Auvergne – Perigord – romantisches Frankreich

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Teilnehmer
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Reisetage
12

Veranstalter: Studiosus Reisen

Eine Studienreise ins Herz Frankreichs

Sie sind hoffnungslos romantisch und erfreuen sich an den Bauten der Romanik? Dann begleiten Sie uns in die Auvergne und ins Périgord! Zwölf kontrastreiche Tage erwarten Sie, erhabene Stille auf den entvölkerten Höhen des Zentralmassivs ebenso wie buntes Leben in den Städten. Ob im Marktgewimmel in Sarlat oder unter den Urlaubern an der Dordogne - wir sind mittendrin. Immer wieder begegnen wir unseren Gastgebern bei Käse und Wein. Himmlische Ruhe dagegen finden wir in den vulkanischen Bergen, den karstigen Schluchten und natürlich in den mittelalterlichen Kirchen der fast menschenleeren Dörfer.

  • Rundreise in bequemem Reisebus mit WC
  • 11 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels
  • Frühstücksbuffet, 7 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem typischen Restaurant
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • 2 Käseproben
  • Bootsfahrten auf der Dordogne und im Gouffre de Padirac
  • Zahnradbahnfahrt auf den Puy de Dome und in Lyon
  • Eintrittsgelder (ca. 75 €)
  • Übernachtungssteuer
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)

Tagesbeschreibung

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  • Bienvenue en France!
    Sie reisen individuell nach Mannheim, wo Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter empfängt, um 14.15 Uhr beginnt die gemeinsame Busreise. Das erste Etappenziel liegt im Jura. Die Fahrt führt durch die Burgundische Pforte, vorbei an der Sperrfestung Belfort und dem Peugeot-Werk von Montbéliard. Bei Besancon besiegte Cäsar die Gallier, und im schönen Arbois besiegt uns der Schlaf. Oder sind Sie noch fit für einen Vin jaune, die Spezialität dieser Weinregion? 440 km.
  • Durch Burgund in die Auvergne
    Weinstöcke säumen die Fahrt durch das südliche Burgund ebenso wie die weißen Charolais-Rinder auf den Wiesen. Die Basilika von Paray-le-Monial ist ein Muss für alle Freunde der Romanik und die perfekte Einstimmung auf die Auvergne. Die Wallfahrt zum Herz Jesu verwandelte das Städtchen schon vor Jahrhunderten in eine Pilgerstätte. Im Belle-Epoque-Kurbad Vichy erinnert alles an das große Mineralwasser und nur sehr wenig an die düstere Zeit der Kollaborateure, als Frankreich von 1940 bis 1944 von hier aus verwaltet wurde. Nachmittags zeigen sich die Kurgäste im Quellenpark von ihrer eleganten Seite - und wir flanieren mit. 400 km. Zwei Übernachtungen in Clermont-Ferrand.
  • Clermont-Ferrand
    Durch die hügelige Vulkanlandschaft, vorbei an stillen Dörfern führt uns heute eine kurze Landpartie nach St-Nectaire. Der Ort ist nicht nur bekannt für den gleichnamigen Käse sondern auch für seine romanische Kirche, malerisch auf der Kuppe über den Häusern gelegen. 70 km. Nachmittags spazieren wir durch Clermont-Ferrand. Bedeutendstes Bauwerk ist die Kirche Notre-Dame-du-Port (UNESCO-Welterbe). Die Kathedrale wurde geschaffen aus dem Stein der Vulkane, deren Wasser aus dem Nachbarort Volvic in die ganze Welt verkauft wird. Der Abend gehört Ihnen.
  • Von der Auvergne ins Périgord
    Die moderne Zahnradbahn bringt uns auf das Gipfelplateau des Puy de Dome. Oben liegt uns ein Wolkenmeer oder eine sanfte Hügellandschaft mit über 100 inaktiven Vulkanen zu Füßen - je nach Wetter. Auf 1465 m Höhe drehen wir eine kleine Runde, der Wind weht, die Wolken treiben vorbei. Ob es tief im Inneren des Vulkans noch brodelt? Einen intensiven Eindruck von der tiefen Ruhe der Auvergne gewährt das Örtchen Orcival. In einer nahe gelegenen Käserei kosten wir den milden Weichkäse der Auvergne. Ziel des Tages ist Sarlat, wo wir uns in einem guten Restaurant vom kulinarischen Reichtum der Region überzeugen können. 230 km. Zwei Übernachtungen.
  • Sarlat und die Höhle von Lascaux
    Markttag in Sarlat - von weit her kommen die Marktbesucher und -händler, und beim Blick auf die Auslagen der Stände wird klar, weshalb das Périgord zu den kulinarisch gesegneten Landstrichen Frankreichs zählt. Vielleicht sind wir heute aber auch Komparsen vor der traumhaft schönen Kulisse der Renaissancealtstadt, denn in Sarlat werden neben Nizza und Paris die meisten Filme gedreht. Ein Steinzeitfilm der besonderen Art läuft am Nachmittag in der Höhle von Lascaux: Höhlenmalereien von Pferden, Stieren und Bisons zieren die Wände der Grotte. Damit Sie nicht die Luft anhalten müssen, weil der Atem die Kunstwerke ruiniert, besuchen wir die perfekte Replik der Höhle. 80 km. Abends gehen Sie selbst auf kulinarische Entdeckungsreise.
  • La France romantique
    Kennen Sie den Cro-Magnon-Menschen? Seiner Welt begegnen wir im prähistorischen Nationalmuseum von Les Eyzies. In Beynac steigen wir um auf eine Gabarre, ein traditionelles Holzschiff, und gleiten gemächlich auf der Dordogne, vorbei an schönen Burgen und schroffen Felsen. Unser Kapitän erzählt von stolzen Rittern. Die romanischen Reliefs der Abteikirche von Souillac erzählen uns dagegen die geheimnisvolle Geschichte von Theophilus und seinem Teufelspakt. Busstrecke 110 km. Zwei Übernachtungen in Rocamadour.
  • Der Gouffre de Padirac und Rocamadour
    Heute Vormittag lädt Ihr Reiseleiter auf einen Ausflug zum unterirdischen Fluss im Gouffre de Padirac ein! Im Boot gleiten wir hinein in die Unterwelt. Busstrecke 50 km. Am Nachmittag dann Rocamadour: Liegt es an der Lage? An der Schwarzen Madonna? Am bekannten Ziegenkäse? Auf jeden Fall pilgern auch heute noch viele Menschen in diesen kleinen Ort. Im Mittelalter kamen sie der Buße wegen, heute wegen des mittelalterlichen Ambientes. Wir spazieren durch die Gassen, treppauf und treppab. Wenn wir jeden Winkel kennen, probieren wir in einer Käserei alle Reifegrade und Aromen des Rocamadours – von lieblich bis kräftig. Fragen Sie den Käsemeister, wie die Franzosen den Käse zum Laufen bringen!
  • Über Conques nach Meyrueis
    Die Route der Santiago-Pilger soll heute auch uns den Weg weisen. Über Figeac gelangen wir nach Conques. Dessen Kirche ist ein wahrer Schatz: reinste Romanik mit beeindruckenden zeitgenössischen Glasfenstern von Pierre Soulages. Auf der Weiterfahrt zieht uns die Natur in ihren Bann: vom Wind polierte Steine, karge Wiesen, Ruinen aus dem Mittelalter, winzige Dörfer, ein paar Rinder auf den Weiden ... Wir beziehen unser nächstes Quartier in Meyrueis, einem kleinen Dorf am Fuße der Cevennen. 220 km. Zwei Übernachtungen.
  • Tarnschluchten und Aven Armand
    Was der Geier so alles weiß, schildert Ihnen ein Naturschützer in einem Projekt zur Wiederansiedlung dieser eindrucksvollen Aasfresser in den Schluchten und auf den kargen Hochebenen der Causses. Die wunderbarste Passage durch die Tarnschluchten führt von Le Rozier nach Ste-Enimie, hier hat sich der Fluss Tarn bis zu 400 m in das Karstgestein der Cevennen hineingespült. Wer möchte, macht auf eigene Faust eine Bootspartie und erlebt die steilen Wände auch vom Wasser aus. Und dann führt uns der Weg in die Unterwelt: In der Karsthöhle Aven Armand präsentieren sich die Tropfsteingebilde wie in einem Science-Fiction-Film. 90 km.
  • Durch die Berge nach Lyon
    Durch die Einsamkeit des südlichen Zentralmassivs führt uns der Weg nach Le Puy. Wir passieren die kargen Karstflächen der Causses, das malerische Tal des Alliers, eine Landschaft voller Melancholie. In Le Puy, Ausgangsort für den Jakobsweg, wacht auf einem Basaltfelsen die romanische Kathedrale. Sind Ihnen die orientalischen Ornamente aufgefallen? Auf der Weiterfahrt über St-Etienne nach Lyon wird Frankreichs Kampf mit dem industriellen Strukturwandel deutlich, und Ihr Reiseleiter schildert Ihnen, wie es um die Reformpläne von Präsident Macron steht. 280 km.
  • Von Lyon nach Besancon
    Auf unserem Spaziergang durch die Altstadt Vieux-Lyon (UNESCO-Welterbe) entdecken wir prächtige Renaissancepaläste und geheimnisvolle Hausdurchgänge, die Traboules. Mit der Zahnradbahn fahren wir hinauf auf den Fourvière-Hügel. Hier gibt es nicht nur einen großartigen Blick über die Stadt an Rhone und Saone, sondern auch die Reste des antiken Lugdunum. Die heutige Nummer drei unter den größten Städten im Land war zu Römerzeiten die große Metropole Galliens. Mittags haben Sie Zeit für das kulinarische Erbe, gilt die Lyonnaiser Küche doch als die beste in Frankreich. Vorbei an den vielen Spezialitätengeschäften der Presqu´ile, der Halbinsel zwischen Rhone und Saone, führt uns dann unser Weg zum Textilmuseum: Hier schauen wir uns die Quellen des Reichtums der Stadt an, die Seidenweberei. Durch die Franche-Comté fahren wir weiter nach Besancon, der von einer mächtigen Festung (UNESCO-Welterbe) überragten Hauptstadt des französischen Jura. 250 km.
  • Au revoir!
    Von Besancon führt unsere Fahrt ins Rheintal und zurück nach Mannheim, wo wir gegen 14 Uhr ankommen. 390 km. Individuelle Rückreise.

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