Iran – die historische Route

ab 2895,- €

Teilnehmer
12 - 20
Reisetage
15

Veranstalter: Studiosus Reisen

In den letzten Jahren eine der beliebtesten Studiosus-Reisen weltweit

Ein Galadinner für alle Sinne serviert Ihnen diese KlassikStudienreise durch blühende Städte wie Schiras und orientalische Märchen wie Isfahan. Der Forschergeist wird genährt durch die Vielzahl der archäologischen Funde: rätselhafte Keilschrifttafeln, machtstrotzende Felsengräber, die imposanten Ruinen der Königsstadt Persepolis. Mit dem nötigen Respekt im Gepäck studieren wir die unterschiedlichen Weltanschauungen des Gottesstaates und begegnen geistlichen Würdenträgern mehrerer Glaubensgemeinschaften. Erleben Sie belebte Basare, spiegelverglaste Hochhäuser und Iranerinnen, die ihr Kopftuch als trendiges Accessoire tragen. Ein Selfie mit dem Gast aus dem Westen: Welcome, how are you? Die Weltoffenheit der Iraner wird Sie verblüffen.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug Iran Air (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Teheran und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 80 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichem Reisebus
  • 14 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage
  • Frühstücksbuffet, 9 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in einem persischen Restaurant
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Iranische Reisebegleiter
  • Ein Picknick
  • Eintrittsgelder (ca. 160 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 50 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Willkommen im Iran!
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Mittags Flug mit Iran Air von Frankfurt nach Teheran (Flugdauer ca. 5 Std.), Ankunft am Abend. Alternativ vormittags Flug mit Austrian über Wien nach Teheran, Ankunft nachmittags. Oder Mittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Teheran, Ankunft am Abend. Transfer zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Teheran.
  • Facettenreiches Teheran
    Geruhsames Frühstück, dann entführt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter ins facettenreiche Teheran: Vollverglaste Wolkenkratzer konkurrieren mit alten Gebäuden, konzertantes Hupen belebt die mehrspurigen Straßen, kreativ interpretieren die Teheranerinnen die Kleidervorschriften in der Metropole der Mullahs. Geschichte(n) des einstigen persischen Weltreichs offenbart uns das Nationalmuseum: Steinwerkzeuge, Schmuck und jahrtausendealte Skulpturen. Am Nachmittag feiern wir den Auftakt unserer Reise mit persischen süßen Leckereien im üppigen Garten des Saadabad-Palastkomplexes. Später inspizieren wir den Grünen und Weißen Palast, eine kleine Retrospektive zur Dekadenz der Schahzeit.
  • Auf den Spuren des Medicus
    Eine Botschaft aus dem Mittelalter begrüßt Sie am Morgen. Mit dem passenden Zuckerstückchen zwischen den Zähnen schlürfen Sie Ihren Tee und entschlüsseln die Zeilen. Dann fahren wir auf gut ausgebauten Straßen ins Hochland. In Hamadan auf 1800 m suchen wir das Haar in der kahlen Mähne des steinernen Löwen Sang-e Shir, den Alexander der Große in Auftrag gegeben haben soll. Wie fortschrittlich die persische Kultur bereits im 11. Jahrhundert war, sehen wir im Mausoleum des Arztes und Universalgelehrten Ibn Sina alias Avicenna, bekannt aus dem "Medicus". Seine medizinischen Instrumente wirken fast modern. Auf den Felsen des Alwandgebirges begegnen wir der nächsten Schriftprobe: Ihr Reiseleiter hilft beim Entziffern der Keilschriftzeichen, und bevor wir ins Hotel zurückkommen, können Sie Ihren Namen keilen – wetten? Bei einem unterhaltsamen Abendvortrag gibt Ihr Reiseleiter einen interessanten Überblick über die persische Kulturgeschichte. 340 km.
  • Am Berg der Götter
    Ethnische Minderheiten im Iran – wie hoch ist die gegenseitige Toleranz? Gesprächsstoff, während wir durch von Kurden besiedelte Gebiete reisen. Auf der antiken Seidenstraße flankieren uns schroffe Gebirgszüge, und je näher wir Bisotun kommen, desto mehr begreifen wir die Bedeutung des Begriffs Hochkultur: Am Berg der Götter erzählt ein monumentales Felsrelief in drei Sprachen von den Siegen des Großkönigs Dareios (UNESCO-Welterbe). Wir bemerken eine geflügelte Figur, die uns auf fast allen Etappen begleitet – Ihr Reiseleiter lüftet das Geheimnis. In den Felsgrotten von Tagh-e Bostan am Stadtrand von Kermanschah setzt sich die Reliefgeschichte fort. Auf dem Basar im Zentrum tobt der orientalische Budenzauber: Ledergürtel, Pluderhosen und kunterbunte Gewänder - das Angebot ist reichhaltig. Das geht Ihnen auf den Keks? Hoffentlich! Das Gebäck ist göttlich – genießen Sie die Dattelfüllung! 180 km.
  • Gen Himmel über Kurven und Stufen
    Die Augen schalten heute auf Panoramamodus: Wir fahren durch die imposante Bergwelt von Luristan. Die Viertausender tragen im Frühjahr weiße Kappen, auf den saftigen Wiesen möchte man Ziege sein. Die ausgedehnten Erosionslandschaften nutzen Nomaden für ihre Herden. In den fruchtbaren Ebenen des Zweistromlandes entdecken wir die ehemalige Königsresidenz Susa (UNESCO-Welterbe). Aufregende Historie durchzieht Schicht für Schicht das Ruinenfeld, Ihr Reiseleiter beflügelt Ihre Fantasie: Akropolis, Königsstadt, Künstlerviertel – Kultur aus sechs Jahrtausenden ruht hier. Klein und unbedeutend könnten Sie sich an der Zikkurat im Tempelbezirk von Tschoga-Sambil (UNESCO-Welterbe) fühlen: Ob der Bau der Stufenpyramide für eine Sprachverwirrung sorgte wie der Turm zu Babel? Übernachtung in Ahwas. 580 km.
  • "Schwarzes Gold" und Kalkstein
    Auf der Fahrt durch die Provinz Khusistan passieren wir unzählige Ölfelder, in denen das "schwarze Gold" gefördert wird. Warum aber braucht einer der größten Ölproduzenten auch noch Atomkraftwerke? Ihr Reiseleiter beleuchtet Pro und Kontra des Atomabkommens – ein delikates Thema. Noch delikater gestaltet sich allerdings unser Picknick: Zwischen steilen Gipfeln und tiefen Schluchten des Zagrosgebirges speisen wir frische Tomaten und Gurken, herzhaften Käse, kernige Nüsse und als Hochgenuss getrocknete Feigen. Bei Bischapur feiern riesige Reliefs abermals die einstigen Sassanidenherrscher, während ein verfallener Palast und der mystische Anahita-Tempel weiter Rätsel aufgeben. An den Pässen der Persischen Pforte können wir die Strapazen von Alexander dem Großen auf seinem Weg nach Osten erahnen. Wie am Vortag entschädigt auch heute die grandiose Landschaft für das frühe Aufstehen und die lange Fahrtstrecke. Auf Ihrem Kopfkissen weist Ihnen Poesie den Weg in die Traumwelt. 580 km. Drei Übernachtungen in Schiras.
  • Schiras – Stadt der Verliebten
    Kalksteinkarge Weiten und Ruinenwelten der vergangenen Tage weichen heute dem farbenfrohen wie fruchtbaren Schiras. Nach den beiden langen Fahrtagen schlafen wir heute erst mal aus und gehen den Tag geruhsam an. Die Stadt der persischen Paradiesgärten (UNESCO-Welterbe) und Poeten feiert die Liebe – wir lassen uns darauf ein. In der Nasir-al-Molk-Moschee begegnen wir der Liebe zur Natur: florale Muster überall, besonders realistisch die Rosen. Auch die Lyrik blühte auf im milden Klima: Liebende pilgern von überall her zu den Gartengräbern der Dichter Saadi und Hafis und rezitieren Verse der persischen Poesie. Ihr Reiseleiter schenkt Ihnen eine klangvolle Kostprobe unter Orangenbäumen und Zypressen, reicht dazu duftenden Rosentee und Pistazien. Im Heiligtum von Ali Ebne Hamsa mit seiner funkelnden Spiegelpracht gewinnen wir Einblicke in die iranische Volksfrömmigkeit.
  • Persepolis – durchs Tor aller Länder
    Freuen Sie sich auf das Glanzlicht altpersischer Kultur, die Ausgrabungen von Persepolis (UNESCO-Welterbe). Das monumentale Tor aller Länder inspiriert uns zu einem Gespräch über Toleranz im Vielvölkerstaat. Das Interesse am Fremden gilt als Tugend im Iran und ein Selfie mit dem Gast als innigster Ausdruck des Interesses. Historische Weltoffenheit demonstrieren die Reliefs der Tributbringer. Wo lediglich Bruchstücke zu sehen sind, fügt sie Ihr Reiseleiter bildhaft zusammen: Homakapitell, 100-Säulen-Saal, Apadana-Palast. Für die Nachwelt verabschiedeten sich die Herrscher in die Felsengräber von Nagsch-e Rustam: Die in Stein gemeißelten Kunstwerke erzählen von den Siegen der Achämeniden- und Sassanidenkönige. 90 km. Zurück in Schiras kaufen wir Proviant auf dem Altstadtbasar: unter anderem Gebäck aus Pistaziensplittern, Safran und Rosenwasser. Bei der Suche nach dem passenden Restaurant fürs Abendessen hilft Ihr Reiseleiter. Kosten Sie Lari-Kebab! Der in Joghurt und Gewürzen marinierte Lammspieß ist typisch für Schiras.
  • Die Aura uralter Mächte
    Wir steuern eine karge Ebene auf 1900 m Höhe an. Wo Säulen und Häuserreste unsere Neugier wecken, thronte einst Pasargadae, die erste Residenz des Perserreichs (UNESCO-Welterbe). Am Grabmal des Reichsgründers Kyros spüren wir die Aura der einstigen Macht: Der König der Könige herrschte von der Ägäis bis weit nach Zentralasien hinein. Durch die fruchtbaren Hochtäler des Zagrosgebirges fahren wir nach Abarkuh. Unter der 4000 Jahre alten Zypresse des Ortes rasten wir bei Safrantee und lecker-süßem Gebäck. Am alten Eishaus aus Lehm staunen wir: Ein Kühlschrank ohne Strom! Ein eindrucksvoller Pass noch im Löwengebirge, 2630 m hoch, dann erreichen wir die Oasenstadt Yasd am Rande der Großen Salzwüste. 450 km. Zwei Übernachtungen in Yasd.
  • Yasd: Türme des Schweigens
    Yasd ist das Zentrum des Zoroastrismus, jener auf Zarathustra zurückgehenden altpersischen Religion. Ihr Audioset liefert dazu den Monumental-Soundtrack von Richard Strauss. Ein leichter Schauer umfängt den Betrachter bei den Türmen des Schweigens, wo früher die Toten abgelegt und von den Geiern entfleischt wurden. Im Feuertempel begegnen wir den lodernden heiligen Flammen: Im Gefäß hinter Glas sind sie noch niemals erloschen. Tief in der Altstadt (UNESCO-Welterbe) finden wir kluge Ideen, der Hitze zu trotzen – übertunnelte Gassen mit Windtürmen zur Kühlung der Häuser, Zisternen zur Wasserversorgung und einen erquickenden Granatapfelsaft to go. Vorsicht an der Freitagsmoschee: Das reich verzierte Doppelminarett kann Nackenstarre verursachen, und der Anblick des Inneren ist fesselnd. Dem Augenschmaus folgt am Abend in einem ehemaligen Hamam der Gaumenschmaus Abguscht, den Sie mit zubereiten.
  • Lehmziegel, Alabaster und Kamelhaar
    Verfallene Lehmziegelbauten, Zisternen und das alte Eishaus säumen unseren Weg zur Lehmziegelzitadelle von Meybod, einer Vorgängerversion von Yasd. Auf dem Weg durch die Wüste gen Isfahan fahren wir an verfallenen Karawansereien vorbei. Die Provinzstadt Nain könnte Ihnen wegen der gleichnamigen Teppiche geläufig sein, durch den unterirdischen Gebetsraum der Freitagsmoschee dagegen wandeln Sie vermutlich zum ersten Mal. Scheiben aus Alabaster hauchen das Licht bis in die Katakomben. In einer unterirdischen Werkstatt klappert ein mechanischer Webstuhl: Ein freundlicher Mann webt hier Mäntel aus Kamelhaar für die Mullahs. 330 km. Drei Übernachtungen in Isfahan.
  • Gesamtkunstwerk Isfahan
    "Isfahan ist die Hälfte der Welt" sagt ein persisches Sprichwort. Wir überprüfen das gründlich. Der 40-Säulen-Palast stellt uns zunächst vor ein Rätsel: ... 18, 19, 20 zählen wir irritiert, entdecken im Wasser davor aber die Lösung. Nachdem wir uns an üppig dekorierten Sälen sattgesehen haben, besuchen wir den Ali-Kapu-Palast. Zu unseren Füßen: der riesige Platz Meidan-e Imam (UNESCO-Welterbe). Hier flirtet und flaniert die Jugend zwischen Blumenbeeten und Wasserläufen. Ein Farbenspiel sondergleichen präsentieren uns im Anschluss die Lotfollah- und die Imam-Moschee. Und, haben Sie den Pfau gefunden? Nach dem Besuch der Vank-Kathedrale und ihres Museums im armenischen Viertel wissen wir um die Rolle der Christen im islamischen Staat. Wo es Hühnchen in Granatapfel-Walnuss-Sauce zum Abendessen in Eigenregie gibt, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter.
  • Freitagsmoschee und Feuertempel
    Mit jedem Zentimeter Grün, Blau und Türkis puzzeln wir uns ein Stück näher heran ans Gesamtkunstwerk Isfahan. Ein flotter Tee für Frühaufsteher, denn zu den Sälen und Innenhöfen der Freitagsmoschee der Seldschuken (UNESCO-Welterbe) erhalten wir heute exklusiven Eintritt vor allen anderen Besuchern. Über eine der vielen Brücken Isfahans muss man einfach gehen, wenngleich sie heute meist überflüssig sind - der Fluss führt oft kein Wasser mehr. In einem Feuertempel sprechen wir mit einem zoroastrischen Priester über seine Religion und die der Ahnen. Verbringen Sie doch den freien Nachmittag mit den Einheimischen im Park beim Tee. Geheimnisse der persischen Küche lernen wir am Abend gemeinsam in einem Spezialitätenrestaurant kennen.
  • Im geistlichen Dialog
    In einem Teehaus in Kaschan kehren wir ein. Ihr Reiseleiter reicht Ihnen einen Duft, der Tropfen für Tropfen die Erinnerungen wachhält an eine märchenhafte Zeit. In Ghom erleben wir etwas Außergewöhnliches: In der heiligen Stätte treffen wir einen Geistlichen. Befragen Sie ihn zu Werten und Traditionen, zum Islam, zur Politik der Reformen. Um viele Erkenntnisse reicher schließen wir den Kreis und fahren zurück nach Teheran. 390 km. Übernachtung in einem Flughafenhotel.
  • Rückflug von Teheran
    Morgens Flug mit Iran Air nach Frankfurt, Ankunft vormittags. Alternativ Nachts Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt, Ankunft morgens oder nachts Flug mit Austrian über Wien, Ankunft morgens.

Zusatzinformationen

  • Flüge
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31.10.2020 - 14.11.2020
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