Höhlenkunst in Spanien und Frankreich

Ausgebucht

Teilnehmer
-
Reisetage
13

Veranstalter: Studiosus Reisen

Eine Reise zu den Anfängen der Kunst: Tauchen Sie ein in die Welt der Eiszeitkünstler – in den Höhlen von Altamira, Niaux, Lascaux, Chauvet bzw. ihren Repliken. Die Motive – Mammuts, Bisons, Pferde, Hände – sind begrenzt, unser Staunen aber ist grenzenlos. Und auch an der Oberfläche gibt es viel zu entdecken: von Santander an der Biskaya bis Sarlat im Périgord, von den Pyrenäen bis zur tiefen Schlucht der Ardèche.

  • Bahnanreise zum/vom Abflugsort 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse T) von Frankfurt nach Bilbao und von Marseille zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 85 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen Reisebussen
  • 12 Übernachtungen in guten Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 3 Abendessen im Hotel und 3 Abendessen in typischen Restaurants
  • Ein Picknick
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Tagesbeschreibung

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  • Flug zurück in die Vorzeit
    Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und Flug nach Bilbao. Dort erwartet Sie um 14.30 Uhr Ihre Studiosus-Reiseleiterin zur gemeinsamen Fahrt nach Santander. Zur Einstimmung auf die kommenden Tage versetzen wir uns zurück in die späte Altsteinzeit, stellen uns unseren Heimatkontinent im Griff von Tundra und Eispanzer vor, begeben uns auf die Pfade von Neandertalern und Cro-Magnons und hören von frühen Stilepochen wie Aurignacien und Magdalénien. Dann freuen wir uns auf unser ganz gegenwärtiges Abendessen in einem Restaurant. Drei Übernachtungen.
  • In den Gewölben von Altamira
    Der erste Höhepunkt auf unserer Höhlenreise ist auch gleichzeitig ein Höhepunkt der Steinzeitkunst: die Höhle von Altamira. Über mehrere Jahrtausende ist hier ein farbenfroher Eiszeitzoo entstanden mit Mammuts, Bisons, Pferden und Wildschweinen. Auch wenn die Originalhöhle aus konservatorischen Gründen geschlossen ist: Die Kopie fasziniert uns gleichermaßen. Ästhetisch nicht weniger ansprechend, wenn auch bedeutend jünger: die zauberhaft erhaltene mittelalterliche Altstadt von Santillana del Mar rund um die Stiftskirche. Und in Santander lädt der breite Stadtstrand Playa El Sardinero direkt vor unserem Hotel zu einem entspannten Abendspaziergang ein.
  • In den Bergen Kantabriens
    Ins bergige Hinterland locken uns die Höhlen von Puente Viesgo. Von den fünf Höhlen können wir uns zwei ansehen, die das gesamte Spektrum der Höhlenmalerei abdecken: In El Castillo sehen wir jede Menge Tierdarstellungen aus unterschiedlichen Epochen, Handabdrücke und seltsame abstrakte Figuren, und darunter die vermutlich älteste Malerei der Welt. Die Höhle Las Monedas bezaubert uns nicht nur mit ihrem Bildersaal, sondern auch als ein Wunderwerk der Geologie mit ihrem Spiel an Farben und Formen. In Santander bummeln wir über die eleganten Boulevards zur arkadengesäumten Plaza Porticada, zur Markthalle und - natürlich - zum Museum für Frühgeschichte, in dem uns die Funde aus den kantabrischen Höhlen besonders interessieren.
  • Durch das Baskenland
    Unterwegs von Spanien nach Frankreich durchqueren wir das Baskenland. Hier laden Sprachforscher zur Spekulation ein: Könnten die Basken die Nachkommen der Ureinwohner sein, klingt im Baskischen die Eiszeit nach? Jedenfalls überrascht uns die Nachbildung der Höhle Ekainberri mit ihrer einzigartigen Darstellung von Pferden. Vom in der Eiszeit eher unwirtlichen Strand von Biarritz könnten, so eine Theorie, Robbenjäger am Eis entlang bis nach Amerika gelangt sein. Wir machen nur einen kurzen Spaziergang an der Strandpromenade im eleganten Seebad und lassen uns die frische Brise an der französischen Atlantikküste um die Nase wehen.
  • Die Höhle der Hände
    Wir folgen dem Verlauf der Pyrenäen nach Osten und stehen staunend in der Höhle von Gargas: In Rot und Schwarz haben unsere Vorfahren hier ihre Hände verewigt - und uns Raum für Spekulationen hinterlassen: Können wir einen religiösen Hintergrund vermuten oder sind die Hände nichts anderes als Graffiti, mit denen sich auch heutige Besucher an allerlei Wänden verewigen? Unweit davon überragt die mächtige Kathedrale von St-Bertrand-de-Comminges wie eine Festung den kleinen Ort, doch uns begeistert auch die herrliche Schnitzkunst im Inneren. Wir genießen die Fahrt durch die Landschaft der Pyrenäen von Ariège und erreichen das kleine Städtchen Foix mit seiner stolzen Grafenburg. Zwei Übernachtungen.
  • In den Pyrenäen
    Im Tal der Ariège erwartet uns mit der Höhle von Niaux ein weiterer Höhepunkt: Als einzige der großen Bilderhöhlen können wir hier die wundervollen Malereien im Original bewundern. Besonders im "Schwarzen Saal" tummeln sich Wisente, Steinböcke und Pferde. Die Höhle von Mas d'Azil ist so groß, dass sogar die Landstraße hindurchpasst. Im kleinen Museum des Ortes sehen wir uns die Funde und die Kopien einiger Wandmalereien an, die stilistisch zum Teil auf den Übergang zur Mittelsteinzeit verweisen, das "Azilien".
  • Von den Pyrenäen ins Périgord
    Wir wechseln von den Pyrenäen zum nächsten großen "Epizentrum" steinzeitlicher Höhlenkunst, dem Périgord. Auf dem Weg dahin lockt es uns in die Grotte von Pech Merle. Hier fragen wir uns, ob uns die von der Natur geschaffenen Sinterkunstwerke mehr begeistern oder doch die gepunkteten Pferde der menschlichen Künstler? Auch Darstellungen von Menschen können wir zwischen den Gravuren und Malereien entdecken. Und abends in Sarlat sind wir schon gespannt auf die berühmte Küche des Périgord, die wir in einem Restaurant probieren. Drei Übernachtungen.
  • Im Tal der Vézère
    Können Sie sich vorstellen, wie das heute so liebliche Tal der Vézère zu den Zeiten ausgesehen haben mag, als hier die Eiszeitjäger in den zahlreichen Höhlen und Überhängen Schutz suchten? Jedenfalls finden wir heute hier eine wahre Fülle an Hinterlassenschaften aus dem Magdalénien. Im prähistorischen Nationalmuseum von Les Eyzies verschaffen wir uns einen Überblick über die Stellung des Tals in der steinzeitlichen Welt. Der unbestrittene Höhepunkt ist, auch wenn - wie so oft - nur in Kopie zugänglich: die Grotte von Lascaux. Doch die originalgetreue Replik der Höhle ist mit der Menge und der Üppigkeit der Darstellungen überwältigend!
  • Ein Tierpark der Eiszeit
    Unser zweiter Besuch in der Metropolregion der Steinzeit bringt uns zunächst nach Rouffignac: Mit einer Mini-Bahn erkunden wir diese weitläufige Höhle mit ihren geritzten und gemalten Darstellungen, wobei hier vor allem die Mammuts dominieren. Wir machen Halt an dem eher unscheinbaren Felsvorsprung von Cro-Magnon, der unseren Urahnen den Namen gab, und freuen uns auf die farbenfrohe Fülle an Malereien in der Grotte Font-de-Gaume, die wir hier auch im Original erleben dürfen. Unseren Rückweg nach Sarlat nehmen wir über das Tal der Dordogne mit seinen vielen fotogenen Blicken auf kleine Dörfer, Burgen und Wehrkirchen - und bewegen uns so zeitlich von der Eiszeit über das Mittelalter wieder zurück in die Gegenwart.
  • Die Höhle der Rätsel
    Auf dem Markt von Sarlat decken wir uns mit den Köstlichkeiten des Périgord ein: Gänseleber, Ziegenkäse, Weißbrot, Wein und vieles mehr - für unser Mittagspicknick unterwegs. Aber auch heute geht es wieder auf einen Besuch unter die Erde. Die Höhle von Cougnac stellt uns wie auch die Forscher vor eine Menge Rätsel: Wen stellen die Figuren dar? Welche Bedeutung haben die zahlreichen Symbole und abstrakten Formen? Die Schönheit mancher Sinterbildungen lenkt fast ein wenig von diesen Fragen ab. Danach aber heißt es zurücklehnen, und wir genießen die Fahrt durch das grüne, einsame Hügelland zu unserem nächsten Domizil in Vallon-Pont-d'Arc. Zwei Übernachtungen.
  • Die letzte Höhle: Chauvet
    Die letzte Höhle unserer Reise ist auch die jüngste Entdeckung: Die erst 1994 entdeckte Chauvet-Höhle im Tal der Ardèche zündet für uns zum Abschluss noch einmal ein wahres Feuerwerk an Steinzeitkunst und steht Lascaux und Altamira in nichts nach. In der Nachbildung bestaunen wir das Defilee der Bisons, Bären, Löwen, Hirsche, Mammuts und Nashörner an den Wänden. Auf unserer Fahrt entlang der Ardèche-Schlucht erwarten uns immer wieder aufs Neue spektakuläre Ausblicke.
  • Die Antike lebt - in Arles
    Unsere letzte Etappe führt uns in die Provence. In Arles bummeln wir durch die Altstadt und freuen uns auf das Amphitheater und den romanischen Kreuzgang von Saint-Trophime. Freizeit am Nachmittag. Abends dinieren wir in einem schicken Restaurant und stoßen auf unsere Reise an.
  • Au revoir
    Nun heißt es Abschied nehmen: Nach dem Frühstück fahren wir zum Flughafen von Marseille und fliegen von dort nach Hause. (Bei Flug nach München längere Wartezeit am Flughafen.)

Zusatzinformationen

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