Isar-Trekking - von München bis zur Isarquelle mit Egmont Strigl

ab 895,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
400m
Max. Höhenmeter Abstieg
150m
Teilnehmer
6 - 10
Reisetage
6
Aufenthaltstage Hotel
5

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise entlang der Isar von München nach Scharnitz

Wanderungen: 4 x moderat (5 Std.), 2 x mittelschwer (6 - 8 Std.)
Einzigartige Flusslandschaften: vom Auwald zum Hochgebirge
Geschichten und Anekdoten über Holzer, Flößer und Könige
Gemütliche Unterkünfte, Biergärten und leckeres Essen
In einer Woche von München bis zur Isarquelle
Inklusive Gepäcktransport

Die Isar, Bayerns längster und schönster Wildfluss, ist der Rote Faden für eine Kultur- und Naturwanderwoche von München bis zur Quelle in Tirol. Auf dieser Tour, die die drei unterschiedlichen Naturräume Münchner Schotterebene, oberbayerisches Hügelland und das Hochgebirge des Karwendels umfasst, spannt sich der Bogen von historischen Römer- und Salzstrassen bis hin zu mittelalterlichem Fernhandel, Goethes Reise nach Italien und dem Münchner Jakobsweg. Unser erfahrener Hauser Guide und Bergwanderführer Egmont Strigl, selbst ein gebürtiger Isartaler, zeigt Ihnen die Schönheit der grünen Isar und erzählt Ihnen Geschichten über Flößer, Kalkbrenner und Geigenbauer, weiß, was es mit Tölzer Prügeln, Tonhölzern oder Ordinari-Flössen auf sich hat und kennt zahlreiche Fluß-Anekdoten von Königen, Äbten und Bauern. Als ehemaliger Architekt kennt er aber auch Industriedenkmäler wie die historischen Wasserkraftwerke Mühltal oder Icking- und einzigartige Baudenkmäler wie das Kloster Schäftlarn, die Lüftlmalereien von Mittenwald oder die zahlreichen barocken Kirchen entlang des Isarwegs. Aber auch die Natur entlang der Isarufer ist es wert, entdeckt zu werden. Sie wandern durch große Naturschutzgebiete mit intakten Auwäldern, vorbei an Blumenwiesen, Brutinseln seltener Vögel und durch Flussabschnitte, die in ihrer Einsamkeit und Weite an Kanada erinnern. Kommen Sie mit und staunen Sie auf einem einwöchigen Fluß-Trekking, bei dem sich Geschichte und Geschichten mit dem einzigartigen Wildflusscharakter der Isar zu einem spannenden Wandererlebnis verbinden.


Auf geht´s Buam und Madl...


 


Tagesbeschreibung

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  • 4
  • 5
  • 6
  • Tag 1 Von München zum Kloster Schäftlarn
    Treffpunkt mit ihrem Hauser-Bergwanderführer Egmont Strigl ist um 9:00 Uhr auf der Praterinsel vor dem Alpinen Museum des DAV München, nur einen Steinwurf von der Ludwigsbrücke entfernt. Dort ist die Keimzelle Münchens am Schnittpunkt von Isar und historischer Salzstrasse, wo einst Münchens erste Brücke stand. Nach einer kurzen Einführung in das Isar-Trekking fahren wir mit der Straßenbahn hinaus in den Prominentenvorort Grünwald, wo unsere erste Tageswanderung beginnt. Innerhalb weniger Meter liegt die Stadt hinter uns und wir tauchen ein in die kühlen, schattigen und von alten Buchen geprägten Hangwälder des tief eingeschnittenen Isartals. Auf schmalen Pfaden geht es hinunter zum Georgenstein und in leichtem Auf und Ab weiter nach Mühltal, wo wir bei rechtzeitiger Ankunft zusehen können, wie vollbesetzten Ausflugsfloße über Europas längste Floßgasse hinab sausen. Nach der Mittagspause im Biergarten neben dem klassizistischen Wasserkraftwerk wandern wir durch dichte Auwälder weiter und erreichen am Nachmittag das Kloster Schäftlarn, erste Station auf dem Münchner Jakobsweg südlich von München. Dort wartet ein weiterer Biergarten und eine gemütliche Übernachtung im Klosterstüberl.
  • Tag 2 Von Schäftlarn nach Ascholding
    Nach dem Frühstück wandern wir auf der Westseite der Isar weiter und hinein in völlig unberührte Wildflusslandschaften aus Kiesbänken, Weichholzauen und artenreichen Trockengebieten, wo wir mit etwas Glück zahlreiche Wasservögel beobachten können, die im Naturschutzgebiet Ickinger Stausee brüten. Am Ickinger Wehr wechseln wir die Isarseite und haben erneut Gelegenheit Flöße bei der Durchfahrt durch die Floßgasse zu sehen. Anschließend geht es dann hinein in das Naturschutzgebiet Pupplinger Au, wo sich im Bereich des Loisach-Zuflusses die einzigartige Flussdynamik der Isar zeigt. Völlig unverbaut darf sie sich in viele Arme aufteilen und durch ihr weites Kiesbett mäandrieren. Gegen Mittag erreichen wir dann die Isarbrücke bei Wolfratshausen und kehren in einem der naheliegenden Gasthöfe zum Mittagessen ein. Anschließend wandern wir auf der Ostseite des Isar weiter und erreichen über schmale Pfade das auf einer Höhenstufe über der Isar liegende Dorf Ascholding, wo wir in einem Landgasthof zu Abend essen, und gemütlich übernachten werden.
  • Tag 3 Von Ascholding nach Bad Tölz
    Vorbei an einigen schönen, alten Bauernhöfen laufen wir wieder hinunter zur Isar und folgen ihrem Lauf weiter nach Süden. Fraßspuren von Bibern, rauschende Strudel entlang der Hochufer und weite Kiesbänke begleiten die Pfade entlang des Flusses, in dem wir auch heute wieder ein erfrischendes Bad nehmen können. Gegen Mittag erreichen wir die Tattenkofener Brücke, wechseln die Flussseite und steigen auf dem Weitwanderweg Via Bavarica-Tirolensis hinauf zum Aussichtspunkt Malerwinkel, dem bislang höchsten Punkt unseres Flusstrekkings. Hoch über einer weiten Flussschleife machen wir Picknick und stärken uns für den langen Weg nach Bad Tölz, auf das wir vom Kalvarienberg einen ersten, schönen Blick werfen können. Unter uns das von nostalgischer Kurorteleganz geprägte Bäderviertel und auch die äußerst sehenswerte, mittelalterliche Marktstrasse, wo wir gepflegt einkehren und übernachten werden.
  • Tag 4 Von Bad Tölz nach Wallgau
    Nach dem Frühstück laufen wir durch die schöne Marktstrasse hinunter zur Isarbrücke und auf der Ostseite des Flusses weiter Richtung Lenggries. Typische Isar-Ökosysteme wie Schneeheide-Kiefernwälder und Weichholzauen wechseln sich ab mit oberbayerrischer Kulturlandschaft unterhalb des Münchner Skiberges Brauneck. Gegen Mittag erreichen wir dann die Bretonenbrücke und treffen auf unseren Taxi-Transfer, der uns vorbei am Sylvensteinspeicher bis ins Dorf Vorderriss bringt. In diesem geschichtsträchtigen Ort, in den König Ludwig II. und Prinzregent Luitpold gerne zur Jagd kamen und in dem Ludwig Thoma seine ersten Lebensjahre verbrachte, kehren wir zum Mittagessen ein. Am Nachmittag wandern wir dann durch Bayrisch-Kanada, einen mitten im riesigen Naturschutzgebiet Karwendel liegenden Flussabschnitt der Isar, der in seiner Unberührtheit und Wildheit Gedanken an die kanadischen Rocky Mountains aufkommen lässt. Ziel des heutigen Tages ist das in Sichtweite von Karwendel- und Wettersteingebirge liegende Dorf Wallgau, wo wir in einem gemütlichen Landhotel Essen und Übernachten werden.
  • Tag 5 Von Wallgau über Mittenwald nach Scharnitz
    Auf der Ostseite der Isar geht es heute mehr und mehr in Richtung Hochgebirge. Links ragen die Spitzen und Zacken des Karwendels auf, während rechter Hand das wuchtige Massiv des Wettersteingebirges thront. Im Taleinschnitt dazwischen liegt das malerische Geigenbauerdorf Mittenwald, das wir gegen Mittag erreichen. Nach dem Essen schauen wir uns noch die typischen Lüftlmalereien an, verlassen den Ort und „gehen ein wenig fremd". An der Leutasch, einem aus Tirol kommenden Nebenfluss der Isar, steigen wir in eine sehenswerte Klamm hinein, erleben schwindelerregende Tiefblicke und können ermessen, wie kreativ Wasser in Verbindung mit Zeit sein kann. Wieder zurück im Isartal geht es weiter südwärts, bis wir an der Porta Claudia, der historischen Grenzfestung zwischen Bayern und Tirol, den Ort Scharnitz erreichen, wo wir uns in einem gemütlichen Gasthof einquartieren.
  • Tag 6 Von Scharnitz bis zur Isarquelle
    Ein großes Finale erwartet uns heute. Gleich außerhalb von Scharnitz betreten wir das mit über 900 qkm größte Naturschutzgebiet der Ostalpen, den Alpenpark Karwendel, in dem sich auch die Quelle unserer Isar versteckt. Über den Isarsteig und den Nederweg, hoch über der imposanten Isar-Schlucht, steigen wir gemächlich hinauf zur Gleirschklamm, wechseln die Flussseite und gelangen schließlich durch das von imposanten, grauen Kalkgipfeln geprägte Hinterautal hinauf zur Isarquelle, einem markierten Punkt, an dem sich mehrere Quellen zum Isarursprung vereinigen. Ganz in der Nähe kehren wir in der Kastenalm zum Mittagessen ein, bevor wir uns vom Taxi abholen lassen, um nach Scharnitz zurückzukehren. Dort verabschieden wir uns und kehren individuell mit der Bahn nach München zurück.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Auf dieser Reise folgen wir den Lauf der Isar. Wir starten in der Mitte von München und trekken an 5 Tagen entlang des Flusses, bis wir die Quelle der Isar erreichen.

    Anforderung:
    Breite, ausgetretene Wanderwegen aber meist schmale, teils steinige, sandigen und wurzelreiche Pfade, weshalb knöchelhohe Schuhe angebracht sind. Sie benötigen eine gute Kondition für die angegebenen Gehzeiten.
    Sie tragen nur Ihren Tagesrucksack mit Wasser, Fotoausrüstung etc. selbst. Ihr Hauptgepäck wird für Sie von Unterkunft zu Unterkunft transportiert.

    Unterbringung:
    Sie übernachten in typischen Hotels und Gasthöfen im Doppel- und Einzelzimmer.

    Verpflegung:
    Auf dieser Reise ist Halbpension inkludiert, in Form von Frühstück und Abendessen. Das Mittagessen können Sie sich in Biergärten auf dem Weg oder als Picknick im Supermarkt selbst kaufen.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Deutschland

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen . Der Pass muss bei Einreise gültig sein. Deutsche benötigen für die Reise in ihrem Heimatland ein gültiges Ausweisdokument.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.





    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Deutschland

    Bei Einreise aus Europa sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Das großräumige Klima der Alpen wird maßgeblich durch Wettersysteme des Nordatlantiks, durch das Mittelmeer und durch die eurasische Landmasse geprägt. Generell sind die Alpen aufgrund des tief ausgeprägten Reliefs durch ein sehr kleinräumiges Klima und Wettergeschehen gekennzeichnet, das stark durch Höhenlage und Exposition bestimmt wird. So können die Wetterbedingungen sogar von Tal zu Tal sehr unterschiedlich sein. Wer in den Alpen unterwegs ist, muss sich zu jeder Jahreszeit mit unterschiedlichen Wetterbedingungen auseinander setzen. Aus einem atemberaubenden Morgenrot kann sich im Gebirge schnell ein Unwetter entwickeln, das mit Urgewalt über Gipfel und Pässe fegt, einem jede Sicht raubt und Almwiesen über Nacht in einen weißen Teppich verwandelt. So sind Temperaturstürze um 20 Grad auch im Hochsommer nichts Ungewöhnliches. Und wenn der Föhn über den Alpenhauptkamm bläst, sind Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometer keine Seltenheit
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