Ecuador zu Fuß

ab 2998,- €

Teilnehmer
6 - 14
Reisetage
18

Veranstalter: Wikinger Reisen GmbH

Eben noch durch die kolonialen Gassen Quitos geschlendert, stehen wir kurze Zeit später schon am Gipfelkreuz eines aktiven Vulkans und genießen den Ausblick auf die Millionenmetropole. Gerade noch auf Tierpirsch im Amazonas-Dschungel gewesen, entspannen wir wenig später schon in heißen Quellen mit herrlichem Bergpanorama. Hinzu kommt der kulturelle Reichtum geprägt durch zahlreiche indigene Völker. Diese überwältigende Schönheit brachte auch schon Alexander von Humboldt bei seiner großen Südamerika-Expedition 1802 zum Staunen. Wir tun es ihm gleich und picken uns die schönsten Flecken des kompakten Äquatorlandes raus, denn so viel wanderbare Vielfalt auf engstem Raum gibt es wohl nur in Ecuador. ¡Vamos!

  • Flug mit Iberia oder KLM Royal Dutch Airlines in der Economyclass nach Quito und zurück
  • Flughafentransfers im Reiseland
  • Transport während der Reise im Reisebus
  • 13 Übernachtungen in Mittelklassehotels/-hosterías/-lodges in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC, 3 Übernachtungen im Mittelklassehostal/-hostería im Doppelzimmer mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen (3 Zimmer teilen sich 1 Bad)
  • 16 x Frühstück, 2 x leichtes Mittagessen, 7 x Picknick, 5 x Abendessen
  • Trinkwasser (zum Abfüllen) tagsüber im Bus
  • Programm wie beschrieben
  • Eintrittsgebühren entsprechend dem Reiseverlauf
  • Immer für dich da: deutschsprachige, qualifizierte Wikinger-Reiseleitung und teilweise zusätzlich spanischsprachige lokale Führer

Tagesbeschreibung

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  • 1. Tag: Auf nach Ecuador
    Abflug nach Ecuador, Ankunft in Quito und Transfer gen Norden nach Otavalo, umgeben von 3 mächtigen Vulkanen. Hosteríaübernachtung in Otavalo. 65 km.
  • 2. - 3. Tag: Indigenes Otavalo
    Dunkelblauer Wickelrock, bestickte weiße Bluse und ein farbenfroher Gürtel. Diese traditionelle Tracht wird uns im kleinen Andenstädtchen Otavalo als Erstes ins Auge stechen, denn die Bevölkerung hier besteht zu rund 50% aus den stolzen Otavalo-Indigenas, die sich für Nachfahren der Inka halten. Sie sind bekannt für ihre Webwaren, die sie zur wohlhabendsten Ureinwohner-Ethnie Lateinamerikas gemacht haben. Nicht verwunderlich also, dass sich auf dem berühmten Handwerksmarkt ihre gewebten Decken, Pullover und Ponchos in zahlreichen Farben türmen. Neben dem Marktbesuch stehen zwei Wanderungen auf unserem Programm. Zum Teil auf historischen Handelswegen der Indigenas geht es durch die typische Páramo-Vegetation zu zwei königsblauen Andenseen vulkanischen Ursprungs: dem San Pablo-See (2.660 m) und der Cubilche-Lagune. Dabei behalten wir die Vulkane Imbabura und den vergletscherten Cayambe stets im Blick. GZ ca. 2 und ca. 5 Stunden. 2 Hosteríaübernachtungen in Otavalo. 35 + 90 km. (2 x F, 2 x M)
  • 4. - 5. Tag: Mindos Nebelwald
    Szenenwechsel: Vom Páramo geht es weiter zum Schutzgebiet von Mindo-Nambillo, einem wahren Vogelparadies. Auf zwei Wanderungen streifen wir durch den mit Farnen und Bromelien besetzten Nebelwald, erreichen einen der zahlreichen Wasserfälle und können unterwegs mit etwas Glück seltene Schmetterlings- und Orchideenarten bewundern. GZ ca. 4 und ca. 5 Stunden. 2 Hosteríaübernachtungen in Mindo. 140 km an Tag 4. (2 x F, 1 x M)
  • 6. Tag: Vulkankrater & Äquatorlinie
    Grün überzogene Bergkämme, tief zerfurchte Täler und herrliche Panoramablicke erwarten uns auf unserer Wanderung im geobotanischen Reservat Pululahua. Mittendrin befindet sich der namengebende Vulkan, dessen Krater der drittgrößte der Welt ist und zu den wenigen bewohnten der Welt zählt. GZ ca. 1 Stunde. Anschließend geht es zurück in die höchst gelegene Hauptstadt (2.850 m), Quito, übersetzt "Mittelpunkt der Erde". Ob das wirklich stimmt, werden wir im Intiñan-Museum sehen, wo wir mit je einem Fuß auf beiden Hemisphären stehen. Wissen Sie wie Wasser auf der Äquatorlinie abläuft? Nein? Dann werden Sie es hier erfahren. Hotelübernachtung in Quito. 100 km. (F)
  • 7. - 8. Tag: Quito: Hausberg & Altstadt
    Es geht auf den Hausberg Quitos, den Alexander von Humboldt als ersten Vulkangipfel Ecuadors am 26. Mai 1802 bestieg. Heute geht das glücklicherweise etwas leichter und so erreichen wir mit der Seilbahn den Cruz-Loma-Hügel und erklimmen von dort aus seinen Gipfel. Die Aussicht über die Millionenmetropole und das gesamte, ca. 50 km große Tal, eingerahmt von grüner Bergwelt wird von Schritt zu Schritt spektakulärer. GZ ca. 5 Stunden (je nach Witterung ggf. länger). Nach einem Rundgang durch Quitos koloniale Altstadt und dem Besuch des Panecillo-Hügels mit seiner 45 m hohen Madonna-Statue "Virgen de Quito", geht es am 8. Tag weiter Richtung Süden zum Vulkan Cotopaxi (5.897 m). Auf unserem Weg dorthin fahren wir über die "Straße der Vulkane", die Panamericana, die Humboldt aufgrund der 52 wie Perlen aneinander gereihten Feuerberge hier so taufte. 1 Hotelübernachtung in Quito und 1 Hosteríaübernachtung beim Cotopaxi-Nationalpark. 40 + 90 km. (2 x F, 1 x M)
  • 9. - 11. Tag: Cotopaxi-Region
    Bereits vor über 200 Jahren schrieb Alexander von Humboldt über einen der höchsten aktiven Vulkane: "Der Cotopaxi hat die schönste und regelmäßigste Form unter allen kolossalen Spitzen der hohen Anden. Er ist ein vollkommener Kegel, welcher, mit einer ungeheuren Lage Schnees bedeckt, bei Sonnenuntergang in blendendem Glanze erstrahlt." Seine Begeisterung ist nicht verwunderlich, denn hier treffen abgelegene Andendörfchen zwischen schneebedeckten Vulkanriesen und grün getünchten Bergflanken auf türkis glitzernde bis tiefblaue Seeaugen. Das Ganze umgeben von schroffen, zum Teil steil gen Himmel ragenden Kraterwänden. Die Cotopaxi-Region bietet dem Betrachter spektakuläre Panoramen. Und rund 200 km Wegenetz abseits der typischen Touristenpfade lassen das Wandererherz höher schlagen. Die nächsten zwei Tage stehen ganz im Zeichen des Vulkans. Wir wandern ins Indigena-Gemeinschaft Insinliví (GZ ca. 5 Stunden), durch die Schluchten des Toachi-Flusses (GZ ca. 4 Stunden) und entlang des Kraters der Limpiopungo-Lagune (GZ ca. 1,5 Stunden). Authentische Begegnungen mit den hiesigen Indigenas runden unsere Tagestouren ab. 3 Hosteríaübernachtungen in Sigchos. 160 km an Tag 9. (3 x F, 3 x M, 3 x A)
  • 12. - 13. Tag: Lagunen & Wasserfälle
    Auf unserer nächsten Wanderung lernen wir die Quilotoa-Lagune kennen. GZ. ca. 3 Stunden. Vom Rand geht es hinab in den Krater und nach einer Foto- und Verschnaufpause wieder hinauf. Wenn das Wetter mitspielt, können wir unseren Blick sogar bis zum Cotopaxi schweifen lassen und dabei erfahren, warum das Seeauge vor uns laut hiesigem Glauben keinen Boden hat. Danach fahren wir weiter nach Baños. Über den "Schmugglerpfad" entdecken wir am 13. Tag die für ihre Wasserfälle bekannte Region. Von der Agoyan-Schleuse aus machen wir uns auf den Weg in die Schluchten des Pastaza-Flusses. GZ ca. 4 Stunden. Unterwegs können wir einen Blick auf den Manto de la Novia-Wasserfall werfen. 2 Hotelübernachtungen in Baños. 170 + 20 km. (2 x F)
  • 14. - 15. Tag: Amazonas, wir kommen!
    Wir erreichen eine neue Welt: den tropischen Regenwald des Amazonas. Die vielfältige Natur um unsere Lodge herum ist geprägt durch zahlreiche Wasserfälle, in denen wir ein erfrischendes Bad nehmen können, unterirdische Höhlen, die tlw. von Fledermäusen bewohnt werden, beeindruckende Felsformationen zum Teil mit uralten Fossilien und von glasklaren Flüssen durchzogene Schluchten. Diese märchenhafte Kulisse lernen wir auf zwei Wanderungen in den nächsten beiden Tagen kennen. GZ ca. 3 und ca. 2 Stunden. Unser Kichwa-Führer weiht uns außerdem in die Lebensweise seines Volkes und die medizinische Verwendung der üppig-grünen Fauna ein. 2 Lodgeübernachtungen im Dschungel. 155 + 20 km. (2 x F, 2 x M, 2 x A)
  • 16. Tag: Quellen von Papallacta
    Nach einer finalen Regenwald-Wanderung (GZ ca. 2 Stunden) fahren wir zum letzten Ziel unserer Reise: Papallacta, bekannt für seine wohl temperierten Thermalquellen. Hier können wir das grandiose Bergpanorama genießen und die Erlebnisse der vergangenen zwei Wochen Revue passieren lassen. Hotelübernachtung in Papallacta. 90 km. (F)
  • 17. Tag: Heimreise
    Flughafentransfer nach Quito und Rückflug. 65 km. (F)
  • 18. Tag: Ankunft

Zusatzinformationen

  • Anforderungsprofil
    Gehzeiten von durchschnittlich 5 Stunden. Höhenunterschiede von 400 bis 600 Meter. Raue Wegbeschaffenheit, steile An- und Abstiege sind möglich. Eine gewisse Wandererfahrung ist von Vorteil.
  • Kulturanteil
    Der Schwerpunkt dieser Reisen liegt auf den Naturerlebnissen, kombiniert mit den kulturellen Sehenswürdigkeiten des Landes.
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