Die Anden im Norden von Ecuador

ab 995,- €

Teilnehmer
2 - 12
Reisetage
8

Veranstalter: ASI Reisen

Erleben Sie die Anden nördlich von Quito in einem abwechslungsreichen Programm aus Wanderungen und Naturerlebnissen sowie kulturellen Highlights. Die Tour führt Sie in das kleine Städtchen Otavalo, das für seinen indigenen Markt bekannt ist. Dort besuchen Sie auch den Wasserfall Peguche, der bis heute für die indigene Bevölkerung ein wichtiger ritueller Ort ist. Neben Wanderungen um den Cuicocha-Kratersee, auf den Berg Fuya Fuya und Imbabura haben Sie auch die Gelegenheit in den natürlichen Thermalquellen von Chachimbiro zu entspannen.

  • Unterkunft in Basislagern und Hotels im Zimmer
  • Privater Transport
  • Wandern / Ausflüge: qualifizierter Führer für die Gruppe (Englisch sprechend)
  • Wandern / Ausflüge: qualifizierter Führer für die Gruppe (Englisch sprechend)
  • 7x Frühstück, 4x Lunch Box, 5x Abendessen
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31.08.2022)

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1

    Fahrt von Quito in die nördlichen Anden von Ecuador. Unterwegs machen Sie einen Halt bei Quitsato. Die Quitsato-Sonnenuhr ist das erste und einzige Denkmal, das sich genau auf der Äquatorlinie befindet. Das Denkmal fungiert sowohl als großer Kalender als auch als Solaruhr und zeigt die Sonnenwenden, die Tagundnachtgleichen sowie die Stunden des Tages durch die Projektion des Schattens der großen 10-Meter-Säule im Zentrum an. Die Inka und Pre-Inkakulturen waren so schon vor über 500 Jahren in der Lage, durch die Bewegungen der Sonne, die Jahreszeiten und damit einen Landwirtschaftskalender zu definieren. Vorbei an Otavalo geht es in ein einfaches, gemütliches Landgasthaus bei Urcuqui mit Blick auf die umliegenden Anden und den Vulkan Imbabura. Dies wird Ihr Basislager auf 2.550m Höhe für die nächsten 6 Tage sein.

  • Tag 2

    Am Morgen können Sie den lebhaften Markt von Otavalo (2.500m) erkunden. Die Verkäufer bauen morgens ihre Stände auf und Kunsthandwerker verkaufen ihre Waren. Der Platz wird zu einem Farbenmeer, doch trotz des Andrangs herrscht ein ruhiges und entspanntes Treiben auf dem berühmten Indiomarkt, der rund um die Plaza de Ponchos stattfindet. Die Otavaleños gelten als die große Ausnahme unter den Indiokulturen. Sie haben es durch ihre althergebrachte Webkunst zu Wohlstand und dadurch zu einer politischen Mitsprache gebracht, ohne dabei jedoch ihre Kultur oder ihre Traditionen aufzugeben. So sprechen sie auch heute noch neben dem offiziellen Spanisch ihre Muttersprache “Quichua” und kleiden sich in ihren typischen Trachten. 
    Nach einem Rundgang besuchen Sie den Kondorpark in welchem Sie den „König der Anden“ und andere andine Vögel aus nächster Nähe betrachten können. Der Kondorpark widmet sich dem Schutz, der Rettung, der Rehabilitation und der möglichen Wiedereinführung in die Natur von Greifvögeln, Geiern (Andenkondor) und Eulen. Kein Vogel im Park wurde direkt aus der Natur entnommen! Falknereitechniken („Vogelschau“) ermöglichen zudem eine Annäherung zwischen diesen Vögeln und Besuchern. Bei der pädagogischen Falknerei fangen die Vögel keine echte Beute, sondern fliegen mit Futter angelockt zu Trainern und Besuchern.
    Abschließend  geht es weiter  zu den wunderschönen Wasserfällen von Peguche. Dies ist ein historischer Ort, denn er wurde (und wird) von der indigenen Bevölkerung  für spezielle reinigende Bäder vor dem Inty Raimy (Sonnenfest) genutzt.

  • Tag 3

    Etwas oberhalb der Gemeinde San Alfonso de Iruguincho beginnen Sie heute Vormittag eine Wanderung (ca. 3 Stunden – ca. 2.870m) durch den hohen Andenwald. Auf der Wanderung können Sie zwei Wasserfälle besuchen, den Guagalá-Wasserfall und den mit 45 Metern Höhe etwas grösseren Conrayaro Wasserfall. Auf der Wanderung durch den Wald kommen Sie an der einheimischen Flora wie Huatsi, Guave, Pucuna, Arrayán, Pumamaqui, Arrayancillo und Chilca vorbei. Die Region ist außerdem das Zuhause von Tauben, Rehe, Füchse, Fledermäuse, Eulen und Kolibris, die oftmals auf dem Weg beobachtet werden können.
    Am Nachmittag fahren Sie zu der rund 140 Jahre alten Hacienda Chachimbiro um dort in den heißen Quellen zu entspannen. Einer natürliche Quelle entspringt Wasser mit ca. 70 Grad Celsius das weiter unten die Thermalbäder, Saunen und Dampfbäder einheizt, welche zum Verweilen einladen. 

  • Tag 4

    Am frühen Morgen fahren Sie zu der Laguna Cuicocha (dt.: Meerschweinchen-See), einem Kratersee, der vor über 3.000 Jahren durch eine massive Eruption entstanden ist und sicherlich zu den schönsten im Land zählt. Dort unternehmen Sie eine längere Wanderung (ca. 4 Stunden) um den Kratersee dieses eingestürzten Vulkans. Wilde Andine Landschaften begeistern vor der Kulisse der Vulkane Cotacachi und Imbabura. 
    In der Gemeinde San Blas im Kanton Urcuquí gibt es einen der bedeutendsten Orchideengarten des Landes. Der Garten hat mehr als 4.000 Pflanzen, unter anderem auch eine Sammlung von Bonsai, Bromelien, Astromelien, Wasserpflanzen und Anthurien und mehr als 180 Orchideenarten!

  • Tag 5

    Bereits am frühen Morgen geht es von Quito Richtung Süden. Zunächst besuchen Sie die Pyramiden und Tolas (künstliche Hügel, oftmals Grabhügel) in dem archäologischen Komplex von Cochasqui welcher zwischen 850 v.Chr. und 1.550 n.Chr. errichtet wurde. Der Komplex umfasst eine Fläche von rund 84 Hektar, auf 3.100 Meter über dem Meeresspiegel und wurde von der Quitu-Cara Kultur gebaut. 
    Anschließend unternehmen Sie eine Wanderung  auf den Gipfel des 4.286m hohen Fuya 
    Fuya. Langsam windet sich die Kopfsteinpflasterstraße die Anden hinauf bis zu den Lagunen im Paramo (Andenhochland). Die Mojanda Lagune liegt auf ca. 4.000 m Höhe und besteht aus drei Seen. Den Aussichtsberg Fuja Fuja, welcher gleich neben der größten Lagune aufragt, werden Sie in einem technisch einfachen Aufstieg besteigen. Vom Gipfel des erloschenen Vulkans hat man eine wunderbaren Ausblick auf 2 der 3 Seen. Das Wasser des Sees, nun weit unter Ihnen, funkelt im Sonnenlicht und bei gutem Wetter haben Sie einen herrlichen Blick in die Bergwelt der Sierra und können den Eisriesen des Cayambe (5.790 m) im Osten sehen. 

  • Tag 6

    Am frühen Morgen fahren Sie zu dem Dorf Casha Pampa auf einer Höhe von 3500m. Von dort beginnen Sie mit dem Aufstieg (ca. 5 Stunden) durch ausgedehntes Paramo-Grasland, mit tollen Aussichten auf den schneebedeckten Cayambe und die Stadt Ibarra. In den oberen Höhenlagen wird der Pfad steiniger und Sie wandern um den Kraterrand des Vulkans Imbabura, bis Sie den Gipfel auf 4610m erreichen. An klaren Tagen hat man einen wunderbaren Blick über die nördlichen Anden, die Stadt Ibarra, die Lagunen Yahuarcocha und San Pablo sowie die kleinen Andenstädte Atuntaqui, Otavalo und Cotacachi. Nach einer wohlverdienten Pause und Stärkung beginnt der Abstieg. Anschließend fahren Sie über den Äquator nach Quito (2.850m).

  • Tag 7

    Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung, um zum Beispiel die koloniale Altstadt von Quito zu erkunden oder mit der Seilbahn Teleferico die Hänge des „Hausberges“ von Quito, dem Rucu Pichincha bis auf 4000m hoch zu fahren. 

  • Tag 8

    Individuelle Heim- oder Weiterreise.

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