Iran – Persien in allen Facetten

Ausgebucht

Teilnehmer
-
Reisetage
8

Veranstalter: Marco Polo Reisen

In 13 Tagen die Höhepunkte des Iran erleben

Wie Sonnenstrahlen, die über die Regenbogenfliesen einer Moschee tanzen - so schillernd präsentiert sich uns die Vielfalt Persiens auf dieser Entdeckerreise. Durch Wüstensand und über Gebirgspässe, durch Höhlenlabyrinthe und Parkoasen zieht es uns mitten ins Stadtgetümmel. In Teheran grillen wir mit Studenten, in Schiras verzaubert uns die iranische Poesie, und in Persepolis kommen wir der Antike so nah wie in Isfahan und Yasd der Glaubenswelt der Iraner.

  • Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Täbris und zurück von Schiras, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 85 €)
  • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen Bussen
  • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, A=Abendessen)
  • Eintritte (ca. 100 €)
  • Grill-Picknick am 7. Tag
  • Klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 13 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Flug nach Täbris
    Nachmittags Flug nach Istanbul (Flugdauer ca. 3 Std.) und abends weiter nach Täbris (Flugdauer ca. 3 Std.). Ankunft in der Nacht und Transfer zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Täbris.
  • Täbris
    Nach einem späten Frühstück nimmt Sie Ihr Marco Polo Scout mit auf eine Tour durch Täbris, Hauptstadt der iranischen Provinz Aserbaidschan. So viel gibt es zu erkunden: feine Fliesenmosaike in der Blauen Moschee, archäologische Funde und persische Kunst im Aserbaidschan-Museum und natürlich den berühmten Basar. Beim Abendessen erforschen wir die Kulinarik. Sehr zu empfehlen: Kofte Tabrizi, Fleischbällchen mit Berberitzen.
  • Täbris – Maragheh
    Wir fahren auf ca. 2000 m Höhe und halten vor einem runden Hügel aus Tuffstein. Über Jahrtausende hat die Witterung im Berg eine Schlucht ausgewaschen. Tufftürme blieben stehen, von Höhlen durchsetzt, in die geschickte Menschen das Dorf Kandovan bauten, Moschee und Badehaus inklusive. Wir finden interessante Blickwinkel auf die wilde Landschaft, dann weiter nach Maragheh zum Observatorium aus dem 13. Jahrhundert und vier Grabtürmen mit schön gemusterten Mosaiken. Zum Tagesausklang spazieren wir abends über den lebendigen Basar.
  • Maragheh – Kermanschah
    Machen Sie sich heute auf kräftige Farben gefasst! Wir kurven durch das Bergland der kurdischen Minderheit, rote Lehmziegel leuchten aus der Ferne. Wir besuchen ein Dorf, in dem die Frauen noch farbenfrohe Trachten tragen. Am warmen Quellsee von Tacht-e Suleiman umrunden wir die ummauerten Reste einer zoroastrischen Tempel- und Palastanlage. Hinter den Ruinen aus gelblichem Kalkstein die grünen Berge, im Vordergrund das blaue Seeauge - Fotozeit!
  • Kermanschah – Hamadan
    Am Ortsrand von Kermanschah entschlüsseln wir die Darstellungen in den Felsgrotten von Tagh-e Bostan, kunstvoll gestaltet zur Zeit der Sassaniden. Auf dem Weg nach Hamadan baut sich vor uns der fast 2000 m hohe Berg der Götter auf. König Darius hat im Fels seine Herrschaft erklärt, die Archäologen sind ihm ewig dankbar: So wurde die Keilschrift entziffert. Ihr Scout übersetzt, was da steht. Weiter die alte Seidenstraße entlang nach Hamadan, wo wir das Mausoleum des zu seiner Zeit berühmtesten Arztes Avicenna, Vorbild für den "Medicus", besuchen. In einem Hochtal spüren wir weitere Keilschriften von Darius und Xerxes auf.
  • Hamadan – Teheran
    Lange vergessen, 1963 von Bergsteigern wiederentdeckt: Ali Sadr, die wasserreichen Tropfsteinhöhlen. Mit Tretbooten gleiten wir durch die Unterwelt. In den 70 Millionen Jahre alten Grotten entdecken wir hinter jeder felsigen Ecke etwas Neues. Danach erleben wir in Kaswin schiitische Volksfrömmigkeit im Heiligtum Schazdeh. Gestärkt mit Falafeln fahren wir im Bus weiter in die Metropole Teheran. 16 Millionen Menschen - und wir mittendrin. Zwei Übernachtungen in Teheran.
  • Teheran
    Großstadt und Natur vertragen sich nicht? Von wegen! Nachdem wir das Nationalmuseum besucht haben, in Baumwipfelhöhe auf die "Brücke der Natur": Die Fußgängerbrücke verbindet zwei Parks - die preisgekrönte Idee einer Teheraner Architektin. Wir sind mit ein paar jungen Teheranern verabredet, die mit uns einkaufen und mit uns den Nachmittag beim Grillen im Grünen verbringen.
  • Teheran – Isfahan
    Unsere Fahrt führt uns an einer der großen Wüsten des Irans entlang, vorbei an verwitterten Felsen und ausgetrockneten Salzseen. Kaffeepause in Kaschan in einem der alten Kaufmannshäuser. Eines untersuchen wir genauer: Das Borudscherdi-Haus ist ein kleiner Palast, den ein Händler für seine Braut erbauen ließ. An den 40 m hohen Windtürmen entdecken wir Fasane, Pfauen und Reben aus Stuck. Nach einem ersten Streifzug durch die Stadt beziehen wir in Isfahan unsere Zimmer für zwei Nächte.
  • Isfahan
    Am Meidan-Platz, für viele der schönste Platz der islamischen Welt, schlägt das Herz der Stadt. Im Schatten der Arkaden besuchen wir zuerst die Lotfollah- dann die Imam-Moschee. Von dort aus weiter zum Chehel-Sotun-Palast, mitten in einer historischen Gartenanlage. Im armenischen Viertel leben heute 25000 Armenier und gehen ihrem christlichen Glauben nach. Die mit biblischen Szenen ausgemalte Vank-Kathedrale steht für iranische Toleranz. In diesem fast europäisch anmutenden Viertel finden Sie Restaurants mit ausgezeichneter iranischer Küche - probieren Sie es abends gleich mal aus! Ihr Scout hat Tipps auf Lager!
  • Isfahan – Yasd
    Nach Schiiten und armenischen Christen lernen wir heute die Zoroastrier kennen. Mit dem Bus durch das Hochland nach Yasd, mitten hinein ins Entdeckervergnügen: Die Freitagsmoschee lockt. Ein Streifzug durch die Altstadt, dann geht es weiter zum Feuertempel. Gott passt für Zarathustra einfach in keinen geschlossenen Raum. Bestattet wurde ebenfalls unter freiem Himmel auf den Türmen des Schweigens. Wir klettern hoch!
  • Yasd - Schiras
    Zunächst mit dem Bus durch schroffes Bergland über einen Pass im Löwengebirge, dann geht's abwärts, hinunter in die Ebene nach Abarkuh. Die steinalte Zypresse hier hat tatsächlich vieles selbst erlebt, was Ihnen Ihr Marco Polo Scout gleich erzählt. In Persepolis lässt er zwischen den Ruinen die Geschichte Persiens unter König Xerxes lebendig werden. Von der viel besungenen antiken Hauptstadt in die Stadt der Poeten: Schiras. Zwei Übernachtungen.
  • Schiras
    Wer kennt schon Gedichte auswendig? In Schiras fast jeder Einwohner! Ihr Scout gibt eine Kostprobe der schönen Sprachkunst. In den Parkanlagen bei den Gräbern der mittelalterlichen Dichter Saadi und Hafis lauschen wir dem Klang der persischen Sprache. Danach ein stiller Genuss vor den berühmten Mosaiken und Buntglasfenstern der Nasir-al-Molk-Moschee. Nachmittags auf dem Basar feilschen Sie auf eigene Faust um Souvenirs. Beim gemeinsamen Abschiedsessen lassen wir uns noch mal die köstliche persische Küche schmecken!
  • Rückflug
    In der Nacht Transfer zum Flughafen und Rückflug über Istanbul (Flugdauer ca. 4 Std.). Am Morgen individueller Weiterflug zu den Ausgangsorten (Flugdauer ca. 3 Std.).

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