Armenien – umfassend erleben

ab 1695,- €

Teilnehmer
12 - 25
Reisetage
9

Veranstalter: Studiosus Reisen

Studienreise nach Armenien – eine Wiege des Christentums kennenlernen

Am Fuße des biblischen Berges Ararat – ewig schneebedeckt – liegt Eriwan, eine der ältesten Städte der Welt und Ausgangspunkt unserer Studienreise durch die geheimnisvolle kleine Kaukasusrepublik. Frühchristliche Kirchen und Klöster inmitten archaischer Landschaften erzählen von den Anfängen des Christentums und zeugen von der überreichen Kultur eines Landes mit konfliktvoller Geschichte. Immer wieder ein Thema: das teils schwierige Verhältnis zu den Nachbarländern. Und dennoch: Das Essen, die Weine und der armenische Cognac lassen Genießer stets glücklich lächeln. Der Humor und die Gastfreundschaft der Armenier sowieso.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit LOT (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Eriwan und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichem Reisebus
  • 8 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels, am Sewansee mit Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, 2 Mittagessen bei Familien, 2 Mittagessen und 4 Abendessen in typischen Restaurants
  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Eine Cognacprobe
  • Eintrittsgelder
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 EUR)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Anreise nach Armenien
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und kurzer Flug mit LOT nach Warschau oder alternativ mit Austrian nach Wien. Am späten Abend weiter nach Eriwan (Flugdauer jeweils ca. 3,5 Std.). Nachts kommen Sie in der armenischen Hauptstadt an und beziehen gleich Ihr Zimmer. Vier Übernachtungen mitten in Eriwan.
  • Willkommen in Eriwan!
    Sie schlafen aus und genießen vormittags das Hotel, bevor Sie mittags frisch und ausgeruht mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin zur Stadtrundfahrt aufbrechen. Auf dem Markt preisen Händler gestenreich Kräuter, Obst und Gewürze an. Im Marktgewölbe brodelt das Alltagsleben, das wir anschließend von der riesigen Mutter-Armenien–Statue aus im Großen überblicken: unter uns eine Stadt, in der ein Drittel der Bevölkerung des Landes lebt. Deutlich mehr Armenier sind allerdings emigriert. Noch beim Abendessen in einem landestypischen Restaurant rätseln wir darüber, warum es so viele Jugendliche ins Ausland zieht. Warum verlässt man ein Land, in dem es so köstliches Lavasch-Brot, Schaschlik und Tolma gibt?
  • Etschmiadsin – die Kraft des Glaubens
    Die alte Hauptstadt Etschmiadsin (UNESCO-Welterbe) ist bis heute Hauptstadt des Glaubens. Ob der Katholikos, das Oberhaupt der armenischen Kirche, heute anwesend ist? Auf jeden Fall erleben wir bei unserem Ausflug live die ganz besondere Liturgie, eine der ältesten der Welt, und die Gläubigen im Festtagsgewand. Herausgeputzt sind auch die Kunstwerke des Kirchenbaus – wie St. Hripsime und ganz in der Nähe die Ruinen der Kathedrale Zvartnots (UNESCO-Welterbe). Zurück in Eriwan bewegen wir uns nachdenklich durch die Gedenkstätte, die an den Genozid an den Armeniern erinnert. Ob ein Schluck des berühmten armenischen Cognacs, den wir danach probieren, den bitteren Nachgeschmack auslöschen kann? Den restlichen Nachmittag und den Abend in Eriwan gestalten Sie selbst. Stöbern Sie auf dem Art Market beim Opernplatz nach Souvenirs, mischen Sie sich im Café unter die jungen Armenier, die Ihnen bestimmt gern einen Restauranttipp fürs Abendessen geben! Fahrtstrecke 40 km.
  • Amberd – Festung in den Wolken
    Wie ein Adlerhorst klebt das Kloster Saghmosavank, um das sich eine Legende über die Rettung unzähliger Gefangener rankt, auf seinem Felsen, den wir auf der Fahrt auf den Vulkanberg Aragaz passieren. Unser Ziel: die Burgruine Amberd mit ihren Turmrelikten, die wie Münzrollen nebeneinanderstehen. Eriwan, die Araxebene und der Ararat auf einen Blick! Die gastfreundliche Familie, die uns zum Mittagessen empfängt, kredenzt uns eines ihrer Leibgerichte. Sie dürfen ruhig fragen, wovon man auf dem Land hier lebt. Hat Radio Eriwan recht, wenn es witzelt: von den Verwandten in Amerika? Ernst und ehrfürchtig stehen wir dann vor dem Kirchlein Karmravor in Aschtarak. Mit seinen 1300 Jahren ist es ein Symbol für Armenien: klein, aber schön. 120 km. Abends isst jeder nach eigenem Geschmack – Ihre Reiseleiterin hat Tipps parat.
  • Chor Wirab – Sehnsucht nach Freiheit
    Für zwei Tage kehren wir Eriwan den Rücken und folgen zunächst den Spuren vieler Pilger zum Kloster Chor Wirab. Dort musste Gregor der Erleuchter lange in einem finsteren Verlies ausharren, bis er sein Glaubenslicht mit den Menschen hier teilen konnte. Magisch: der Blick auf die Firnkuppe des biblischen Riesen Ararat – wenn er nicht schamhaft sein Haupt in Wolken hüllt. Warum er sich schämt? Weil er in der Osttürkei stehen muss, scherzen die Armenier. Das schwierige Verhältnis zu den Nachbarländern Türkei und Aserbaidschan ist Thema auf unserer Weiterfahrt in den armenischen Süden. Am Ende der Amaghu-Schlucht, die in die rötlichen Felsen geschnitten ist, reckt sich das Kloster Noravank dem Himmel entgegen. Wir stärken uns erst beim Mittagessen, bevor wir uns in die Details seiner verschiedenen Kirchen vertiefen. Über den Selimpass (2410 m) und viele Serpentinen schraubt sich unser Bus zum Sewansee. 250 km. Und zum Abendessen? Gibt es heute Fisch mit Seeblick in einem – na klar: Seelokal. Zwei Übernachtungen in einem Hotel direkt am See auf 1900 m Meereshöhe.
  • In der Armenischen Schweiz
    Wie ein Spiegel in einem barocken Rahmen aus Bergketten gleißt der Sewansee tief unter dem Kloster Sewanawank, das idyllisch auf einer Halbinsel liegt. Der Aufstieg über die Steinstiegen hat sich gelohnt! Dann geht es durch den Sewantunnel nach Dilijan in eine dunkel bewaldete Landschaft mit tiefen Schluchten. Die schwarzen Klöster hier im Wald hätten die perfekte Filmkulisse für "Herr der Ringe" abgegeben! Das Kloster Goschawank krallt sich mutig an den Abhang eines Berges, dagegen schlummert das Kloster Haghartsin ruhig in seinem grünen Bett. 90 km. Selbst gemachten Käse und andere Leckereien gibt's beim Abendessen in stilvoll-familiärem Ambiente.
  • Klöster des Nordens
    Ein Kleinod im Land der zerklüfteten Berge, tiefen Schluchten und reißenden Gebirgsflüsse rund um Alaverdi: Kloster Haghpat (UNESCO-Welterbe). Ein qualmender Berg? Vielmehr ein Kupferwerk, dessen Schlot auf die Kuppe verlagert wurde. Ihre Reiseleiterin schlägt hier ein Kapitel armenischer Industriegeschichte für Sie auf: Der Betrieb wurde unter strengen Umweltauflagen wieder geöffnet – Arbeitgeber für nur knapp 100 Menschen, aber Hoffnungsträger für die strukturschwache Region. Inzwischen dreht Armen, bei dem wir zum Mittagessen einkehren, schon die Fleischspieße über dem Feuer. Bari achordschak – guten Appetit! Dann lädt das Kloster Sanahin (UNESCO-Welterbe) zum Besuch ein, bevor es über den Spitakpass (2378 m) zurück nach Eriwan geht. 290 km. Den Abend gestaltet jeder nach eigenem Gusto: Jazz, Bierkeller oder Restaurant? Zwei Übernachtungen in Eriwan.
  • Jenseits von Zeit und Raum
    Lesen können wir sie nicht, aber bewundern: die Handschriftensammlung Matenadaran mit dem über 1000 Jahre alten Codex Etschmiadsin. Hier treten wir unsere Zeitreise in die Schreibstuben der Mönche des Mittelalters an. Beim anschließenden Chorkonzert im Sonnentempel von Garni blicken wir in die Schlucht des Azats, wo Basaltsäulen wie steinerne Orgelpfeifen himmelwärts ragen, und vergessen Zeit und Raum. Auch beim Mittagessen im Restaurant nebenan genießen wir Logenblick! Am Kloster Geghard (UNESCO-Welterbe) mit seinen in Fels gehauenen Räumen verabschieden wir uns aus der Welt der Kirchen und Klöster. 80 km. In einem stilvollen Restaurant vergolden Armeniens kulinarische Schätze einen letzten Blick zurück.
  • Auf Wiedersehen, Armenien!
    Nachts Transfer zum Flughafen und Rückflug über Warschau bzw. alternativ über Wien. Ankunft im Laufe des Vormittags.

Zusatzinformationen

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