Man findet sie auf allen Landkarten eingezeichnet, früher war dieser einsame Ort eine Kreuzung mit Tankstelle. Ein nostalgischer Farmstore bietet täglich frisch gebackenes Brot und dick mit Streuseln gedeckten Apfelkuchen an, natürlich auch richtigen Filterkaffee. Ein Genuss ohne Gleichen und ein „Muss“ für jeden Reisenden. Am späten Nachmittag erreichen wir die Lodge in der Nähe vom Namib Naukluft Park, die am Fuße der versteinerten Dünen gebaut wurde. Von der Lodge wandern wir hinaus in die Dünen zu unserem Camp. Wir genießen die Ausblicke und das Farbspektakel im Abendlicht während wir mehr über die Natur der Wüste erfahren. Das Gepäck wird natürlich gefahren. Das besondere für die heutige Nacht im Dune Star Camp: Wir haben Betten auf Rollen, die wir ohne Mühe auf die große Terrasse schieben können. So verzaubern wir die Nacht in ein kleines Abenteuer mit tausenden Sternen.
  • Gehzeit: ca. 2 Std.
  • Fahrzeit: ca. 4 Std.
  • Fahrstrecke von: ca. 300 km
  • Namib Desert Lodge (F), Namib Desert

Tag 12: Sossusvlei – Dead Vlei – Sesriem Canyon – Namib Wüste

Heute stehen wir sehr früh auf und machen im Morgenlicht eine erste 1-stündige Wanderung bei der wir vielleicht den kleineren Wüstenbewohnern begegnen. Nach dem Frühstück begeben wir uns zu den wohl höchsten Dünen der Welt – die Dünenlandschaft des Sossusvleis. Nach einer ca. 2-stündigen Fahrt und einer anschließenden 1-stündigen Wanderung, erreichen wir das Sossusvlei und wandern durch die faszinierende Landschaft bevor wir nach ca. 4 Stunden zu unserem Auto zurückkehren. Eingeschlossen von den bis zu 340 m hohen Dünen, liegt eine riesige, meist ausgetrocknete Lehmbodensenke. Nur ab und zu erreicht der Tsauchab-Fluß das Vlei, verwandelt dann aber das Trockengebiet in ein grünes Paradies. Ein seltenes, aber sehr beeindruckendes Erlebnis, wenn überhaupt zu sehen, dann im April – aber wir rechnen damit lieber nicht. Sicher sehen werden wir die hier wachsende Nara-Pflanze. Eine Art Kürbisgewächs mit grünen Sprossdornen, Schuppenblättchen und bis zu 15 m langen Wurzeln. Diese Pflanze kommt nur in der Namib vor. Selbst in der Trockenheit ist im Vlei die spärliche Vegetation ausreichend, um Springböcke, Strauße und Oryx-Antilopen anzulocken. Anschließend besuchen wir den so genannten Sesriem Canyon. Da er von der Ebene in die Tiefe geht ist er wirklich erst zu sehen, wenn man ankommt. So ist er auch nur ca. 1 km lang ist und stellenweise auf zwei Meter verengt. Eine kleine, aber doch sehr spektakuläre Wanderung, die einem oftmals das Gefühl gibt, in einem sehr viel größeren Canyon unterwegs zu sein. Wer möchte und noch genügend Energie hat, kann am Abend von unserer Lodge aus in den Sonnenuntergang wandern.
  • 150 Hm
  • 150 Hm
  • Gehzeit: ca. 4—5 Std.
  • Fahrzeit: ca. 4 Std.
  • Fahrstrecke von: ca. 250 km
  • Namib Desert Lodge (F), Namib Desert

Tag 13: Zurück  nach Windhoek

Nach einer letzten kleinen Wanderung in der Wüste fahren wir zurück in die Nähe von Windhoek. In der Ruhe des „afrikanischen Busches“ sowie mit dem herrlichen Blick auf die Auas-Berge lassen wir unsere Reise genüsslich ausklingen. Fakultativ können wir an einer ca. 2-stündigen Pirschfahrt oder einer geführten Fußpirsch auf dem 10.000 ha umfassenden Gelände der Lodge teilnehmen und haben die Möglichkeit, Kudus, Oryx-Antilopen, Zebras, Spring- und Wasserböcke, Giraffen sowie andere Wildarten zu erleben.
  • Gehzeit: ca. 1.5 Std.
  • Fahrzeit: ca. 4 Std.
  • Fahrstrecke von: ca. 300 km
  • Auas Game Lodge (F), Outside Windhoek

Tag 14: Windhoek – Heimreise

Nach einem gemütlichen Frühstück erreichen wir nach kurzer Fahrt die Hauptstadt Windhoek. Bis zur Fahrt zum Flughafen haben wir noch etwas Zeit, die Stadt zu erkunden und ein paar Mitbringsel zu erstehen. Wie in einigen anderen Städten des Landes gibt es zahlreiche Beispiele deutscher Kolonialarchitektur, z.B. die Christuskirche, die Alte Feste und den Tintenpalast, wie der Regierungssitz genannt wird. Wir können die Stadt besichtigen oder Einkäufe machen. Am späten Nachmittag (abhängig vom Flugplan) werden zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.
  • Fahrzeit: ca. 2 Std.
  • Fahrstrecke von: ca. 100 km
  • (F)

Tag 15: Ankunft in Frankfurt

Ankunft am frühen Morgen in Frankfurt.
Impressionen
  • Fotograf: Irmela Preissner-Bhaya

  • Fotograf: Zaska, Fiona

  • Fotograf: Manfred Häupl

  • Fotograf: Irmela Preissner-Bhaya

  • Fotograf: Zaska, Fiona

  • Fotograf: Böhm, Cornelia

  • Fotograf: Skyum, B.

  • Fotograf: Böhm, Cornelia

  • Fotograf: Böhm, Cornelia

  • Fotograf: Prange, Stefan

  • Fotograf: Böhm, Cornelia

  • Fotograf: Böhm, Cornelia

  • Fotograf: Irmela Preissner-Bhaya

  • Fotograf: Böhm, Cornelia

  • Fotograf: Irmela Preissner-Bhaya

  • Fotograf: Archiv Hauser

  • Fotograf: Manfred Häupl


Hinweise

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab/bis Windhoek
  • Flug mit Air Namibia ab/bis Frankfurt nach Windhoek
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 2 x in Hotels, 10 x in Lodges oder Chalets
  • 12 x Frühstück, 2 x Abendessen
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Zusätzlich buchbare Leistungen

  • Einzelzimmerzuschlag 260,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

  • Kosten für die fehlenden Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (rechnen Sie mit ca. Euro 300,- bis 400,- insgesamt )
  • Fakultative Ausflüge

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil: 
Eine leichte Wanderreise zu den Höhepunkten Namibias: Etosha-Park, Swakopmund und Sossusvlei. Entlang der Strecke halten wir um die abwechslungsreiche Natur auf den schönsten Wanderungen hautnah zu erleben.

Anforderung: 
Die Wanderungen mit Tagesetappen zwischen durchschnittlich 2 bis 3 Stunden sind einfach. Da Sie aber in unterschiedlich beschaffenem Gelände unterwegs sind , müssen Sie jedoch trittsicher sein. Bitte bringen Sie Ihren Kreislauf vor der Reise in Schwung, damit Ihr Körper der zusätzlichen Belastung durch das heiße und trockene Klima gewachsen ist. Wandern in diesen Temperaturen strengt den Körper zusätzlich an. Das Hauptgepäck wird immer befördert, das bedeutet, Sie brauchen bei den Ausflügen nur Ihren Rucksack mit Wasserflasche und Fotoausrüstung selbst tragen. Da bei dieser Reise große Strecken überwunden werden, sind lange, manchmal anstrengende Fahretappen unvermeidbar, weshalb Durchhaltevermögen und „Sitzfleisch“ erforderlich sind.

Unterbringung: 
Während der Rundreise übernachten Sie in landestypischen Unterkünften der Mittelklasse in Einzel- und Doppelzimmern. Im Windhoek im Hotel, ansonsten in Lodges und Chalets, den typischen naturnahen Unterkünften in Namibia.

Bitte beachten Sie, dass die Ausschreibung der Unterkünfte vorbehaltlich Verfügbarkeit geschieht. Sollte eine Unterkunft in Ausnahmefällen nicht möglich sein, buchen wir eine vergleichbare Alternative. Dadurch können sich auch die Unternehmungen an diesem Tag ändern, da die Unterkünfte nicht immer nah beieinander liegen und jede ihre speziellen Möglichkeiten bietet. Wir werden für Sie in jedem Fall die bestmögliche Alternative suchen und Sie schnellstmöglich informieren.

Verpflegung: 
Das Frühstück ist bei dieser Reise inkludiert. Es gibt immer die Möglichkeit, sich für Mittags etwas unterwegs zu besorgen, in den Unterkünften ein Lunchpaket zu bestellen oder Ihr Reiseleiter hat einen guten Tipp für ein nettes Restaurant. Abends können Sie sich von der guten und landestypischen Küche der Lodges verpflegen lassen. Diese werden meist in Form eines 3-Gänge-Menüs oder als Büffet serviert.

Fahrzeuge:
Für die Überlandfahrten werden Safari-Trucks mit 7 bis 14 Sitzplätzen oder Minibusse verwendet. Fahrzeiten (reine Fahrzeit ohne Zwischenhalte) im Detailprogramm können je nach Straßenverhältnissen variieren. Die Straßen und Pisten sind oft unbefestigt, holprig und staubig. Die Fahrzeuge dürfen was Ausstattung und Komfort betrifft, nicht mit westeuropäischen Maßstäben gemessen werden. Besonders abseits der geteerten Straßen kann es zu Autopannen (Reifenwechsel und dergleichen) kommen. Bitte haben Sie hierfür Verständnis. Während der Pirschfahrten im Etoschapark wird ebenfalls unser Gruppenfahrzeug verwendet. Hier können je nach Unterkunft Safarifahrten im offenen Jeep dazu gebucht werden (auf eigenen Kosten).


Klima

Die Jahreszeiten in Namibia sind den unseren entgegen gesetzt: während der europäischen Wintermonate ist im Süden Afrikas Sommer und umgekehrt. Dennoch haben Winter und Sommer nicht dieselbe Bedeutung wie bei uns.
Der Winter (Mai-September) ist die trockenste Jahreszeit. Die Temperaturen steigen tagsüber auf 25°C und mehr an, nachts kann es in der Wüste sehr kalt werden (bis minus 5°C). Einen warmen Pullover (Windbreaker) sollten Sie grundsätzlich dabei haben. In der Wüste sind, vor allem bei Frühstück und Abendessen, auch Schals und Handschuhe gerne getragen worden.
Für die Tierbeobachtung ist diese Zeit sehr gut geeignet, da die Wasserstellen gut besucht sind. Das Gras ist trocken und niedrig. Mitte September beginnt der Frühling, es wird wärmer und die Tage etwas länger.
Im namibischen Sommer (Oktober – März) kann es sehr heiß werden. Von Dezember bis März ist die Niederschlagsmenge am Höchsten, was allerdings nicht bedeutet, dass es laufend regnet. Der Regen fällt meistens gegen Abend als Wolkenbruch und ist oft nach kurzer Zeit wieder vorüber; ein wochenlang grau verhangener Himmel ist im südlichen Afrika auch im Sommer unbekannt. Teilweise gibt es im Oktober noch eine kleine Regenzeit, die aber auch ausfallen kann. Die Temperaturen sind sommerlich hoch und steigen auf über 30°C und mehr. Viele Pflanzen sind in der Blütezeit und auch jetzt kommen die Tierbeobachter nicht zu kurz. Der April ist dann wieder der Übergang zum Winter. Zu bedenken ist, dass sich der Norden und Süden des Landes von den Temperaturen sehr stark unterscheiden können. Namibia ist eine Ganzjahres-Destination mit beinahe 360 Tagen Sonnenschein im Jahr und angenehm warmen Temperaturen.
Wir möchten darauf hinweisen, dass die Jahreszeiten wie auch bei uns, nicht mehr klar zu definieren sind. So kann auch die Regenzeit mal bis in den Mai hinein dauern oder im September noch einzelne kalte Nächte stattfinden oder Wintertage noch überraschend heiß werden.

Einreisebestimmungen Namibia

Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass, vorläufigen Reisepass oder Kinderreisepass. Der Pass muss noch mindestens 180 Tage bei Ausreise gültig sein. Reisedokumente müssen noch mindestens zwei freie Seiten enthalten. Sie müssen in einwandfreiem Zustand sein, d.h. weder beschädigt (beispielsweise eingerissen, geknickt, selbst „repariert“ oder auch versehentlich gewaschen) noch durch Verschmutzung un- oder schwer leserlich sein.
In der letzten Zeit kam es in Einzelfällen zu Problemen mit den Einreisebehörden am Flughafen und an den Grenzen auf dem Landweg, da die Gültigkeitsdauer von Einreisesichtvermerken willkürlich festgelegt wurde. Bei der Einreise wird dringend empfohlen, auf die Übereinstimmung von erteilten Aufenthaltserlaubnissen mit dem Reisezeitraum zu achten.
Hinweise für die Ein- und Ausreise von Minderjährigen: Unter Verweis auf die Einreisebestimmungen benachbarter Länder ist es derzeit gängige Praxis an namibischen Grenzkontrollstellen, bei der Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder die Sorgerechtslage zu prüfen. Personen unter 18 Jahren müssen neben dem Reisepass eine Geburtsurkunde vorweisen können, in der die Eltern aufgeführt sind. Erforderlich ist eine internationale Geburtsurkunde, bzw. gegebenenfalls eine beglaubigte englische Übersetzung. Unbegleitete minderjährige Kinder benötigen zur Ein- und Ausreise die Zustimmung beider Elternteile („Affidavit“ in englischer Sprache), dass das Kind alleine reisen darf. Die beglaubigten Kopien der Reisepässe beider Elternteile müssen dem Affidavit angeheftet werden. Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung („affidavit“), Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils), bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist). Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen neben der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes eidesstattliche Versicherungen („affidavit“), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen. Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben einschließlich Kontaktdaten und Wohnanschrift, eine Passkopie und gegebenenfalls eine Kopie der namibischen Aufenthaltserlaubnis derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Namibia reisen soll. Eidesstattliche Versicherungen („affidavits“) bedürfen der Beglaubigung durch einen „commissioner of oaths“ (in Namibia), einen Notar oder eine namibische Auslandsvertretung. Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können nicht ausgeschlossen werden. Detaillierte und verbindliche Informationen erhalten Sie beim namibischen Ministry of Home Affairs and Immigration oder der für Ihren Wohnort zuständigen namibischen Auslandsvertretung.
Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.

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