Wanderreise Georgien – Armenien: Schatzkammer der Kulturen

Land: Georgien / Armenien
Termin:
Teilnehmer: Min/Max: 8 - 14
Veranstalter: Hauser exkursionen

Schwierigkeitsgrad
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Anreise
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inkl. Flug
ab 2.398,00 €
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06021 / 30670

Wanderreise vom Großen Kaukasus bis zur Ararat-Ebene

Die weißen Berggipfel umzingeln die blühende Natur wie gigantische Wachposten. Turmfalken und Gänsegeier ziehen ihre Kreise, Gämse und Steinböcke grasen zufrieden an den Berghängen. Die Sonne erhebt sich langsam hinter den Hügeln, die Luft ist klar und frisch. Die Natur wirkt so friedlich, als wäre dieser Teil der Erde noch nicht von Menschen entdeckt. Dabei war diese Region seit jeher ein Durchgangsland der Völker. Zwischen Europa und Asien, zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer, zwischen Islam und Christentum, zwischen Antike und Moderne – Georgien und Armenien waren schon früh im Mittelpunkt des Zeitgeschehens. Hier strandete die Arche Noah, hier suchten die Argonauten das Goldene Vlies und hierher brachte Prometheus das himmlische Feuer. Und genau hier beginnen wir unsere Kaukasus-Erkundung. Wir wandern am Fuße des Großen Kaukasus und behalten die Gipfel der Fünftausender stets im Blick. Wir entdecken die frühchristlichen Klöster Armeniens, die stolzen Wehrkirchen Georgiens und die hellenistischen Tempel Kaukasiens. Dabei lauschen wir den Geschichten der griechischen Mythologie am Kasbek, lernen das Rätsel um die armenischen Steinkreise nahe der Stadt Sissian kennen und lüften im Dorf Garni Pagan das Geheimnis der traditionellen Brote. Wir bewundern die architektonische Vielfalt in Tiflis, die Monumentalbauten von Jerewan und die beeindruckenden Karawansereien in beiden Ländern, die den Reisenden entlang der Seidenstraße Unterschlupf gewährten. Die beiden Länder gleichen einer Schatzkammer – und wir werfen gemeinsam einen Blick hinter die Türe.

 

 

  • Wanderungen: 7 x leicht (2 – 4 Std.), 2 x moderat (5 – 6 Std.)
  • Von der Gergetier Dreifaltigkeitskirche zum majestätischen Kasbek blicken
  • Einen Blick in das orientalisch anmutende Kloster Haghpat werfen
  • In der Karawanserei am Selim-Pass den Glanz der Seidenstraße spüren
  • Im Kleinen Kaukasus die verlassene Höhlenstadt Wardsia erkunden
  • Im Nationalpark Bordschomi-Charagauli durch uralte Wälder wandern
  • Auf dem Weingut Iagos Marani die feinen georgischen Weine kosten

Reiseverlauf

 

Tag 1: Flug nach Tiflis

Flug nach Tiflis. Am Flughafen werden wir von unserer Reiseleitung begrüßt und fahren gemeinsam zu unserem Hotel. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner in einem lokalen Restaurant – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Besprechen der Unternehmungen der nächsten Tage.
Hotel Laerton in Tiflis (A)


Tag 2: Besichtigung von Tiflis

Nach dem Frühstück brechen wir auf zur ausgiebigen Stadtbesichtigung. In der Altstadt von Tiflis treffen verschiedene Kulturen aufeinander. Es gibt georgische Kirchen und eine sunnitische Moschee, eine Synagoge und ein armenisches Gebetshaus. Die Schwefelbäder geben dem Bäderviertel eine orientalische Note. Von der alten Festung haben wir einen schönen Blick über die Altstadt mit ihren engen Gassen, Karawansereien und Häusern mit Balkonen. Im neuen Stadtzentrum dominieren klassizistische Gebäude und Bauten im Jugendstil. Im 19. Jh. war Tiflis das Zentrum der ganzen Kaukasusregion.
Fahrzeit: ca. 0.5 Std.
Fahrstrecke von: ca. 25 km
Hotel Laerton in Tiflis (F, A)


Tag 3: Fahrt nach Stepanzminda – Wanderung zur Gergetier Dreifaltigkeitskirche

Auf der alten Georgischen Heerstraße fahren wir Richtung Norden in den Großen Kaukasus. Unterwegs besichtigen wir die herrlich gelegene Festung Ananuri (15. – 18. Jh.). Hier bewundern wir die schöne Südfassade der Kirche. Sie ist reich mit Steinmetzarbeiten mit christlichen Symbolen geschmückt und gilt als eine der schönsten Fassaden georgischer kirchlicher Architektur. Weiter geht es über den Kreuzpass (2.395 m) bis nach Stepanzminda am Fuß des Kasbek (5.047 m). Der Kasbek soll jener Berg der griechischen Mythologie sein, an den der Göttervater Zeus Prometheus anketten ließ, weil dieser den Menschen das Feuer gebracht hatte. Wir wandern hinauf zur Gergetier Dreifaltigkeitskirche (2.200 m), die in der Geschichte der georgischen Kirche eine wichtige Rolle gespielt hat und heute ein bedeutender Wallfahrtsort ist. Der Blick über das Tal von Stepanzminda und zum Kasbek ist großartig.
↑450 Hm
↓450 Hm
Gehzeit: ca. 2–3 Std.
Fahrzeit: ca. 4 Std.
Fahrstrecke von: ca. 170 km
Hotel Stancia in Stepanzminda (F, M, A)


Tag 4: Wanderung in den Tschauchi-Bergen und Fahrt zurück nach Tiflis

Von Stephanzminda (1.700 m) fahren wir ca. 45 Minuten durch Bergdörfer zum Dorf Juta (2.200 m). Unsere Wanderung führt entlang eines Flusses – wir werden über die Vielfalt der endemischen Flora staunen. Schon vom Dorf aus erblicken wir das Bergmassiv Tschauchi (3.680 m), dem wir uns allmählich nähern. Wir müssen Bäche überqueren, bevor wir am Fuß des Berges stehen – ein Eldorado für Kletterer und Alpinisten. Nach der Wanderung fahren wir zurück nach Tiflis.
↑550 Hm
↓550 Hm
Gehzeit: ca. 5–6 Std.
Fahrzeit: ca. 4 Std.
Fahrstrecke von: ca. 170 km
Hotel Laerton in Tiflis (F, M, A)


Tag 5: Fahrt nach Armenien und Wanderung zwischen den Klöstern Sanahin und Haghpat

Bei Sadakhlo erreichen wir heute die georgisch-armenische Grenze. Wir verabschieden uns von unserem georgischen Reiseleiter. Auf der armenischen Seite begrüßt uns unsere armenische Reiseleitung.
Anschließend fahren wir weiter nach Sanahin (1.060 m), wo wir zunächst das gleichnamige Kloster (10. Jh., UNESCO Weltkulturerbe) besichtigen. Danach starten wir zu einer Wanderung zu einem weiteren UNESCO-Weltkulturerbe, dem Kloster Haghpat (10.-13. Jh.).
↑200 Hm
↓200 Hm
Gehzeit: ca. 3–4 Std.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Fahrstrecke von: ca. 120 km
Qefo Hotel in Haghpat (F, M, A)


Tag 6: Fahrt nach Dilidschan und Wanderung zum Kloster Goschawank

Am Morgen starten wir nach Dilidschan. Dieser Luftkurort liegt in der grünen, wald- und wasserreichen nördlichen Provinz Tavusch, die sich dadurch auffallend vom kargen Süden unterscheidet. Wir wandern vom Pars-See durch mitteleuropäisch anmutende, unterwuchsreiche Rotbuchenwälder und über blumenreiche Wiesen zum Kloster Goschawank (12.-13. Jh.). Der Name geht zurück auf den bekannten armenischen Gelehrten und Dichter Mechithar Gosch, der hier eine Klosterbibliothek mit Skriptorium gegründet hat.
↑200 Hm
↓300 Hm
Gehzeit: ca. 3–4 Std.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Fahrstrecke von: ca. 132 km
Armenia B&B in Dilidschan (F, M, A)


Tag 7: Vorbei am Sewansee nach Noratus und über den Selimpass nach Goris

Weiter geht es an den Sewansee (1.900 m). Am nordwestlichen Ende des Sees erreichen wir über Stufen und schmale Pfade das Sewan-Kloster, erhaben gelegen auf dem Kamm einer Halbinsel. Nach einer kleinen Kaffeepause fahren wir weiter in das Dorf Noratus, welches einen Kreuzstein-Friedhof mit rund 1.000 Exemplaren aus mehreren Jahrhunderten beherbergt. Über den eindrucksvollen Selimpass (2.410 m) erreichen wir eine auf der Passhöhe befindliche, gut erhaltene Karawanserei und genießen, wie einst die Reisenden auf der alten Seidenstraße den Blick auf das Tal von Selim und die Bergketten von Wajoz Dsor. Danach setzen wir unsere Fahrt bis nach Goris fort.
Fahrzeit: ca. 6 Std.
Fahrstrecke von: ca. 305 km
Mina Hotel in Goris (F, M, A)


Tag 8: Wanderung nach Tatev und Seilbahnfahrt

Eine etwa einstündige Fahrt bringt uns von Goris zum Dorf Ltsen. Von dort geht es zu Fuß weiter. Durch die Berge der Syunik-Region, über Blumenwiesen und durch Wälder, vorbei an Quellen und Bächen wandern wir zum Klosterkomplex Tatev (1.500 m). Die Auf- und Abstiege sind nicht sehr steil. Mittags gibt es ein Picknick unterwegs. Der Klosterkomplex befindet sich beim Dorf Tatev. Im Mittelalter war das Kloster eines der wichtigsten Zentren der armenischen apostolischen Kirche, armenischer Wissenschaft und Bildung. Durch seine strategisch günstige Lage hoch über dem Vorotan-Canyon war es geschützt und kaum erreichbar. Viel gepriesen werden seine Architektur und Kunstwerke. Für die Besichtigung des Klosterkomplexes lassen wir uns Zeit. Vom Dorf Tatev fahren wir mit der 5,7 km langen Luftseilbahn „Wings of Tatev“ zum Dorf Halidzor, von wo wir zurück nach Goris fahren und uns auf die ausgezeichnete Küche des uns bereits vertrauten Hotels freuen können.
↑700 Hm
↓700 Hm
Gehzeit: ca. 5–6 Std.
Fahrzeit: ca. 2 Std.
Fahrstrecke von: ca. 80 km
Mina Hotel in Goris (F, M, A)



Tag 9: Fahrt nach Jerewan mit Stopps in Zorakarer, Norawank, Areni und Chor Virap

Morgens früh fahren wir zu den Steinkreisen von Zorakarer bei Sissian, eine prähistorische Kult- und Astronomiestätte, eine Art armenisches Stonehenge, das den Historikern noch heute Rätsel aufgibt. Gelegen auf einer windexponierten, baumlosen Hochfläche zwischen kahlen Berggipfeln geben sich die an ihren Spitzen vielfach durchlöcherten Felsen als mythische Zeitzeugen aus dem 2. Jahrtausend vor Christi. Danach geht es weiter zum Kloster Norawank (13.-14. Jh.), das am Ende einer Seitenschlucht liegt und sich in einzigartiger Harmonie mit dem gleichen rötlichen Gestein der umgebenden Felsen zu einer Einheit verbindet. Im Weingebiet Areni haben wir die Möglichkeit eine der ältesten je gefundenen Weinhöhlen (6. Jahrtausend v. Chr.) zu besuchen. Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant geht es über schöne Pässe zur armenisch-türkischen Grenze, wo wir das Kloster Chor Virap (4.-17. Jh.) besichtigen, von welchem sich bei guten Wetterverhältnissen ein faszinierender Blick auf den heiligen Berg aller Armenier, den Ararat, eröffnet. Am Abend erreichen wir Jerewan.
Fahrzeit: ca. 5 Std.
Fahrstrecke von: ca. 240 km
Royal Plaza Hotel in Jerewan (F, M, A)


Tag 10: Fahrt zum Kloster Geghard und Wanderung zum Tempel Garni

Im Felsenkloster Geghard, unserem nächsten Besuchsziel, lauschen wir einem Vokalkonzert mit geistlicher Musik – sicher ein unvergessliches Erlebnis. Das Kloster liegt am Ende einer Schlucht umgeben von hohen Felswänden. Erbaut wurde das bedeutende Kloster in der Zeit vom 7.-13. Jh., heute zählt es zum UNESCO Weltkulturerbe. Wie riesige Orgelpfeifen ragen sechseckige Basaltsäulen bis zu 300 m empor. Sie bilden eine bizarre Schlucht, durch die wir zum Tempel Garni Pagan (1.400 m) wandern. Der hellenistische Tempel (1. Jh. n. Chr.) liegt wie auf einem Podest hoch über der Schlucht. Im Dorf Garni lassen wir uns zum Mittagessen von einer einheimischen Familie in ihrem Restaurant bewirten. Neben vielen Köstlichkeiten steht auch das einheimische Brot, „Lavash“, auf dem Speiseplan. Es wird traditionell im Erdofen, der hier Tonir genannt wird, gebacken und wir können bei der Herstellung zuschauen. Heute haben wir wieder Gelegenheit, bei der Zubereitung der Vorspeisen und Speisen mitzuhelfen. Dabei werden wir viel über die traditionelle armenische Familien-Kochkunst erfahren. Anschließend kehren wir nach Jerewan zurück. Nicht fehlen darf ein Besuch in einer der Brandy-Fabriken von Jerewan. Eine der größten befindet sich in einer Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert. Natürlich werden wir auch einen edlen Tropfen probieren. Der armenische Weinbrand steht dem französischen Kognak an Qualität in nichts nach. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
↑150 Hm
↓250 Hm
Gehzeit: ca. 3–4 Std.
Fahrzeit: ca. 2 Std.
Fahrstrecke von: ca. 60 km
Royal Plaza Hotel in Jerewan (F, M)


Tag 11: Etschmiadsin und Jerewan

Mit einer Tour zur Stadt Etschmiadsin beginnt der Tag. Stationen unseres Programms sind die Kathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe) und das Museum sowie die Kirche St. Hripsime (Baujahr 618). Etschmiadsin ist die offizielle Residenz des Katholikos, des Kirchenoberhauptes aller Armenier. Die Kathedrale, deren Grundmauern im 4. Jh. errichtet wurden, ist die erste offizielle christliche Kirche der Welt. Auf der Fahrt von Jerewan nach Etschmiadsin besuchen wir die Ruinen der Kirche Swartnoz (ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe). Entstanden ist dieses architektonische Schmuckstück im 7. Jh. Wir kehren nach Jerewan zurück und starten die Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der armenischen Hauptstadt zählt das Museum Matenadaran, das die größte Handschriftensammlung weltweit beherbergt. Uralte, kostbare Manuskripte sind hier zu bewundern, 14.000 Handschriften enthalten die Schätze armenischen Wissens. Im Anschluss besuchen wir einen Freiluft- bzw. Flohmarkt und entdecken vielleicht hübsche Souvenirs aus Holz, Silber, Keramik und Stein.
Fahrzeit: ca. 2 Std.
Fahrstrecke von: ca. 60 km
Royal Plaza Hotel in Jerewan (F, M, A)


Tag 12: Wanderung zur Festung Amberd und Fahrt nach Georgien bis Wardsia

Nach einem frühen Frühstück fahren wir an den Hang des Berges Aragats. Unsere Wanderung führt über die weiten Hänge des Vulkan-Massivs hinunter zur mittelalterlichen Festung Amberd (7. Jh.). Bei guter Sicht haben wir unvergessliche Ausblicke auf die Ararat-Ebene und den Ararat selbst. Über die Stadt Gyumri fahren wir zur armenisch-georgischen Grenze bei Bavra. Wir verabschieden uns von unseren armenischen Begleitern und werden auf der georgischen Seiten wieder in Empfang genommen. In Wardsia quartieren wir uns für zwei Nächte ein.
↑200 Hm
↓100 Hm
Gehzeit: ca. 2–3 Std.
Fahrzeit: ca. 5 Std.
Fahrstrecke von: ca. 250 km
Valodias Cottage in Wardsia (F, M, A)


Tag 13: Wardsia und Umgebung

Nach dem Frühstück besuchen wir die Felsenstadt Wardsia. Diese beeindruckende Anlage wurde im 12. Jh. in eine 500 m aufragende Felswand gehauen. Die Erbauer trieben tiefe Höhlen in den Fels, die durch Tunnel, Treppen, Galerien und Terrassen miteinander verbunden waren. Es wurden 3.000 Wohnungen in 7 Stockwerken angelegt und die Stadt bot Platz für 50.000 Menschen. Hauptattraktion ist die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt mit einem prächtigen Säulensaal und einzigartigen Fresken. Am Nachmittag unternehmen wir ein kleine Wanderung in der Umgebung von Wardsia. Ursprünglich war diese Gegend, wie der Großteil des Kleinen Kaukasus, bewaldet, unter türkischer Herrschaft wurde die Landschaft aber systematisch gerodet.
↑400 Hm
↓400 Hm
Gehzeit: ca. 3–4 Std.
Valodias Cottage in Wardsia (F, M, A)


Tag 14: Fahrt nach Bordjomi und Wanderung im Nationalpark Bordschomi-Charagauli

Über Achalziche fahren wir nach Bordjomi. Wanderung im Bordjomi-Charagauli-Nationalpark. Der Pfad vom Likani-Tal beginnt an der Ranger-Hütte (900 m über dem Meeresspiegel) und endet im Dorf Likani. Zu Beginn führt der Pfad entlang des Likani-Flusses (etwa 2 km) und weiter zur Bergkette Tschitachevi. Die Route führt durch unberührte Natur mit spektakulärem Blick auf die Trialeti-Bergkette. Der höchste Punkt der Route liegt auf 1.446 m über Meeresspiegel. Der Pfad des Likani-Tales im Nationalpark ist ideal, um in relativ kurzer Zeit die vielseitige Natur und schöne Aussichten des Nationalparks zu genießen.
↑550 Hm
↓550 Hm
Gehzeit: ca. 3–4 Std.
Gehstrecke: ca. 7 km
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Fahrstrecke von: ca. 120 km
Hotel Natali in Bordjomi (F, M, A)


Tag 15: Fahrt nach Tiflis mit Sightseeing auf dem Weg in Uplisziche und Mzcheta

Wir fahren entlang der Seidenstraße zur antiken Höhlenstadt Uplisziche. Uplisziche wurde im 1. Jh. v. Chr. gegründet. Die ätesten erhaltenen Teile der Stadt stammen aus dem 2./3. Jh. n. Chr. Weiterfahrt in die historische Hauptstadt Mzcheta an der Kreuzung von Heer- und Seidenstraße. Malerisch liegt die Kreuzkirche Djvari (7. Jh.) auf einem Bergrücken. Wie ein Kristall scheint sie sich aus dem Felsen zu erheben und gilt als vollkommenstes Beispiel frühchristlicher Kirchen vom Typ des „croix libre“. Die mächtige Swetizchoweli-Kathedrale (11. Jh.) im Zentrum von Mzcheta ist das Herz und die Seele Georgiens, hier nahm das Christentum seinen Anfang. Am Abend statten wir dem Familienweingut IAGOS MARANI einen Besuch ab, in welchem der Winzer seit vielen Jahren alte heimische Traubensorten wieder anbaut und biologische Weine nach georgischer Methode herstellt. Nach einer kleinen Führung durch die Produktionsstätten sitzen wir bei einem Abschiedsabendessen mit hauseigenem Wein beisammen. Danach erfolgt die Rückfahrt nach Tiflis.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Fahrstrecke von: ca. 150 km
Hotel Laerton in Tiflis (F, A)


Tag 16: Rückreise

Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Fahrzeit: ca. 0.5 Std.
Fahrstrecke von: ca. 25 km

Impressionen
  • Fotograf: Volodymyr Goinyk/Shutterstock.com

  • Fotograf: Markewitsch, Michael

  • Fotograf: Markewitsch, Michael

  • Fotograf: Markewitsch, Michael

  • Fotograf: Niwa, Sara

  • Fotograf: Tevdorashvili, George

  • Fotograf: Alex Marakhovets/Shutterstock.com

  • Fotograf: Niwa, Sara

  • Fotograf: Andres, Eberhard

  • Fotograf: Markewitsch, Michael

  • Fotograf: Niwa, Sara


Hinweise

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab/bis Tiflis
  • Flug mit Lufthansa ab/bis München nach Tiflis / Tbilisi
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • 14 x Frühstück, 12 x Mittagessen, 14 Abendessen
  • Übernachtung 13 x in Mittelklassehotels, 2 x im Gästehaus
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Zusätzlich buchbare Leistungen

  • Reise ohne Flugstrecke München – Tiflis – München -250,00 €
  • Anschlussflüge vorbehaltlich Verfügbarkeit; innerdeutsch: 150,00 €; Wien, Zürich: Aufpreis auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag 355,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

  • Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 200,00 €)
  • Trinkgelder
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil:
Der Fokus dieser Reise liegt auf abwechslungsreichen Wanderungen durch die vielseitigen Landschaften Georgiens und Armeniens in Kombination mit dem reichen kulturellen Erbe der beiden Länder. Dabei bleibt viel Zeit für Begegnungen und Einblicke, für Geschichte, Sitten und Gebräuche der beiden ältesten, christlichen Länder der Welt – eine schöne Kombination aus natürlichen und kulturellen Höhepunkten.

Anforderung:
Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 6 Std. Gehzeit auf befestigten Pfaden. Es sind keine keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.

Unterbringung:
Wir übernachten in landestypischen Hotels und in einem familiären Gästehaus. Alle Zimmer sind gemütlich eingerichtet und verfügen über ein Badezimmer.

Verpflegung:
Bei dieser Reise sind immer Frühstück und Abendessen sowie 12 Mittagessen inkludiert. Abends essen wir im Hotel, mittags machen wir entweder ein Picknick oder suchen uns ein Restaurant. Die Gerichte sind schmackhaft und abwechslungsreich. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!


Einreisebestimmungen Georgien

Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Der Pass muss bei Ausreise gültig sein.
Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.

Für Aufenthalte bis zu 365 Tagen wird kein Visum benötigt.

Einreisebestimmungen Armenien

Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen dieser Ausweise:
– Reisepass, noch min. 150 Tage bei Ausreise gültig

Beim Einreisen von Kindern, die nur von einem Elternteil begleitet werden, ist eine notariell beglaubigte Einwilligungserklärung des anderen Elternteils vorzuzeigen. Bei alleinreisenden Minderjährigen die schriftliche, notariell beglaubigte Einwilligungserklärung beider Elternteile. Bei der Ausreise Minderjähriger muss eine Fotokopie der Personalienseite des Passes vorgelegt werden. Um längere Wartezeiten beim Check-In zu umgehen. ist eine Vorabanfertigung empfehlenswert.
Eine Ausreise nach Georgien und Iran ist möglich, ein Grenzübertritt zwischen Armenien und Aserbaidschan und zwischen Armenien und der Türkei ist nicht möglich.
Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.

Für Aufenthalte bis zu 180 Tagen wird kein Visum benötigt.


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Kategorie Preis per Person ab Anzahl Personen