Burgund – Kunst und Landschaft

ab 2190,- €

Teilnehmer
12 - 20
Reisetage
10

Veranstalter: Studiosus Reisen

Studienreise zu den Höhepunkten der Kirchenbaukunst im Burgund

Cluny, Fontenay, Vézelay – die Klöster und Kirchen, deren Glanz einst Europa überstrahlte, erleben Sie auf dieser Studienreise für Kunstliebhaber in kleiner Gruppe und mit Tiefgang. Die Kulisse für die Meisterwerke der Romanik bilden Städte voller Geschichte, Dorfidyllen und Bilderbuchlandschaften mit sanften Hügeln, Weinbergen und sattgrünen Weiden. Nirgendwo ist Frankreich französischer als im Burgund! Auch an den Schätzen aus Küche und Keller, von Boeuf Bourguignon bis zum kräftigen Burgunderwein, wollen wir nicht vorbeigehen: Bei deftigen Speisen im Landgasthof oder beim Picknick in den Weinbergen werden Sie glückselig im burgundischen Genießerhimmel schweben!

  • Rundreise/Ausflüge in bequemem Reisebus mit WC
  • 9 Übernachtungen im Doppelzimmer in bewährten Hotels, in Paray-le-Monial in einem etwas einfacheren Hotel
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen in einer Ferme Auberge, 5 Abendessen im Hotel
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Ein Picknick mit Weinprobe
  • Eintrittsgelder (ca. 90 €)
  • Übernachtungssteuer
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Busfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Willkommen in Metz!
    In Mannheim begrüßt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin um 14.15 Uhr zur Abreise nach Metz. Ein mächtiger Akzent in der lothringischen Hauptstadt: die gotische Kathedrale mit Chagall-Fenstern, deren Farben in der Nachmittagssonne für uns tanzen. Noch ein Blick auf die protestantische Kirche Temple Neuf, die wie ein Schiff in der Mosel liegt, dann widmen wir uns der kulinarischen Spezialität der Region: Quiche Lorraine. 200 km.
  • Die Pforte zum Burgund
    In Troyes, historische Hauptstadt der Champagne, empfangen uns farbenfrohe Fachwerkhäuser und eine Kathedrale mit gotischer Fensterpracht. Nach dem Kunstgenuss schnuppern wir uns in der Markthalle durch Frankreichs weltliche Genüsse – und nehmen uns Zeit für die Mittagspause. Im Burgund angekommen, tasten wir uns in der eleganten Zisterzienserabtei von Pontigny langsam in die Welt der Romanik vor. Am Ufer der Yonne genießen wir schließlich mit einem feinen Chablis den Postkartenblick auf Auxerre: Willkommen im Herzen Frankreichs! 330 km. Zwei Übernachtungen in Auxerre.
  • Wiedergeburt des Mittelalters
    Mittelalter zum Anfassen: In den Wäldern des Burgunds wächst Stein für Stein die Burg Guédelon in den Himmel – mithilfe mittelalterlicher Techniken und Materialien. Ein aufsehenerregendes Projekt, für das man Historiker, Archäologen und Handwerker ins Team holte. Wie die Arbeiten vorangehen, erfahren wir auf unserem Baustellenrundgang von einem Mitarbeiter. In Auxerre – von der Yonne durchflossen, auf der Hausboote und Lastkähne Richtung Paris tuckern – schlängeln wir uns durchs Gassengewirr bis zur Abtei Saint-Germain mit Frankreichs ältesten Fresken. Restauranttipps für den Abend hat Ihre Reiseleiterin parat. 90 km.
  • Vézelay und Fontenay
    Durch weinselige Landschaften rollen wir nach Vézelay, wo schon im Mittelalter der Tourismus boomte. Bernhard von Clairvaux rief wortgewaltig zum zweiten Kreuzzug auf, Jakobspilger rasteten auf ihrem Weg nach Santiago. Aber auch Richard Löwenherz oder Franz von Assisi pilgerten zur heiligen Magdalena in die Basilika Ste-Marie-Madeleine (UNESCO-Welterbe). Wir nähern uns durch die Hintertür für den berühmten Fotoblick auf den Stadthügel. Im Kirchenschiff erweckt Ihre Reiseleiterin die Figuren auf den steinernen Kapitellen, die vom Kampf zwischen Tugend und Laster erzählen, zum Leben. Ein Pfad durch den Wald, eine Lichtung, die sich unvermittelt öffnet – dann liegt im Nachmittagslicht die Abtei Fontenay (UNESCO-Welterbe) vor uns, ein stiller Platz mönchischer Versenkung, der niemanden unberührt lässt. Weiter geht es nach Dijon. 250 km. Ein Vortrag Ihrer Reiseleiterin entführt Sie abends in die Geisteswelt des Mittelalters. Zwei Übernachtungen.
  • Im burgundischen Genießerhimmel
    Unser Rundgang durch Dijon bringt uns geradewegs in die Markthalle: Wein, Käse, Pasteten und der berühmte Dijon-Senf in allen Variationen – wir schnuppern, schauen, probieren und erstehen manche Köstlichkeit der Region für unser Picknick in den Weinbergen, wo Ihre Reiseleiterin ein paar gute Tropfen entkorkt. Beseelt vom Burgunderwein stellen wir uns in Beaune dem Jüngsten Gericht – zumindest auf dem Gemälde Rogier van der Weydens im Hotel-Dieu. Außen Fachwerk und bunt glasierte Dachziegel, innen ein Krankensaal wie ein Kirchenschiff – das ehemalige Hospiz ist selbst ein Kunstwerk. 100 km. Am Abend nicht versäumen: einen Kir, fruchtig-frischer Kult-Aperitif aus Dijon, im Bistro.
  • Adelspracht und strauchelnde Seelen
    Dass der burgundische Hof in Dijon im Mittelalter in Stilfragen Maß aller Dinge war, beweist Ihre Reiseleiterin im ehemaligen Herzogspalast. Über die Ruinen der Kartause von Champmol geht es weiter nach Autun, wo sich eine Schatzkammer mittelalterlicher Bildhauerkunst für uns öffnet: Am Portal der Kathedrale St-Lazare kämpfen Engel und Dämonen um Menschenseelen, und im Musée Rolin nebenan begegnet uns Eva – frisch restauriert so verführerisch wie im 12. Jahrhundert. Auf der Fahrt durch einst prosperierende Industriegebiete erzählt Ihre Reiseleiterin von der Landflucht nach dem Niedergang des Bergbaus. 170 km. Zwei Übernachtungen in Paray-le-Monial in einem einfacheren Hotel.
  • Rinder und Romanik im Burgund der Bauern
    Hausboote tuckern auf dem Kanal von Paray-le-Monial, in dem sich die Basilika Sacré-Coeur spiegelt – die Abteikirche von Cluny im Taschenformat. Nach dem Besuch nehmen wir Kurs aufs Brionnais, ein Stück Bilderbuch-Frankreich. Hier weicht das Burgund der Weinberge dem Burgund der Felder und Weiden, auf denen cremeweiße Charolais-Rinder grasen, bevor sie als Entrecote auf den Teller wandern. Wer würde in der Landschaftsidylle ein Feuerwerk der Kunst vermuten? Die elegante Prioratskirche von Anzy-le-Duc, die Dorfkirche Semur zwischen noblen Herrenhäusern oder die Abteikirche Saint-Fortunat in Charlieu – welche der romanischen Dorfschönheiten ist Ihr Favorit? 100 km.
  • Geistige und weltliche Freuden
    Der Geist von Cluny, der mächtigsten Benediktinerabtei des Abendlandes, strahlte im Mittelalter weit über Frankreich hinaus. So lang wie zwei Fußballfelder war die Kirche, die längst in Trümmern liegt. Ihre Reiseleiterin lässt sie – auch mit Computersimulation – vor Ihren Augen wiederauferstehen. Nach reichlich geistiger Nahrung tischen Pascal und Isabelle in ihrer Ferme Auberge deftige Landküche auf – mit reichlich Butter von glücklichen Kühen! Heute zählen wir keine Kalorien! Satt und glücklich rollen wir weiter nach Tournus mit Romanik zum Sattsehen in St-Philibert. 180 km. Abends bestimmen Sie selbst, was auf den Tisch kommt.
  • Au revoir, Bourgogne!
    Die Romanik lassen wir hinter uns – ein spätgotisches Meisterstück steht vormittags im Fokus: die Kirche von Brou. Dann geht es durch die Region Bresse, wo die Götter auf ihrer Reise durch Frankreich ihr Schlemmerland mit köstlichem Käse und blaufüßigen Bressehühnern in den Farben der Trikolore fanden. Eine Ikone der Baukunst des 20. Jahrhunderts erwartet uns in Ronchamp: die Wallfahrtskirche von Le Corbusier (UNESCO-Welterbe). Choucroute garnie oder Flammekueche – was wohl heute Abend auf den Tisch kommt, wenn wir im Elsass zum Abschied noch einmal schlemmen? Ein bisschen wehmütig spazieren wir zum Abschied in schönster Abendstimmung durch die Fachwerkgassen von Colmar. Fahrtstrecke 360 km.
  • Durchs Elsass in die Heimat
    Ein letzter Kunstschatz, bevor der Bus die Heimat ansteuert: Matthias Grünewalds Isenheimer Altar im Museum von Colmar. Durch das Elsass und die Oberrheinebene geht es dann nach Norden, und gegen 14 Uhr erreichen wir Mannheim. 220 km.

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