Argentinien – Feuer, Wasser und Eis

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Teilnehmer
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Reisetage
20

Veranstalter: Studiosus Reisen

Alle Höhepunkte Argentiniens auf einer Reise

Was für ein Land! Zwischen Feuerland mit der südlichsten Stadt der Erde und der tropischen Wasserwelt Iguazús liegen fast 4000 Kilometer. Und gleich mehrere Welten: die unendlichen Weiten Patagoniens mit kalbenden Gletschern am Lago Argentino, Seelöwen am Beagle-Kanal und – nur auf dieser Reise – Kolonialstädte, Kakteenwälder und Weinstraßen im Hochland der Anden. Ohnehin einzigartig: die Tangometropole Buenos Aires, wo Europa sehnsüchtig und voller Leidenschaft die Neue Welt umarmt. Auf dieser ausführlichen Runde durch Argentinien bleibt es aber nicht beim Staunen: Wir plaudern auch mit Weinbauern in den Anden, tauchen in Córdoba in die Künstlerszene ein und picknicken unter Hauptstädtern.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse K) von Frankfurt nach Buenos Aires und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflüge (Economy) mit Aerolíneas Argentinas lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 165 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage), am 7. und 8. Tag in Kleinbussen
  • 17 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, 2 Mittagessen in Restaurants, 3 Abendessen im Hotel, 5 Abendessen in Restaurants
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer am 2. Tag bereits bei Ankunft im Hotel in Buenos Aires
  • Eine Weinprobe mit Imbiss, ein kleines Picknick
  • Seilbahnfahrt auf den Cerro Campanario
  • Bootsfahrten auf dem Lago Nahuel Huapi, dem Lago Argentino und dem Beagle-Kanal
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 180 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Flug nach Argentinien
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Abends Flug von Frankfurt nach Buenos Aires (Flugdauer ca. 14 Std.).
  • Buenos días, Buenos Aires!
    Morgens werden Sie am Flughafen von Buenos Aires erwartet. Im Hotel bleibt Zeit zum Entspannen, bevor es auf Citytour geht. Zunächst die repräsentativen Seiten der Metropole am Rio de la Plata: die Plaza de Mayo mit Kathedrale und Casa Rosada, dem Präsidentenpalast ganz in Altrosa. Dahinter lockt Puerto Madero, die schicke Hafencity, deren historische Lagerhäuser sich in den Glaspalästen der Stararchitekten spiegeln. Melancholische Melodien von Carlos Gardel stimmen uns auf La Boca ein, wo sich Tänzer vor bunten Wellblechhütten im Tangoschritt wiegen. Von der Dachterrasse unseres Hotels blicken wir abends beim Rauschen der Megastadt auf die Avenida 9 de Julio, die breiteste Straße der Welt, und stoßen auf den Auftakt unserer Reise an - vielleicht mit einem der Weine Argentiniens? Bienvenidos! Zwei Übernachtungen in Buenos Aires.
  • Hauptstadt mit Herz und Weltschmerz
    Sonntag in Buenos Aires: Nach einem späten Frühstück drehen wir eine Runde durchs Recoleta-Viertel mit Prunkpalästen, Designershops und einer monumentalen Totenstadt. "Don't cry for me, Argentina" summt es in unseren Köpfen am Mausoleum von Evita Perón – Präsidentengattin, Mythos und Musicalheldin. Ein Besuch im MALBA beweist, dass Buenos Aires auch Kunstmetropole ist: Von Frida Kahlo bis Fernando Botero sind in der bedeutendsten Sammlung lateinamerikanischer Kunst der Moderne alle großen Namen vertreten. Dann machen wir's wie die Hauptstädter und packen unsere Picada aus, ein Mini-Picknick im Park. Um uns herum argentinisches Familienleben. Nachtschwärmer können abends bei einer Tangoshow die argentinische Seele ergründen (ca. 60 €).
  • Iguazú – die großen Wasser
    Vormittags Flug nach Puerto Iguazú an der argentinisch-brasilianischen Grenze. "Große Wasser" nannten die Guaraní-Indianer den magischen Platz im Regenwald – mit Sinn für Understatement. Heute eine Stippvisite im Nachbarland Brasilien für erste Wasserpanoramen: Auf 2,7 km Breite stürzen sich 270 Wasserfälle über die Klippen in die Tiefe. Ohrenbetäubend, theatralisch und unvergesslich. Nur die Kolonien von Rußseglern, die hinter dem Wasservorhang brüten, lässt das Getöse kalt. Zwei Übernachtungen in Iguazú.
  • Theatralische Wasserwelt
    Mit noch mehr Drama erleben wir Iguazú heute auf argentinischer Seite. Umschwirrt von unzähligen Schmetterlingen bahnen wir uns den Weg durchs Dschungelgrün. Immer im Blick aus immer neuen Perspektiven: die Wasserwunderwelt, wo Gischt und Sonne Regenbogen an den Himmel malen. Höllischer Nervenkitzel zum Finale: der Blick in den Teufelsrachen.
  • Kolonialperle Salta
    Vormittags Flug nach Salta. "La Linda", die Hübsche, bezirzt uns mit ihrem Kolonialcharme. Paradebeispiel für spanisch-andinen Neobarock: die Kirche San Francisco mit dem höchsten Kirchturm Südamerikas vor dem samtigen Band der Bergkulisse. Dann zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter im archäologischen Museum MAAM die "Kinder von Llullaillaco" – Mumien, die Archäologen auf einem 6700 m hohen Vulkan entdeckten, der höchsten archäologischen Fundstelle der Welt. Spezialitäten der Andenküche probieren wir abends im Restaurant. Und vielleicht lassen Sie sich dazu einen samtigen Malbec durch die Kehle rinnen.
  • Im Höhenrausch nach Cachi
    Auf dem Weg in die Anden legen sich unsere Minibusse mächtig in die Kurven – auf und ab windet sich die Bergstraße durch Nebelwald und Wolkentürme bis auf fast 3500 m Höhe. Unterwegs holt Ihr Reiseleiter eine kleine Stärkung aus dem Rucksack. Köstlich, die Lama-Salami! Dann Endspurt durch einen Stachelwald meterhoher Kandelaberkakteen, die auf der Hochebene Spalier stehen und ihre Stachelarme in den Himmel recken, zur Landidylle von Cachi auf 2280 m. Beim Dorfspaziergang über Straßen aus Flusssteinen entdecken wir die Plaza mit weiß getünchten Häusern und eine Kirche mit Decke, Altar und Beichtstuhl aus Kakteenholz. Über den Dächern thront ein schneebedeckter Sechstausender. 160 km.
  • Weiße Dörfer und steile Hänge
    Unsere Kleinbusse winden sich auf der Ruta 40 durchs Tal des Rio Calchaquí. Weinberge und Paprikafelder setzen Akzente auf dem Weg ins sonnenverwöhnte Cafayate. 160 km.
  • Besuch beim Weinbauern
    In der Befestigungsanlage von Quilmes verschanzten sich die Diaguita-Indianer vor den Spaniern – Ihr Reiseleiter schlägt ein dramatisches Kapitel der Regionalgeschichte für Sie auf. Dann werden wir auf einem Weingut bei Cafayate begrüßt. Bei einem Glas vom vorzüglichen weißen Torrontés kommen wir ins Plaudern – über das Leben, die Küche und die Herausforderungen des Weinanbaus in den Anden. Salud! Auf dem Rückweg nach Salta sorgen Bandoneonklänge von Tangolegende Astor Piazzolla für den richtigen Sound, während vielfarbige Felsbänder, in Szene gesetzt von der Spätnachmittagssonne, vorbeiziehen. 300 km. Beim Abendessen in Eigenregie können Sie bestimmt schon mit den Kellnern fachsimpeln. Denn jetzt wissen Sie ja, welcher Tropfen Ihnen zur Andenküche am besten schmeckt. Und danach vielleicht noch eine Kugel Wein-Eis vom hiesigen Eismacher?
  • Prima Klima für Missionare und Revoluzzer
    Am Vormittag fliegen wir nach Córdoba, biegen aber erst mal in die ländliche Umgebung ab. In Alta Gracia missionierten Jesuiten – in deren Estancia (UNESCO-Welterbe) spannt Ihr Reiseleiter den Bogen von den Ordensmännern des 17. Jahrhunderts zum berühmtesten Jesuiten des Landes: Papst Franziskus. Wegen des milden Klimas bauten reiche Cordobeser hier ihre (Sommer-)Häuser – wie die Eltern von Ernesto Guevara, der in Kuba als "Che" Revolutionsgeschichte schrieb. Spuren seiner behüteten Jugend entdecken wir im kleinen Museum. 100 km. In Córdoba machen wir es am Spätnachmittag wie die Einheimischen im Wochenendmodus: im Flanierschritt Straßenkünstlern und Tangotänzern zuschauen. Für noch mehr argentinisches Lebensgefühl hat Ihr Reiseleiter eine Kanne Matetee dabei – so erfrischend wie gesund. Zwei Übernachtungen in Córdoba.
  • Alte Mauern, junge Szene
    Kolonialcharme trifft auf Studentenflair – Argentiniens zweitgrößte Stadt Córdoba hat zweifellos Charakter. Rund um die Plaza San Martín erkunden wir das Zentrum zu Fuß, von der Kathedrale mit indianischen Schnitzereien bis zum Karree der Jesuiten (UNESCO-Welterbe), wo sich die Stadtgeschichte ballt. Beeindruckend: die älteste erhaltene Kirche der Stadt und die älteste Universität des Landes. Zum Abendessen sind wir zu Gast in einem Kulturcafé. Dessen Besitzer spricht mit uns über die Herausforderungen in einem Land, das wirtschaftlich ständig mit einem Fuß am Abgrund steht.
  • Die argentinische Schweiz
    Patagonien ruft, im Luftsprung geht es nach Bariloche. Berge, Gebirgsseen und Fachwerkhäuser – das Tor zu den Weiten Patagoniens kommt Ihnen alpenländisch vor? Nicht zufällig nennt man Argentiniens Wintersportort Nummer eins auch die "Schweiz Argentiniens". Beim gemeinsamen Mittagessen im Restaurant El Patacón stärken wir uns fürs Bergpanorama. Auf dem Circuito Chico geht's dann im Nationalpark Nahuel Huapi am Ufer des gleichnamigen Gletschersees entlang, bevor wir auf den Hausberg Cerro Campanario gondeln für den Panoramablick mit Gipfelparade und glitzerndem See. Zwei Übernachtungen in Bariloche am Lago Nahuel Huapi.
  • Der Zauberwald von Los Arrayanes
    Nationalparkrunde, Teil zwei: Mit dem Boot treiben wir auf dem Nahuel-Huapi-See zur Halbinsel Quetrihué mit Los Arrayanes, dem Myrtenwald – einem Nationalpark im Nationalpark. Auf Holzstegen und -treppen laufen wir wie Statisten in einem Fantasyfilm auf und ab durch den mystischen Zauberwald, in dem sich Licht und Schatten jagen.
  • Calafate, Hauptstadt der Gletscher
    Zeit zum Abheben! Über die Andengipfel fliegen wir nach Calafate – Pforte zum Nationalpark Los Glaciares (UNESCO-Welterbe). Vielleicht erspähen Sie ja die Berglegenden Fitz Roy und Cerro Torre aus dem Fenster. Nach dem Mittagessen dreht sich alles um Eis, Eis, Eis: Das Gletschermuseum erinnert architektonisch an Gletscherspalten, innen erzählt die Ausstellung interaktiv und effektvoll von den Wundern der Gletscherwelt, aber auch von den Folgen des Klimawandels. Lust auf einen Drink bekommen? Frostige Cocktails gibt es in der Bar des Museums: Sie besteht ganz aus Gletschereis. Zwei Übernachtungen in Calafate.
  • Die Gletscherwelt am Lago Argentino
    In den Fjorden des Lago Argentino schwimmen uns Eisberge entgegen und kündigen den Star des Tages an. Schon aus der Ferne glitzert der eisige Riese frostig-blau: der Moreno-Gletscher (UNESCO-Welterbe), so groß wie Buenos Aires. Knirschen, Krachen, Donnergetöse – theatralisch kalbt der Koloss Eisberge vor unseren Augen, denn von der Aussichtsplattform und an Bord des komfortablen Ausflugsbootes (wetterabhängig) haben wir alles bestens im Blick. Ob auch hier die Gletscher schmelzen, weiß Ihr Reiseleiter. Busstrecke 180 km.
  • Ans Ende der Welt
    Am Vormittag heben wir nach Ushuaia ab, ans "Ende der Welt". Endstation Sehnsucht für heute: der Feuerland-Nationalpark mit der Lapataia-Bucht, wo auch die legendäre Panamericana, eine der Traumstraßen der Welt, endet. 17000 km sind es von hier bis Alaska! Ein wetterzerzaustes Land mit windgekrümmten antarktischen Südbuchen und ein irisierendes Licht empfangen uns. Wir lassen die Magie des Ortes auf uns wirken. Zwei Übernachtungen in Ushuaia.
  • Letzter Stopp vor der Antarktis
    Weltumsegler und Abenteurer ankern im Hafen von Ushuaia und immer wieder Antarktis-Kreuzfahrtschiffe. Ganz so weit wollen wir gar nicht fahren, unser Ausflug mit dem Katamaran auf den Beagle-Kanal (Fahrzeit ca. 5 Std.) ist aufregend genug: In der Ferne leuchten die Spitzen der Darwin-Kordillere, auf den Felsen räkeln sich Seelöwen beim Sonnenbad, Magellan-Pinguine watscheln vorbei. Möwen und Kaiserkormorane, vielleicht auch Albatrosse drehen ihre Kreise über dem Wasser, und Riesensturmvögel gleiten elegant über die Wellen. Und schließlich schiebt sich ein Leuchtturm am Ende der Welt fotogen ins Bild. Wieder an Land, können Sie sich noch ein bisschen durch die südlichste Stadt der Welt treiben lassen.
  • Zurück am Río de la Plata
    Am Vormittag fliegen wir zurück nach Buenos Aires. Dort haben Sie am Nachmittag die Qual der Wahl: Ein Streifzug durch die Einkaufspassage Galerías del Pacífico, Mekka aller Souvenirjäger, oder lieber eine Runde auf der Shoppingmeile Avenida Santa Fé? Dort können Sie im El Ateneo – früher Theater, heute eine der schönsten Buchhandlungen der Welt – zwischen Meisterwerken der Weltliteratur versinken. Beim Abendessen in einem gemütlichen Restaurant liegt zum Abschied natürlich noch einmal ein saftiges Steak auf dem Teller. Adiós, Argentina – schön war die Zeit!
  • Der letzte Akt unserer Reise
    Das Teatro Colón öffnet seine Pforten. Nach langer Restaurierung erstrahlt das legendäre Opernhaus, in dem Weltstars wie Enrico Caruso und Luciano Pavarotti ihren kräftigen Tenor erklingen ließen, wieder in alter Pracht. Danach bleibt Zeit für einen Spaziergang vorbei an den Stadtpalästen der Avenida de Mayo. Und vielleicht ergattern Sie sogar einen Platz im berühmten Jugendstilcafé Tortoni, wo schon Albert Einstein und Artur Rubinstein beim Kaffee saßen. Nachmittags Fahrt zum Flughafen und Flug nach Frankfurt (Flugdauer ca. 13 Std.).
  • Zurück in Europa
    Am späten Vormittag Landung in Frankfurt.

Zusatzinformationen

  • Flüge
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