Den Alentejo auf unbekannten Pfaden erwandern

ab 1370,- €

Teilnehmer
4 - 16
Reisetage
8

Veranstalter: ASI Reisen

Die Region Alentejo im mittleren Süden Portugals bietet eine von keltischen, römischen, maurischen und christlichen Zeugnissen gekennzeichnete Kultur sowie eine Landschaft, die seit der Bronzezeit weitgehend unverändert blieb und in ihrer Dichte an megalithischen Monumenten ihresgleichen sucht. Im Frühjahr erstrahlt die Landschaft in einem Meer von Blüten. Im Herbst umspielt das sanfte Licht ihre tausende Dolmen, Menhire und Steinkreise von einzigartiger Klarheit und das Klima ist einfach perfekt zum Wandern. Évora allein ist schon eine Reise wert: zum Weltkulturerbe ernannt und für viele eine noch unbekannte Schönheit mit ihren gepflasterten Gassen, der mittelalterlichen Stadtmauer und der römischen Tempelanlage. Die faszinierende Geschichte Portugals in Kombination mit der sanften Landschaft des Alentejo ist imstande, auch historisch Uninteressierte zu fesseln, beginnt doch alles mit dem Templerorden!

  • Flug nach Lissabon und zurück
  • Flughafen- und Sicherheitsgebühren
  • 7 Nächte im Hotel M'Ar De Ar Muralhas****, Zimmer mit Bad/Dusche und WC
  • Transfers und Rundfahrten lt. Reiseverlauf
  • 7x Frühstück, 6x Mittagessen
  • ASI Tourenbuch
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31. März 2021)

Tagesbeschreibung

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • Tag 1
    Flug nach Lissabon. Wir werden am Flughafen von Lissabon erwartet und fahren anschließend nach Évora (ca. 80 min.). Check-in im Hotel, abends werden wir von unserem ASI Wanderführer begrüßt.
  • Tag 2
    In der Serra do Monfurado, wenige Kilometer westlich von Évora, lassen wir die Hektik und den Lärm des Alltags hinter uns und entdecken die typische Landschaft des Alentejo: Korkeichenwälder, die wir bis zu den Steinkreisen von Almendres durchwandern, mit deren Errichtung vor 8.000 Jahren begonnen wurde - lange vor Stonehenge. Nach einer regionalen Mahlzeit lernen wir die Weltkulturstadt Évora und ihre Geschichte kennen, die von so unterschiedlichen Kulturen wie der römischen, maurischen, jüdischen und schließlich der Inquisition geprägt ist. 
  • Tag 3
    Ausgehend vom Kloster Orada spazieren wir durch weite Landschaften, bevor wir die Zitadelle von Monsaraz erklimmen. Der Blick über den größten künstlichen See Europas Alqueva ist spektakulär. Nach einer Verschnaufpause geht es bergab ins Dörfchen Telheira, wo wir in einer ehemaligen Ölmühle, die heute als Restaurant und Kunstgalerie funktioniert, zu Mittag essen werden. Abgerundet wird dieser Tag mit einem Besuch in einer familienbetriebenen Keramikmanufaktur.
  • Tag 4
    Heute geht es etwas früher los, denn zur Abwechslung wandern wir an der wilden, alentejanischen Küste. Dieser Teil der europäischen Atlantikküste darf getrost als unbekanntes Kleinod gelten, sind seine weißen Sandstrände doch nahezu menschenleer. Je nach Gezeiten könnten wir Angler oder Muschelsammler antreffen. Gegen Mittag erreichen wir dann die Lagune von Melides und lassen uns mit gegrillten Sardinen und gutem Landwein verwöhnen.
  • Tag 5
    Evoramonte – über verschlungene Pfade, Mühlberge und Schafsweiden, im Schatten jahrhundertealter Steineichen, Korkeichen und Ölbäume erobern wir die Burg von Evoramonte. Unterwegs sind Landhäuser traditionellen Stils, Wallfahrtskapellen und schließlich die in der Festung manifestierte militärische Architektur der Gotik und Renaissance zu bewundern. Anschließend schmausen wir saisonale Köstlichkeiten, begleitet von einem fantastischen Tafelwein. Abschließend besichtigen wir eine Korkfabrik.
  • Tag 6
    Heute erkunden wir das ebene Umland Évoras und wandern vom Dörfchen Senhor dos Aflitos entlang des Aquäduktes, welches einst die ehemalige Königsstadt mit "silbernem Wasser" versorgte. Durch Olivenhaine und Korkeichen lernen wir die vollkommen ländliche Seite Évoras kennen. Mittagstisch in der Altstadt Évoras, der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abends treffen wir uns wieder und lernen wir beim nächtlichen Rundgang die Königsstadt von ihrer unheimlichen Seite kennen. In den engen Gässchen und krummen Wänden verbirgt sich so manche seltsame Geschichte.
  • Tag 7
    Am letzten Tag tauchen wir noch einmal in die Abgeschiedenheit und Stille eines klösterlichen Waldes ein. Einsam in der Serra d'Ossa gelegen, ist das altehrwürdige Kloster São Paulo heute ein Luxushotel, hat jedoch nichts von seinem mystischen Einsiedlercharme verloren. Die typische Vegetation aus Pinien, Eichen, Stephansrosen und wilden Küchenkräutern mag uns mit ihren mannigfaltigen Düften überwältigen. Wir streifen das Dorf Aldeia da Serra und folgen einem Bächlein zurück in die Klostergärten. Mittagessen im nahen Redondo, im typischen Restaurant Os Porfirios.
  • Tag 8
    Fahrt zum Flughafen von Lissabon und Rückflug in die Heimat.

Zusatzinformationen