Äthiopien – mit Südäthiopien

ab 4750,- €

Teilnehmer
12 - 19
Reisetage
19

Veranstalter: Studiosus Reisen

Eine umfassende Reise durch Äthiopien in kleiner Gruppe

Das Herz Äthiopiens schlägt bunt: Diese ExpeditionsStudienreise führt Sie mitten hinein ins tiefste Afrika. Unterwegs rund um den Großen Grabenbruch, im Hochland der grünen Vulkanberge oder am Blauen Nil entlang wird jeder Tag zum Farbenrausch. Die Felsenkirchen von Lalibela versetzen Sie zurück in die Zeit der christlichen Anfänge des Landes, am Palast der Königin von Saba werden Mythen lebendig. Sie hören Unbekanntes von Tellerlippen bis Grabstelen ... Wie man uralte Bräuche in modernen Zeiten lebendig hält? Fragen Sie die Angehörigen der Karo, Hamar, Mursi und Konso einfach selbst! Nur mit dem Geländewagen und über holperige Pisten erreichen wir die Hirtenvölker des Südens in ihren Dörfern - eine Portion Entdeckergeist und eine gute körperliche Verfassung sind Voraussetzung für diese Reise.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Ethiopian Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Addis Abeba und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflüge (Economy) mit Ethiopian Airlines lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
  • Transfers und Rundreise vom 2. bis 9. Tag in landesüblichen Bussen und Kleinbussen
  • Rundreise im Süden vom 10. bis 18. Tag in guten, geländegängigen Fahrzeugen (max. 3 Reisegäste pro Auto)
  • 16 Übernachtungen im Doppelzimmer, teilweise einfache Hotels und Unterkünfte
  • Halbpension (Frühstück, 16 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem landestypischen Restaurant)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Einige Zimmer am Abreisetag bis ca. 20 Uhr
  • Ein Picknick und eine Kaffeezeremonie
  • Bootsfahrten auf dem Tana- und dem Chamosee
  • Eintrittsgelder (ca. 195 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 55 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)

Tagesbeschreibung

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  • Flug nach Äthiopien
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Abend Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.).
  • Ein Hoch auf Addis Abeba
    Am Morgen landen Sie im 2360 m hoch gelegenen Addis Abeba. Ihr Studiosus-Reiseleiter erwartet Sie schon und zeigt Ihnen gleich sehenswerte Details der äthiopischen Hauptstadt wie zum Beispiel die stolze Dreieinigkeitskathedrale mit ihren farbenfrohen Fenstern. Im Nationalmuseum treffen wir auf Lucy, mit 3,2 Millionen Jahren ein echtes äthiopisches Urgestein. Warum die Überreste des Urmenschen nach einem Beatles-Song benannt wurden, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter. Der Rest des Nachmittags ist frei. Vor dem Abendessen stoßen wir auf prickelnde Urlaubstage an: Bei perlendem Ambo, regionalen Weinen oder äthiopischem Lager lernen wir einander kennen – und dazu die landestyptischen Getränke.
  • Im Morgenleuchten nach Axum
    Wie die Äthiopier stehen wir heute früh auf. Wir fliegen nach Axum, die Sonne taucht das Hochland in warme Farben. Der Einfluss der antiken Königsstadt (UNESCO-Welterbe) reichte einst bis in den weit entfernten Jemen. Bis heute ist Axum Wahrzeichen und Pilgerort des äthiopischen Christentums. Wir pilgern durch die alte Königsstadt und tauchen beim Bad der Königin von Saba und dem berühmten Stelenpark tief ein in die biblische Vergangenheit. Zwei Übernachtungen in Axum.
  • Yeha - im Mondtempel der Königin von Saba
    Morgens lockt uns der Große Tempel ins kleine Dorf Yeha. Von fern leuchtet uns der helle Kalkstein entgegen – Überreste der einstigen Strahlkraft des Palastes der Königin von Saba. 2017 wurde der Sakralbau fertig restauriert. Die Schätze und Fundstücke im Museum werden noch viele Generationen nach uns begeistern – auch dank Unterstützung der Studiosus Foundation. An der nahen Kirche des Heiligen Abba Aftse erschließt Ihnen Ihr Reiseleiter farbenfrohe Fresken und ein antikes Steinbockfries. Über Adua, wo die Äthiopier sich erfolgreich gegen die italienische Kolonisation wehrten, geht es zurück nach Axum in den freien Nachmittag. 120 km.
  • Gotteshäuser aus rotem Tuff - Lalibela
    Am Vormittag fliegen wir in den bedeutendsten Wallfahrtsort der äthiopisch-orthodoxen Christen ins 2500 m hoch gelegene Gebirgsdorf Lalibela. 120 Jahre lang schlugen geschickte Steinmetze steinerne Glaubensmonumente in den Fels, dazu ein Labyrinth aus Tunneln, Gängen und Brücken. Fragen Sie Ihren Reiseleiter, warum die Höfe der Felsenkirchen von Lalibela (UNESCO-Welterbe) alle leicht geneigt sind! Am Nachmittag besuchen wir die erste Kirchengruppe und die berühmte St. Georgskirche. Zwei Übernachtungen in Lalibela.
  • Kirchenstille und Tanzrhythmen
    Ganz schön grün, die Bergwelt Lalibelas! Vormittags wandeln wir durch die schattigen Gänge und Hallen der zweiten Felsenkirchengruppe. Nachmittags führt uns ein Abstecher zur Kirche Neakuto Leab, versteckt in der stillen Grotte eines Tafelberges. Kein Laut, nur das Flüstern der tropfenden Stalagtiten ist zu hören, bis beschwörendes Trommeln die entrückte Ruhe durchbricht. Wir hören, wie viel Rhythmus in äthiopischer Kirchenmusik steckt. Zurück in Lalibela nehmen wir an einer traditionellen Kaffeezeremonie teil, die von Honigwein und äthiopischen Tänzen gekrönt wird. Ein Fest für alle Sinne!
  • Lichtblicke in der Kaiserstadt Gondar
    Vormittags besuchen wir eine Schule auf dem Land – wenn nicht gerade Ferien sind. Einen kurzen Flug später steht für uns Geschichte auf dem Stundenplan: In Gondar residierten bis ins 19. Jahrhundert die äthiopischen Herrscher, und wir folgen im Schlossbezirk (UNESCO-Welterbe) den architektonischen Spuren, die die Kaiser hinterlassen haben. Warum Ihr Reiseleiter im Bad von Fasilides Zitronen auspackt? Passen Sie gut auf! Die Früchte gehören zum Brauch des traditionellen Timkatfestes. Ein eindrucksvolles Glanzlicht äthiopischer Kirchenkunst entdecken wir im Kloster Debre Berhan Selassie: den vollständig mit wunderschönen Malereien ausgestatteten Kirchenraum.
  • Viel Rauch um das Nilwasser
    Panoramafahrt durch endloses Grün: Von Gondar geht es durch das Biosphärenreservat um den grünen Tanasee nach Bahar Dar. Wo Zugvögel gern rasten, brechen wir auf zu einem nachmittäglichen Ausflug nach Tisisat, dem "Wasser, das raucht". Hier stürzt der Blaue Nil als zweitgrößter Wasserfall Afrikas in die Tiefe – sofern die Turbinen des nahe gelegenen Kraftwerks nicht laufen. Hier im Hochland Äthiopiens sammeln sich die Wassermassen, die in Ägypten für reiche Ernten sorgen. Welches Konfliktpotenzial das Nilwasser birgt? Fragen Sie Ihren Reiseleiter! Er stillt gern Ihren Wissensdurst. 240 km.
  • Sinnenfreuden auf Äthiopisch
    Vormittags gleiten wir im Boot über den See und nehmen Kurs auf eines der Inselklöster. Nicht selbstverständlich für Äthiopien: Auch Frauen dürfen das Kloster Ura Kidane Mehret auf der Halbinsel Zeghie besuchen und die farbenreichen Wandgemälde bewundern. Zurück in Bahar Dar zieht es uns – genauso wie Händler und Besucher von nah und fern – auf den Markt. Nach einem freien Nachmittag fliegen wir nach Addis Abeba, wo wir den Abend traditionell beschließen. Leckereien gibt es im äthiopischen Restaurant viele, doch Messer und Gabel? Lieber Injera-Brot in die Hand, eintunken und genießen!
  • Brüche des Landes im Süden
    Expedition in den Süden! Welche Kräfte an der Erdkruste zerren, erahnen wir auf unserer Fahrt mit dem Geländewagen am Großen Grabenbruch entlang. Auch nicht immer spannungsfrei, das Zusammenleben der unterschiedlichen Ethnien im Vielvölkerstaat Äthiopien. Wir durchqueren das Land der Oromo und erreichen das Kaffeeanbaugebiet von Yirgalem. Hier wartet eine Überraschung auf uns: kleine Päckchen voll köstlicher Röstaromen. 340 km.
  • Dem Schwarzen Gold auf der Spur
    Kaffeeland ist grünes Land; in den Bergregenwäldern gedeihen die Kaffeesträucher bestens. Warum wir den morgendlichen Wachmacher angeblich einer besonders ausgeschlafenen Ziege zu verdanken haben, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter. Kamera dabei? Wir streifen durch die Plantagen und sammeln fleißig Fotomotive. Weniger aufmunternd ist die wirtschaftliche Situation der Region – sie bedroht den Regenwald und die Menschen. Auf dem Trans-African Highway weisen uns Termitenhügel den Weg nach Konso. 370 km.
  • Zum Hirtenvolk der Turmi
    In den kommenden Tagen tupfen wir noch mal ganz neue Farben auf unser Bild von Äthiopien: Es geht hinein ins tiefste Afrika. Ihr Reiseleiter klärt Sie unterwegs nach Turmi über das entbehrungsreiche Leben hier auf. In Turmi mischen wir uns gleich unters Volk, es ist Markttag und aus allen Gegenden strömen die Menschen zusammen. Nachmittags besuchen wir ein Dorf der Hamar und sehen, wie sie mit Hirse und Herde leben. 190 km. Zwei Übernachtungen in Turmi.
  • Karges Leben, reich geschmückt
    Bei den Völkern der Karo und der Hamar dreht sich alles um die Rinderzucht. Doch von Eintönigkeit nicht die leiseste Spur: Je karger das Leben, desto fantasievoller der Schmuck. Wir bewundern farbenprächtige Muschelketten, virtuos geflochtene Zöpfe und mit Butter und Lehm in Form gebrachte Frisuren. Bei den Narbentätowierungen kommt der eine oder andere vielleicht ins Grübeln. Gesprächsstoff für das Mittagspicknick ist garantiert. 120 km.
  • Jinka - Alltagseinblicke im Nirgendwo
    Weiter in Richtung Jinka, der größten Kleinstadt in der Region. Unterwegs stehen stolze Schirmakazien und knorrige Maulbeerfeigenbäume für unsere Kameras Modell. Ab und an auch ein Einheimischer, wenn es ein Entgelt gibt. Das South Omo Research Centre Museum in Jinka trägt Alltagsgegenstände aller Völker der Omo-Region zusammen. Ein Mainzer Ethnologieprofessor hat es einst gegründet. Wir setzen unsere Studien auf dem Markt von Jinka fort. Knöpfe, Salzblöcke, Schalen von Kaffeebohnen, Esel – erstaunlich, was es hier alles zu kaufen gibt! 160 km. Zwei Übernachtungen in einer einfachen Zeltlodge in Jinka.
  • Zu Besuch im Mursidorf
    Heute widmen wir uns den Mursi – den stolzen Rinderzüchtern im Mago-Nationalpark. In einem Dorf organisiert Ihr Reiseleiter ein Treffen mit den örtlichen Würdenträgern, die gern von ihrem Volk erzählen. Was hat es mit den Tontellern in den Unterlippen mancher Frauen auf sich? Warum ist die halbnomadische Lebensweise der Mursi bedroht? Fragen Sie die Stammesangehörigen selbst! Und lassen Sie sich überraschen, was die Mursi von Ihnen wissen möchten! 150 km.
  • Totenkult und Ackerbau bei den Konso
    Die Hügel des vulkanischen Hochlands sehen aus wie von Riesenhand in die Landschaft gefurcht. Eindeutig das Ergebnis harter menschlicher Arbeit sind die Terrassenfelder, mit denen die Konso den schroffen Berghängen wertvolles Ackerland abtrotzen. Wir dürfen hinter die Steinmauer, mit denen die Bewohner hier traditionell ihre Dörfer schützen. Neben der jahrhundertealten, labyrinthischen Dorffestung (UNESCO-Welterbe) haben es uns die geheimnisvollen Grabstelen angetan. Ein Clanchef weiht uns ein in den Totenkult der Konso. Wie ein traditionelles Leben in der modernen Welt gelingt? Heute erfahren Sie es aus erster Hand. 160 km.
  • Farbexplosion im Land der Dorze
    Ausgeschlafen? Frühmorgens geht’s nach Arba Minch, dann weiter auf dem Wasserweg: Ob die Nilkrokodile und Flusspferde im Chamosee unser Boot bemerken? Nachmittags schrauben sich unsere Jeeps einen steilen Bergkamm hinauf und bringen uns ins Land der Dorze. Die Webkunst steht hier in voller Blüte, und blütenbunt sind auch die Tücher, die es überall zu kaufen gibt - das ideale Souvenir. Zurück im Resort in Arba Minch naht der Abschied. Aber erst stoßen wir noch mal auf Äthiopien an! Und während die Abendsonne den Tag langsam verhüllt, zählen wir alle Höhepunkte der letzten Tage auf. Die Nacht könnte kurz werden. 160 km.
  • Auf Wiedersehen, Äthiopien!
    Erst mal gemütlich frühstücken? Der Vormittag ist frei. Nachmittags Flug von Arba Minch nach Addis Abeba. Für unsere Gruppe stehen dort einige Hotelzimmer zur Verfügung, damit Sie sich vor der Rückreise frischmachen können. Nach dem Abendessen Fahrt zum Flughafen und gegen Mitternacht Rückflug nach Frankfurt (Flugdauer ca. 7 Std.).
  • Rückkehr aus Addis Adeba
    Am frühen Morgen Ankunft in Frankfurt.

Zusatzinformationen

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