Die Zentralen Anden von Ecuador

ab 1640,- €

Teilnehmer
2 - 12
Reisetage
8

Veranstalter: ASI Reisen

Die Anden südlich von Quito bieten ganz besondere Naturerlebnisse, in die Sie auf Wanderungen mit steigendem Schwierigkeitsgrad eintauchen können. So werden Sie bei der Umrundung des Quilotoa-Kratersees das unvergleichliche Farbenspiel auf dem Wasser beobachten können. Im Naturreservat Pasochoa begeben Sie sich dann auf Ihre erste Gipfelbesteigung, während Sie durch die typische Graslandschaft der Anden streifen. Die Wanderungen auf die Vulkane Corazon und Ruminahui bereiten Sie für die Besteigung des Illiniza vor und zeigen Ihnen die verschiedenen Facetten der zentralen Anden.

  • 5 Nächte im Landgasthaus
  • Privater Transport
  • Wandern / Ausflüge: qualifizierter Führer für die Gruppe, Bergsteigen: ein qualifizierter Bergführer für jeweils 2 Bergsteiger (Englisch / Spanisch sprechend)
  • Wandern / Ausflüge: qualifizierter Führer für die Gruppe, Bergsteigen: ein qualifizierter Bergführer für jeweils 2 Bergsteiger (Englisch / Spanisch sprechend)
  • Schlafsäle in den Berghütten
  • Zum Klettern: Seil
  • 7x Frühstück, 7x Lunch Box, 7x Abendessen
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31.08.2022)

Tagesbeschreibung

  • 1
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  • 5
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  • 7
  • 8
  • Tag 1

    Fahrt von Quito in die zentralen Anden von Ecuador. Bei El Chaupi geht es von der Panamericana zunächst auf einem Feldweg in die westlichen Anden. Hier beginnt Ihre erste Wanderung zu dem Gipfel des erloschenen Vulkan Santa Cruz (3990m). Diese Wanderung wird nicht so oft gemacht, weshalb die Wege manchmal teilweise mit dem typischen Andengrass des Hochlandes, Stipu Ichu (Igelgrass) zugewachsen sein können. Von dem Gipfel geht es bergab Richtung Süden zu einem einfachen, gemütlichen Landgasthaus in einer umgebauten ehemaligen Hacienda. Auch heute noch sind hier Pferde, Enten und Llamas zu Hause. Dies wird Ihr Basislager auf 3.125m Höhe für die nächsten 5 Nächte sein.

  • Tag 2

    Diese Tour führt zu einer der schönsten Kraterseen in Ecuador und Südamerika, der erstaunlichen Laguna Quilotoa. Zunächst führt die Fahrt auf der Panamerikanischen Landstraße durch die Straße der Vulkane nach Latacunga und von hier nach Pujili wo Sie einen Stop am einheimischen Markt machen um sich mit frischem Obst einzudecken. Anschließend setzen Sie die Reise fort, vorbei an andinen Dörfern - eine fantastische Chance, das wirkliche Ecuador zu sehen. An der spektakulären Laguna Quilotoa angekommen, wandern Sie in einer ca. 5 stündigen Wanderung in ständigem auf und ab bis in Höhen von 4000m um den Kratersee herum. An klaren Tagen können Sie dabei wechselnde Aussichten auf die Lagune und die umliegenden Anden mit den Vulkanen Ilinizas, Ruminahui, Cotopaxi, Corazon und Chimborazo genießen während Sie am Kraterrand entlang wandern. Je nach Lichteinfall schimmert die Lagune grünlich, türkis oder blau und bietet einen schönen farblichen Kontrast zu den umliegenden Bergen. 

  • Tag 3

    Ein Ausflug in das Waldschutzgebiet Pasochoa etwa 30km nördlich von Ihrem Basislager,  führt Sie in den ecuadorianischen Andenhochwald. Der Zugang liegt auf ca. 3.200m Höhe. Von dem Andenwald führt Sie Wanderung schnell in das typische Andenhochland (Paramo) mit weiten Graslandschaften. Mehr als 120 Vogelarten leben hier, beobachten Sie Kolibris und mit etwas Glück sogar den Anden-Kondor. Nach ca. 3 Stunden erreichen Sie den Gipfel des erloschenen Vulkan in der östlichen Kordillere. Von hier kann man an klaren Tagen die großen Gipfel der zentralen Anden, Antisana, Sincholagua, Ruminahui und Cotopaxi sehen. Nach dem Abstieg (ca. 2 Stunden) kehren Sie am späten Nachmittag in Ihr Basislager zurück.

  • Tag 4

    El Corazón (das Herz) ist ein erloschener Vulkan ca. 25km nördlich von dem Landgasthaus in der westlichen Kordillere der zentralen Anden gelegen. Früh am Morgen fahren Sie auf der Panemerikana bis nach Machachi, von hier aus auf einer Landstraße in das kleine Dorf Aloasi an den Hängen des Vulkans. Hier beginnt die Wanderung zunächst durch Felder und Wiesen bevor die Vegetation sich ändert und in die typische Paramo-Landschaft übergeht. Je näher Sie dem Gipfel kommen desto steiler wird der Weg. Den Gipfel (4.782m) erreichen Sie bei guten Konditionen nach etwa 5 Stunden. Dort genießen Sie die Ruhe und hoffentlich spektakuläre Aussicht auf die benachbarten Berge der berühmten "Straße der Vulkane". Dieser Name wurde den Vulkanreihen der zentralen Anden Ecuadors von dem deutschen Forscher Alexander von Humboldt gegeben. Nach dem Mittagessen (Lunchbox) wandern Sie in ca. 3 Stunden zurück zum Auto und fahren zurück in Ihr Basislager.

  • Tag 5

    Der Ruminahui ist ein erloschener Vulkan im Cotopaxi-Nationalpark, nur 13 km nordwestlich des Vulkan Cotopaxi. Eine kurze Fahrt bringt Sie von der ehemaligen Hacienda zu der Laguna Limpiopungo die im Nationalpark an den Ausläufern des Ruminahui gelegen ist; hier beginnt Ihre Wanderung. Zwischen den beiden Vulkanen Ruminahui und Cotopaxi befindet sich eine breite Hochebene (ca. 3.800m). Der Vulkan ist nach einem Inka General benannt (Ruminahui bedeutet „Gesicht aus Stein“). Die Wanderung durch den Nationalpark ist sehr interessant, hier bekommen Sie einen guten Einblick in die Anden-Flora und mit ein wenig Glück auch Fauna der Anden. Halten Sie Ausschau nach dem Anden-Colibri und mit Glück sehen Sie auch den gewaltigen Kondor. Vorbei am grasbewachsenen Grat gelangen Sie schließlich an den Fuß des zentralen Gipfels, leichtes Klettern bringt Sie die letzten Meter auf den Gipfel (Cumbre Central – 4.600m). Quasi in der Mitte der nördlichen ecuadorianischen Anden gelegen bietet der Gipfel eine tolle Aussicht über die Hochebene mit den umliegenden Vulkanen Pasochoa, Sincholagua, Ilinizas und natürlich dem Cotopaxi. Nachmittags Rückkehr zur Lagune und Rückfahrt zum Basislager.

  • Tag 6

    Der Zwillingsberg Los Ilinizas war einst ein gewaltiger Vulkan bis eine gewaltige Magma-Explosion den Vulkan zerbrach und die beiden Gipfel formte: Nord und Süd (Iliniza Norte y Sur). Der Nordgipfel ist der einizige Gipfel der Anden in Ecuador der zum ersten Mal von Ecuadoreanischen Bergsteigern bestiegen worden ist:  Nicolas Martinez und Alejandro Villavicencio erreichten den Gipfel im März 1912. Die Ilinizas liegen inmitten des 1500km² Naturschutzgebiet "Reserva Ecologica Los Illinizas" in der westlichen Cordillera der Anden. Der Nordgipfel in 5116m Höhe ist über eine anstrengende aber technisch unkomplizierte Wanderung zu erreichen – eine herrliche Aussicht inklusive!
    Sie fahren über die Panamericana Richtung El Chaupi und von dort die Ausläufer des Ilinizas hinauf zum Parkplatz „La Virgen“ (3.950m). Hier beginnt der Aufstieg wobei der Weg zunächst durch einen Polylepsis Wald führt bevor die Landschaft in die typische Graslandschaft des Andenhochlands übergeht und dann immer trockener und sandiger wird je mehr Sie an Höhe gewinnen. Nach ungefähr 3 Stunden erreichen Sie die Nuevos Horizontes Schutzhütte in 4.650m Höhe, die in dem Sattel zwischen den beiden Gipfeln liegt. Am Nachmittag freie Zeit die Bergwelt um die Hütte zu erkunden.

  • Tag 7

    Am Morgen werden Sie den Aufstieg zum Nordgipfel der durch einen Sattel getrennten Zwillingsgipfel in Angriff nehmen. Sobald Sie an Höhe gewinnen, können Sie die türkisfarbene Lagune in dem hinteren Bereich des Sattels sehen. Je nachdem wie die Sonne einfällt, verändert die Lagune ihre Farbe zwischen türkis und grün. Über den langen Grat steigen Sie, unterbrochen von einfachen Kletterpassagen, in ca. 2 – 3 Stunden zum Gipfel auf. Nach einer kurzen Pause und dem Photo an dem kleinen Gipfelkreuz auf 5.126 m Höhe steigen Sie wieder ab. Wenn alles gut verlaufen ist, können Sie am Abend den erfolgreichen 5.000er Gipfel feiern! 

  • Tag 8

    Transfer nach Quito und Ende der Tour

Zusatzinformationen