Argentinien - Expedition Aconcagua, 6.962 m, Überschreitung

ab 5490,- €

Schwierigkeitsgrad
Teilnehmer
8 - 12
Reisetage
21
Aufenthaltstage Hotel
4
Aufenthaltstage Zelt
16

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

360-Grad um und auf den höchsten Berg der Welt außerhalb des Himalaya

Den Seven Summit Gipfel von Amerika überschreiten
Komfortabel in das Expeditions-Bergsteigen einsteigen
Durch das Vacas-Tal über den Plaza Argentina zum Akklimatisieren aufsteigen
Nach dem Gipfel über die klassische Normalroute zum Plaza de Mulas absteigen
Ohne technische Schwierigkeiten bergsteigen
Viel Komfort im Basislager geniessen
Einen der einfacheren Expeditionsberge erleben und im Gedächtnis behalten

Wer träumt nicht davon, einmal einen der Seven-Summit-Gipfel der Welt zu besteigen? Wir helfen dabei, diesen Wunsch in machbare Nähe zu rücken! Denn der 6.962 Meter hohe Aconcagua an der Grenze von Argentinien und Chile ist technisch nicht allzu schwierig und für konditionsstarke Alpinisten ein tolles Gipfelziel. Und das Geschehen rund um die Bergbesteigung ist auch ein idealer Einstieg für all jene, die ins Expeditions-Leben hineinschnuppern möchten. Wir führen die Reise auf einer sehr attraktiven Route durch: Eine sogenannte "360° Runde" mit einem Aufstieg über das wunderschöne Vacas-Tal und dem Abstieg über die Normalroute hinunter in das Plaza de Mulas auf der anderen Seite des Riesenberges. Am Schluss standen wir hoffentlich auf dem Gipfel und haben den Berg einmal umrundet. Um die Sicherheit, die Logistik und den Komfort vor Ort kümmert sich unser expeditionserprobter GoAlpine Bergführer und mit bewährter Schweizer Qualität das lokale Unternehmen vom Expeditions-Experten Kari Kobler. Das Einbeziehen der Feiertage ermöglich die Planung mit relativ wenig Urlaubstagen über den Jahreswechsel 2021/2022.


Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise
    Hinflug nach Mendoza.
  • Tag 2 Ankunft in Mendoza
    Ankunft i.d.R. morgens in Mendoza. Wir werden in unser Hotel im Stadtzentrum gebracht und machen anschließend eine Stadtbesichtigung und gehen gemeinsam Abendessen (eigene Kosten). Mendoza ist berühmt für seine Weine und das Bife de Chorizo!
    Diese ersten beiden Tage sind bestimmt anstrengend, aber wir möchten genügend Zeit am Berg verbringen und haben die Anreise deshalb möglichst schnell bewältigt.
  • Tag 3 Fahrt von Mendoza nach Penitentes
    Bevor wir Richtung Penitentes starten, organisieren wir in Mendoza das Permit für den Aconcagua. Dies ist nur in Mendoza möglich und alle Teilnehmer müssen persönlich dazu anwesend sein. Am Nachmittag starten wir mit dem Bus nach Penitentes, wo wir im Hotel Ayelen untergebracht sind. Den Nachmittag benötigen wir für Expeditionsvorbereitungen - Abläufe besprechen, Ausrüstung packen, etc.
  • Tag 4 Fahrt zum Ausgangsort und erster Zustiegstag bis Pampa de Leñas
    Eine kurze Fahrt bringt uns nach Punta de Vacas (2.415m). Hier übergeben wir die persönliche Ausrüstung für die nächsten Tage an unsere Begleitmannschaft, damit es die Maultiere in unsere Lager bringen können. Wir starten nur mit leichtem Tagesrucksack zum dreitägigen Anmarsch ins Basislager. Unsere heutige, 20 km lange Etappe hat als Ziel die Pampa de Leñas (2.860m).
  • Tag 5 Zweiter Zustiegstag bis Casa de Piedra
    Wir folgen dem Tal des Rio de las Vacas. Das Wasser im Fluss ist getrübt durch die Sedimente der Gletscher. Unser nächstes Lager Casa de Piedra (3.239m) liegt etwa 20 Kilometer flussaufwärts. Kurz vor Erreichen unseres Lagers sehen wir unser Expeditionsziel zum ersten Mal, den riesig vor uns aufragenden Aconcagua. Unser Gepäck wird mit Maultieren mitgetragen, unsere Begleitmannschaft verwöhnt uns mit vorzüglichem Essen.
  • Tag 6 Dritter Zustiegstag bis ins Basislager Plaza Argentina
    Heute wird der 20 km lange Weg etwas abenteuerlicher: wir müssen zuerst den Rio de las Vacas überqueren. Anschließend steigt der Weg steil an bis zum Basislager Plaza Argentina (4.200m). Es ist erstaunlich, dass die Maultiere auch diese Strecke noch meistern! Plaza Argentina ist eine bunte Zeltstadt, aber überschaubarer als Plaza de Mulas, das Basislager der Normalroute. Das permanent eingerichtete Basislager hat den Vorteil, dass im Notfall jederzeit abgebrochen oder abgestiegen werden kann (z.B. bei Höhenproblemen oder einem Schlechtwettereinbruch). Im Basislager gilt es sich vor dem Aufbruch zum Gipfel optimal zu akklimatisieren bzw. zu regenerieren. Hier haben wir auch einen zuverlässigen Wetterbericht und es findet eine obligatorische medizinische Untersuchung durch einen argentinischen Arzt statt, um den weiteren Aufstieg fortsetzen zu können.
  • Tag 7 Ruhetag
    Heute haben wir Zeit uns gemütlich im Basislager einzurichten oder einfach die herrliche Landschaft zu genießen und uns dabei optimal zu akklimatisieren.
  • Tag 8 Wanderung zum Cerro Colorado
    Wir unterstützen unseren Akklimatisationsprozess und unternehmen eine Tour auf den Cerro Colorado (4.566m). Der Cerro Colorado ist der Hausberg des Basislagers, ein technisch leicht zu besteigender Gipfel mit typischen Schotterhängen. In gemütlichem Schritt erreichen wir nach 2 - 3 Stunden den Gipfel und genießen eine tolle Sicht auf das Basislager und den nahe liegenden Aconcagua.
  • Tag 9 Materialtransport ins Lager 1
    Heute transportieren wir Material ins Lager 1 (5.000m) und steigen für die Nacht wieder ins Basislager ab. Der Aufstieg geht anfänglich über den breiten Rücken, einem schmalen Einschnitt folgend, bis sich dieser wieder öffnet. Den Hängen folgend geht es weiter bis kurz vor das Lager 1, dort wird es rutschig, da loses Gestein den Weg etwas schwieriger macht. Kurz nach der Stirnmoräne folgt das Lager 1. Dies ist die angenehmere Alternative zur Variante das ganze Gepäck auf einmal hochzutragen und gleich im Lager 1 auf rund 5.000m zu übernachten.
  • Tag 10 Aufstieg Basislager bis Lager 1
    Der Aufstieg ist uns schon bekannt. Mit dem schweren Rucksack lassen wir es langsam angehen, wir haben ja den ganzen Tag Zeit. Es besteht die Möglichkeit einen Teil des Gepäcks von den Hochträgern transportieren zu lassen (extra vor Ort zu bezahlen) – diese Hilfe ist nicht zu unterschätzen, da der Körper somit mehr Energie zur Akklimatisation zu Verfügung hat. In den Hochlagern werden wir von unseren lokalen Führern bekocht.
  • Tag 11 Materialtransport ins Lager 2 (Guanaco)
    Das Essen, den Treibstoff, etc. für die letzten beiden Nächte in Lager 2 (Guanaco, 5.520m) und Lager 3 (Colera, 6.000m), tragen wir heute nach oben ins Lager 2, damit der Rucksack für die nächsten Tage nicht zu schwer wird. Auch reizen wir den Körper mit der Höhe zur verbesserten Akklimatisation. Gegen Nachmittag steigen wir wieder in unser Lager 1 ab. Hoch geht es in einer großen Flanke, mit einer guten Wegspur, bis zur Verzweigung, die gleich hinter einem großen Stein erreicht wird. Hier kommt die Verzweigung links nach Independencia oder nach rechts, leicht absteigend und dann über zwei Rücken, ins Lager 2 (Guanaco, 5.520m).
  • Tag 12 Aufstieg Lager 1 bis Lager 2 (Guanaco)
    Heute gilt es nur eine kurze Distanz, aber gleichzeitig 520 Höhenmeter mit einem ansehnlichen Rucksack zu überwinden. Der Weg ist uns bekannt und wiederum haben wir den ganzen Tag Zeit.
  • Tag 13 Aufstieg Lager 2 bis Lager 3 (Cholera)
    Schon bald sind die Felsen, hinter denen das Lager 3 (Colera, 6.000m) liegt, zu sehen. Langsam steigen wir hoch, nie an der Leistungsgrenze, denn das wäre unvernünftig. Trotzdem liegt uns der Rucksack schwer auf den Schultern und auf der Hüfte. Gleich nach dem Lager geht es kurz aber steil ansteigend und dann immer gleichmäßig hoch bis zu den weißen Steinen, dann an ihnen vorbei bis wieder eine natürliche Felsmauer erscheint; hinter dieser befindet sich Lager 3 (Colera, 6.000m). Da wir keinen Materialtransporttag ins Lager 3 (Cholera, 6.000m) machen, muss heute alles hoch, doch es ist nur für eine Nacht. Der Gipfel kommt immer näher und die Abendstimmung auf dem Lager in 6.000m Höhe ist grandios.
  • Tag 14 Aconcagua Gipfeltag und drei Reservetage
    Aufbruch zwischen 4 und 6 Uhr morgens, je nach vorherrschenden Verhältnissen: es ist kalt, hoffentlich bleibt der Wind heute ruhig. Den guten Wegspuren folgend, erreichen wir bald die Aufstiegslinie der Normalroute. Beim kleinen Holzhüttchen Independecia auf rund 6.400m machen wir Rast. Anschließend Aufstieg über den breiten Grat - von hier aus ist der Weg in die Querung bis zur Canaleta gut einsehbar. Es folgt eine lange Querung, die - je nach Schneeverhältnissen - mehr oder weniger anspruchsvoll ist. Nur der Wind kann einem hier ein Streich spielen und den soweit einfachen Aufstieg erschweren, denn man spürt man ihn am ehesten auf diesem Abschnitt – und das direkt von vorne! Am Fuße der Canaleta liegt wiederum ein idealer Rastplatz, den wir nutzen bevor wir uns an den letzten Teil der Route wagen. Ohne klettern zu müssen geht es aufwärts durch die berühmte Canaleta, die kurz unter dem Gipfel endet. Dieser Abschnitt ist für viele die letzte "Knacknuss" kurz unter dem höchsten Gipfel des südamerikanischen Kontinents (Aconcagua, 6.963m). Der Gipfel ist so groß, dass man darauf Fußball spielen könnte und die Aussicht über alle Andengipfel ist majestätisch. Danach folgt der Abstieg bis ins Lager 3 (Cholera, 6.000m).
    Nach kurzem Kräftesammeln und Abbauen von Lager 3 steigen wir bis ins Basislager Plaza de Mulas (4.367m) ab. Es besteht auch die Möglichkeit noch eine Nacht im Lager 3 zu verbringen. Diejenigen, die nicht zum Gipfel starten, können von Lager 3 (Cholera, 6.000m) direkt über die Normalroute absteigen. Die Route führt am Nido de Condores (5.520m) vorbei, bis ins Basislager Plaza de Mulas (4.367m). Dort erwartet uns im wahrsten Sinne des Wortes wieder die Zivilisation.
    Gehzeit Lager 3 - Gipfel - Lager 3 = 9 - 12 h, 960 Höhenmeter Aufstieg.
    Gehzeit Lager 3 - Basislager = ca. 5 h, 1600 Höhenmeter Abstieg.
  • Tag 15 Reservetag
    Reservetag
  • Tag 16 Reservetag
    Reservetag
  • Tag 17 Reservetag
    Reservetag
  • Tag 18 Plaza de Mulas bis Penitentes
    Heute steht uns ein langer Marsch (25 km) bevor. Er führt uns nach Horcones (2.800m), dem Eingang zum Nationalpark. Von hier fahren wir eine kurze Stecke nach Penitentes. Glücklicherweise tragen heute die Maultiere das zusätzliche Gepäck, so dass wir mit einem leichten Tagesrucksack ins Tal absteigen können. Der Weg durch das Horcones Tal ist weniger abenteuerlich und weniger lang als unser Aufstieg durch das Vacas Tal, dafür sind die Felsformationen und der Blick zurück zur riesigen Südwand umso beeindruckender. Ein weiterer Grund, warum sich die Umrundung des Aconcagua als ideal erweist: Der Aufstieg geht langsamer und ist somit besser zur Akklimatisation und der Abstieg vom Basislager Plaza de Mulas nach Puente del Inca beträgt nur einen Tag. In Penitentes beziehen wir für eine Nacht nochmals unser Hotel Ayelen. Ein gemütlicher Abend mit Rückblick und schönen Erinnerungen auf die tolle Tour ist uns sicher.
  • Tag 19 Penitentes bis Mendoza
    Von Penitentes aus fahren wir mit dem Bus zurück nach Mendoza. In Mendoza können wir im Hotel wieder die Vorzüge der Zivilisation genießen. Grünanlagen, zahlreiche Läden und Fußgängerpassagen laden zum Bummeln ein. Mendoza ist trotz der über 1 Million Einwohner eine überschaubare Stadt, das liegt vor allem an der Schachbretteinteilung der Straßen. Von unserem Hotel aus erreichen wir in wenigen Gehminuten das Stadtzentrum. Mit Sicherheit werden wir wieder ein schönes Restaurant finden, wo wir gemütlich zu Abendessen können (eigene Kosten).
  • Tag 20 Beginn Rückflug
    Es bleibt noch Zeit um gemütlich zu frühstücken, bevor am Nachmittag unsere Flüge von Mendoza zurück nach Europa starten.
  • Tag 21 Ankunft in Europa
    Ankunft in Deutschland, Schweiz und Österreich.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Eine Expedition zum höchsten Berg der beiden amerikanischen Kontinente ist ein atemberaubendes Abenteuer. Der Berg ist in exponierter Lage an der Grenze von Argentinien und Chile und ist sehr stark dem Wetter des Pazifik und seiner Meeresströme ausgesetzt. Dies kann zur Folge haben, dass es unwetterartige Wetterumstürze gibt und die Temperaturen stark schwanken können. Zudem ist der Wind und oft Sturm sehr stark und dies erfordert einen widerstandsfähigen und mental starken Alpinisten.

    Anforderung:
    Technisch gesehen ist der Aconcagua jedoch kein schwieriger Berg. Die im Detailprogramm beschriebenen Tagesetappen weisen keine technischen Schwierigkeiten auf. Außer auf kurzen Passagen, die je nach Schneeverhältnissen auch einmal eisig sein können, erfolgt der Aufstieg auf Wegspuren. Es gibt während des Aufstiegs keinen Gletscher, der überquert werden muss; es sind immer nur kurze Schneefelder zu passieren und die Absturzgefahr ist auf der ganzen Route sehr gering. Doch darf die Höhe nicht unterschätzt werden, denn der Berg ist fast 7.000 m hoch. Bei ersten Anzeichen von Höhenkrankheit stehen in den Basislagern Ärzte des Nationalparks zur Verfügung und bis zu einer Höhe von über 5.000 m können Rettungen mit dem Helikopter organisiert werden. Eine erfolgreiche Besteigung des Aconcagua hängt dennoch von vielen Faktoren ab. Zunächst sind dies die Ausdauer und die Höhenanpassungs-Fähigkeiten der Teilnehmer. Hinzu kommen die vorherrschenden Wetterbedingungen. Dabei hilft der Wetterbericht im Basislager von der örtlichen Agentur beträchtlich. Doch sind auch diesem Wetterbericht Grenzen gesetzt, wenn nicht genügend Zeit für die Besteigung zur Verfügung steht. Dazu kommen weitere Einfluss-Faktoren, die je nach Ausdauer und Fähigkeiten der Expeditionsteilnehmer, sehr unterschiedlich sein können. Dies ist der Grund, weshalb wir versuchen die Expeditionen so flexibel wie möglich zu gestalten.

    Unterbringung:
    Die Unterbringung erfolgt in den Städten in Mittelklassehotels und am Berg in 2-Personen-Expeditionszelten von Marmot. Diese sind sturmsicher und komfortabel geräumig. In den Basislagern auf beiden Seiten des Gipfels steht ein beheiztes Mensazelt mit WLAN und Stromanschluss zur Verfügung. Ebenso kann täglich geduscht werden und der Basislagerarzt konsultiert werden.

    Verpflegung:
    Wir geniessen eine excellente Vollverpflegung mit Vorspeise, Hauptspeise und Dessert. Kalte Getränke wie Coca Cola und Bier können käuflich erworben werden. In den Hochlagern werden wir von unseren lokalen Bergführern bekocht, hier sind die Speisen jedoch einfacher gehalten.

    Die Reise wird von einem vom Veranstalter bestellten Leiter geführt. Die Angabe des Leiters im Programm ist informativ und nicht rechtsverbindlich, da es zu Wechseln kommen kann. Der Leiter steht während der Reise für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber als persönlicher Bergführer des einzelnen Teilnehmers zur Verfügung. Die vom Leiter während der Expedition getroffenen Entscheidungen und Weisungen sind unbedingt zu befolgen. Widersetzt sich ein Teilnehmer den Entscheidungen des Leiters, so kann ihn dieser von der Veranstaltung verweisen. Der ausgeschlossene Teilnehmer hat, sobald es den Umständen nach zumutbar ist, die vorzeitige Rückreise unter eigener Kostenübernahme und eigener Verantwortung anzutreten. Einem ausgeschlossenen Teilnehmer stehen dabei keine Refundierungsansprüche gegenüber dem Leiter und Hauser-Exkursionen/Die BergSpechte zu. Die Teilnehmer verpflichten sich zum gegenseitigen Respekt, Achtung, Hilfsbereitschaft und freundlicher Kameradschaft. Auch der Respekt dem Leiter gegenüber und zu den weiteren lokalen Hilfspersonen und zu Dritten ist eine Selbstverständlichkeit.
    Die Teilnehmer verpflichten sich, die Rechte, Sitten und Gebräuche der besuchten Länder zu beachten und sich umweltorientiert verhalten.
    Zum Schutz der Angehörigen verpflichten sich die Teilnehmer, im Falle eines Unfalles ohne ausdrückliche Einwilligung des Leiters oder des Veranstalters keine Informationen über die Reise sowie über den Unfallhergang und über einzelne Teilnehmer an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen und auch dafür zu sorgen, dass persönliche Nachrichten, Berichte, Briefe etc. von den Adressaten nicht veröffentlicht werden.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Argentinien

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen dieser Ausweise:
    - Reisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig

    Für Kinder unter 14 Jahren gilt eine Bescheinigung über die Einwilligung der Sorgeberechtigten mit sich zuführen. Wird das minderjährige Kind nur von einem Sorgeberechtigten begleitet, so ist die Einwilligung des anderen Sorgenberechtigten auch unbedingt notwendig. Die Mitnahme der Geburtsurkunde ist empfehlenswert. Ist nur ein Elterteil sorgeberechtigt , so muss über dies ein Nachweis geführt werden. Ist der Minderjährige Alleinreisender oder in Begleitung volljähriger Dritter, so muss in den Bescheinigungen Namen, Anschrift und Ausweis- oder Passnummer des Begleiters und/oder der Empfangsperson am Zielort aufgeführt werden. Kinder unter 6 Jahren werden bei Ein- und Ausreise in das Register der argentinischen Einwanderungsbehörden eingetragen. Von allen Einreisenden wird ein digitales Porträtfoto erstellt und die Fingerabdrücke digital eingescannt.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen wird kein Visum benötigt. EU- Staatsbürger können bis zu 90 Tagen visumfrei als Touristen nach Argentinien einreisen. Danach kann bis zu 6 Monaten vor Ort verlängert werden. Sollte vorab schon ein längerer Aufenthalt geplant sein, bitte bezüglich der Visabestimmungen das argentinisch Konsulat kontaktieren.


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Argentinien

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Der Norden Argentiniens ist arid und somit grossen täglichen Temperaturschwankungen unterworfen. Der Aconcagua ist u.a. durch geringe Luftfeuchtigkeit, niedrigen Sauerstoffgehalt und heftige Winde gekennzeichnet. Die vom Pazifischen Ozean herkommenden Winde und die mitgetragene Feuchtigkeit prallen gegen die Andenkette und kühlen sich ab. Somit begegnet der Bergsteiger am höchsten Berg Amerikas nicht nur Wind-, sondern auch Schneestürmen. Ein eigenartiges Wetterphänomen ist der berühmte «hongo» («Pilz»), der sich ab einer Höhe von über 5500 m.ü.M. in der Gipfelregion bildet. Diesen Pilz kann man von Plaza de Mulas aus sehen und er bietet einen zauberhaften Anblick, aber er birgt auch die Ankündigung von heftigen Winden und Regen- oder Schneefällen im Hochgebirge. Im Sommer herrschen in der Nacht in 5000 m.ü.M. Temperaturen von -20°C. Auf dem Gipfel kann es Temperaturen bis -30°C geben. Während man auf dem Gipfel unter Umständen eine dicke Daunenjacke tragen muss, kann man es im Basislager normalerweise tagsüber in Shorts aushalten; das Aconcagua-Wetter ist also nicht immer nur hart und rauh. Es ist jedoch ratsam, dass man bei der Besteigung ständig auf plötzlich auftretende Wetterumschwünge vorbereitet ist. Eine Besteigung des Aconcagua ist somit immer auch ein wenig mit Wetterglück verbunden. Unserer Erfahrung nach ist die beste Zeit für eine Besteigung von Mitte Dezember bis Mitte Februar.
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