Hohe Türme, tiefer Glaube und kaukasische Gipfelpracht

ab 1995,- €

Teilnehmer
8 - 22
Reisetage
12

Veranstalter: Wikinger Reisen GmbH

Was am meisten begeistert? Die Gipfel des Kaukasus, die wie ein Eisornament den Himmel über den Türmen Swanetiens zieren? Oder die Städte Georgiens mit ihren prächtigen Kirchen und Kathedralen? Beides! Doch Georgien ist viel mehr: Kennst du georgische Spezialitäten wie Badridschani oder Chinkali? Oder den hervorragenden georgischen Wein? Nein? Dann komm mit! Entdecke das Land am Fuße des Kaukasus und koche gemeinsam mit den Einheimischen ...

  • Flug mit Lufthansa in der Economyclass nach Tbilisi und zurück
  • Transfers in Georgien
  • 10 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC (Nach der Ankunft am frühen Morgen des 2. Reisetages stehen uns die Zimmer direkt zur Verfügung.)
  • Halbpension an Tag 2, 6, 7, 8 und 11, Vollpension an Tag 3, 5, 9 und 10 (an Tag 9 mittags Picknick), Frühstück und Mittagessen an Tag 4, keine Verpflegung an Tag 1 und 12
  • Programm wie beschrieben
  • Eintrittsgebühren entsprechend dem Reiseverlauf
  • Immer für dich da: deutschsprachige, qualifizierte Wikinger-Studienreiseleitung
Wir übernachten in guten Stadthotels der Vier-Sterne-Kategorie (Sighnaghi und Tbilisi) oder der Drei-Sterne-Kategorie (Achalziche, Gudauri und Kutaissi). In Swanetien nächtigen wir in schön und ruhig gelegenen Familienpensionen (Ü = Übernachtung).

Tagesbeschreibung

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  • 1. Tag: Auf nach Georgien!
    Abflug nach Tbilisi (Tiflis).
  • 2. Tag: Küche, Kirchen, Kathedralen
    Ankunft am frühen Morgen in Tbilisi, Transfer zum Hotel und Zimmerbezug. Nach dem späten Frühstück schauen wir uns die Altstadt an. Wir besuchen die Metechi-Kirche (13. Jh.), die malerisch am Steilufer des Flusses Kura steht. Vom Denkmal des Stadtgründers Wachtang Gorgassali genießen wir einen schönen Blick auf den Fluss, die Altstadt und die Umgebung Tbilisis. Vorbei an den Schwefelbädern schlendern wir zur Nariqala-Festung (4. Jh.), zur Synagoge und zur Sioni-Kathedrale. Letztere gilt wohl als die heiligste Stätte der Georgier. Zum Mittag kehren wir in einem typisch georgischen Restaurant ein (fakultativ). Wie wäre es mit Badridschani – einer mit Walnusspaste gefüllten Aubergine? Vorzüglich! Am späten Nachmittag Fahrt nach Sighnaghi (1 Ü).
  • 3. Tag: Toskanischer Charme
    Mit ihren knapp 1.500 Einwohnern ist Sighnaghi die kleinste Stadt Georgiens. Und gleichzeitig eine der schönsten: Rote Dächer und pastellfarbene Fassaden erinnern an ein toskanisches Städtchen. Die ganze Stadt ist mit einer Doppelmauer und 28 Türmen umgeben. Über Bodbe, wo wir die Kirche besichtigen, fahren wir nach Gudauri (ca. 4 Std., 1 Ü). Wir nähern uns nun dem Großen Kaukasus; immer wieder öffnen sich uns atemberaubende Ausblicke auf die mächtigen Schneegipfel.
  • 4. Tag: Am Fuße des Kasbeks
    Am Fluss Terek entlang fahren wir zum Dorf Stepanzminda (Kasbegi). Von hier aus wandern wir (GZ: 3 1/2 Std., +/- 435 m) zur Gergetier Dreifaltigkeitskirche (14. Jh.), die malerisch auf einer Bergkuppe liegt. Hinter ihr ragt einer der höchsten Berge des Kaukasus in den Himmel, der Kasbek (5.047 m). Was für ein herrliches Panorama! Von den landschaftlichen Höhepunkten zu den kulinarischen: In Stepanzminda besuchen wir eine Familie und bereiten zusammen mit der Gastgeberin die georgische Spezialität „Chinkali“ – mit Fleisch oder Quark gefüllte Teigtaschen – zu. Danach Besuch einer Künstlerin, die uns ihre aus Filz gefertigten Kunstwerke zeigt. Anschließend Fahrt nach Tbilisi (ca. 3 1/2 Std., 1 Ü).
  • 5. Tag: Weltkulturerbe, Wein und Wasser
    Wir fahren in die alte Hauptstadt Georgiens, Mzcheta (UNESCO-Weltkulturerbe). Mit der Dschwari-Kirche (6. Jh.) und der Swetizchoweli-Kathedrale (11. Jh.) ist sie gleichzeitig das religiöse Zentrum des Landes. Dass in Georgien auch ein hervorragender Wein hergestellt wird, erfahren wir im Familienweingut „Iago´s Weinkeller“. Dort essen wir auch zu Mittag und probieren den ausgezeichneten Wein. In Bordschomi dagegen machen wir Bekanntschaft mit dem gleichnamigen Mineralwasser („Borjomi“), das mittlerweile in alle Herrenländer verkauft wird. Anschließend Fahrt in die Kleinstadt Achalziche, wo wir übernachten (ca. 3 1/2 Std., 2 Ü).
  • 6. Tag: Die Höhlenstadt Wardsia
    Wir besichtigen zunächst die Höhlenstadt Wardsia, die aus 3.000 Höhlenwohnungen bestand und über 50.000 Menschen Unterschlupf bieten konnte. Künstlerisch ausgestaltete Räume, verbunden durch lange Gänge – alle von Menschenhand im Felsen vor über 800 Jahren herausgehauen – beeindruckend! Ebenso sehenswert ist die mittelalterliche Festung Rabati in Achalziche: eine stolze Wehrburg, die 2012 originalgetreu renoviert wurde. Ein Spaziergang zwischen den alt-neuen Gemäuern ist ein architektonischer (und landschaftlicher) Genuss.
  • 7. Tag: Auf dem Weg nach Kutaissi
    Wir fahren nach Kutaissi (ca. 3 1/2 Std., 1 Ü), die zweitgrößte Stadt Georgiens. Bekannt ist sie für eines der größten Kirchenbauwerke des Landes, die Bagrati-Kathedrale (11. Jh.), und den Gelati-Klosterkomplex (12. Jh., Weltkulturerbe der UNESCO). Wir besichtigen beide und genießen dann einen entspannten Nachmittag in einem ruhig gelegenen Familienhotel oberhalb der Stadt.
  • 8. Tag: Ins Land der 1.000 Türme
    Morgens schauen wir uns noch das bunte Treiben auf dem Bauernmarkt in Kutaissi an. Und dann beginnt der aufregendste Teil der Reise – eine Fahrt nach Swanetien, in die Bergregion mit den ins Tal stürzenden Gletschern, imposanten Berggipfeln wie dem Uschba (4.710 m) und den ungewöhnlichsten Traditionen. Die Straße windet sich langsam hoch, herrliche Berglandschaften ziehen vorbei, bis wir am späten Nachmittag die Hauptstadt Swanetiens, Mestia, erreichen (ca. 6 Std., 2 Ü).
  • 9. Tag: Uschguli ...
    … muss man einfach gesehen haben! Ein Dorf mit zwei Dutzend Wehrtürmen; im Hintergrund ragt die gewaltige Felswand des Schchara (5.068 m) in den Himmel: An diesem Ort vereinen sich hohe Berge, alte Dorfarchitektur und Traditionen zu einem Gesamtkunstwerk, faszinierend! Nach der Dorfbesichtigung wandern wir zum Fuße des Schchara, des höchsten Bergs des Landes (GZ: 3 Std., +/- 200 m). Anschließend Rückfahrt nach Mestia (ca. 5 Std. insgesamt).
  • 10. Tag: Zum Chalaadi-Gletscher
    Eine schöne und gemütliche Wanderung (GZ: 2 Std., +/- 350 m) führt uns durch Wälder und Wiesen zu einem der gewaltigsten Gletscher Swanetiens, dem Chalaadi-Gletscher. Am Nachmittag nehmen wir Abschied von Swanetien und fahren nach Kutaissi (ca. 6 Std., 1 Ü).
  • 11. Tag: Über Bergdörfer nach Tbilisi
    Wir verlassen die klassische Reiseroute und fahren in die Bergdörfer der Region Imeretien. Eine 40 Meter hohe Felssäule säumt unseren Weg; oben auf der Spitze schwebt ein Mönchskloster über den Wolken. Nur Männer dürfen „die Treppe in den Himmel“, wie die Einheimischen es nennen, ersteigen und die spirituelle Kraft dieses Ortes spüren. Gleich im Nachbardorf erwartet uns ein Winzer, bei dem wir den imeretischen Wein probieren. In Uplisziche schauen wir uns eine Höhlenstadt (1. Jahrtausend v. Chr.), in Gori das Geburtshaus Stalins an. Am späten Nachmittag erreichen wir Tbilisi (ca. 3 1/2 Std., 1 Ü).
  • 12. Tag: Auf Wiedersehen!
    Transfer zum Flughafen und Abflug.

Zusatzinformationen

  • Anforderungsprofil
    Mittlere Gehzeiten von 4 bis 5 Stunden. Höhenunterschiede von durchschnittlich 400 Metern. Einige Wanderungen können auch der 1- oder der 2-Stiefel-Kategorie entsprechen. Geeignet für Gäste mit normaler Kondition.
  • So wohnen wir
    Wir übernachten in guten Stadthotels der Vier-Sterne-Kategorie (Sighnaghi und Tbilisi) oder der Drei-Sterne-Kategorie (Achalziche, Gudauri und Kutaissi). In Swanetien nächtigen wir in schön und ruhig gelegenen Familienpensionen (Ü = Übernachtung).
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