Bolivien zu Fuß

ab 4875,- €

Teilnehmer
6 - 14
Reisetage
19

Veranstalter: Wikinger Reisen GmbH

Umgeben von Peru, Chile, Argentinien, Paraguay und Brasilien kann Bolivien zwar nicht mit Stränden oder Machu Picchu punkten, bietet dafür aber eine immense (Landschafts-)Vielfalt und ist bis heute vollkommen authentisch. Bunte Röcke, schräge Hüte; still bieten Marktfrauen exotische Waren an, während ihre Männer genüsslich Kokablätter kauen. Wir widmen uns derweil der größten Salzpfanne der Erde, wandern am Fuße mächtiger Eisriesen und auf Inka-Inselpfaden im Titicacasee. Du willst weit weg vom Alltag und in eine komplett neue Welt eintauchen? Dann auf nach Bolivien!

  • Flug mit Air Europa in der Economyclass nach Santa Cruz und zurück, Inlandsflüge mit Boliviana de Aviación entsprechend dem Reiseverlauf
  • Flughafentransfers im Reiseland
  • Transport während der Reise im Kleinbus, in Vans, geländegängigen Fahrzeugen und Booten
  • 16 Übernachtungen in einfachen Mittelklassehotels/-lodges in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • 16 x einfaches Frühstück, 3 x leichtes Mittagessen, 2 x Mittags-Picknick, 5 x Abendessen
  • Programm wie beschrieben
  • Eintrittsgebühren entsprechend dem Reiseverlauf
  • Immer für Sie da: der deutschsprachige Wikinger-Reiseleiter Olaf Liebhart und teilweise zusätzlich spanischsprachige lokale Führer

Tagesbeschreibung

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  • 1. Tag: Bolivien, wir kommen!
    Abflug Richtung Südamerika.
  • 2. - 3. Tag: Nationalpark Amboro
    Ankunft in Santa Cruz und Transfer zu unserer Urwaldlodge. Der angrenzende, weitgehend unerforschte Amboro-Nationalpark lockt uns mit elf Ökozonen – so viele wie in ganz Costa Rica. Die Vielfalt ist unermesslich und reicht von Regen- über Nebel- bis hin zu Trockenwäldern. Hier fühlen sich seltene Tierarten wie der Andenbär, aber auch fast 300 Schmetterlings- und über 800 Vogelarten wohl. Die nahezu unberührte Natur lernen wir auf zwei Wanderungen kennen. GZ ca. 3 und 1,5 Stunden. 2 Lodgeübernachtungen beim Amboro-NP. 90 km an Tag 2. (1 x F, 1 x M, 2 x A)
  • 4. - 5. Tag: Nationalpark Carrasco
    Ein langer Fahrtag führt uns nach Villa Tunari, idyllisch gelegen in den dicht bewaldeten Osthängen der Anden. Nicht weit entfernt liegt der Carrasco-Nationalpark, bedeckt von immergrünem tropischem Tiefland- und Bergregenwald. Hier wandern wir am 5. Tag zu Höhlen, in denen sich Vampirfledermäuse und skurrile Ölvögel verstecken und kommen an einer Kokaplantage vorbei. GZ 3-4 Stunden. Am Nachmittag besuchen wir die Tierauffangstation „La Hormiga“. Vorsicht: Hier können wir von frechen Affen beklaut werden! 2 Lodgeübernachtungen in Villa Tunari. 400 + 65 km. (2 x F)
  • 6. - 7. Tag: Nationalpark Tunari
    An der malerischen Lagune Paraiso wandern wir noch einmal inmitten tropischer Pracht. GZ ca. 2 Stunden. Danach geht es weiter in das trockene Hochland Cochabambas. Schon von Weitem begrüßt uns die 34 m hohe Christusstatue „El Cristo“. Von unserer gemütlichen Unterkunft am Fuße des Cerro Tunari (5.035 m) führt uns am 7. Tag ein steiler Wanderpfad den Berghang hoch durch den Nationalpark Tunari. GZ ca. 5 Stunden. Hier geht es an knorrigen Quenua-Bäumen vorbei, Riesenkolibris naschen häufig an den Erdbromelien und Bergbauern ringen den Terrassenfeldern ihre karge Ernte ab. Anschließend erfahren wir beim Besuch einer deutschen Auswanderin mehr über das Leben in Bolivien und die Unterschiede zur Heimat. Dabei genießen wir ein typisches Essen aus dem Lehmofen. 2 Hotelübernachtungen im Tunari-NP. 210 + 25 km. (2 x F, 1 x M)
  • 8. - 9. Tag: „Weiße Stadt“ Sucre
    Wir vermeiden die lange Fahrt auf rauer Piste mit einem kurzen Flug in die konstitutionelle Hauptstadt Sucre (UNESCO-Weltkulturerbe). Hier schlendern wir durch die Altstadt mit ihren weißen Gebäuden. Daher wird sie auch „Weiße Stadt“ genannt, ist bekannt für ihre Schokoladen-Spezialitäten und gilt als eine der am besten erhaltenen Kolonialstädte Südamerikas. Eine aussichtsreiche Wanderung führt uns am 9. Tag zu den Felsmalereien von Inca Machay. GZ ca. 5 Stunden. Unterwegs bietet sich uns ein grandioser Weitblick zum Maragua-Krater mit seinen bunten Felsformationen. 2 Hotelübernachtungen in Sucre. 65 + 75 km. (2 x F, 1 x M)
  • 10. - 11. Tag: Abenteuerliches Potosí
    Ortswechsel. Die Luft wird dünner und kälter, liegt die Stadt Potosí doch schon auf 4.000 m Höhe. Kaum zu glauben, dass sich gerade hier im 17. Jahrhundert eine der größten Städte der Welt entwickelte. Ein Bummel durch das Zentrum (UNESCO-Weltkulturerbe) zeigt uns die schönsten Zeitzeugen. Der geschichtliche Reichtum liegt jedoch unter der Erde. In der Nähe liegt die Silbermine Cerro Rico, in der bis heute Erze unter einfachsten Bedingungen zutage gefördert werden. Nach unserem abenteuerlichen Besuch am 11. Tag fahren wir nach Colchani am östlichen Rand der Salar de Uyuni. Nicht nur unsere Unterkunft, sondern selbst die Möbel sind hier aus reinem Salz. Je 1 Hotelübernachtung in Potosí und Colchani. 150 + 220 km. (2 x F, 1 x A)
  • 12. Tag: Salar de Uyuni
    Den heutigen Tag widmen wir der mit über 10.000 km² größten Salzpfanne der Welt; die Salzmenge hier wird auf ca. 10 Milliarden Tonnen geschätzt. Die gleißend weiße Tafel vor uns wirkt schier unendlich; Entfernungen oder Größen abzuschätzen ist einfach unmöglich. In dem See bestaunen wir die Insel Incahuasi – Quechua für „Haus des Inka“, wo riesige Säulenkakteen auf kleinen Felsinseln in den meist azurblauen Himmel ragen. Inmitten dieses imposanten Naturschauspiels vertreten wir uns die Beine und spazieren zu den Chullpares (Felsgräber) am Fuße des Vulkans Thunupa. GZ insgesamt ca. 1,5 Stunden. Den Tag lassen wir beim Sonnenuntergang mit herrlichem Salzwüsten-Panorama entspannt ausklingen. Hostalübernachtung in Uyuni. 280 km. (F, M)
  • 13. - 14. Tag: Titicacasee
    Wir fliegen weiter nach La Paz und fahren nach Copacabana, schön gelegen am Ufer des sagenumwobenen Titicacasees, dem höchsten schiffbaren See der Welt. Er ist für die Bolivianer ein magischer Ort, denn ihrer Mythologie nach stiegen hier einst die Kinder des Sonnengottes aus dem Wasser, um das Reich der Inka zu gründen. Von hier unternehmen wir am 14. Tag einen Bootsausflug zur Sonneninsel (FZ ca. 3,5 Stunden). Einer Legende nach stieg hier der erste Inka über einen Felsen auf die Erde empor. Wir entdecken die Insel zu Fuß und erfreuen uns am Panorama über den blauen See bis zum Ufer und mit Glück bis zu den Eisriesen der Königskordillere. GZ 3-4 Stunden. Danach geht es zurück nach Copacabana, wo wir – hoffentlich pünktlich zum Sonnenuntergang – den besten Ausblick vom Kalvarienberg genießen. 2 Hotelübernachtungen in Copacabana. 160 km an Tag 13. (2 x F)
  • 15. Tag: Condoriri-Bergwelt
    Heute erreichen wir die Südausläufer der gewaltigen Königskordillere. Eine Wanderung führt uns zur beeindruckenden Lagune Chiar Khota. Das vergletscherte Condoriri-Bergmassiv, das aufgrund seiner Form an einen Kondor mit ausgebreiteten Flügeln erinnert, behalten wir stets im Blick. Am türkis glitzernden Seeauge angekommen, ragen vor uns die steilen Flanken wie steinerne Flügel hoch zum Gipfel des Nevado Condoriri (5.648 m). Von hier aus wandern wir unter seinen Spitzen und denen der Aguja Negra Richtung Gletscher des Pico Tarija. GZ ca. 4 Stunden. Dann geht es weiter nach La Paz, dem Regierungssitz des Landes. 2 Hotelübernachtungen in La Paz. 200 km. (F, M)
  • 16. Tag: Hexenkessel La Paz
    La Paz ist und bleibt die unglaublichste Stadt Boliviens. Davon überzeugen wir uns auf einem Rundgang selbst. Das Häusermeer schmiegt sich an die steilen Berghänge und die tiefen Schluchten. Ein Gewusel aus Marktfrauen und hupenden Autos gibt dem Zentrum eine besondere Note. Den schönsten Blick genießen wir vom beliebtesten Transportmittel der Stadt: der Seilbahn. 10 km. (F)
  • 17. Tag: Skurrile Sanddünen
    Es geht zurück in das Tiefland nach Santa Cruz. Eine letzte kleine Wanderung führt uns in das Naturreservat Lomas de Arena. GZ ca. 1 Stunde. Die das tropische Grün überragenden Sanddünen wirken hier irgendwie fehl am Platz. Ein außergewöhnlicher, aber gelungener Abschluss unserer Reise! Hotelübernachtung in Santa Cruz. 60 km. (F)
  • 18. Tag: Heimreise
    Flughafentransfer und Rückflug gen Heimat. 15 km. (F)
  • 19. Tag: Ankunft

Zusatzinformationen

  • Allgemeine Informationen
    Aufgrund der Infrastruktur und Straßenverhältnisse in Bolivien können auch kurz erscheinende Etappen mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Bolivien ist ein streikfreudiges Land; Proteste und Straßensperrungen sind keine Seltenheit. Daher ist ein hohes Maß an Flexibilität erforderlich und es kann jederzeit zu Anpassungen des Reiseverlaufs kommen. Die Wanderungen sind technisch nicht anspruchsvoll, jedoch trägt die Höhenlage zur Stiefelkategorie 2 bei. *Bedingt durch begrenzte Kapazitäten der Unterkünfte stehen uns max. 8 Zimmer zur Verfügung (davon 2 Einzelzimmer). An den Tagen 2-3 und 6-7 werden die beiden Einzelzimmer in ein Doppelzimmer zusammengelegt (ggf. nicht nach Geschlechtern getrennt). Wir raten zur frühzeitigen Buchung.
  • Anforderungsprofil
    Gehzeiten von durchschnittlich 5 Stunden. Höhenunterschiede von 400 bis 600 Meter. Raue Wegbeschaffenheit, steile An- und Abstiege sind möglich. Eine gewisse Wandererfahrung ist von Vorteil.
  • Kulturanteil
    Der Schwerpunkt dieser Reisen liegt auf den Naturerlebnissen, kombiniert mit den kulturellen Sehenswürdigkeiten des Landes.
  • Flüge
    • Frankfurt
    • München
    • Düsseldorf
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