Bhutan - Klosterfest und Tigernest

ab 5375,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
650m
Max. Höhenmeter Abstieg
650m
Teilnehmer
9 - 14
Reisetage
18
Aufenthaltstage Hotel
17

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Wanderreise von Ost nach West durchs Land des Donnerdrachen mit Besuch eines farbenfrohen Klosterfestes

Wanderungen: 5 x leicht (2 - 4 Std.), 2 x moderat (5 - 6 Std.)
Bei jedem Termin mit buddhistischen Mönchen ein Klosterfest feiern
Hinauf zum an einer Felswand bei Paro thronenden Tigernest-Kloster wandern
Zusammen mit Hindu-Pilgern den Kamakhya-Tempel in Guwahati besuchen
In der Hauptstadt Thimphu den gewaltigen Tashichho Dzong bestaunen
Zwischen bunten Gebetsfahnen und 108 Stupas den Blick vom Pass Dochu La genießen
Im Kloster Pema Choling gemeinsam mit Nonnen an einer Gebetszeremonie teilnehmen

Wie ein Zwerg, der von zwei Riesen umarmt wird, liegt das Königreich Bhutan eingebettet zwischen China und Indien. Es ist klein - aber dabei größer als man denkt. Abgesehen von der Tiefebene an der indischen Grenze im Süden ist nämlich der Großteil des Landes von den gewaltigen Gebirgszügen des Vorderhimalaya geprägt und wir nähern uns der imposanten Bergwelt auf einer ungewöhnlichen Route. Zur spirituellen Einstimmung besuchen wir noch in Indien den Kamakhya-Tempel hoch über Guwahati. Dann sind wir gerüstet das Land des Donnerdrachen zu erkunden. Gleich nach der Grenze säumen tiefgrüne Reisterrassen die Straßen, später dichte Wälder und irgendwann sind nur noch Berge zu sehen. Gebetsfahnen flattern im Wind und die kräftigen Farben der Stoffe lassen die Berge im Hintergrund fast verblassen. Wir wandern durch die stillen Täler, über Blumenwiesen, folgen den rauschenden Flussläufen und steigen zu den abgelegenen Bergdörfern hinauf. Wir plaudern mit den Mönchen, beobachten die Bauern bei ihrer Arbeit und lernen den Alltag der Menschen kennen. In den Klosterburgen erfahren wir, wieso ein Tigerweibchen ein Kloster gründen kann, warum ein Gott der Barmherzigkeit elf Köpfe benötigt und weshalb die Gebetsmühlen nur im Uhrzeigersinn mahlen. Dabei wird klar, dass es im Grunde nur um eines geht: Glück! Immerhin ist das in Bhutan auch staatlich verordnet - vom König persönlich. Und das Beste: Bei jedem Termin wird so richtig gefeiert. Zwar wechselt das Kloster der Feierlichkeiten, aber egal wo die Menschen zusammen kommen, die Freude der Bhutaner ist einfach mitreißend.

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise nach Indien
    Flug nach Delhi mit Ankunft am nächsten Tag.
  • Tag 2 Ankunft in Delhi
    Vormittags Ankunft in Delhi. Transfer zum Hotel nahe dem Flughafen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Es empfiehlt sich eine Besichtigung der Sehenswürdigkeiten im Zentrum Delhis. Zu Abend essen wir im Hotel.
  • Tag 3 Flug nach Guwahati und Bootsfahrt zur Insel Umanada
    Nach einem frühen Frühstück fahren wir zum Flughafen und fliegen nach Guwahati, der Hauptstadt des indischen Bundesstaats Assam im Nordosten des Subkontinents. Nach dem Check-in in unserem Hotel, unternehmen wir am Nachmittag eine Bootsfahrt zur Insel Umanada im Fluss Brahmaputra und haben Zeit für einen Spaziergang durch die bunten Marktstraßen der Stadt.
  • Tag 4 Fahrt nach Samdruk Jongkhar - Willkommen in Bhutan!
    Am Morgen besuchen wir den hinduistischen Kamakhya-Tempelkomplex auf dem Nilachal-Hügel über der Stadt. Wir folgen den Pilgerströmen und tauchen zwischen unzähligen Verkaufsständen mit Devotionalien, auf den Treppen sitzenden Sadhus und Glöckchenklang hautnah in den faszinierenden Tempelalltag Indiens ein. Danach brechen wir auf in Richtung Bhutan. Wir fahren durch die Brahmaputraebene in Richtung Grenze, die wir am Nachmittag überqueren: willkommen im Land des Donnerdrachen! Unser erstes Ziel: das Städtchen Samdrup Jongkhar direkt hinter der Grenze. Und gleich zu Beginn fällt uns auf: In Bhutan ist vieles anders. Buddhistische Klöster statt Hindutempel, ruhige Gelassenheit statt indischer Trubel. Und es wird noch sehr auf traditionelle Kleidung geachtet. Männer in knielangen Ghos und Frauen in Kiras gehören zum Alltagsbild in dem Land, in dem Lebensqualität in Form von „Bruttosozialglück" gemessen wird. Zum Abendessen werden uns heute – wie auch in den nächsten Tagen – typisch bhutanesische Gerichte aufgetischt. Besonders lecker: Ema Dashi – eine Art Chili-Käse-Stew.
  • Tag 5 Fahrt nach Trashigang
    Heute startet unsere Bhutan-Querung - auf dem Landweg durch das Himalaya-Königreich – von der Grenze zu Assam im Südosten bis nach Paro im Westen Bhutans. Und es geht gleich hinauf ins Bergland: Auf kurviger Strecke erreichen wir mit dem Bus am Nachmittag Trashigang, die größte Stadt in Ostbhutan. Malerisch am Hang gelegen erhebt sich der Dzong, eine der buddhistischen Klosterburgen – typisch für Bhutan. Früher weitgehend nur den Einheimischen vorbehalten, öffnen sie heute auch für Reisende wie uns ihre Tore, und wir tauchen tief ein in eine mystische Welt zwischen farbenprächtigen Wandmalereien, flackernden Butterlämpchen und dem Klingeln sich drehender Gebetsmühlen.
  • Tag 6 Fahrt nach Radhi, Besuch des Klosters Rangjung Woesel Choeling und Wanderung nach Rangshikar
    Am Morgen fahren wir ins Dorf Radhi. Dort haben wir die Gelegenheit eines der Privathäuser sowie das nahe gelegene Kloster Rangjung Woesel Choeling zu besuchen. Das Kloster beherbergt mehr als 300 Mönche. Nach einem Picknick machen wir uns auf den Rückweg nach Trashigang, wo wir den Dzong besuchen. Vom Dzong aus unternehmen wir eine Wanderung zum Dorf Rangshikar, das sich auf einem Berghang über dem Tal befindet. Der Weg führt durch Eichenwälder und Zitronengras und bietet einen schönen Blick auf den Fluss und die Dörfer gegenüber Trashigang. Vom Dorf werden wir zurück nach Trashigang gefahren.
  • Tag 7 Fahrt nach Mongar
    Heute bringt uns unser Bus weiter nach Westen bis Mongar. Durch lichte Wälder und terrassierte Felder geht es über den von zahllosen bunten Gebetsfahnen umwehten Pass Kori La. Auch in Mongar gibt es einen kleinen Dzong mitten im Ort.
  • Tag 8 Fahrt nach Bumthang
    Ein längerer Fahrtag liegt heute vor uns. Auf serpentinenreicher Straße kurven wir vom tiefsten Punkt der Strecke auf 570 m Höhe hoch ins Bergland Zentralbhutans – die Wälder werden dichter, die Temperaturen kühler, und so mancher Gebirgsbach rauscht die Hänge hinab. Am Pass Thrumshing-La auf 3.750 m wehen die Gebetsfahnen im Wind und bei klarem Wetter ist ein weiter Blick auf die Himalaya-Riesen im Norden möglich. Wenn wir Glück haben, erspähen wir sogar den Gipfel des Gangkar Phuensum, mit 7.570 Metern Höhe Bhutans höchster Berg und gleichzeitig auch der höchste bisher nie bestiegene Gipfel der Erde. In Bumthang angekommen richten wir uns in unserem Hotel ein.
  • Tag 9 Fahrt ins Tang-Tal, Besuch des Ogyen Choling Museum und des Nonnenklosters Pema Choling sowie Wanderung in Richtung Chamkhar-Tal
    Unser heutiges Ziel ist das entlegene Tang-Tal. Hier werden Schafe und Yaks gezüchtet. Farmer bauen Kartoffeln an. Wir besuchen das Ogyen Choling Museum auf einem Hügel mit schöner Aussicht auf das Tal und die umliegenden Berge. Das Museum behandelt die Geschichte Bhutans und stellt alte Trachten, Schriften und Schwerter aus. Auf dem Weg zurück nach Bumthang fahren wir zum Nonnenkloster Pema Choling. Hier leben Nonnen im Alter von 8 bis 45 Jahren, die ihr Leben Gebeten und buddhistischen Studien widmen. Wir nehmen an einer Zeremonie zur Reinigung des Geistes teil. Nach dem Mittagessen begeben wir uns auf eine leichte Wanderung in Richtung Chamkhar-Tal, bevor wir nach Bumthang zurückkehren.
  • Tag 10 Fahrt ins Phobjikha-Tal nach Gangtey
    Wir fahren weiter ins Phobjikha-Tal. Auf der Strecke überqueren wir den Pass Yutong La und stoppen in Trongsa. Vom Wachturm Ta Dzong lässt sich ein grandioser Blick auf den darunter gelegenen Trongsa Dzong genießen. Nach dem Mittagessen setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen das Dorf Longmey, von wo aus wir eine Wanderung auf dem Naturpfad von Gangtey unternehmen. Wir folgen einem abfallenden Pfad, der uns durch hoch aufragende Büsche aus Jadebambus führt. Am Ende der Bambus-Enklave befindet sich eine kleine Gruppe von Dorfhäusern, die im typischen bhutanischen Stil erbaut wurden und über erhöhte Plattformen, kunstvoll geschnitzte Holzfensterläden und gewölbte Dächer verfügen. Danach steigen wir durch uralten Rhododendronwald und hoch aufragenden Bäum auf und erreichen einen Aussichtspunkt mit freiem Blick auf das Tal. Vom Dorf Kumbu fahren wir zu unserem Hotel.
  • Tag 11 Besuch des Gangtey-Klosterfestes
    Dieser Tag steht ganz im Zeichen des Gangtey-Klosterfestes. Zur Festzeit strömen die Menschen aus den Tälern des Umlands in Festtagskleidung zum Kloster Gangtey, das sich auf einem Hügel mit Blick auf das Phobjikha-Tal erhebt. Frauen und Mädchen tragen bunten Familienschmuck. Mönche und Laien in farbigen Kostümen treten mit Masken auf, die Götter, Dämonen und legendäre Gestalten darstellen. Die Bewegungen der Tänzer sind bis ins kleinste Detail festgelegt, ihre oft schreckenerregenden Masken entsprechen dem Thema der meist spannungsgeladenen Tanzdramen: Zerstörung der bösen Kräfte und Sieg über das Chaos. Dämonen werden abgewehrt, die Kräfte symbolisch durch die Schwerter der Tänzer und durch den Trommelklang zerstört oder vertrieben. Spaßmacher lockern mit grotesken Darbietungen die feierliche Stimmung des Festes durch übermütige Scherze auf.
  • Tag 12 Thangka-Zeremonie, Fahrt nach Punakha und Besuch des Tempels Chimi Lhakhang sowie des Nonnenklosters Wolakha
    Am frühen Morgen werden wir Zeuge der feierlichen Thangka-Zeremonie, bei der das Thongdrol, ein riesiges aus mehreren Schichten von Seide bestehendes Rollbild mit religiösen Abbildungen, ausgerollt wird. Das Gemälde darf nicht von den direkten Sonnenstrahlen getroffen werden, daher kann es gegen 3 Uhr morgens entfaltet und um 7:30 Uhr wieder aufgerollt werden. Das bloße Betrachten des entfalteten Thongdrel soll den Betrachter der Sünde reinigen. Begleitet wird die Zeremonie von einer Reihe von religiösen Tänzen. Nach dem Abschluss des Festivals verlassen wir das Phobjikha-Tal. Über den Pass Pele La erreichen wir den Ort Wangdi und von dort geht es weiter talaufwärts Richtung Punakha. Wir unternehmen einen Spaziergang zum Chimi Lhakhang, einem kleinen Tempel. Dieser ist Drukpa Kunley gewidmet. Er ist einer von Bhutans beliebtesten heiligen Männern, trotz - oder wegen - seiner respektlosen Methoden, vor etwa 500 Jahren den Dharma zu lehren. Das Tal ist mit Spuren seines Einflusses übersät, und die Dorfbewohner erzählen immer noch begeistert von den Legenden seiner Heldentaten. Auf dem Hügel gegenüber liegt das Nonnenkloster Wolakha, welchem wir ebenfalls einen Besuch abstatten. Uns bietet sich ein schöner Blick auf die umliegenden Täler und wir haben die Möglichkeit am Alltag der Nonnen teilzuhaben. Sie beschäftigen sich neben ihren täglichen buddhistischen Studien und Meditationen auch mit der Thangka-Malerei.
  • Tag 13 Wanderung zum Khamsum Yulley Namgyal Chörten und Besuch des Punakha Dzong
    Am Morgen wandern wir zum Dorf Hebisa und dem Khamsum Yulley Namgyal Chörten. Das Bauwerk verfügt über mehrere Ebenen, von denen jede dicht mit Schutzgottheiten besetzt ist. Auf der obersten Etage befindet sich eine Dachterrasse mit spektakulärem Blick auf das Tal. Zurück im Dorf Hebisa nehmen wir den Pfad entlang des Ufers des Mochhu-Flusses bis zur Changyul-Brücke, von wo aus wir abgeholt werden und zu einer schönen Picknickstelle fahren. Den Nachmittag widmen wir dann dem beeindruckenden Punakha Dzong, der am Zusammenfluss der Flüsse Mo und Po (oder „Mutter“ und „Vater“) steht. Die massive Festung beherbergt einige der heiligsten Relikte des Landes. Am Abend kehren wir zu unserer Unterkunft zurück.
  • Tag 14 Fahrt über den Pass Dochu La nach Thimphu
    Auf unserer Fahrt nach Thimphu überqueren wir den wunderschönen Pass Dochu La (3.000 m), der von vielen Gebetsfahnen und 108 Stupas geschmückt ist. Wir haben Zeit die fabelhafte Aussicht zu genießen und brechen dann auf eine Wanderung zum Tempel Lungchutse Lhakhang (3.600 m) auf. Wir folgen dem Pfad bergauf, dann hinunter und wieder hinauf durch einen Wald aus Birke und Rhododendren. Der Weg folgt der Nordseite des Bergrückens über kleine Wiesen für Yakhirten. Vom Tempel aus geht es weiter bis zur Tashigang Gonpa - einem hübschen, kleinen Kloster auf ca. 3.200 m. Von hier aus fahren wir nach Thimphu. Am späten Nachmittag besuchen wir das Nationale Textilmuseum, in dem Bhutans feinste Webereien und Brokate ausgestellt sind. Am Abend haben wir Zeit durch die Stadt zu schlendern. Thimphu ist die Heimat der Regierung und der königlichen Familie Bhutans. Zudem ist es vielleicht die einzige Hauptstadt der Welt ohne Ampel.
  • Tag 15 Wanderung zum Kloster Phajoding und Fahrt nach Paro
    Nachdem wir am Morgen der Buddha Dordenma-Statue einen Besuch abgestattet haben, wandern wir hinauf zum Kloster Phajoding und genießen den Blick auf das Thimphu-Tal. Zum Mittagessen sind wir zurück in Thimphu. Am späten Nachmittag fahren wir entlang der Flüsse Wangchu und Pachhu nach Paro. Bei einem kleinen Spaziergang am Abend lernen wir die Stadt im Westen Bhutans mit ihren kleinen Gassen und bunt bemalten Geschäften kennen.
  • Tag 16 Wanderung zum Kloster Taktshang
    Weiter hinein ins Paro-Tal führt uns eine kurze Busfahrt zum Startpunkt unserer heutigen Wanderung. Hoch oben lässt sich unser Wanderziel an der Felswand schon erkennen: das berühmte Kloster Taktshang – weltweit eher bekannt als „Tigernest". Auf steilem Weg erklimmen wir eine gebetsfahnenumflatterte Aussichtsplattform mit spektakulärem Postkartenblick auf die sich an die Felswand klammernde Klosteranlage, und wer nicht ganz mit hinauf möchte, kann auch vom unterhalb liegenden Restaurant aus das Kloster bewundern. Eine kleine Schlucht trennt uns noch vom Kloster – und nach einigen Felstreppen stehen auch wir auf der Terrasse einer der heiligsten Stätten des Landes hoch über dem Paro-Tal. Nach dem Abstieg auf gleichem Weg fahren wir zum Mittagessen zurück nach Paro. Danach besichtigen wir den Dzong von Paro und gehen von dort direkt zu Fuß ins Zentrum des Städtchens, um noch letzte Einkäufe in Bhutan zu tätigen.
  • Tag 17 Flug nach Delhi
    Am Morgen fahren wir zum Flughafen von Paro und fliegen nach Delhi. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem Abschiedsdinner.
  • Tag 18 Fahrt nach Bagdogra und Flug nach Delhi
    Vormittags fahren wir zum Flughafen von Bagdogra und fliegen nach Delhi. Am Abend treffen wir uns zu einem Abschiedsdinner.
  • Tag 19 Rückflug nach Deutschland
    Am Vormittag werden wir zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug nach Deutschland mit Ankunft am selben Tag an.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Der Fokus dieser Reise liegt auf der spektakulären Natur an den Südhängen des östlichen Himalaya sowie auf dem kulturellen Erbe dieser Region. Insbesondere der Besuch eines Klosterfests steht im Mittelpunkt. Des Weiteren bleibt viel Zeit für Begegnungen und Einblicke sowohl in die Hindu-Kultur Indiens als auch in den Buddhismus Buthans. Die Wanderungen führen zu ursprünglichen Dörfern, Klöstern und Tempeln.

    Anforderung:
    Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 6 Std. Gehzeit auf teilweise unbefestigten Wegen. Nach Regenfällen können die Wege glitschig sein. Es sind keine keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Die Pfade zu den Klostern Phajoding und Taktshang sind teilweise steil. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Die teilweise langen Fahrstrecken erfordern Durchhaltevermögen, nicht alle Straßen sind asphaltiert. Alle Fahretappen werden durch regelmäßige Pausen unterbrochen.

    Höhe:
    Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan.

    Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de

    Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen.

    Unterbringung:
    Wir übernachten in landestypischen Hotels der Mittelklasse. Alle Zimmer sind einfach aber gemütlich eingerichtet und verfügen über ein Badezimmer. Trotzdem dürfen europäische Maßstäbe nicht angelegt werden.

    Verpflegung:
    Bei dieser Reise sind Halbpension sowie 13 Mittagessen inkludiert. Abends essen wir in den Unterkünften, mittags machen wir ein Picknick oder suchen uns eine traditionelle Gaststätte. In Bhutan wird immer Reis gegessen, dazu Gemüse und evtl. Fleisch, häufig auch Suppen und Eintöpfe. Häufig wird mit Chili gewürzt, für Europäer wird immer etwas milder gekocht. In Hotels werden auch europäische Gerichte serviert, häufig Kartoffeln oder Reis mit Gemüse. Für die Fahrten und die Wanderungen werden Trinkflaschen und Wasser vor Ort gestellt. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

    Transfers:
    Der East-West-Highway, die Überlandstraße des Landes, ist teilweise noch im schlechten Zustand. Je nach Straßenverhältnissen können die Fahrten sehr holprig werden. Es werden auf den Fahrten aber immer wieder erholsame Pausen eingelegt. Aufgrund von Straßenbaumaßnahmen entlang des Highways und damit verbundenen Baustellen und Straßensperrungen, können sich die Fahrzeiten verlängern. Besteht die Möglichkeit, werden Teilstrecken umfahren, die zum Reisezeitpunkt besonders stark von Baumaßnahmen beeinträchtigt sind.

    Besuch der Klosterfeste:
    Die Feste oder einzelne Teile können immer kurzfristigen Änderungen unterliegen. Eine hundertprozentige Planung ist deshalb nicht möglich. Die Programmplanung ist aber so angelegt, dass flexibel reagiert werden kann.

    Dzongs:
    Die Klosterburgen sind für Fremde normalerweise nicht zugänglich. Man kann zwar immer die Innenhöfe besichtigen, darf aber meist nur in einen der Gebetsräume hinein. Nur während Klosterfesten wird auch mal eine Ausnahme gemacht.

    Respekt:
    Respekt ist in unbekannten Kulturkreisen besonders wichtig und sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Vor allem der Osten Bhutans ist touristisch wenig erschlossen und wir bitten um taktvolles Verhalten gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Die Bewahrung des kulturellen Erbes sowie der Schutz der Umwelt gilt als oberstes Anliegen der Regierung Bhutans und wird auch von Gästen des Landes erwartet. Tragen Sie nicht zu auffällige Kleidung. Weder Damen sollten kurze Röcke, noch die Herren Shorts, oder ärmellose, ausgeschnittene Shirts tragen. Tragen Sie bitte, wenn überhaupt, kurze Hosen nur während des Trekkings. Vor dem Betreten von Heiligtümern und Wohnhäusern werden die Schuhe ausgezogen. Es empfiehlt sich dafür ein Paar dicke Socken mitzunehmen.

    Rauchverbot:
    Das Rauchen auf öffentlichen Plätzen bzw. in der Öffentlichkeit ist in Bhutan verboten – ebenso der Handel mit Tabakwaren. Erlaubt dagegen ist das Rauchen im privaten Umfeld (im eigenen Haus, im Hotelzimmer). Für den Eigengebrauch dürfen daher auch kleine Mengen an Tabakwaren eingeführt werden, auf die man allerdings offiziell einen Zollzuschlag von 100 % bezahlen muss.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Bhutan

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen dieser Ausweise:
    - Reisepass, noch min. 180 Tage bei Ausreise gültig
    - Vorläufiger Reisepass, noch min. 180 Tage bei Ausreise gültig
    - Kinderreisepass, noch min. 180 Tage bei Ausreise gültig

    Bei der Einreise werden 40 USD Einreisegebühr erhoben. Das Visum beantragt unsere Partneragentur und erst bei Ankunft am Flughafen in Paro bzw. in Phuentsholing/Samdrup Jongkhar wird es in den Pass gestempelt.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Die Einreise kann nur mit einem Visum erfolgen. Wir kümmern uns um die Beantragung für Sie. Das Visum wird anlässlich der Einreise an der Grenze ausgestellt.


    Einreise Indien

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass. Der Pass muss noch mindestens 180 Tage bei Einreise gültig sein.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Für die Einreise nach Indien benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum. Besorgen Sie das Visum bitte erst, wenn die Reise garantiert ist.
    Sie können das Visa folgendermaßen beantragen:
    ▶︎ Persönliches Visum: Wir empfehlen die Beantragung über den Visa Dienst Bonn. Bitte beachten Sie hierzu das gesonderte Schreiben, welches Sie mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten. Die Gebühr hierfür beträgt ca. 80,00 $. Das Visum hat eine Gültigkeit von 365 Tagen und erlaubt einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen. Sie können mit dem Visum 2x einreisen. Die Bearbeitungsdauer für das Visum beträgt üblicherweise 4 Tage.
    ▶︎ E-Visa: Das E-Visa kann ab 30 Tage vor Abreise online beantragt werden. Damit erhalten Sie Ihr Visum bei Einreise („visa on arrival“). Beantragung unter folgender Homepage: https://indianvisaonline.gov.in/evisa/ Die Electronic Travel Authorization (ETA) muss in ausgedruckter Form mitgeführt werden. Die Gebühr hierfür beträgt ca. 25,00 $. Das Visum hat eine Gültigkeit von 30 Tagen und erlaubt einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen. Sie können mit dem Visum 2x einreisen. Die Bearbeitungsdauer für das Visum beträgt üblicherweise 4 Tage.


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Bhutan

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Indien

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Eine Gelbfieber-Impfung ist für Reisende zwingend erforderlich, die sich innerhalb der letzten 6 Tage vor der Einreise in einem von der WHO als Gelbfieber-Risikogebiet deklarierten Land aufgehalten haben. Abgesehen von den Bergregionen (Zanskar, Ladakh und Sikkim) besteht ein ganzjähriges Malaria-Risiko, verstärkt zur Regenzeit. Wir empfehlen eine aktive Prophylaxe durch Mückenschutzmittel sowie helle Bekleidung. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Die Temperaturen in der Nordindischen Ebene sind im Frühling und Herbst sehr warm bis heiß. Auch im äußersten Süden Bhutans ist das Klima tropisch, aber in den zentralen und nördlichen Landesteilen herrschen mit zunehmender Höhe schnell kältere Temperaturen. Tagsüber wird es in den Wintermonaten meist sonnig, klar und angenehm warm, aber es kann nachts empfindlich kalt werden. Die beste Zeit für eine Reise nach Nordostindien (Assam) und auch für Bhutan außerhalb der Himalaya-Hauptkette ist von Ende Oktober bis Ende April, doch auch während dieser Monate kann es immer wieder mal regnen - in höheren Lagen in Bhutan auch schneien.
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