"Hidden Valley" Tek - Homestay Trekking in Südalbanien

Ausgebucht

Teilnehmer
-
Reisetage
7

Veranstalter: ASI Reisen

Der letzte ungezähmte Fluss Europas fließt durch die südlichen Hochländer Albaniens. Hier bahnt sich ein türkisfarbener Vjosa-Zufluss seinen Weg durch das farbenfrohe Zagoria-Tal, welches von vier mächtige Gebirgsketten von der Außenwelt abgeschirmt wird. Folge den Spuren des Karawanenhandels über Eselspfade und osmanischen Steinbrücken in abgelegene Dörfer. Staune beim Besuch mittelalterlicher Kirchen über die Kunstfertigkeit der orthodoxer Fresken. Bade unterwegs in einem Wasserfall und den heilenden Wassern von Thermalquellen. Genieße am Ende jedes erlebnisreichen Tages ein gutes Glas Raki, frische Zutaten aus dem Garten und hausgemachte Mahlzeiten. Eine private Tour durch ein besonderes Herrenhaus betont im Anschluss die lebendigen Traditionen der historischen Region Gjirokastra.

  • Lokaler, englischsprachiger Reiseführer
  • Übernachtungen: 3x im Hotel, 3x bei Gastfamilien zuhause
  • Essen: 6x Frühstück, 4x Picknick, 1x Mittagessen, 6x Abendessen
  • Lokale Transfers laut Reiseverlauf mit landesüblichen Bussen
  • Gepäcktransfer: 1 Gepäckstück (Tragetasche, Rucksack) bis 15 kg pro Person
  • Eintrittspreise
  • 6x Frühstück, 1x Mittagessen, 4x Lunch Box, 6x Abendessen
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31. März 2021)
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31.08.2022)

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1
    Wir holen dich vom Flughafen Tirana oder der Stadt ab für den Transfer Richtung Süden. Bitte teile uns deine Ankunftszeit und Abholort im Voraus mit. Solltest du von Corfu aus nach Saranda ankommen, arrangieren wir gerne einen Privattransfer (ca. 40 €). Kommst du Tage früher an? Wir empfehlen dir wie und wo du die Zeit am besten verbringst und doch bequem mit der Gruppe zusammen kommst. Die Fahrt dauert ca. 3 Stunden und führt durch die Küstenebene, farbenfrohe Obststände tauchen an beiden Seiten der Nationalstraße auf. Die Berge werden immer höher und die türkisfarbene Vjosa, der letzte wilde Fluss Europas, windet sich durch die stille Landschaft. Wir übernachten im Rande der Kleinstadt Tepelena, in einer Familiengeführten Agrotourismus Pension. Auf einer Terrasse über den Fluss gelegen, können wir je nach Wetter bei Ankunft gleich schwimmen gehen. Nach einer Vorstellungsrunde und einem Brief freuen wir uns auf ein herzhaftes Abendessen. Das verleiht sicherlich die nötige Kraft für die morgige Wanderung ins Zagoria Tal.
  • Tag 2

    Das Tal ist noch nicht zu sehen, vier Riesen der südlichen Hochländer erheben sich aus beide ihrer Seiten und verstecken es vor der Außenwelt. Ein schmaler Pfad führt durch Haine hoch auf einem Pass. Die terrassierten Felder die folgen, zeigen von einem einst lebhaften Ort. Mit etwas Glück treffen wir den letzten Einwohner, ein Imker, und kosten etwas vom exklusiven Honig der in Bekanntenkreisen noch vor Produktion ausverkauft ist. Weiter auf der gepflasterten Karawanenroute überqueren wir eine osmanische Bogenbrücke für einen letzten Aufstieg ins einsame Limar. Die steinernen Häuser, Schiefer bedeckten Dächer und der Blick auf den imposanten Strakaveci (1.958 m) verleihen dem Dorf einen Hauch vom Mystischen. Wir übernachten im Haus des Dorflehrers, der die letzten drei Schüler in der verfallenen Dorfschule lehrt. Unzählige Geschichten vom Alltag der Familie und ein leckeres Abendessen mit frischen Zutaten aus dem Garten verschönern uns den Abend.

  • Tag 3

    Unser Gepäck wird auf Mulis befestigt und wir verabschieden uns vom Lehrer, der sich auf dem Weg noch vor uns macht. Wir folgen einem anderen Pfad und gehen durch Weiler, wo die wenig verbliebenen Bewohner ihren Tag nachgehen, Kräuter und medizinische Pflanzen sammeln. Unterwegs werden wir sicherlich mehrmals auf türkischen Kaffee, Raki und kleinen Leckereien eingeladen. In Doshnice gehen wir zum Fluss runter, wo sich ein märchenhafter Wasserfall enthüllt und zum Baden einlädt. Nach dieser wundervollen Mittagsrast machen wir uns auf den Weg hoch nach Hoshteve. Hier übernachten wir bei einer Familie die nach 17 Jahre langer Auswanderung in Griechenland zurückgekehrt ist, um das eigene B&B zu eröffnen. Eine Tour durch den beeindruckenden Garten zu Hause zeigt von Ihrer Widmung und harter Arbeit, das Beste davon bekommen wir im Kürzen auf die Teller. In der Nähe deutet die Größe und Schönheit der Kirche der Heiligen Apostel auf den einstigen Wohlstand dieses jetzt bescheidenen Dorfes. Innen bewundern wir die Fresken und lernen mehr über die Orthodoxen Bräuche.

  • Tag 4

    Die heutige Wanderung ist etwas leichter, perfekt um die ländliche Gegend und die umgebene Bergkulisse zu genießen. Die Dörfer die uns vorliegen sind durch eine Schotterstraße verbunden, was sich durch die neugebauten Ferienhäuser zeigt. Mal auf schmale Hirtenpfade und mal auf der "Hauptstraße", bummeln wir an Schaf- und Ziegenherden vorbei und erkunden den Alltag der Dorfbewohner. Nivan war im Kommunismus ein Zentrum, alte Lagerhallen der Kooperative und Partisanendenkmäler sind noch zu sehen. Der Platz ist Bill Tilman gewidmet, ein berühmter britischer Bergsteiger und Seemann der im Zweiten Weltkrieg per Fallschirm in Albanien gelandet ist und an der Seite der Partisanen kämpfte. Ein Abstieg führt uns in ein verfallenes Kloster in Mitte des Waldes rein. Über Wiesen erreichen wir Sheper, wo viele Aromune Hirten während des Kommunismus gezwungen wurden, sich hier niederzulassen. Vor dem Abendessen können wir die alten Gebäude und die verwitterten Marx- und Lenin-Zitate daran erkunden. Dies ist unsere letzte Übernachtung im Dorf.

  • Tag 5

    Die Überquerung des Dhembeli-Nemercka Gebirges ist die letzte Etappe unseres Treks durch Zagoria und führt wieder in die Außenwelt. Im Eingang der Route überblicken mehrere der zwei-Mann Betonbunker Enver Hoxhas das ganze Tal. Wir gehen an einer Rinne hoch, und müssen ab und zu den Weg für die tausenden von Schafen die hier weiden freimachen. Das alpine Tal ist baumlos und wird von steilen Hängen flankiert. An seinem Ende liegt der Dhembeli-Pass (1.450 m), der Blicke auf das Ostgebirge, hinüber nach den schneebedeckten Gipfel Griechenlands und auf die Stadt Permet und die türkisfarbene Vjosa weit unten bietet. Der lange kiesige Abstieg erfordert Aufmerksamkeit und führt zum kleinen Dorf Leuse. Die steilen gepflasterten Gassen runter entdecken wir eine der schönsten Orthodoxen Kirchen des Südens, im 11. Jahrhundert gebaut. Ein 50 minütiger Spaziergang bringt uns an unser Ziel, wo wir die müden Beine hochlegen können und am Abend die kulinarischen Spezialitäten und besondere Arten von Raki ausprobieren können.

  • Tag 6
    Allein die idyllische Landschaft ist die 45-minütige Fahrt zum heutigen Ausgangspunkt der Wanderung wert. Unter uns hat sich das türkisfarbene Wasser der Vjosa tief in den Fels gegraben, über dem Fluss thront das schroffe Nemercka-Gebirge. Wir gehen Ihr entgegen, entlang von Wasserkanälen und durch uralte Eichen bis hoch zum Sopot-Wasserfall am Fuß der 650 m hohen Felswand. Auf dem Rückweg von der Wanderung wartet am nah liegenden Eingang der Langarica-Schlucht ein weiteres einzigartiges Naturjuwel auf uns. Den warmen, natürlichen Thermalbecken von Benje wird eine heilende Wirkung bei vielen Beschwerden nachgesagt, perfekt geeignet für die Wehwehchen der letzten Wandertagen. Je nach Wunsch kann man im schwefelhaltigen Wasser entspannen oder die Schlucht zu Fuß erkunden. Von hier aus geht es in gut 90 Minuten weiter nach Gjirokaster, wo wir in eines der traditionellen Häuser osmanischer Architektur in der UNESCO Altstadt übernachten. Am Abend saugen wir die Atmosphäre der "Stadt aus Stein" ein, in einem der vielen kleinen Cafés des Bazars. Morgen ist noch Zeit für mehr.
  • Tag 7
    Berühmt für die Festungsähnlichen osmanischen Herrenhäuser, ist Gjirokastra auch als Geburtsort des Diktators Enver Hoxha bekannt. Geschützt durch den "Museumsstadt" Status, überlebte Gjirokastra die Änderungen des Sozialismus und steht heute auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerben. Wir erkunden die säumende Altstadt, die gepflasterten Gassen hoch und runter. Ein Besuch in einem Herrenhaus des 18. Jahrhundert verleiht Einblicke in das streng geordnete damalige Leben. Im Anschluss gehen wir hoch zur aufragenden Burg und staunen über die Aussicht auf das Drino Tal und die Lunxheria Gebirge, die an die Wandertage erinnern. Wer möchte, kann sich danach den Transfer nach Tirana (Flughafen, Stadt) einschließen.  Lust auf mehr? Das archäologische Highlight Butrint und die Strände der albanischen Riviera sind nur zwei Autostunden von hier entfernt. Nach Tirana sind es vier Stunden Fahrt - plane deinen Flug entsprechend oder füge eine Übernachtung in der modernen Hauptstadt hinzu. Wir helfen dir gerne bei Transfers und weiteren Plänen.

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