Äthiopien – die Historische Route

ab 3195,- €

Teilnehmer
12 - 25
Reisetage
14

Veranstalter: Studiosus Reisen

Christliche Kulturzentren an der Historischen Route

"Kein Zeuge ist besser als die eigenen Augen." So lautet eine äthiopische Weisheit – und auch Sie werden das afrikanische Land nach dieser Studienreise anders betrachten. Wagen Sie einen Blick in die mystisch-christliche Seele Alt-Äthiopiens: in den Felsenkirchen von Lalibela, vor den Fresken eines der Inselklöster im Tanasee oder im Palast der Königin von Saba, deren Sohn die Bundeslade mit den Tafeln der Zehn Gebote nach Axum gebracht haben soll. Aber lassen Sie sich auch vom modernen Äthiopien überraschen, ob in der schnell wachsenden Hauptstadt, beim Besuch einer visionären Dorfgemeinschaft oder im Gespräch mit Menschen, die voll Hoffnung in die Zukunft blicken! Eines wird klar: An diesem Land kann man sich nicht sattsehen.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Ethiopian Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Addis Abeba und zurück von Bahar Dar, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflüge (Economy) mit Ethiopian Airlines lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 100 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Bussen und Kleinbussen
  • 11 Übernachtungen im Doppelzimmer, teilweise einfache Hotels und Unterkünfte
  • Halbpension (Frühstück, 10 Abendessen im Hotel, zwei Abendessen in guten Restaurants)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Eine Kaffeezeremonie
  • Bootsfahrt auf dem Tanasee
  • Eintrittsgelder (ca. 200 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 54 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Flug nach Äthiopien
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Abend Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba (Flugdauer ca. 7 Std.).
  • Hallo Afrika, hallo Addis Abeba!
    Früh am Morgen landen Sie in der Hauptstadt Addis Abeba (2360 m). Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen. Erst einmal geht es zum Frühstück, äthiopisch mit "Buna" (Kaffee) oder "Chai" (Tee), denn die Stadt wacht gerade erst auf. Nicht alt, aber ehrwürdig: die Dreieinigkeitskathedrale mit dem Grab des Kaisers Haile Selassie. Sehr alt: Vormensch Lucy im Nationalmuseum. In der Millionenstadt wird überall gebaut, neue Bürohäuser schießen wie Pilze aus dem Boden: Addis Abeba möchte bald zu den Topmetropolen Afrikas gehören. Der Nachmittag bleibt frei.
  • Axum, die antike Hauptstadt
    Beim Blick aus dem Fenster auf unserem Flug nach Axum präsentiert sich das äthiopische Hochland von seiner spektakulärsten Seite: endlos scheinende Bergketten, tiefe Schluchten - eine wilde Gebirgsszenerie. In Axum angekommen, streben auch wir wie die Pilger in ihren weißen Gewändern zur Kathedrale St. Maria von Zion. Dort wird seit undenklichen Zeiten die Bundeslade mit den Tafeln der Zehn Gebote verehrt. Ob wir die Kirche betreten dürfen? Faszinierend: Nicht weit entfernt ragen Granitstelen in den Himmel. Zwei Übernachtungen in Axum.
  • Zur Königin von Saba
    Seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. steht bei Yeha ein rechteckiger Tempel aus glatten Steinmauern, den wir uns genauer ansehen – war das die Residenz der Königin von Saba? In Kooperation mit dem Deutschen Archäologischen Institut und der Studiosus Foundation wird hier ein Museum gebaut, um die Schätze und Fundstücke sicher für die Zukunft aufzubewahren. Unweit davon, in der Kirche Abba Aftse, wurden Bruchstücke eines antiken Steinbockfrieses in die Kirchenwand eingemauert. Auf dem Rückweg passieren wir Adua, die Stadt, bei der die Äthiopier die italienische Invasionsarmee zurückschlugen – Äthiopien geriet als einziges afrikanisches Land niemals dauerhaft unter Kolonialherrschaft. Zurück in Axum haben Sie den Rest des Nachmittags zur freien Verfügung. 120 km.
  • Von Axum nach Lalibela
    Gegen Mittag Flug nach Lalibela (2600 m), dem wichtigsten Wallfahrtsort des Landes mit elf Felsenkirchen (UNESCO-Welterbe). Ihr Reiseleiter verrät Ihnen, wie man es vor fast 900 Jahren schaffte, mit primitivsten Werkzeugen solche Wunderkirchen aus dem rötlichen Tuffstein zu meißeln. Wir besuchen die erste Kirchengruppe und dazu die kreuzförmige St. Georgskirche, die im Nachmittagslicht besonders beeindruckend leuchtet. Die Gläubigen sitzen in sich versunken, und wir fühlen uns ins äthiopische Mittelalter versetzt. Drei Übernachtungen in Lalibela.
  • Lalibela überrascht – auch mit Kaffee
    Wir sind früh auf den Beinen. So können wir die übrigen Felsenkirchen mit ihren Natursteinfassaden und stillen Innenräumen in Ruhe auf uns wirken lassen. Von Vogelgezwitscher begleitet, betreten wir die Grottenkirche Neakuto Leab. Nachmittags besuchen wir eine Schule: Lehrer und Schüler erklären uns, warum Bildung nicht immer gleichbedeutend mit guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt ist. Danach Musik und Tanz - stimmungsvolle Begleitung der traditionellen Kaffeezeremonie, die uns unsere Gastgeberinnen nachmittags mit Honigwein zusätzlich versüßen.
  • Heiliger Honig und Yemrehana Krestos
    Heute zieht es uns aufs Land, und wir bekommen einen Eindruck davon, wie schwierig es für die Bauern ist, dem Boden ihren Lebensunterhalt abzuringen. Was für eine Bedeutung der heilige Honig von den Kirchen Bilbilla Gyiorgis und Chirkos für die Menschen hat, erklärt Ihnen Ihr Reiseleiter. Zur Mittagszeit erreichen wir die Kirche Yemrehana Krestos, ein echtes Juwel im Bergland. 100 km
  • Auf in die Kaiserstadt Gondar!
    Wir starten heute früh in den Tag, denn heute ist Markttag in Lalibela! Mit Eseln und zu Fuß kommen die Menschen von weit her, um auf bunten Tüchern Gemüse, Gewänder und Getier feilzubieten – und wir sind mittendrin! Mittags fliegen wir nach Gondar. Dort besichtigen wir das Bad des Fasilides: Die einstige kaiserliche Umkleide steht wie ein Wasserschlösschen samt Brücke in dem historischen Schwimmbecken. Ihr Reiseleiter schildert Ihnen die rituelle Bedeutung des Bades. Nur: Warum hat er Zitronen dabei? Lassen Sie sich überraschen! Drei Übernachtungen in Gondar.
  • Gestern, heute, morgen - Zeitreise in Gondar
    Bis zu seiner Zerstörung im 19. Jahrhundert war Gondar (UNESCO-Welterbe) 200 Jahre lang Residenz der äthiopischen Herrscher. In den alten Palastbauten suchen wir nach Spuren der Kaiserzeit. Der Ras-Gimb-Palast, den sich Haile Selassie zu seiner Residenz in der alten Kaiserstadt umbauen ließ, führt uns zurück in die modernere Zeit. Zurück in die Zukunft geht es im Kindu Trust: Das Sozialprojekt will Kindern ohne Zuhause eine Heimat geben und ihnen den Schulbesuch ermöglichen. Scheuen Sie sich nicht vor einem Gespräch mit den Verantwortlichen! Am Nachmittag ein Highlight: die Kirche Debre Berhan Selassie mit ihrem Wand- und Deckenschmuck. Ihr Reiseleiter navigiert Sie sicher durch die Geschichten des Alten und Neuen Testaments. Freuen Sie sich auf ein Abendessen in einem traditionellen äthiopischen Restaurant!
  • Ausflug in die Semienberge
    Entspannen, Eindrücke sammeln, Kaffee trinken: Diesen Tag in Gondar gestalten Sie nach Ihrem Geschmack. Wer mehr vom Land sehen möchte, begleitet den Reiseleiter auf einem Ausflug (50 €) in die Semienberge (3500 m, UNESCO-Welterbe): eine grandiose Berglandschaft mit traumhaften Panoramen, zerzauste Blutbrustpaviane – und on top ein Picknick auf dem Dach Afrikas. 240 km.
  • Awra Amba – eine äthiopische Utopie
    Auf unserer Fahrt um den Tanasee herum nach Bahar Dar schauen wir im Musterdorf Awra Amba vorbei, in dem rund 500 Bewohner für äthiopische Verhältnisse sehr ungewöhnlich leben: Frauen und Männer sind gleichberechtigt, wirtschaften gemeinschaftlich in die gleiche Kasse, Religion spielt keine Rolle. All unsere Fragen beantwortet eine der Projektleiterinnen. 190 km. Der spätere Nachmittag bleibt frei. Zwei Übernachtungen in Bahar Dar in einem Hotel am Tanasee.
  • Die Wasserfälle des Nils
    "Wasser, das raucht" bedeutet der Name Tisisat: Auf einer Breite von 400 m stürzt der Blaue Nil, umgeben von einer Gischtwolke, 42 m in die Tiefe – sofern das Wasser nicht für die Turbinen des nahen Kraftwerks benötigt wird. Hier im Hochland Äthiopiens sammeln sich die Wassermassen, die alljährlich für reiche Ernten in Ägypten sorgen. Ihr Reiseleiter weiß einiges über den Streit um das für den Sudan und Ägypten so lebensnotwendige Nilwasser. 60 km. Hat die Mittagshitze nachgelassen, pilgern wir weiter – zum Markt in Bahar Dar, einem einzigartigen Spektakel. Was hier nicht alles den Besitzer wechselt: Honig, Muskatnüsse und Schuluniformen ... Der Rest des Nachmittags bleibt frei.
  • Ein Kloster im Tanasee
    Knapp siebenmal so groß wie der Bodensee ist der Tanasee mit seinen vielen Klosterinseln, spirituelle Zentren des äthiopischen Christentums. Per Boot geht es vormittags zum Kloster Ura Kidane Mehret. Die lebhaft-naiven Fresken im Inneren der Kirche: eine Augenweide! Nach dem Abschiedsmittagessen in Bahar Dar fahren wir zum Flughafen, fliegen nach Addis Abeba und gegen Mitternacht weiter nach Frankfurt (Flugdauer ca. 7 Std.).
  • Rückkehr aus Äthiopien
    Am frühen Morgen Ankunft in Frankfurt.

Zusatzinformationen

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