Färöer – wilde Inseln im Nordatlantik

Ausgebucht

Teilnehmer
-
Reisetage
8

Veranstalter: Studiosus Reisen

NaturStudienreise mit abwechslungsreichem Programm und mehreren herrlichen Wanderungen

Naturschauspiel? Diese Form der Inszenierung kann nur an einem Ort der Welt erfunden worden sein: auf den Färöern. Fantastische Felsformationen, dramatische Klippen, archaische Landschaften, samtige Wiesen, Wasserfälle, die gegen alle Choreografie aufwärts fließen – die Natur bietet das volle Programm. Regie führt das Wetter, das die Landschaft immer neu verwandelt: von Sonnenspot bis Nebeleffekt. Sound von Kormoranen und Basstölpeln. Wir sind nicht nur Zuschauer, sondern erschließen uns die faszinierende Welt per Boot und Bus, bei Wanderungen und bei Begegnungen mit den Inselbewohnern, die uns offenherzig empfangen. Unser Ruhepol: ein komfortables Hotel inmitten der Wiesenlandschaft.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Scandinavian Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Vágar und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 100 €)
  • Transfers
  • Ausflüge in bequemem Reisebus
  • Fährfahrten lt. Reiseverlauf
  • 7 Übernachtungen im Doppelzimmer im Hotel Föroyar
  • Halbpension (Frühstücksbuffet, 6 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem typischen Restaurant)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Bootsausflug zu den Vogelfelsen Vestmannabjörgini
  • Ein Picknick
  • Eintrittsgelder
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn-, Schiffs- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Ankunft auf den Färöern
    Bahnreise 1. Klasse zum Flughafen und vormittags Flug über Kopenhagen auf die Färöer. Schon der Anflug hält auch für erfahrene Piloten immer gerne Überraschungen parat, denn das Wetter wechselt oft minütlich. Irgendwo zwischen Felshängen und Meer liegt dann der Flughafen Vágar, der einzig mögliche Platz für eine Landebahn auf dem Archipel. Ihr Studiosus-Reiseleiter empfängt Sie mit einem Lächeln, und es geht spannend weiter: Statt ihn über die Hauptstraße nach Tórshavn zu dirigieren, lotst er den Bus auf die alte Bergstraße – und zieht das Willkommen noch in die Länge: klassische Musik erklingt, die dramatische Landschaft wird zur Opernkulisse! 65 km. Das Hotel liegt etwas oberhalb der Hauptstadt. Sieben Übernachtungen in Tórshavn.
  • Inselreich mit Mini-Hauptstadt
    Nach dem abwechslungsreichen Frühstück drehen wir erst mal eine Runde durch das kleine Tórshavn: Wie aus der Zeit gefallen wirken manche roten Holzhäuschen mit ihren Grasdächern. Fischer werkeln auf ihren Kuttern am Hafen. Wie lebt man hier, im täglichen Kampf mit den Naturgewalten? Im Regierungsviertel weiht Sie Ihr Reiseleiter in die politischen Eigenheiten ein: Warum gehören die Färöer zu Dänemark, aber nicht zur EU? Ist ihr Lögting tatsächlich das älteste Parlament der Welt? Nachmittags erkunden wir in Kirkjuböur die nie vollendete Magnuskathedrale und den Bischofssitz, dann geht’s per Bus zurück. 25 km. Oder zu Fuß: Die 8,5 km lange • Wanderung (2,5 Std., mittel, ↑250 m ↓250 m) über die Grashänge oberhalb des Meeres ist ein Klassiker - bei gutem Wetter ein Traum! Bei tief hängenden Wolken sind hingegen Steinhaufen wertvolle Wegmarken, bis vereinzelte Gehöfte Tórshavn ankündigen.
  • Unter Papageitauchern und Trottellummen
    Senkrecht ragen die schroffen Kliffe vor uns auf. Wie ein Bollwerk bewachen sie schmale Buchten und tiefe Felsspalten. Gischt spritzt auf, doch der Skipper steuert unser kleines Boot erfahren zu den Vestmannabjörgini – den Vogelfelsen. Tausende Seevögel nisten hier in den Grotten, ihre Rufe hallen in den Höhlen. Oben weiden zottelige Schafe wagemutig an den Steilhängen. Ihr Fleisch gilt auf den Inseln als Delikatesse: Ihrer Lieblingsspeise Gras soll der Dung der Vögel eine besondere Note verleihen, die bis auf den Teller nachschmeckt. Auf dem Rückweg halten wir bei Holzkünstler Ole Jakob Nielsen. Wie er arbeitet, obwohl es auf den Färöern keinen Wald gibt, verrät er uns in seinem Atelier. Besonders faszinierend: seine hölzernen Lampenschirme. 120 km.
  • Wo Wasserfälle aufwärts fließen
    Gut geschlafen? Im nordischen Vormittagslicht starten wir in Richtung Gásadalur. Seelenruhig schmiegt sich der kleine Ort zwischen steile Berge und tiefe Klüfte, während sich neben ihm ein Wasserlauf dramatisch ins Meer hinabstürzt. Nur nicht bei stürmischem Wetter: Dann scheint der Wasserfall Mulafossur aufwärts zu fließen. Uns bringt die Fähre westwärts zum nächsten Natur-Highlight der Reise nach Mykines (wetterabhängig), vorbei an der Insel Tindhólmur, die wie ein Segel aus der Brandung ragt. Mit Wind im Haar und dem Leuchtturm im Blick • wandern wir (3,5 Std., mittel, ↑150 m ↓150 m) über den Mykineshólmur, lauschen dem Konzert der Kormorane und Basstölpel, bis wir die Westspitze der Färöer erreicht haben. Weiter geht es nicht – hier fällt die Steilküste in den Atlantik, das Revier von Papageitauchern und Robben. Genau der richtige Zeitpunkt für unser Picknick mit Ausblick! Zurück mit der Fähre in Sörvágur, bringt uns der Bus ins Hotel. 140 km.
  • Die Steintrolle von Tjörnuvík
    Das Faszinierende an den Färöern: die Verwandlungskünste der Landschaft! Wolkenfetzen, Nebelschwaden und Sonnenstrahlen schaffen immer neue Lichtstimmungen – wir fangen sie alle mit der Kamera ein. Über die Bergstraße fahren wir nach Saksun, im Naturtheater einer Lagune gelegen. Ein Blick ins Freilichtmuseum Dúvugardar, dann schlüpfen wir in die • Wanderstiefel: Auf in Richtung Tjörnuvík (4 Std., mittel bis anspruchsvoll, ↑500 m ↓500 m)! Die zwei Felssäulen im Wasser sind der Legende nach versteinerte Trolle. Fragen Sie Ihren Reiseleiter nach dem Schicksal der beiden. Lassen Sie aber noch Speicherplatz auf Ihrer Kamera: Auf dem Rückweg sehen wir nicht nur den Slaettaratindur, den höchsten Berg der Inseln, sondern halten auch in Gjógv – einem wunderschönen Dorf mit bunten Dächern und einem Naturhafen in einer Felsspalte. 180 km.
  • Ein Hoch aufs Bier!
    Es ruft der zerklüftete Nordosten! Unter dem Ozean hindurch steuern wir die zweitgrößte Stadt, Klaksvík, an. Neben Unterseetunneln verbinden zahlreiche Fähren, Dammstraßen und Brücken die Inseln. Unterwegs begegnen uns moderne Kirchen und archäologische Fundstätten. Warum es auf den Färöern so gutes Bier gibt, erfahren wir in der größten Inselbrauerei. Der oberste Braumeister hat sein Handwerk in Bayern gelernt. Für uns ist Genießen angesagt! Nach der Kostprobe lehnen wir uns auf der Fahrt nach Kunoy entspannt zurück und lauschen färöischen Liedermachern, während die wilde Landschaft an uns vorüberzieht. 200 km.
  • So schmeckt der Atlantik
    Erst gemütlich frühstücken, dann Besuch im Kunstmuseum: Die umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Kunst eröffnet ganz andere Blickwinkel auf die Färöer, ihre Menschen und ihre alles bestimmende Natur. Danach heißt es: freie Zeit. Vielleicht stöbern Sie nach Strickwaren mit dem traditionellen Sternenmuster? Die Wollpullover sind nicht nur in New York und Tokio der Hit. Zum Abschiedsessen treffen wir uns wieder und genießen in einem Restaurant der Hauptstadt Gerichte mit typischen Zutaten aus den Gewässern der Färöer oder von den Weiden ihrer Eilande. Ist die Reise wirklich schon vorbei? Noch nicht ganz! Ihr Reiseleiter weiß, wo der letzte Abend berauschend ausklingt. Ein letztes Mal noch wollen wir Nordmeerluft atmen! 25 km.
  • Farvael, Färöer!
    Am späten Vormittag geht’s zum Flughafen Vágar. Von dort Rückflug über Kopenhagen, Ankunft am Abend.

Zusatzinformationen

  • Flüge
    • Düsseldorf
    • Frankfurt
    • Hamburg
    • Luxemburg
    • München
    • Wien
    • Zürich

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