Individuelle Wanderreise in Rila und Pirin

ab 675,- €

Teilnehmer
1 - 0
Reisetage
9

Veranstalter: ASI Reisen

  • 9 Übernachtungen in der gebuchten Kategorie, Zimmer mit Bad/Dusche und WC
  • Allgemeine Information über Bulgarien – Geschichte, Kultur, Traditionen etc.
  • Information über die biologische Vielfalt und Naturschutz in Nationalparks Rila und Pirin /auf Englisch/
  • Ausführliche Reiseunterlagen
  • Wanderkarten Rila and Pirin /1:25,000/
  • 7x Frühstück, 6x Abendessen
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31. März 2021)

Tagesbeschreibung

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  • 8
  • 9
  • Tag 1
    Ankunft und Transfer nach Govedartsi
  • Tag 2
    Heute kommt einer der Höhepunkte im Programm – auch im buchstäblichen Sinne - der Gipfel Musala, der höchste Berg Bulgariens und der gesamten Balkanhalbinsel. Der Name Musala ist angeblich aus der ursprünglichen Bezeichnung Mus Allah, “Allahs-Berg“, hervorgegangen. Vor vielen Jahrhunderten aber benannten die Bulgaren den Berg nach ihrem Himmelsgott Tangra. 1949-1962 war der Berg nach Stalin benannt. Transfer zum Borovets Kurort (1300 m). Mit dem Kabinenseilbahn gelangt man bis auf 2.340 m. Von hier aus führt der heutige Tour vorbei an der Hütte Musalla und an den Mussala-Seen auf den Gipfel. Routenbeschreibung: Dieser Pfad ist Teil des Europäischen Fernwanderweges E4, rote, sehr gute Markierung. Von der Kabinenbahnstation geht man ca 1 Std. auf einem bequemen Traversenweg am Westhang des Tals der Musalenska Bistritsa unterhalb des Kamms Markudzika zur Hütte Musala – minimale Höhendifferenz. NB – die alte Hütte Musala ist nicht mehr im Betrieb und die neue grosse Hütte ist noch nicht im Betrieb – die erste Trink- und Essmöglichkeit auf dem Weg ist die Schutzhütte Ledeno Esero /Eisernes See/ Gleich hinter die Mussala-Hütte umgeht man am Nordufer den niedrigsten aus der Gruppe Mussala Seen. Es folgt der Aufstieg in Serpentinen auf eine Terrasse mit zwei kleineren Seen. Über eine Schwelle gelangt man zum See Alekovoto – der tiefste aller Musala-Seen. Von hier steigt man hinauf zur kleinen Schutzhütte Ledeno Esero /Everest/ und zum am höchsten gelegenen See im Kessel Musalenski Cirkus, dem Ledeno Esero auf 2710 m. Hier beginnt der abschliessende Aufstieg auf die Musala über die steile felsige Nordostrippe. Oben traversiert man noch durch die sog. Teufelsrinne /Djavolskija ulei/ und erreicht über den nordhang Mussala Gipfel. Bei günstigen Witterungsbedingungen ist von Musala in Südwestlicher Richtung den höchsten Gipfel des Pirin - Vihren zu sehen. Auf dem selben Weg gelang man wieder zurück ins Tal. Transfer zurück nach Govedartsi. Abendessen und Übernachtung in Familienhotel Peichevi
  • Tag 3
    Frühstück und kurzer Transfer (15 km/20 min) bis zum Erholungsort Maljowiza (1700 m). und weiter zum Еlenino See (2479 m) und Gipfel Maljovitsa (2729 m). Routenbeschreibung: Dieser Pfad ist auch Teil des Europäischen Fernwanderweges E4. Zuerst folgt man die blaue Markierung auf einem Forstweg (ca 0,50 Std.) zur Berghütte Maljowiza (2050 m). Von der Hütte weiter steigt man mit roter und blauer Markierung ins Maljoviya Tal über die sogenannte Erste Terasse (ca 20 Min.) bis auf die zweite Terasse auf (noch 20 Min.), wo sich ein symbolischer Friedhof der Opfer der Berge befindet. Ab hier weiter geht man nur auf rote Markierung, die durch das Tal in südlicher Richtung weitergeht, um sich später nach Südwest zu winden und über eine möchtige Felsswelle in den Kessel unter der Ostwand der Maljoviza zum Elensko Esero aufzusteigen. Die markierung umgeht den See von links und führt steil nach oben auf den Maljoviza Kamm. Von hier sieht man eine herrliche Panoramabild hinab ins Rila-Tal mit dem Rila Kloster Weiter nach rechts in westlicher bis nordwestlicher Richtung entlang der felsigen Kante des Kamms erreichen wir den höchsten Punkt des Gipfels. Die Aussicht von hier ist wirklich eindrucksvoll - bis Pirin Gebirge in der Ferne. Rückwanderung auf demselben Weg. Transfer zurück nach Govedartsi. Abendessen und Übernachtung in Familienhotel Peichevi
  • Tag 4
    Die heutige Wanderung führt uns zu die berühmten Sieben Rila Seen. In einer Höhe von 2.100 bis 2.500 Metern gelegen, sind sie die meistbesichtigten Seen in Bulgarien. Jeder See hat einen Namen, der an bestimmten Merkmalen ausgemacht wird - die Träne, das Auge, die Niere, der Zwilling, das Dreiblatt, der Fischsee und der untere See. Am späten Nachmittag Abstieg nach Pionerska Hütte und Transfer zum Rila Kloster. Noch im 10 Jh. gegründet, ist heute das Kloster eines der bedeutendsten orthodoxen Klöster in Europa und das größte im Land. Bereits im Mittelalter wurde das Kloster von den bulgarischen Königen reich beschenkt und entwickelte sich zu einem Zentrum des geistigen und kulturellen Lebens in Bulgarien. In der Zeiten der osmanisch-türkischen Herrschaft war das Kloster die einzige funktionierende gesamtbulgarische Institution. Heute ist Rila Kloster das wichtigste Zentrum des religiösen Tourismus im Land. Fahrt nach Bansko. Eines des kulturellen Zentren Bulgariens im Wiedergeburtszeiten (18-19 Jh.) ist heute die Stadt Bansko der bekannteste Skikurort des Landes. Das bedeutendste Gebäude ist die Dreifaltigkeitskirche (Sweta Troica) in der alten Ortsmitte, die 1850 fertiggestellt wurde. Abendessen und Übernachtung in 3 Sterne Familienhotel Rahoff in Bansko
  • Tag 5
    Am Morgen starten Sie nach einem kurzen Fahrt ( ca 30 Min) bei der Berghütte Vihren auf 1950 m. und besteigen von der Nordseite den Gipfel Vihren – der zweithöchste und einer der schönsten Gipfeln Bulgariens (2914). Von oben ist ein grandioser Panoramablick über das nördliche und südliche Pirin-Gebirge zu geniessen. Routenbeschreibung: Relativ schwere Tour mit grosse Höhenunterschied. NB: Diese Tour ist nicht zu empfehlen, wenn man Höhenangst hat und auch beim schlechten Wetterbericht! Unterwegs gibt es kein Trinkwasser, genug Wasser mitnehmen! Markierung - rot, sehr gut. Von der Hütte Vichren bricht man mit der roten Markierung nach Nordwest zwischen Knieholz und Felsen steil nach oben. Nach ca 30 Min. überquert man ein Bach und hier trennt sich die rote Markierung. Nach rechts führt der Wanderweg über die Felsen Dzamdzievi Skali zur Schutzhütte Kasana und steigt zum Gipfel vorbei am imposanten Felswand. Diese Variante ist schwerer, aber schöner! Man geht zuerst auf einer lang gezogenen Traverse im östlichen Hang des Vichren, überquert den Seitenkamm Dzamdzievi Skali und geht abwärts unter dem Nordwand des Vichrens in den Kessel Goljam Kasan, in dem auf einen kleinen Anhöhe die Schutzhütte Kasana steht. Hier verbindet sich die rote Markierung mit mit der von Hütte bBanderitsa kommenden grünen Markierung. Der rot-grün markierte Wanderpfad steigt in einer knappen Stunde in westlicher Richtungin den Sattel Premkata in Höhe von 2690 m. zwischen den Gipfeln Vihren /links/ und Kutelo /rechts/. Von hier steil nach rechts steigt die rote Markierung auf Vihren Gipfel. Nach unten kann man von der Südseite die rote Markierung bis zur Hütte Vichren folgen – ca 2,5 std. Abstieg, relativ leicht. Auf dem Rückweg mit dem Auto können Sie kurz bei Baikuscheva Mura halten – der älteste Kiefer Bulgariens, deren Alter auf 1300 Jahre geschätzt wird. Abendessen und Übernachtung in 3 Sterner Familienhotel Rahoff in Bansko
  • Tag 6
    Fahrt zur Vihren Hütte auf 1.950 m Höhe. Wanderung zu schönen Seen und über einen Pass hinunter zur Damjaniza-Hütte in einer der schönsten Reservats im Nationalpark Pirin – Biosphären-Reservat Yulen. Routenbeschreibung: Technisch relativ leichte Hochgebirgswanderung, orientierungsmässig problemlos, gute rot-grüne Markierung, langer Abstieg (ca 6-7 Km) im Tal von Damjanitsa Fluss bis sog. Todorina Ornitsa, wo der Wanderweg die Asphaltstrasse von Bansko zur Vichren Hütte trifft. Die letzte Strecke von der Hütte Damjanitsa zur Strasse ist mit blaue Markierung bezeichnet. Der Wanderweg fängt hinter Vichren Hütte, von der Brücke über Banderitsa Fluss. Man überguert die Brücke und geht am rechten Ufer des Flusses vorbei am Knieholz und erreicht in ca 15 Min. der Abzweig zum kleinen See Okoto. Man steigt weiter nach oben vorbei am Knieholz, Felsblöcke und Steinbrocken und erreicht in noch ca 30 min. der Abzweig zum grössten der Banderitsa-Seen – Ribno Esero. Man geht aber weiter links entlang der rot-grüne Markierung bis zum Zhabeschko See /Froschsee/, wo ein rotmarkierter Pfad rechts zur Hütte Tevno Esero abbiegt. Man folgt links die grüne Markierung und steigt steil serpentinenmässig zum Sattel Todorina Porta auf 2580 m. – der höchste Punkt dieser Tour /insgesamt ca 2:30 Std. von der Hütte Vichren/. Nach unten steigt man ab vorbei an den beiden Todorine Otschi (Todorkas Augen/ zum Gorno Vasilaschko See und Dolno /Ribno/ Vasilaschko See. Nachdem man der Vasilaschki Bach überquert und steil durch ein Wald serpentinenmässig nach unten geht, erreicht man der Wanderweg von Demjanitsa Hpütte nach Tevno Esero. Hier endet die grüne Markierung, man geht der breite gelb-blau markierte Wanderweg und erreich in ca 15-20 min. die Hütte Demjanitsa. Von hier folgt der blau markierte Abstieg im Tal von Demjanitsa fluss zur Todorina Ornitsa und die Asphaltstrasse. Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung in Familienhotel Rahoff in Bansko
  • Tag 7
    Nach dem Frühstück von Bansko fahren Sie um 10:38 Uhr mit der letzten Scmalspurbahnlinie Bulgariens, die Rila, Pirin und die Rhodopen verbindet. Aufgrund der Trassenführung wird die Rhodopenbahn auch gern als “Rhätische Bahn des Balkans” bezeichnet. In Etappen gebaut zwischen 1921 und 1945 hat die 125 Km lange Trasse eine Spurweite von nur 76 Zentimetern uns ist heute noch aktiv von der örtliche Bevölkerung benutzt. Sie kommen in Septemvri um 15:02 Uhr und nehmen um 15:14 der Schnellzug nach Plovdiv. Ankunft in Plovdiv 15:50. Fahrt auf eigene Faust zum Hotel im Stadtzentrum von Plovdiv und Nachmittag zur freier Verfügung in der Stadt. Mit dem Leben des legendären thrakischen Dichter und Musiker Orpheus verbunden und unweit von zaubernhaften Rhodopen Gebirge gelegen, ist Plovdiv eine der ältesten Städte Europas. Thraker, Römer, Byzantiner, Bulgaren, Kreuzritter und Osmanen haben über die Stadt geherrscht und sein heutiges Aussehen und Stadtbild geprägt. Im 19 Jh. ist die Stadt Zentrum des Nationalen Wiedergeburt Bulgariens und ein wichtiges Wirtschaftszentrum im europäischen Teil des osmanischen Reiches. Stadtrundgang durch die Geschichte von Plovdiv – wir sehen das Stadion und das Teather von der römischen Trimontium (2 Jh.), die Altstadt, das Archeologisches Kopmplex Nebet Tepe usw. 2019 war Plovdiv Kulturhauptstadt Europas. Eine Übernachtung in Hotel Ego*** im Stadtzentrum
  • Tag 8
    Freier Nachmittag in Plovdiv und Fahrt mit dem Schnellzug 13:10 Uhr nach Sofia. Ankunft in Sofia 15:48 und Fahrt auf eigene Faust zum Hotel. Am späten Nachmittag können Sie die bulgarische Hauptstadt und ihre Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust erkundigen. Kirchen, Moscheen und prächtige Regierungspaläste - die Hauptstadt Bulgariens hat viele Gesichter. Golden glänzender Mittelpunkt ist die Alexander Nevski Kathedrale. Das älteste Bauwerk der Statdt ist die Rotunde Heiliger Georg aus dem 4. Jahrhundert. Bemerkenswert sind die römischen Ruinen aus der antiken Stadt Serdika.
  • Tag 9
    Je nach der Rückflugzeit freie Zeit in Sofia. Transfer zum Flughafen und Rückflug. Auf Wiedersehen!

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