Ecuador – Andenhochland, Amazonas & Galapagos

ab 3995,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
300m
Max. Höhenmeter Abstieg
1.000m
Teilnehmer
8 - 15
Reisetage
18
Aufenthaltstage Hotel
15

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Wanderreise auf dem Festland, Tierbegegnungen auf Galápagos

Wanderungen: 9 x leicht (2 - 3 Std.), 5 x moderat (4 - 6 Std.)
Mit Blick auf den Vulkan Cotopaxi durch die Páramolandschaft wandern
Nationalparks Cotopaxi, Chimborazo, Cajas – Die Straße der Vulkane erwandern
4 Tage auf 3 Galápagos-Inseln: Das Tierparadies intensiv erkunden
Tierreichtum: Riesenschildkröten, Leguane und Blaufußtölpel beobachten
In der UNESCO-Stadt Cuenca die Hutmacher beim Flechten bewundern
Den Sonnenaufgang umgeben von hunderten Papageien mitten im Amazonas erleben

Die vergletscherte Vulkanspitze des Cotopaxi ist von Schäfchenwolken umgeben. Lamas weiden zu seinen Füßen. Die Straße der Vulkane erstreckt sich vor uns. Über abgeschiedene Bergdörfer erreichen wir die grün schimmernde Kraterlagune Quilotoa, die wir auf einsamen Pfaden umrunden. Vom Pass „La Virgen“ wandern wir bergab. Zuerst noch von Wolken umhüllt lüftet sich schon kurze Zeit später der Himmel und macht den Blick frei auf die andine Páramolandschaft. Zwischen Lagunen führt uns der Pfad langsam in einen tropischen Nebelwald. Wir verlassen die Anden und gelangen hinab ins Amazonas-Gebiet. Mit dem Kanu schippern wir entlang des schmalen und kurvenreichen Rio Arajuno durch den Regenwald und beobachten die Kapuzineräffchen, wie sie sich von Baum zu Baum hangeln.
Wir tauchen in das Leben der Einheimischen ein, stöbern über bunte Wochenmärkte, bestaunen die Webtechnik der indigenen Frauen und kosten an den Ständen Choclo goldgelb gebackene Maiskolben. Familiengeführte, charmante Lodges und Hotels sind unsere Unterkunft. Die Offenheit und Gastfreundlichkeit der Ecuadorianer wirkt ansteckend.
Nach den faszinierenden Erlebnissen im Andenhochland begeistert uns die endemische Tierwelt der Galápagos Inseln. Wir spazieren zwischen Riesenschildkröten und können diese hautnah in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Auf der Insel Española wandern wir barfuß den weißkörnigen Strand entlang, ein Seelöwe robbt neugierig in unsere Richtung und die Blaufußtölpel gehen unbeeindruckt dem Nestbau nach. Wir erleben eine überwältigende Artenvielfalt auf kleinstem Raum.

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise nach Ecuador
    Flug nach Quito und Ankunft auf 2.800 m. Wir werden von unserer Reiseleitung empfangen und zum Hotel gebracht.
  • Tag 2 Quito Stadtbesichtigung
    Buenos días in Ecuador! Nach einem ausgiebigen Frühstück erkunden wir die Hauptstadt Quito. In der Altstadt, die seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, besuchen wir die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An diesen drei Plätzen liegen die bedeutendsten Baudenkmäler und Kirchen aus der Kolonialzeit. Den Nachmittag haben wir zur freien Verfügung und können auf eigene Faust durch die Altstadt bummeln.
  • Tag 3 Quito – Wanderung im Cotopaxi-Nationalpark – Chuchilan
    Heute fahren wir in den berühmten Cotopaxi-Nationalpark – das erste unserer drei schönen Trekking-Gebiete. Zunächst machen wir einen Halt beim Limpiopungo See auf ca. 3.800 m Höhe. Wir können am See entlang spazieren und die Landschaft genießen. Dabei haben wir einen traumhaften Ausblick auf den vergletscherten Cotopaxi. Nach unserem Spaziergang am See unternehmen wir eine Wanderung im Nationalpark in Richtung Vulkan Ruminahui. Immer wieder schweifen unsere Blicke auf den formvollendeten Vulkan Cotopaxi und über die weite Páramolandschaft. Gegen Nachmittag fahren wir zum Bauerndörfchen Chuchilan (3.100 m) zu unserer Unterkunft.
  • Tag 4 Chuchilan – Kraterumrundung Laguna Quilotoa – Lasso
    Am Morgen fahren wir zur Kraterlagune Quilotoa (3.800 m). Bei unserer Wanderung umrunden wir den Kratersee Quilotoa, der einen Durchmesser von 3 km hat. Aufgrund des mineralhaltigen Regenwassers leben keine Tiere in der Lagune. Auf unserer Wanderung entlang des Kraterrandes begegnen wir Bauern mit ihren Lämmern und Ziegen. Ihr Wasser, das die Schattenbewegungen der Wolkenmeere wiederspiegel, verdankt ihre fantastische Farbe den im Wasser gelösten Mineralen. Nachmittags fahren wir weiter zu unserer nächsten Unterkunft in Lasso.
  • Tag 5 Lasso – Wanderung "Agua y Vida" – Papallacta – Amazonas
    Wir verlassen unsere Lodge am frühen Morgen und fahren zum Papallacta Pass "La Virgen". Hier beginnen wir unsere Wanderung bergab bis kurz vor Papallacta. Wir können dabei hervorragend die Änderung der Vegetation beobachten und die Landschaft mit ihren vielen Lagunen bewundern. Nach einem stärkenden Mittagessen fahren wir weiter in den Amazonas, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.
  • Tag 6 Amazonas: Papageienlecke – Besuch einer indigenen Gemeinde – Dschungelwanderung
    Schon vor Sonnenaufgang stehen wir heute auf, wir fahren zur Papageienlecke, um die bunten Papageien zu beobachten. Nach dem wunderschönen Naturschauspiel fahren wir zur Gemeinde Santa Barbara wo wir in die Kultur der indigenen Familien eintauchen und zusammen mit ihnen frühstücken. Im Anschluss erkunden wir bei einer Wanderung die Flora des Dschungels und fahren mit dem Kanu in das kleine Dschungelstädtchen Misahualli, auf dem Weg können wir mit etwas Glück Kapuzineraffen beobachten.
  • Tag 7 Amazonas – Pastaza Canyon – Wasserfall " Pailon del Diablo" – Riobamba
    Am Vormittag verlassen wir den Regenwald in Richtung Gebirge und fahren durch den Pastaza Canyon mit seinen beeindruckenden Schluchten und Wasserfällen. Im kleinen Ort Rio Verde erkunden wir nachmittags den 80 Meter hohen Wasserfall Pailon del Diablo zu Fuß bevor wir weiter nach Riobamba (2.750 m) fahren.
  • Tag 8 Riobamba – Wanderung im Chimborazo-Naturreservat – Cuenca
    Durch eine malerische Berg-Landschaft fahren wir zum Chimborazo Naturreservat. Über eine riesige Hochfläche gelangen wir an den Fuß des 6.310m hohen Chimborazo. Wir steigen langsam auf einem unwegsamen Pfad hinauf bis auf eine Höhe von ca. 5.000 m, vorbei an kleinen Gletscherseen und können wilde Vicuñas (Gattung der Lamas, nur kleiner und schneller) beobachten. Der Chimborazo ist ein erloschener Vulkan mit vielen einzelnen Kratern und fünf Gipfeln, der vor allem bei den Bergsteigern beliebt ist. Wir stärken uns mit unseren mitgebrachten Lunchpaketen und steigen wieder ab. Anschließend fahren wir nach Cuenca (2.550 m).
  • Tag 9 Cuenca Stadtbesichtigung
    Die Region um Cuenca ist ein bedeutendes Zentrum des Kunsthandwerks. Für die Einheimischen wie auch für viele Touristen ist die Stadt, die schönste Ecuadors, denn sie hat sich ihren Charme bewahrt. Selbst die Neubauten im neokolonialen Stil fügen sich in die vorhandene Architektur ein; statt klobiger Wolkenkratzer dominieren die blauen Kuppeln der neuen Kathedrale (Catedral Nueva) im Stadtbild. Am Vormittag lassen wir uns durch die Innenstadt führen, besuchen eine Fabrik für Panama-Hüte und eine Keramik-Galerie. Anschließend können wir auf eigene Faust über die gepflasterten Straßen schlendern, einen Blick in die Innenhöfe werfen, auf der Bank einer blumengeschmückten Plaza rasten und die alten Holztüren und eisernen Balkone der weiß getünchten Häuser bewundern.
  • Tag 10 Cuenca – Tagesausflug in den Cajas Nationalpark – Guayaquil
    Heute besuchen wir den Cajas-Nationalpark. Eingebettet in die hügelige Landschaft liegen etwa 270 Seen, unzählige Flüsse und Bäche schlängeln sich durch das Feuchtgebiet. Unterhalb schroffer Felsen bildet die grüne Tundravegetation einen schönen Farbkontrast zum schimmernden Blau der Seen. Der Andenkondor, dessen Flügelspannweite über 3 m betragen kann, und der Riesenkolibri, der sich ausschließlich vom Nektar der Agavenblüten ernährt, sind nur zwei der vielen endemischen und teilweise gefährdeten Arten, die im Nationalpark unter Schutz stehen. Bei einer Wanderung erkunden wir den Nationalpark. Später fahren wir in das tropische Guayaquil auf nur 200 m Höhe.
  • Tag 11 Auf zu den Galapágos-Inseln: Insel Santa Cruz
    Von Guayaquil aus fliegen wir auf die Galápagos-Inseln und setzen von der Insel Baltra, auf der sich der Flughafen befindet, mit einer Fähre über den Itabaka Kanal nach Santa Cruz. Unser Weg führt uns in das Hochland zu dem Zwillingskrater Los Gemelos. Der Weg entlang ihrer Einsturztrichter führt durch einen Wald aus endemischen Sonnenblumen-Bäumen (Scalesien). Hier gibt es rund 300 Farn- und zahlreiche Vogelarten. Im Hafenstädtchen Puerto Ayora beziehen wir unser Hotel. Am Nachmittag besuchen wir die in Jahr 1964 gegründete Charles-Darwin-Forschungsstation. Hier war jahrelang auch der wohl berühmteste Bewohner auf ganz Galápagos, „Lonesome George" untergebracht. Er war der einzige Überlebende einer Riesenschildkrötenart auf der Insel Pinta, leider starb er im Sommer 2012.
  • Tag 12 Tagesausflug zur Insel North Seymour, zur Insel Plaza Sur oder zur Insel Bartolomé
    Ein Tagesausflug führt uns heute entweder zur Insel North Seymour, zur Insel Plaza Sur, oder zur Insel Bartolomé (die Nationalpark-Verwaltung entscheidet dies).
    Die Insel North Seymour ist ein beliebter Nistplatz der Pracht-Fregattvögel. Auf den großen Lavablöcken vor der Küste aalen sich Seelöwen und Meerechsen. Die Insel Plaza Sur, nur 13 ha groß, liegt zusammen mit der Insel Plaza Norte vor der Ostküste von Santa Cruz. Trotz ihrer kleinen Fläche beherbergt die Insel eine nahezu unglaubliche Menge an pflanzlichem und tierischem Leben. Unser Augenmerk gilt vor allem den Landleguanen. Die lustigen Vögel mit den blauen Füßen (Blaufußtölpel) kann man übrigens auf beiden Inseln entdecken. Die Insel Bartolomé ist bekannt für ihre atemberaubende Szenerie mit schwarzen Lavafeldern und grellweißen Sandstränden. Das Wahrzeichen der Insel ist Pinnacle Rock, eine Felsnadel, die wahrscheinlich der Überrest eines Tuffkegels ist. Auf, bzw. bei Bartolomé leben grüne Seeigel, Meeresschildkröten, Papageienfische, Galápagos-Schlangen und viele weitere Tiere. Am späten Nachmittag kehren wir wieder nach Puerto Ayora zurück.
    Bootsfahrt 3 - 5 Stunden (abhängig davon, auf welche Insel wir fahren)
  • Tag 13 Santa Cruz – Fahrt zur Insel Floreana – Seelöwenstrand
    Eine morgendliche Bootsfahrt bringt uns zur Insel Floreana zum Puerto Velasco Ibarra. Wir wohnen an der Bahía Negra, einem schönen schwarzen Strand. Die Kölnerin Margret Wittmer, Autorin des empfehlenswerten Bestsellers „Floreana postlagernd", lebte von 1932 - 2000 hier. Floreana zählt zu den wenigen Inseln mit Süßwasserquellen. Gespeist werden sie von den Regenfällen der Garúa-Zeit. Die beiden Süßwasserquellen im Inneren der Insel waren der Grund für zahlreiche Besiedlungsversuche, anfangs von Piraten, später von Walfängern. Den Nachmittag verbringen wir an einem schönen Sandstrand, an dem sich auch eine Seelöwen-Kolonie angesiedelt hat. Hier können wir schnorcheln gehen oder ganz einfach entspannen.
    Bootsfahrt ca. 2 Stunden
  • Tag 14 Floreana – Wanderung zur "Post Office Bay" – Fahrt nach Isabela
    Heute heißt es früh aufstehen! Wir fahren zum Ausgangspunkt der Wanderung dem Cerro Allieri und wandern zur berühmten Post Office Bay. Auf dem Weg können wir mit etwas Glück Schildkröten, Flamingos, Spießenten und Stelzenläufer beobachtet. In der Bucht haben wir Zeit zu Schnorcheln und einen Lavatunnel zu erkunden. Danach geht es noch ein Stück weiter zum Aussichtspunkt „Mirador de la Baronesa". Nach einem Picknick fahren mit einem kleinen Boot zurück ins Dorf und von dort weiter zur größten Insel des Archipels, Insel Isabela.
  • Tag 15 Isabela – Wanderung zum Vulkan Sierra Negra
    Nach dem Frühstück fahren wir ins Hochland von Isabela und wandern auf den Ausläufern des Vulkans „Sierra Negra“ bis zum Kraterrand, wo sich uns spektakuläre Aussichten auf den Kraterboden und die umliegende Gegend bieten. Der Sierra Negra Krater ist mit einem Durchmesser von 9 Kilometern der zweitgrößte der Welt. Anschließend besuchen wir den rauchenden Seitenkrater: den Vulkan „Chico“. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung um beispielsweise am Strand zu entspannen. Am Abend genießen wir gemeinsam ein leckeres Abendessen um sich von den Galapagos Inseln zu verabschieden.
  • Tag 16 Flug nach Quito und Heimflug
    Am Vormittag fahren wir mit dem öffentlichen Boot zurück nach Santa Cruz und weiter auf die Flughafeninsel Baltra und fliegen über Quito zurück in die Heimat.
    Bootsfahrt 2.5 Stunden
  • Tag 17 Ankunft
    Ankunft am Heimatflughafen.
  • Tag 3 Quito – Wanderung "Agua y Vida" – Papallacta – Amazonas
    Wir verlassen Quito am frühen Morgen und fahren zum Papallacta Pass "La Virgen". Hier beginnen wir unsere Wanderung bergab bis kurz vor Papallacta. Wir können dabei hervorragend die Änderung der Vegetation beobachten und die Landschaft mit ihren vielen Lagunen bewundern. Nach einem stärkenden Mittagessen fahren wir weiter in den Amazonas, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.
  • Tag 4 Amazonas: Papageienlecke – Besuch einer indigenen Gemeinde – Dschungelwanderung
    Schon vor Sonnenaufgang stehen wir heute auf, wir fahren zur Papageienlecke, um die bunten Papageien zu beobachten. Nach dem wunderschönen Naturschauspiel fahren wir zur Gemeinde Santa Barbara wo wir in die Kultur der indigenen Familien eintauchen und zusammen mit ihnen frühstücken. Im Anschluss erkunden wir bei einer Wanderung die Flora des Dschungels und fahren mit dem Kanu in das kleine Dschungelstädtchen Misahualli, auf dem Weg können wir mit etwas Glück Kapuzineraffen beobachten.
  • Tag 5 Amazonas – Pastaza Canyon – Wasserfall "Pailon del Diablo" – Baños
    Am Vormittag verlassen wir den Regenwald in Richtung Gebirge und fahren durch den Pastaza Canyon mit seinen beeindruckenden Schluchten und Wasserfällen. Im kleinen Ort Rio Verde erkunden wir nachmittags den 80 Meter hohen Wasserfall Pailon del Diablo zu Fuß bevor wir weiter nach Baños fahren.
  • Tag 6 Amazonas – Wanderung im Cotopaxi-Nationalpark – Toacazo
    Heute fahren wir in den berühmten Cotopaxi-Nationalpark. Zunächst machen wir einen Halt beim Limpiopungo See auf ca. 3.800 m Höhe. Wir können am See entlang spazieren und die Landschaft genießen. Dabei haben wir einen traumhaften Ausblick auf den vergletscherten Cotopaxi. Nach unserem Spaziergang am See unternehmen wir eine Wanderung im Nationalpark in Richtung Vulkan Ruminahui. Immer wieder schweifen unsere Blicke auf den formvollendeten Vulkan Cotopaxi und über die weite Páramolandschaft. Gegen Nachmittag fahren wir weiter nach Toacazo zu unserer Unterkunft.
  • Tag 7 Toacazo – Kraterumrundung Laguna Quilotoa – Chugchilan
    Am Morgen fahren wir zur Kraterlagune Quilotoa (3.800 m). Bei unserer Wanderung umrunden wir den Kratersee Quilotoa, der einen Durchmesser von 3 km hat. Aufgrund des mineralhaltigen Regenwassers leben keine Tiere in der Lagune. . Ihr Wasser, das die Schattenbewegungen der Wolkenmeere wiederspiegel, verdankt ihre fantastische Farbe den im Wasser gelösten Mineralen. Auf unserer Wanderung entlang des Kraterrandes begegnen wir Bauern mit ihren Lämmern und ZiegenNachmittags fahren wir weiter nach Chugchilan.
  • Tag 8 Chugchilan – Wanderung im Chimborazo-Naturreservat – Guamote
    Durch eine malerische Berg-Landschaft fahren wir zum Chimborazo Naturreservat. Über eine riesige Hochfläche gelangen wir an den Fuß des 6.310m hohen Chimborazo. Wir steigen langsam auf einem unwegsamen Pfad hinauf bis auf eine Höhe von ca. 5.000 m, vorbei an kleinen Gletscherseen. Mit etwas Glück können wir wilde Vicuñas (Gattung der Lamas, nur kleiner und schneller) beobachten. Der Chimborazo ist ein erloschener Vulkan mit vielen einzelnen Kratern und fünf Gipfeln, der vor allem bei den Bergsteigern beliebt ist. Wir stärken uns mit einem Lunchpaketen und steigen wieder ab. Anschließend fahren wir weiter in die kleine Gemeinde Guamote.
  • Tag 9 Guamote – Ozogoche Lagunen – Cuenca
    Zunächst lernen wir heute das Gemeindeprojekt IntiSisa unserer Unterkunft kennen. Wir fahren zur Gemeinde Ozogoche wo wir eine die lokale Schule und einen Totora workshop besuchen. Anschließend starten wir unsere Wanderung auf einem Aussichtspunkt über die Ozogoche Lagunen (3800m). Von dort können wir die fünf Lagunen überblicken und von Mitte September bis Mitte Oktober das Phänomen "El Tributo" beobachten, bei dem sich dutzende Vögel in die Gewässer stürzen und kollektiven Selbstmord begehen. Nach dem Mittagessen in Ozogoche machen wir uns auf den Weg nach Cuenca.
  • Tag 10 Cuenca Stadtbesichtigung
    Die Region um Cuenca ist ein bedeutendes Zentrum des Kunsthandwerks. Für die Einheimischen wie auch für viele Touristen ist die Stadt die schönste Ecuadors denn sie hat sich ihren Charme bewahrt. Selbst die Neubauten im neokolonialen Stil fügen sich in die vorhandene Architektur ein; statt klobiger Wolkenkratzer dominieren die blauen Kuppeln der neuen Kathedrale (Catedral Nueva) im Stadtbild. Am Vormittag lassen wir uns durch die Innenstadt führen, besuchen eine Fabrik für Panama-Hüte und eine Keramik-Galerie. Anschließend können wir auf eigene Faust durch die Stadt schlendern.
  • Tag 11 Cuenca – Tagesausflug in den Cajas Nationalpark – Guayaquil
    Heute besuchen wir den Cajas-Nationalpark. Eingebettet in die hügelige Landschaft liegen etwa 270 Seen und unzählige Flüsse und Bäche schlängeln sich durch das Feuchtgebiet. Unterhalb schroffer Felsen bildet die grüne Tundravegetation einen schönen Farbkontrast zum schimmernden Blau der Seen. Der Andenkondor, dessen Flügelspannweite über 3 m betragen kann, und der Riesenkolibri, der sich ausschließlich vom Nektar der Agavenblüten ernährt, sind nur zwei der vielen endemischen und teilweise gefährdeten Arten, die im Nationalpark unter Schutz stehen. Bei einer Wanderung erkunden wir den Nationalpark. Später fahren wir in das tropische Guayaquil auf nur 200 m Höhe.
  • Tag 12 Auf zu den Galapágos-Inseln: Insel Santa Cruz
    Von Guayaquil aus fliegen wir auf die Galápagos-Inseln und setzen von der Insel Baltra, auf der sich der Flughafen befindet, mit einer Fähre über den Itabaka Kanal nach Santa Cruz. Unser Weg führt uns in das Hochland wo wir auf einer Ranch die weltbekannten Galapagos-Riesenschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung erleben können. Im Hafenstädtchen Puerto Ayora beziehen wir unser Hotel.
  • Tag 13 Santa Cruz: Wanderung zum Cerro Crocker & Charles Darwin
    Heute wandern wir zur höchsten Erhebung der Insel, den Cerro Crocker (864 m). Der Weg führt durch die typische Vegetation des Hochlands von Santa Cruz, durch Miconia-, Farn- und Graslandschaften. Auf dem Gipfel angekommen, genießen wir die herrliche Aussicht über die Insel. Anschließend geht es zurück nach Puerto Ayora wo wir die berühmte Charles Darwin Station besuchen. Dies ermöglicht Ihnen einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit sowie in das Schildkröten-Aufzuchtprogramm des Nationalparks Galapagos. Hier war jahrelang auch der wohl berühmteste Bewohner auf ganz Galápagos, „Lonesome George" untergebracht. Er war der einzige Überlebende einer Riesenschildkrötenart auf der Insel Pinta, leider starb er im Sommer 2012.
  • Tag 14 Santa Cruz: Wanderung Tortuga Bay – San Cristobal
    Nach dem Frühstück spazieren wir zur Tortuga Bay. Dieser Strand ist ideal für Naturliebhaber und gilt als einer der schönsten Strände des Archipels. Hier können Meeresschildkröten, seltene Seevögel, Landleguane und Flamingos beobachtet werden. Am Ende der Tortuga Bay liegt die „Playa Mansa“, eine von Mangrovenbäumen umgebene Bucht. Anschließend kehren wir zurück nach Puerto Ayora und fahren mit dem lokalen Schnellboot nach San Cristobal wo wir den Tag ausklingen lassen können.
    Bootsfahrt ca. 2,5 Stunden
  • Tag 15 Bootsausflug: Española
    Am Morgen fahren wir zur Insel Española. In Punta Suarez gehen wir an Land und wandern zur bekannten "blowhole". Unterwegs sehen wir viele Vögel wie Blaufußtölpel, Nazca-Tölpel und Galapagos-Albatrosse. Am Nachmittag besuchen wir die Gardner-Bucht, einen traumhaften weißen Sandtrand der Kolonien von Seelöwen beheimatet. Hier können wir schnorcheln und die Unterwasserwelt entdecken.
  • Tag 16 Flug nach Quito
    Am letzten Tag Ihres Galapagos-Aufenthalts machen wir uns auf den Weg zum Flughafen von San Cristobal um von dort aus unseren Flug zurück nach Quito. Transfer zum Hotel.
  • Tag 17 Heimflug
    Vormittag zur freien Verfügung, am Nachmittag geht es zum Flughafen in Quito und wir fliegen zurück in die Heimat.
  • Tag 18 Ankunft
    Ankunft am Heimatflughafen.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Eine Rundreise für Natur- und Tierliebhaber mit Wanderungen in drei wunderschönen Wandergebieten, einem Aufenthalt im Amazonas-Gebiet und einem Aufenthalt von 4 Nächten auf den Galápagos-Inseln.

    Anforderung:
    Die Tageswanderungen sind technisch nicht schwierig. Sie benötigen eine mittlere Kondition, sollten zudem trittsicher sein und die 2- bis 6-stündigen Wanderungen mit max. 440 m im Aufstieg und 1.000 m im Abstieg gut bewältigen können. Die Reiseroute ist zwar so konzipiert, dass wir uns gut akklimatisieren können, die Gefahr einer Höhenkrankheit darf dennoch nicht unterschätzt werden. Eine gute gesundheitliche Verfassung und Höhenverträglichkeit sind daher Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Reise. Ihr Herz und Kreislauf sollten in Ordnung sein.

    Höhe:
    Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie, vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet das Institut für Höhentraining in München, Hypoxicum, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan.

    Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de; www.hypoxicum.de.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen.

    Unterbringung:
    Wir übernachten in ausgewählten Hotels, Lodges und Hosterias (kleine, familiär geführte Hotels) der Mittelklasse.
    Ein offenes Wort zum Preis-Leistungsverhältnis auf den Galápagos-Inseln:
    Bitte erwarten Sie nicht denselben Service und dieselbe Qualität wie auf dem Festland. Wie überall auf der Welt bestimmt auch auf den Inseln die Nachfrage den Preis (und dieser ist auf Galápagos ungefähr doppelt so hoch wie auf dem Festland). Zusätzlich erzeugt manchmal die Infrastruktur auf den Inseln Probleme wie z. B. die sich ständig - teils ohne Ankündigung - ändernden Regeln der Nationalparkverwaltung oder auch die teils mangelnde Motivation auf menschlicher Seite z. B. bei den vorgeschriebenen lokalen Guides auf Galápagos. Nicht alles können wir ändern, doch wir können darauf vertrauen, dass Ihre Reiseleitung und wir immer versuchen werden, die bestmögliche Lösung für Sie zu finden und zu realisieren. Nichts desto trotz: Wir sind uns sicher, dass die Galápagos-Inseln und die einzigartigen Naturerlebnisse die auf uns warten, ein unvergesslich schönes Erlebnis für uns werden.

    Verpflegung:
    Einige Mahlzeiten sind in dieser Reise enthalten. Wenn die Mahlzeiten nicht inkludiert sind, werden wir die Möglichkeit haben in landesüblichen Restaurants Spezialitäten zu probieren oder uns einen Snack zu kaufen.
    Sollten Sie besondere Wünsche zu Ihrer Verpflegung (Vegetarier, glutenfreies Essen, etc.) haben, teilen Sie uns dies bitte schnellstmöglich mit. Bitte Vorsicht mit Leitungswasser. Nur gefiltert oder abgekocht trinken. In Lebensmittelgeschäften kann Trinkwasser in Flaschen gekauft werden.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Ecuador

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen dieser Ausweise:
    - Reisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig
    - Vorläufiger Reisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig
    - Kinderreisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig

    Seit dem 6. Februar 2017 ist die Vorlage einer Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Ecuador für die gesamte Verweildauer per Gesetz vorgeschrieben. Bitte nehmen Sie die Versicherungspolice der ERGO in Ihren Reiseunterlagen mit.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen wird kein Visum benötigt.


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Ecuador

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Die Gelbfieber-Impfung wird allen Reisenden dringend empfohlen, die in ein ecuadorianisches Gelbfieber-Gebiet reisen (Amazonasgebiet (Orellana, Morona, Napo, Pastaza, Sucumbíos and Zamora) sowie Gebiete östlich der Anden). In Lagen unterhalb 1.500 m besteht ganzjährig ein geringes Risiko sich mit Malaria zu infizieren. Das Hochland, Quito, Guayaquil sowie die Galápagos-Inseln gelten als malariafrei. Malaria-Prophylaxe oder ein Stand-By Notfallmedikament können ggf. sinnvoll sein. Der Zika-Virus wird ebenfalls durch Mücken übertragen und stellt v.a. für ungeborene Kinder eine Gefahr dar. Wir empfehlen eine aktive Prophylaxe durch Mückenschutzmittel sowie helle Bekleidung. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Jahreszeiten wie in Europa sind auf dem Festland Ecuadors unbekannt. Die Unterschiede zwischen wärmeren und kälteren Monaten belaufen sich in Äquatornähe im Bereich von wenigen Graden. Die Trockenzeit dauert von Juni bis September sowie von Mitte November bis Ende Januar, die Regenzeit nimmt den Rest des Jahres ein und unterscheidet sich von der Trockenzeit durch regelmäßige, kurze Niederschläge gegen Mittag und Abend, die aber auch in der Trockenzeit nicht völlig ausbleiben. Einige Sonnenstunden pro Tag sind sowohl in der Trocken- als auch in der Regenzeit gewiss. In der Sierra in 2.000 - 3.000 m Höhe gilt das Klima als gemäßigt mit einer Jahresdurchschnitts-Temperatur in Quito von 13 Grad; dabei sind starke Temperaturschwankungen von 8 - 28 Grad am Tage möglich.
    Die Galapagos-Inseln können das ganze Jahr bereist werden. Von Januar bis Juni liegen die Lufttemperaturen bei durchschnittlich 27 Grad, die Wassertemperatur beträgt etwa 25 Grad. Mit Ausnahme kurzer, heftiger Niederschläge sowohl im Landesinneren wie auch an der Küste ist der Himmel meist blau. Nach einer kurzen Übergangsphase beginnt im Juli bis November die kühlere Jahreszeit. Die Lufttemperaturen liegen bei durchschnittlich 21 Grad in den Hochlagen der Inseln ist es sehr feucht, an den Küsten bleibt es trocken, die Wassertemperatur kann bis auf unter 20 Grad fallen. Der Dezember bildet eine zweite Übergangszeit. In den Monaten Juli bis Oktober ist das Meer sehr bewegt.
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