Armenien – Georgien – zwischen Ararat und Kaukasus

ab 2395,- €

Teilnehmer
12 - 25
Reisetage
14

Veranstalter: Studiosus Reisen

Studienreise nach Armenien und Georgien mit Wanderungen

Armenien und Georgien - das sind 3000 Jahre Geschichte und eine Landschaft voller faszinierender Kontraste, die wir uns auf und ab wandernd erschließen. Spannend, manchmal auch spannungsgeladen, ist aber auch das aktuelle Geschehen in den Ländern. Entdecken Sie mit uns auf aussichtsreichen Wegen alle Facetten der zwei Schönheiten diesseits der kaukasischen Riesen. Schlemmen Sie herrlich deftige Spezialitäten und plaudern Sie mit Familien über das Leben in den beiden Ländern! Der türkisblaue Sewansee, der heilige Berg Ararat und die schneebedeckten Gipfel des Kaukasus bilden grandiose Kulissen für unsere Wanderungen.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit LOT (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Eriwan und zurück von Tiflis, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 120 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen, Minibussen und mit Geländewagen
  • 13 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels, in Sewan und Sno auch mit Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, 3 Abendessen im Hotel, 6 Abendessen in typischen Restaurants
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • 3 Picknicks und ein Mittagsimbiss
  • Eine Weinprobe mit Imbiss
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Auf nach Armenien!
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und abends kurzer Flug mit LOT nach Warschau oder alternativ mit Austrian nach Wien. Am späten Abend weiter nach Eriwan (Flugdauer ca. 3,5 Std.). Nachts kommen Sie in der armenischen Hauptstadt an, wo Sie ein Mitarbeiter unserer Agentur in Empfang nimmt. Im Hotel haben wir für Sie Zimmer zum sofortigen Bezug reserviert. Vier Übernachtungen in Eriwan.
  • Willkommen in Eriwan!
    Nach der späten Ankunft schlafen wir erst mal aus und gehen mittags frisch und ausgeruht auf Stadtrundfahrt. Unterwegs gibt Ihr Studiosus-Reiseleiter erste Einblicke in die wechselvolle armenische Geschichte und zeigt Ihnen, wie bunt es in Armeniens Hauptstadt zugeht. Händler bieten Kräuter, Obst und Gewürze an, rosafarbene Häuser und altsowjetische Bauten beeindrucken uns rund um den Platz der Republik. Dann suchen wir das Genozid-Mahnmal auf. Hier gedenken die Armenier ihrer Toten aus dem Völkermord von 1915/16 - und die Türkei hört weg. Heute und morgen Abend lassen wir uns in einem traditionellen Restaurant armenische Spezialitäten servieren: Lavasch, Schaschlik und Tolma - Sie werden es mögen!
  • Der Vatikan Armeniens
    Willkommen in Etschmiadsin (UNESCO-Welterbe)! Fast jeder Armenier zwischen Eriwan und New York kommt einmal im Leben hierher, lauscht den ältesten Liturgien der Welt und versucht, einen Blick auf das Oberhaupt des armenischen Christentums zu erhaschen. Dann starten wir zu unserer ersten Wanderung: Im Aragazgebirge • steigen wir (2 Std., mittel, ↑250 m ↓150 m) auf 2000 m hinauf zur Festung Amberd. Schneeweiß leuchtet vor uns der heilige Berg Ararat auf. Sensationell! 120 km.
  • Wandern beim Sonnentempel
    In der kühlen Morgenluft machen wir uns auf in die Azat-Schlucht, in der wir • zu Fuß (2,5 Std., mittel, ↑150 m ↓150 m) die eindrucksvolle Landschaft mit ihren bizarren Basaltsäulen erkunden. Danach schmeckt der Imbiss in einem schattigen Garten besonders gut. Vom heidnischen Sonnentempel von Garni bietet sich noch mal eine fantastische Aussicht auf die Schlucht. Den restlichen Tag und Abend gestalten Sie nach eigenen Wünschen. 60 km.
  • Am Fuße des Ararats
    Ein schöner Blick auf den Ararat im Morgenlicht. Noah soll einst mit seiner Arche auf dem Berg gestrandet sein. Am Fuße des Ararats besuchen wir das Kloster Chor Wirab und entdecken: Gregor der Erleuchter erlebte hier ziemlich finstere Zeiten! Nach einem Picknick beim Kloster Noravank geht es mit frischen Kräften zu einer alten Seidenstraßen-Karawanserei (2400 m). Dort • wandern wir (1,5 Std., leicht, ↑50 m ↓50 m) auf dem Hochplateau des Selimpasses. Am Abend lockt der Sewansee auf 1900 m über dem Meeresspiegel mit Fisch und Seeblick in ein stimmungsvolles Lokal. 280 km.
  • Am Sewansee
    Höchst fotogen liegt das winzige Sewankloster am See. Die Klöster der Mönche waren zwar klein, sie selbst aber groß in der Heilkunst. Dann geht es in die "armenische Schweiz" zum kleinen, verträumten Parzsee im Dilijan-Nationalpark. Dort startet unsere • Wanderung ( 3 Std., leicht bis mittel, ↑300 m ↓450 m) durch den Wald zum Kloster Goshavank mit seinen herrlichen Kreuzsteinen. Unterwegs nach Gyumri stoßen wir dann bei Spitak auf Spuren des großen Erdbebens von 1988. Viele Menschen starben, auch weil das Beben die medizinische Infrastruktur zerstört hatte. Die Studiosus Foundation unterstützt die Poliklinik in Gyumri, die Helfer vom Berliner Roten Kreuz aufbauten, um die Not zu lindern. Ein engagierter Mitarbeiter zeigt uns die Klinik und erzählt von den Projekten. 150 km. Zwei Übernachtungen in Gyumri.
  • Wandernd zum Kloster
    Hausfrauen feilschen um Auberginen; Walnüsse und Tomaten stapeln sich auf den Tischen - wir sind mittendrin auf dem Bauernmarkt von Gyumri: Hier kaufen wir für unser heutiges Picknick ein! Nach einer kurzen Fahrt mit Minibussen starten wir unsere ausgedehnte • Wanderung (3 Std., leicht bis mittel, ↑250 m ↓250 m) durch das Bergtal des Akhuryan-Flusses. Unterwegs sehen wir mittelalterliche Kreuzsteine, eine urartäische Felsinschrift und breiten in malerischer Landschaft am Kloster Marmashen aus dem 10. Jahrhundert unsere Picknickdecken aus. Fahrtstrecke 30 km. Nachmittags bleibt Zeit zum Entspannen, bevor wir in einem Fischrestaurant den Tag ausklingen lassen.
  • Ab nach Georgien!
    Problemlos passieren wir die Grenze nach Georgien. Anderer Bus, andere Sprache, andere Schrift. Spannend und aussichtsreich ist die Fahrt zum Paravanisee, den wir • wandernd (1 Std., leicht, ↑50 m ↓50 m) erkunden. Weiter geht es nach Assureti, ehemals Elisabethtal. Auf unserem Spaziergang durchs Dorf sehen wir die Spuren der früheren deutschen Bewohner. Weiterfahrt in die Hauptstadt Tiflis. 250 km. Lust auf pikante Spezialitäten? Gut, denn die Georgier lieben es scharf und kräuterwürzig, wie wir abends in einem rustikalen Restaurant feststellen können. Zwei Übernachtungen in Tiflis.
  • Buntes Tiflis
    Junge, trendige Leute in schicken Bars - die Stadt versprüht westlichen Charme. Welche Spuren Osmanen und Christen hinterließen, entdecken wir in der Altstadt: Schwefelbäder, bunt bemalte Hausfassaden und alte Kirchen säumen die Gassen. In der Schatzkammer bestaunen wir die Kunstwerke, die Georgiens Goldschmiede vollbrachten. Dann • wandern wir (1 Std., leicht, ↑0 m ↓100 m) an der alten Stadtmauer entlang zur Festung und genießen die grandiose Aussicht über die Stadt. Dann bleibt Zeit für einen Schaufensterbummel am Rustaweli-Prospekt und ein Abendessen auf eigene Faust.
  • Klöster vor mächtigen Bergen
    Auf nach Mzcheta (UNESCO-Welterbe)! 3000 Jahre hat die ehemalige Hauptstadt auf dem Buckel, stolz krallt sich die Dschwari-Kirche an einen Felshang, ganz in der Nähe ragt die Sweti-Zchoweli-Kathedrale auf. Über die alte Georgische Heerstraße geht es weiter Richtung Großer Kaukasus. Bei der Klosterfestung Ananuri sollten Sie die Kameras bereithalten: Kloster vor mächtigen Schneebergen! Über den Kreuzpass (2395 m) kommen wir nach Stepantsminda, wo unsere • Wanderung (2 Std., mittel, ↑200 m ↓200 m) zum eindrucksvollen Kveleti-Wasserfall startet. Fahrtstrecke 180 km. Zwei Übernachtungen in Sno in der Nähe von Stepantsminda.
  • Im Großen Kaukasus
    Mit Geländewagen geht es durch das Sno-Tal in das kleine, ganz abgeschiedene Dorf Dschuta. Freuen Sie sich auf eine grandiose Kulisse und die wunderbare Ruhe bei unserer • Wanderung (4 Std., mittel bis anspruchsvoll, ↑500 m ↓500 m) in Richtung des mächtigen Tschauchebi-Bergs. Die ganze Tour ist Ihnen zu anstrengend? Dann können Sie auch nur ein Stück mitlaufen und in einem herrlich gelegenen Camp eine Brotzeit und die klare Bergluft genießen. Fahrtstrecke 140 km.
  • Auf den Berg und ab nach Tiflis!
    Im schönsten Morgenlicht • wandern wir (3,5 Std., mittel bis anspruchsvoll, ↑450 m ↓450 m) zur Dreifaltigkeitskirche, die majestätisch vor der Bergkulisse thront. Wer will, kann sich auch ganz bequem per Jeep (ca. 30 € pro Auto) hinauffahren lassen. Schnell ein Stoßgebet zum Wettergott, denn ist der uns hold, können wir auch einen Blick auf den "weißen Riesen" erhaschen - den Berg Kasbek (5047 m)! Auf dem Weg zurück nach Tiflis machen wir halt bei einem Bioweingut und überzeugen uns beim Imbiss von der hervorragenden Qualität der georgischen Weine. 250 km. Abends in Tiflis sucht sich jeder ein Lokal ganz nach eigenem Gusto. Zwei Übernachtungen in Tiflis.
  • Sehenswerte Höhlenklöster
    Zum Abschluss nochmals Szenenwechsel: Wir nehmen Kurs auf die Steppenlandschaft. Fast surreal erhebt sich das Kloster David Garedschi vor uns. Nach der Besichtigung • steigen wir (2,5 Std., mittel bis anspruchsvoll, ↑250 m ↓250 m) zum Höhlenkloster Udabno hinauf. Der Lohn: ein Blick bis hinüber nach Aserbaidschan und ein leckeres Picknick im Schatten der Bäume. Zurück in Tiflis besuchen wir am frühen Abend Zurab in seiner liebevoll gepflegten Gärtnerei, um mit ihm über seine Blumenpracht zu plaudern. Dort erwartet uns zum Abschiedsessen nochmals eine typisch georgische Tafel. Bei Musik und Wein stoßen wir dabei auf die wunderbaren Landschaften am Kaukasus an und sagen Auf Wiedersehen! 140 km.
  • Auf Wiedersehen, Georgien!
    Nachts Transfer zum Flughafen von Tiflis und Rückflug mit LOT über Warschau oder alternativ mit Lufthansa nach München, Ankunft jeweils morgens.

Zusatzinformationen

  • Flüge
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