Armenien – Georgien – Aktiv entdecken

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Teilnehmer
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Reisetage
12

Veranstalter: Marco Polo Reisen

Rundreise mit Wanderungen durch Armenien und Georgien in zwölf Tagen

Dieser Moment, wenn der Berg Ararat seine Spitze aus den Wolken schiebt. Weinberge in der Dämmerung, ein verstecktes Höhlenkloster im Fels, die letzte Kurve den Kaukasus hinauf. Es sind diese Augenblicke, die unsere Reise durch Armenien und Georgien so umwerfend machen. Dazu die spannenden Städte Tiflis und Eriwan – und so manche lustige Runde am Abend. Wir schnüren unsere Wanderschuhe und entdecken zwei Länder jenseits ausgetretener Pfade.

  • Linienflug mit LOT Polish Airlines (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Eriwan und zurück von Tiflis, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 120 €)
  • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen Bussen
  • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Eintritte
  • Schiffsfahrt auf dem Sewansee
  • Picknick beim Kloster David Garedschi
  • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 22 €)
  • Deutsch sprechende, zwischen den Ländern wechselnde Marco Polo Reiseleitung
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Flug nach Armenien
    Abends Flug mit LOT Polish Airlines nach Warschau oder alternativ mit Austrian nach Wien. Am späten Abend weiter nach Eriwan (Flugdauer jeweils ca. 3,5 Std.). Nachts Ankunft in der armenischen Hauptstadt und Transfer zum Hotel. Drei Übernachtungen.
  • Etschmiadsin und Eriwan
    Schlaf nachholen, gemütlich frühstücken – dann sind wir bereit für die ehemalige Hauptstadt Etschmiadsin. Mit ihren uralten Gotteshäusern wird sie von den Armeniern als christliches Zentrum verehrt. Andächtige Stille erfüllt die Hauptkathedrale und Sankt-Hripsime. Danach begrüßt uns fröhlicher Lärm in Eriwans Hauptstadtstraßen: nichts von post-sozialistischer Tristesse. Ihr Marco Polo Scout navigiert Sie zum Platz der Republik, zur großen Kaskade und zum Genozid-Mahnmal. Hunger? In einem traditionellen Lokal warten Schaschlik, Lavasch-Fladenbrot und Tolma – gefüllte Weinblätter – auf uns. So schmeckt Armenien!
  • Garni und Geghard
    Auf geht's zu unserer ersten Wanderung durch die Azat-Schlucht (Gehzeit ca. 2,5 Std., mittel). "Symphonie der Steine" nennen die Armenier die steilen Basaltformationen – tatsächlich, sie sehen aus wie Orgelpfeifen! Mittag im schattigen Grün eines familiären Lokals, mit Brot aus dem Tonofen. Ein letzter Blick in die Schlucht vom Sonnentempel von Garni, dann zieht uns das Höhlenkloster Geghard in die Tiefe und wir halten Ausschau nach Kreuzen, Tieren und Wappen.
  • Eriwan - Sewansee
    Auf der Fahrt zum Kloster Chor Wirab schicken wir ein Stoßgebet zum Himmel: Möge er jede Wolke schlucken und den Blick auf den Ararat freigeben! Noah soll einst mit seiner Arche auf dem heiligen Berg gestrandet sein, erzählt der Scout. Und welche Story spinnt sich um die Höhle Areni-1? Hier entdeckten Forscher den ältesten Weinkeller der Welt – und den ältesten Schuh. Ein Stopp im Kloster Noravank, dann legen wir selbst Hand an: Unter Obstbäumen serviert uns Familie Gladzor eine Brotzeit und Norik weiht uns in die Geheimnisse des Schnapsbrennens ein – natürlich stilecht mit passenden Trinksprüchen. Beschwingt wandern wir von einer alten Karawanserei über das Hochplateau des Selimpasses (Gehzeit ca. 1 Std., leicht). Übernachtung am Ufer des Sewansees.
  • Sewansee – Alaverdi
    Eisblau glänzt der Sewansee am Morgen. Und auf einer kecken Landzunge: das spitzbedachte Sewankloster. Steinplatten führen uns hinüber, danach geht's per Schiff aufs Wasser. Wind und Wellen genießen? Oder lieber das Bergpanorama auf die Speicherkarte bannen? Auf der Busfahrt nach Norden winken wir den kargen Gipfeln zum Abschied. Sanfte grüne Hügel wellen sich bis zum Dorf Lermontowo, wo Teigtaschen, Borschtsch und Tee verführerisch duften. Danach tun ein paar Schritte gut – zum Kloster Haghartsin mitten im Wald. Zwei Übernachtungen in Alaverdi.
  • Haghpat und Sanahin
    Wie ungleiche Geschwister wirken die Klöster Haghpat und Sanahin: das erste wehrhaft und trotzig, das zweite sanft und verspielt. Durch die Debet-Schlucht wandern wir (Gehzeit ca. 3,5 Std., mittel) vom einen UNESCO-Welterbe zum anderen. Abends in Alaverdi machen wir's wie unsere Vorfahren: Fleisch auf Stäbe bohren und aufs Feuer damit. Schaschlik hat hier andere Dimensionen!
  • Alaverdi – Gudauri
    Tschüss, Armenien – hallo, Georgien! Hinter der Grenze ist alles neu: Scout, Bus, Sprache, Schrift. Kurvenreich schwingen wir uns in Richtung Kaukasus hinauf. Die alte Stadt Mzcheta liegt dem Bergmassiv seit 3000 Jahren zu Füßen. Wir schauen hinein in die Dschwari-Kirche und hinaus auf das grüne Flusstal. Über die Georgische Heerstraße, einst Hauptverkehrsader nach Russland, geht es zur Klosterfestung Ananuri, dann über Hänge und Serpentinen in den Wintersportort Gudauri.
  • Gudauri - Stepantsminda
    Stichwort andere Dimensionen: Die haben hier auch die Berge. Ein himmelhoher Gipfel reiht sich an den nächsten, während wir uns über den Kreuzpass dem quirligen Dorf Stepantsminda nähern. Schnell die Wanderschuhe aus dem Gepäck gefischt und los! Über einen schmalen Pfad wandern wir (Gehzeit ca. 2 Std., mittel) durch eine Schlucht, bis der Kveleti-Wasserfall vor uns aus den Felsen sprüht. Zurück in Stepantsminda, lernen wir das Nationalgericht Chinkali zuzubereiten und natürlich auch zu verspeisen. Abendgestaltung nach Gusto.
  • Stepantsminda - Tiflis
    Im Frühtau zu Berge wir zieh'n, fallera – zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche im Schatten des gewaltigen Kasbek-Massivs (Gehzeit ca. 3,5 Std., mittel bis anspruchsvoll). Der Blick von der Wallfahrtsstätte, Gletscher im Rücken, das rauschende Flusstal zu Füßen, lässt uns den Ohrwurm vergessen. Und mit etwas Glück linst sogar der Kasbek selbst aus seinem Wolkenmantel heraus. Wer heute fußfaul ist, lässt sich per Jeep zur Kirche kutschieren (ca. 30 € pro Auto). Anschließend nehmen wir Kurs auf die Hauptstadt Tiflis – georgische Köstlichkeiten warten zum Dinner. Kennen Sie schon Chatschapuri? Ein Gedicht. Drei Übernachtungen in Tiflis.
  • Tiflis
    Manche sagen, Tiflis sei das nächste Berlin: im Aufbruch, experimentell, feierfreudig in versteckten Kellerclubs. Viel zu entdecken! Wir lassen uns durch die Altstadt treiben, wo sich bunte Terrassenhäuschen wie Schwalbennester an die Hänge drücken, staunen über Kirchen, die Kugeldächer der Schwefelbäder und die Goldschmiedekunst in der Schatzkammer. An der alten Stadtmauer entlang steigen wir zur Festung hinauf (Gehzeit ca. 1 Std.), genießen die Aussicht über die Stadt. Und Ihr Scout weiß auch schon, wo Sie sich später ins Nachtleben stürzen können.
  • David Garedschi
    Nächster Halt: Steppe. Im kargen Südosten Georgiens leben Mönche, abgeschieden im Kloster David Garedschi. Nach der Besichtigung steigen wir (Gehzeit ca. 2,5 Std., mittel bis anspruchsvoll) hinauf zum Höhlenkloster Udabno. Die Kletterpartie lohnt sich, denn der Blick ist unbezahlbar – fast bis nach Aserbaidschan. Zur Belohnung gibt's ein Picknick im Schatten der Bäume. Abends tauschen wir Wanderschuhe gegen Abendrobe und stoßen ein letztes Mal an – beim Abschiedsessen in einem traditionellen Lokal.
  • Rückflug von Tiflis
    Nachts Transfer zum Flughafen von Tiflis und Rückflug mit LOT Polish Airlines über Warschau oder alternativ mit Lufthansa nach München (Flugdauer jeweils ca. 3,5 Std.). Ankunft morgens.

Zusatzinformationen

  • Flüge
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