Ecuador-PUR!

ab 2450,- €

Teilnehmer
2 - 12
Reisetage
14

Veranstalter: ASI Reisen

Das zweitkleinste und ursprünglichste Land Südamerikas, direkt am Äquator gelegen, bietet grandiose Landschaften, eine unzählige Vielfalt an exotischen Tieren sowie eine vielfältige Pflanzenwelt, gepaart mit Einwohnern, die auf ein reiches indigenes Erbe schauen können. Nirgendwo auf der Welt findet man so viele unterschiedliche Naturräume und Vegetationszonen auf solch kurzen Entfernungen! Schon Charles Darwin und Alexander von Humboldt liebten dieses kleine Land mit seiner enormen Vielfalt! Wir besuchen exotische Märkte mit ihrem andinen Flair und tauchen ein in die atemberaubenden Weiten des Bergnebelwaldes und des Amazonas-Dschungels. Lagunen und Vulkankrater werden in allen Klimazonen des Kontinentes erwandert. Eine Erkundung der UNESCO Weltkulturerbestädte Quito und Cuenca mit ihren kolonialen Altstädten gehört genauso zu unserem Reiseerlebnis wie auch eine Wanderung am Cotopaxi – dem höchsten aktiven Vulkan der Erde. Wir lernen indigene Ureinwohner im Hochland der Anden, wie auch die ehemals gefürchteten Schrumpfkopfjäger hautnah kennen, die auch heute noch sehr traditionell leben. Im Amazonasdschungel tauchen wir tief in die Flora und Fauna ein und besuchen indigene Völker. Bei ersten Salsa-Tanzschritten schwingen wir die Hüften, erhalten authentische kulinarische Einblicke beim gemeinsamen Kochen mit einer einheimischen Familie und kommen in den Genuss der kulinarischen Kostbarkeiten des Landes. Übernachtet wird facettenreich in stilvollen Hotels, bei einer einheimischen indigenen Familie sowie in liebevoll restaurierten, noch aus Kolonialzeiten stammenden Haciendas, wo auch schon Alexander von Humboldt und der Freiheitskämpfer Simón Bolívar schliefen!

  • 12 Übernachtungen im Doppel- bzw. Einzelzimmer mit Bad/WC in guten ***Hotels, historischen Kolonialhaciendas, komfortablen Mountain-, Amazonas-Dschungel- oder Kaffee-Lodges bzw. Boutique-Hotels - teilweise mit Swimmingpool.
  • 1 Übernachtung in gemütlichen, rustikalen Betten bei einer indigenen Familie im DZ mit DU/WC (bei Gruppen über 10 Personen auch einige Zimmer mit Gemeinschaftsbad).
  • Mahlzeiten
  • Mahlzeiten: 13x Frühstück, 3x Mittagessen, 5x Abendessen
  • Alle Fahrten, Transfers, Exkursionen & Wanderungen wie im Reiseablauf ersichtlich – Änderungen vorbehalten!
  • Durchgehend deutschsprachige Reiseleitung ab Ankunft Quito, bis Guayaquil.
  • 13x Frühstück, 3x Mittagessen, 5x Abendessen
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31.08.2022)

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1

    Ankunft am Nachmittag in der auf 2.850m Höhe gelegenen ecuadorianischen Hauptstadt. Sie ist umgeben von den Vulkanen Pichincha, Cotopaxi, Antisana und Cayambe, die eine wirklich majestätische Kulisse bilden. Mit über 100 Kirchen, 55 Klöstern, ursprünglichen Straßen und mit vielen tropischen Blumen und Palmen bewachsenen Plätzen hat sie sich, wie keine andere Stadt Lateinamerikas, den Charme aus Kolonialzeiten erhalten. Beim gemeinsamen Abendessen wird der Reiseleiter ein genaues Tourbriefing geben.
    Übernachtung im ***Ikala Quito Boutique-Hotel oder gleichwertig. Fahrtzeit: 0h40min/40km. Heute sind keine Mahlzeiten inklusive.
     

  • Tag 2

    Der Charme dieser kolonialen Altstadt mit ihren Kirchen, Klöstern und Plätzen machen Quito zu einem wahren Juwel. Die Tour führt von der Plaza Grande vorbei an der Kathedrale und dem Präsidentenpalast zur La Compañía und dem berühmten El Sagrario. Wir erklimmen die Kirchtürme der Basilika del Voto mit herrlichen Ausblicken über die Stadt und beobachten das Treiben auf dem Plaza Grande und dem Plaza San Francisco. Zum Mittagessen kehren wir in einem kleinen typischen Restaurant ein.
    Am Abend bereiten wir mit einer einheimischen Familie unser Abendessen selbst zu! Verschiedene ecuadorianische Spezialitäten können wir so kennen lernen.

  • Tag 3

    Gleich nach dem Frühstück geht es zum berühmten Äquatordenkmal La Mitad del Mundo. Hier bestimmte Charles Marie de La Condamine während einer französischen Expedition 1736 als erster Europäer die auf 240 Meter genaue Position des Äquators. Natürlich gehen wir auch in das anthropologische Museo del Sitio Inti Ñan, um hier einige praktische Experimente zu machen, die eindrucksvoll beweisen, dass man sich tatsächlich am Äquator befindet.
    Nach dem Mittagessen geht es weiter zum Pululahua Vulkankrater, einer von zwei bewohnten Kratern auf der Welt und Überbleibsel der letzten Eruptionen des Vulkans vor ungefähr 2.300 Jahren. Er hat einen Durchmesser von fast 5km und bietet an seinen geschützten inneren Hängen Mikro-Lebensräume für eine faszinierende Flora mit Orchideen, Aronstabgewächsen und Bromelien, zwischen denen eifrige Kolibris hin und her schwirren. Wir wandern drei Stunden in dieser einmaligen Natur.
    Am späten Nachmittag fahren wir über die westliche Kordillere nach Mindo und halten nach Papageien, Kolibris und Tukanen Ausschau. Wir erleben hier den Wechsel zwischen den unterschiedlichen Vegetationszonen, vom Paramo (Hochlandvegetation) durch den Nebelwald bis hin zum niedrigen tropischen Bergwald der Anden.
    Hier in Mindo erwartet uns nach dem Abendessen ein besonderes Spektakel – ein Froschkonzert mit Insektentanz. Bei einer geführten Nachtwanderung erkunden wir hier die nachtaktiven Tiere.

  • Tag 4

    Heute Vormittag schweben wir mit einer Mini-Seilbahn über den Baumkronen des tropischen Nebelwaldes und unternehmen eine ausgiebige Wanderung durch die tropische Vegetation zu versteckten Naturpools und Wasserfällen unter denen sich jeder erfrischen kann. Wir werden vor allem verschiedenste Arten von Kolibris zu Gesicht bekommen (es gibt hier ca. 120 verschiedene Kolibri-Arten).
    Am Nachmittag besichtigen wir eine Orchideen- und Schmetterlingsfarm, in der wir über 500 Orchideenarten bewundern können. Dort können wir auch den spektakulären Falter Ojo de Buho (Eulenauge) bestaunen.
    Für absolute Schokoholiker geht es nun in eine kleine Schokoladenmanufaktur, wo wir den Prozess der Schokoladenproduktion von der Bohne bis zur Schokoladentafel live beobachten.
    Zuerst probieren wir auf dem Feld die Kakaofrucht und schauen uns die Kakaobäume an. Wir besichtigen die Kakaobohnen, die sich in verschiedenen Stufen der Trocknung und Röstung befinden. Danach erhalten wir einen Einblick in die Verarbeitung unterschiedlichster Kakaoprodukte, ehe es zum interessantesten Teil kommt – der Verkostung! Wir dürfen nun kleine Schokoladenstücke mit verschiedenen Kakaoanteilen und Geschmacksrichtungen probieren. Auch ein Stück selbstgemachter Brownie und eine Schokoladensauce mit 100% Kakaoanteil sowie eine Tasse des heißen Kakaotees werden probiert.
    Am Abend spazieren wir durch den kleinen Ort, wo sich in den 60er-Jahren viele Hippies niedergelassen haben und nun ihre Kunstwaren bis hin zu exotischen Cocktails anbieten.

  • Tag 5

    Heute fahren wir gleich nach dem Frühstück wieder ins Andenhochland, zum berühmten Otavalo Markt. Indigene Frauen legen farbige Tücher, bestickte Gürtel und handgemachten Schmuck auf die Stände. Stolz tragen sie ihre traditionelle Tracht. Tüten voller Gewürze, Eier, geflochtene Körbe und frisches Gemüse um sich gestapelt. Die Tücher auf dem Rücken gefüllt mit frischem Brot, Obst und duftenden Kräutern. Der Poncho-Markt verliert sich im angrenzenden Lebensmittelmarkt. Gefolgt von sich auftürmenden Kleidern und allerlei Kleinkram. Vor blauen Holzbuden reihen sich kleine Bänke und Hocker. Kaffee, Suppen, gebratenes Fleisch, frische Säfte – diesen Markt verlässt niemand hungrig.
    Am Nachmittag werden wir dann schon von unseren indigenen Gastfamilien erwartet. Nachdem wir unsere Zimmer zugeteilt bekommen haben, ist Hilfe bei der Zubereitung des Abendessens herzlich Willkommen. Am gemütlichen Kaminfeuer bekommen wir einen ersten Einblick in das Leben und die Kultur der Bewohner hier und werden in den Andinen Kalender eingeweiht.

  • Tag 6

    Am Morgen backen wir gemeinsam draußen über dem offenen Feuer Frühstückstortillas, da braucht es etwas Übung, damit diese auch schön kreisrund werden. Wir füttern die Meerschweinchen, Kaninchen und Lamas bevor wir uns auf den Weg machen, zum smaragdgrün schimmernden Kratersee Cuicocha, auf Deutsch Der Meerschweinchensee. Es ist eine heilige Stätte und die bewaldeten Inseln mitten im See dürfen nicht von Menschen betreten werden. Wir wandern ca. eine Stunde direkt am Kraterrand entlang und genießen die herrliche Paramo-Landschaft des Hochlandes.
    Am späten Nachmittag erreichen wir den Cotopaxi Nationalpark, wo wir am Rande des Nationalparks in einer rustikalen aber wunderschön gelegenen Lodge übernachten. Von dort aus können wir atemberaubende Ausblicke auf den Cotopaxi-Vulkan (5.897m), der einer der höchsten noch aktiven Vulkane der Welt ist, genießen.

  • Tag 7

    Unsere Wanderung führt uns heute an dem Ufer der Laguna de Limpiopungo entlang. Mit etwas Glück können wir hier auch Kondore und Adler beobachten sowie Wildenten, Blässhühner, Alpacas und den größten Kolibri der Welt, den Chimborazo-Star. Vom Parkplatz steigen wir zum Refugium José-Rivas auf 4.800m auf und haben tolle Ausblicke von hier oben. Auch können wir uns hier bei einer heißen Suppe und einem Kakao stärken. Optional besteht die Möglichkeit noch bis zur Gletscherabbruchkante weiter aufzusteigen.
    Noch am Nachmittag fahren wir auf der berühmten Straße der Vulkane entlang der Panamericana. Sie erhielt ihren Namen von Alexander von Humboldt, weil sich nirgends auf der Welt so viele so hohe Vulkane aneinanderreihen. Ziel ist der lebhafte Wallfahrtsort Baños de Agua Santa (Die Bäder des heiligen Wassers).
    Der Ort ist bekannt für seine heißen Quellen und eine spezielle Süßigkeit (Melcocha), einer Art Zuckermasse, die geformt wird, indem sie mehrmals über einen Haken am Türrahmen geschmissen wird. Die Atmosphäre ist entspannt, das Klima ideal und der tropische Regenwald im Osten Ecuadors nur ein paar Kilometer entfernt! Ein idealer Ausgangspunkt, um einen permanent hochaktiven Vulkan, den Tungurahua, in Aktion zu sehen.
    Wer am Abend nach so viel Abenteuer immer noch nicht genug hat, wird im Diskothekenviertel fündig. Das Nachtleben von Baños wartet hier mit etwa 25 Discotheken und Bars auf tanz- und feierwütige aus aller Welt. Für jeden Musikgeschmack ist hier etwas dabei.

  • Tag 8

    Am Vormittag biken wir gemütlich bergab durch das malerische Pastaza-Tal ostwärts die Anden hinab, vorbei an imposanten Schluchten, Felsspalten und Wasserfällen. Unterwegs überrascht eine sensationelle Seilbahnfahrt über das tief eingeschnittene Flusstal und wir unternehmen eine Wanderung zum gigantischen Wasserfall el Pailón del Diablo – die Schlucht des Teufels – in dessen Mitte ein Stein in der Form seines Kopfes zu sehen ist.
    Noch vor dem Mittagessen fahren wir weiter von den Hochanden ins dampfende Amazonas-Einzugsgebiet. Hier geht es nun im Kanu weiter den Rio Napo entlang, der sich wie eine riesige Schlange im Zickzack durch den Dschungel zieht und als das Hauptsystem der Pacha Mama (Mutter Erde) gilt. Sobald wir in unserer Dschungellodge angekommen sind, erhalten wir von unserem indigenen Naturführer eine kleine Einweisung und beziehen unsere einfachen Zimmer.
    Gleich nach dem Abendessen begeben wir uns, mit Taschenlampe und Kamera ausgestattet, zu einer aufregenden Nachtwanderung tief in den Dschungel. Wir hören das nächtliche Treiben von Fledermäusen, Eulen, einigen Insekten, Kröten und Fröschen.

  • Tag 9

    Noch vor dem Frühstück geht es mit dem Kanu noch tiefer in den Dschungel zu einer Papageien-Salzlecke. Die Papageien und Sittiche holen sich hier die Mineralien, die sie benötigen, um Früchte und Samen zu verdauen. Hunderte von Papageien und Sittichen nähern sich den Baumwipfeln und steigen dann zur Lehmwand hinab, um diesen mineralreichen Boden aufzunehmen.
    Nach dem Frühstück wandern wir mit unserem Naturführer 2-3 Stunden durch den Dschungel. Dabei über- und durchqueren wir kleine Flüsse und entdecken immer wieder neue tropische Tiere und Pflanzen. Das Amazonas-Einzugsgebiet ist eines der artenreichsten Gebiete der Welt – Natur in ihrer reinsten Form!
    Eine indigene Kichwa-Gemeinde wird uns am Nachmittag mit dem berühmten Chicha, einem fermentierten Yuca-Getränk, willkommen heißen. Wir werden an der Zubereitung dieses Getränks teilnehmen, einige der traditionellen Gerichte probieren und viel über das Alltagsleben der Indigenen im Dschungel erfahren.
    Wir übernachten in der ***Itamandi EcoLodge oder gleichwertig. Gehzeit: 1h30, Frühstück, Mittagessen und Abendessen sind heute inklusive.
    10. Tag – Dschungel-Tubing und auf zu den ehemals gefürchteten Schrumpfkopfjäger im Territorium der Shuar und Achuar
    Mit einem LKW-Gummireifen geht es nach dem Frühstück für ein paar Kilometer entspannt flussabwärts und wir können die Geräusche des Dschungels ganz in Ruhe genießen. Mit etwas Glück können wir viele exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben.
    Unser Kleinbus bringt uns am Nachmittag auf einer Dschungelpiste, immer mit Sicht auf die gewaltigen Vulkane der Andenkette, zum Río Upano.

  • Tag 10

    Mit einem LKW-Gummireifen geht es nach dem Frühstück für ein paar Kilometer entspannt flussabwärts und wir können die Geräusche des Dschungels ganz in Ruhe genießen. Mit etwas Glück können wir viele exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben.
    Unser Kleinbus bringt uns am Nachmittag auf einer Dschungelpiste, immer mit Sicht auf die gewaltigen Vulkane der Andenkette, zum Río Upano.

  • Tag 11

    In Amazonien bilden die Shuar, die ehemals gefürchteten Schrumpfkopfjäger, die größte indigene Gruppe. Tzamarenda, der Häuptling eines Shuar-Dorfes oder ein anderes Gemeindemitglied, holt uns nach dem Frühstück in unserer Hosteria ab. Wir wandern durch den dichten Dschungel zu seinem Dorf, wo wir mit den traditionellen Begrüßungsritualen der Shuar, bestehend aus Tänzen und Rhythmen, empfangen werden. Wir erfahren mehr über die Kultur der Shuar, lauschen ihren Jahrhunderte alten Geschichten und der traditionellen, instrumentalen Musik. Der Häuptling zeigt uns Selbstheilungs- und Reinigungsrituale und führt energetische Behandlungen mit Heilpflanzen durch (Massagen mit Naturölen sind optional möglich).
    Nach dem Mittagessen im Dorf wandern wir zu den heiligen Wasserfällen, wo Tzamarenda ein zeremonielles Ritual durchführt.

  • Tag 12

    Das koloniale Juwel Ecuadors erwartet uns! Cuenca – die Stadt mit viel Charme – bewahrt trotz der Größe ihren provinziellen Charakter und wurde deshalb 1999 von der UNESCO unter Weltdenkmalschutz gestellt. Auf einem Stadtrundgang lernen wir viele koloniale Prachtbauten, kopfsteingepflasterte Gassen und blumenreiche Plätze kennen. Wir besuchen das historische Zentrum mit dem Calderon-Park, die imposante Kathedrale, die historische Brücke über dem Tomebamba-Fluss und eine berühmte Panamahut-Fabrik.
    Der Panama-Hut (Jipijapa) ist ein handgeflochtener Strohhut aus Ecuador. Er wird aus dem feinen, sogenannten Toquillastroh, einem Scheibenblumengewächs, hergestellt. Den Namen haben die durch Hemingway bekannt gewordenen Hüte übrigens ihrer Exportroute durch den Panamakanal zu verdanken.
    Übernachtet wird in einer alten Villa aus dem 19. Jahrhundert, die inmitten des historischen Stadtzentrum Santa Ana de los Ríos liegt.

  • Tag 13

    Ungefähr 35km von Cuenca entfernt, befindet sich der Nationalpark El Cajas, der sich auf einer Fläche von 28.808 Hektar erstreckt. Mehr als 230 Lagunen, zahlreiche Flüsse sowie eine außerordentlich schöne Flora und Fauna gehören zu den Merkmalen dieses Naturparks. Wir unternehmen eine kleine Wanderung um die wunderschön gelegene Laguna Llaviuco, bei der wir zahlreiche Vogelarten beobachten und die Atmosphäre eines typischen Andenwaldes erleben können.
    Danach fahren wir zum höchsten Punkt des Nationalparks, legen einen kurzen Stopp an der Laguna Toreadora ein und genießen einen unglaublichen Blick über die schöne Seenlandschaft. Hier können wir unter anderem auch die bekannte Paramopflanze bestaunen.
    Von 2.500 Metern Höhe geht es hinauf über einen Pass auf 4.000 Metern, vorbei an Kakaoplantagen, während die Küste immer näher rückt. Schnell entdecken wir Ecuadors wichtigstes Exportgut am Straßenrand. Von den sattgrünen Bananenhainen werden jährlich viele Millionen Tonnen Bananen nach Europa verschifft. Wir besuchen eine riesige Bananenplantage und sehen wie die Bananenstauden vom Baum geschlagen und zur Waschstation gebracht werden. Dort teilen die geschulten Hände der Frauen die noch grünen Bananen zu den typischen Bündeln mit sechs bis zehn Bananen.
    Am Abend erreichen wir die pulsierende Hafenstadt Guayaquil. Welch ein Kontrast zum Andenhochland und zum Amazonas-Dschungel! Hier lassen wir unseren letzten Abend bei einem gemütlichen Abendessen am Malecón, der bei den Einheimischen beliebten Uferpromenade des Guayas-Flusses, gemeinsam ausklingen.

  • Tag 14

    Nun heißt es Abschied nehmen von Südamerika. Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen.

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