Wanderreise Kanaren: El Hierro – die ursprünglichste und grünste der kanarischen Inseln

Land: Spanien / Spanien/Kanaren
Termin:
Teilnehmer: Min/Max: 12 - 20
Veranstalter: Schreiner & Stein

Schwierigkeitsgrad
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Anreise
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Eigene Anreise
ab 1.495,00 €
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06021 / 30670

El Hierro – die ursprünglichste und grünste der kanarischen Inseln

El Hierro, die kleinste und westlichste Insel der Kanaren ist ein wahres Kleinod für Naturliebhaber und Wanderfreunde. Verzauberte Wälder mit Kiefern, Baumheide und Lorbeer kontrastieren herrlich mit irisch anmutenden Hochebenen, die durch Lesesteinmauern gegliedert sind. Aber es gibt auch karge Regionen, wo schwarzer Lava-Picon dominiert und an Lanzarote erinnert sowie imposante Steilwände. Wir werden uns die Insel mittels der attraktivsten Wanderrouten erschließen.

Die Wanderstützpunkte: Während der Touren sind wir in einem ehemaligen Kurhotel untergebracht, dem Balneario Pozo de la Salud, das in ruhiger Lage in Sabinosa direkt an der Küste liegt. Das Pozo de la Salud bietet einen Außenpool und eine Terrasse mit Blick aufs Meer. Der Spa-Bereich ist kostenpflichtig. Die Zimmer haben ein eigenes Bad mit Haartrockner und Pflegeprodukten sowie Klimaanlage, Minibar und Flachbild-TV. WLAN ist in den öffentlichen Bereichen nutzbar und kostenfrei.


Reiseverlauf

 

Erster Tag: Anreise

Wir fliegen von Frankfurt aus mit der Condor nach Teneriffa Süd. Nach einem Transfer zum Hafen haben wir bis zum Check-In für das Schiff Zeit für einen Spaziergang und ein leichtes Mittagessen an der Strandpromenade von Los Christianos. Ankunft im Hotel wird gegen 21.30 Uhr sein. Es wird in reduzierter Form ein Abendessen geben – wahrscheinlich eine kalte Platte.

 

Zweiter Tag: Eingehtour im Norden von Mocanal nach Caleta

Wir starten die heutige Tour im Örtchen Mocanal und wandern auf Dorfstraßen durch gepflegte Vorgärten nach Echedo. Dann erreichen wir bald die Lavalandschaft oberhalb von Tamaduste, das wir links unter uns liegen lassen und steigen am Flughafen vorbei in den Ort Caleta mit seinen Meerwasserpools. Nach einer Einkehr in einer kleinen Bar laufen wir noch zu den Schwimmbecken, wo uns dann der Bus wieder abholt und zurückbringt. Gehzeit ca 3,5 h, 500 Hm bergab, 11 km. Schwierigkeit – keine

 

Dritter Tag: Von Sabinosa über den El Sabinar zur Ermita de la Virgen

Nach dem Frühstück besuchen wir den kleinen Kunsthandwerker-Markt von La Frontera. Im Anschluß beginnt unsere Tour in Sabinosa. Ein sehr schöner Weg, auch nicht zu anstrengend von der Steigung her, führt von dem kleinen Ort Sabinosa durch den Nebelurwald hoch auf die Dehesa-Hochfläche. Dort ankommen laufen wir leicht abwärts über den Mirador de Bascos zum Wahrzeichen von El Hierro, dem vom Wind gekrümmten Wachholderbaum. Nach einer Rast mit Selbstverpflegung wandern wir auf einer bequemen Forstpiste zur Wallfahrtskappelle Ermita de la Virgen de los Reyes, wo uns der Bus abholt und auf einer aussichtsreichen Fahrstrasse zurück zur Unterkunft bringt. Gehzeit ca. 4 h, 700 Hm bergauf und 300 Hm bergab, 10 km. Schwierigkeit – Kondition für den Aufstieg – 1 –

 

Vierter Tag: Von Valverde über San Andres zum Regenbaum Garoe

Von der Hauptstadt El Hierros aus wandern wir am Pumpspeicherkraftwerk vorbei durch sehr abwechslungsreiche Landschaft, die bei Nebel sogar noch schöner anmutet, in den Ort San Andres. Wir kehren in einem der drei Bauernlokale ein. Weiter führt uns die Tour über den Regenbaum Garoe nach Mocanal, wo uns der Bus abholt und zurück ins Hotel bringt. Gehzeit ca 5 h, 500 Hm bergauf und 500 Hm bergab, 15 km. Schwierigkeit – keine

 

Fünfter Tag: Von San Andres nach Isora

Wir starten die heutige Tour in San Andres, dem Zentrum der Viehzucht auf El Hierro. Wir laufen zunächst in den Weiler Las Rosas, in dem einige alte Steinhäuser renoviert worden sind. Ein schöner Feldweg führt uns anschließend nach La Cuesta. Der Weiterweg führt zu zwei spektakulären Aussichtspunkten – zunächst zur Fuente de Azofa und im Anschluß zum Mirador von Isora mit fantastischen Ausblicken zur Playa de la Arena mit dem Parador Nacional. Eine Einkehr in Isora mit lokalem Käse und Mojo rundet die Tour ab. Gehzeit ca 3 h, 200 Hm berauf und bergab, 7,6 km. Schwierigkeit – keine

 

Sechster Tag: Vom Mirador de Jinama zum Mirador de la Pena

Vom Aussichtspunkt Jinama wandern wir an der Abruchkante der Steilwand des Golfo Tales entlang mit grandiosen Tiefblicken auf die Küste. Die Landschaft, die durch Lesesteinmauern gegliedert ist, erinnert an Irland oder Cornwall. Für nicht schwindelfreie Wanderer stellt die Tour kein Problem dar – man kann immer weiter im Landesinneren gehen, falls es mal zu luftig wird. Nach der Hälfte der Strecke kehren wir im von Cesar Manriquez erbauten herrlichen Mirador de la Pena ein und laufen anschließend gemütlich nach San Andres, wo uns der Bus wieder abholt. Die Steigung der Wanderung ist moderat. Gehzeit ca. 4 h, 450 Hm bergauf und 600 Hm bergab, 13 km. Schwierigkeit – über Steinmauern krabbeln

 

Siebter Tag: In den Süden der Insel – von Pinar nach Restinga

Heute steht ein klassischer Abstieg vom grünen Hochland zu den Vulkanen des Südens an. Der alte Camino de La Restinga ist recht bequem zu gehen und bietet schöne Einblicke in die karge hügelige Landschaft des Südens. Unten angekommen bleibt Zeit zu entspannen bei hoffentlich gutem Wetter. Einkehr in einer Tapas-Bar direkt an der Uferpromenade. Ein kleiner Strand lädt zum Baden ein. Gehzeit ca. 2,30 h, 8 km, 825 Hm bergab

 

Achter Tag: Durch den Märchenwald von La Llania und Abstieg durch die Steilwand von El Golfo

Die Tour beginnt in märchenhaften Wald mit Flechten bewachsenen und verwunschenen Bäumen. Im Anschluß führt uns ein Panoramaweg auf der Kammkante entlang zum Mirador de Jinama. Dort werden wir eine Rast mit Selbstverpflegung einlegen, um im Anschluß durch die spektakuläre Steilwand von El Golfo hinab nach Frontera abzusteigen. Am Ende des Abstieges haben wir uns eine Einkehr in der Bar am Glockenturm verdient. Gehzeit ca. 5 h, 900 Hm bergab und 100 Hm bergauf, 13,5 km. Schwierigkeit – langer Abstieg – 2 –

 

Neunter Tag: Malpaso – durch einen majestätischen Kiefernwald auf den höchsten Berg der Insel

Die Wanderung beginnt am Hoya del Morcillo, dem größten Grillplatz der Insel und führt durch gigantischen Kiefernwald an einer lauschigen Waldquelle vorbei auf den höchsten Berg der Insel, den Malpaso mit 1501 Metern Höhe. Auf dem Weg zum Gipfel laufen wir auch eine Strecke auf dem Prozessionsweg, auf dem alle 4 Jahre die Virgen de los Reyes von der Wallfahrtskappelle nach Valverde getragen wird – die sogenannte Bajada. Vom Gipfel aus ergeben sich bei klarer Sicht Ausblicke auf La Palma, den Teide auf Teneriffe und La Gomera. Nach einer Rast mit Selbstverpflegung steigen wir in einer Schleife zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Gehzeit ca. 4,5 h, 500 Hm bergauf und 500 Hm bergab, 13,5 km. Schwierigkeit: Kondition für den Aufstieg

 

Zehnter Tag: Heimreise

Transfer mit Binter Air nach Teneriffa Nord. Aschließend Taxi-Transfer nach Teneriffa Süd und Heimflug nach Frankfurt

 


Anforderungen: Kondition für rund 5 h Gehzeit und bis zu 700 Hm im Aufstieg


Hinweise

Leistungen:

* Flug Frankfurt – Teneriffa Süd – Frankfurt
* Transer vom Flughafen in den Hafen von Los Christianos
* Schiffstransfer nach El Hierro
* Rückflug von El Hierro nach Teneriffa Nord
* Transfer von Teneriffa Nord nach Süd
* Alle Transporte zu den Wanderungen vor Ort
* 9 Nächte mit HP im Hotel Pozo de la Salud
* 8 geführte Wanderungen (Führung Moni Schwab)

Nicht enthalten:

* Getränke zu den Mahlzeiten
* Einkehr zur Mittagszeit
* Ausgaben des persönlichen Bedarfs


Eine Änderung des Programm bleibt dem Wanderführer im Interesse der Teilnehmer vorbehalten


Preise
Kategorie Preis per Person ab Anzahl Personen