Island - Mystisches Schauspiel aus Feuer und Eis

ab 1790,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
900m
Max. Höhenmeter Abstieg
900m
Teilnehmer
6 - 12
Reisetage
9
Aufenthaltstage Zelt
8

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Wanderreise zu den Gletschern und Vulkanen in Thórsmörk und im Hochland Kerlingarfjöll

Wanderungen: 3 x moderat (3 - 5 Std.), 2 x mittelschwer (5 - 7 Std.)
Zum Pass zwischen den Gletschern Eyjafjallajökull und Myrdalsjökull hinaufsteigen
Zwischen heißen Quellen, Schlammtöpfen und Fumarolen im Hveradalir wandeln
Durch den Wasserschleier des Seljalandfoss ins weite Land blicken
Über das Lavafeld des 2010 ausgebrochenen Vulkans wandern
Im historischen Thingvellir die Geschichte Islands kennenlernen
Im Natur-Hot Pot des Kerlingarfjöll-Camps entspannen

Aus dem Vulkangestein steigt Dampf empor und wird vom rauen Wind über die braun schimmernden Ryolithberge getrieben. Fast geisterhaft lassen die Schwaden die Sonne kurz hinter einem grauen Schleier verschwinden, bevor sie sich uns wieder präsentiert und ihre Strahlen auf die glänzenden Schneefelder wirft. Unter unseren Trekkingschuhen knirscht der Sand. Übertönt wird er nur vom Blubbern der kleinen Bäche und Quellen: Die passende Begleitmusik zum lebendigen Landschaftskino. Im wüstenähnlichen Hochland des Kerlingarfjöll nehmen wir Teil am einzigartigen Schauspiel der Natur – ganz ohne Akteure! Wir spüren die vulkanischen Aktivitäten des Hochtemperaturgebiets Hveradalir, queren Schneefelder und nehmen ein Bad im warmen Natur-Hot Pot. Wir erklimmen den Fannborg, bestaunen, wie das Wasser des Geysir Strokkur in die Höhe schießt und am Gullfoss in die Tiefe stürzt. Im Kontrast zum kargen Hochland erleben wir zuvor in Thórsmörk die bunte Vielfalt des Südens. Auch hier können wir die Naturgewalt der Elemente spüren. Wir steigen über dunklen Lavasand auf den Fimmvördurháls und blicken auf die imposanten Gletscher Eyjafjallajökull und Myrdalsjökull. Wir durchschreiten das breite Flussbett des Krossa, bahnen uns unseren Weg durch die schroffe moosbewachsene Stakkoldsgjá-Schlucht und wandern um den Vulkan Tindfjöll. Auf unserer Reise begegnen uns immer wieder die Sagen und Legenden dieser magischen Insel und mit jedem Schritt wird uns bewusst, warum sie die Heimat von Elfen und Trollen ist. Nirgends sind die Gegensätze aus Feuer und Eis so nah beieinander wie auf Island – und die Natur wirft sie in ein vielfältiges Gewand!


Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise
    Flug nach Keflavik. Anschließend Transfer nach Reykjavik. Hier übernachten wir auf dem Campingplatz in Stadtnähe.
  • Tag 2 Fahrt nach Thórsmörk, Wanderung in die Stakkoldsgjá-Schlucht
    Nach dem Frühstück verlassen wir Reykjavik und machen uns auf in Richtung Thórsmörk. Unterwegs halten wir am Seljalandfoss, einem der beeindruckendsten Wasserfälle Islands. Der Weg führt uns bis hinter den Wasserfall und ermöglicht uns den Blick durch den Wasserschleier auf die weite Landschaft. Regenjacke nicht vergessen! Wir setzen unsere Fahrt fort in das von Gletschern umgebene Tal und durchqueren je nach Wasserstand einige Flussläufe, bekommen jedoch auch tolle Fotomotive präsentiert. Am Nachmittag unternehmen wir unsere erste richtige Wanderung durch die Stakkoldsgjá-Schlucht, die uns mit einer Traumkulisse auf die lieblich grüne und zugleich schroffe Vulkanlandschaft der kommenden Tage einstimmt. Je nach Wasserstand erwartet uns auch die ein oder andere Flussüberquerung und die Felsen können teilweise rutschig sein, dafür werden wir am Ende mit einem natürlichen Highlight belohnt! Am späten Nachmittag erreichen wir unser Camp und richten uns für die kommenden Tage ein.
  • Tag 3 Wanderung um den Tindfjöll
    Heute wandern wir rund um den Tindfjöll. Aus dem breiten Tal des wilden Gletscherflusses Krossa geht es durch ein Birkenwäldchen, durch Heidelandschaft und Tundra. Bei gutem Wetter blicken wir weit ins Landesinnere auf die vielen Vulkane und bunten Rhyolithberge. Es zeigt sich die Faszination Islands und macht Lust auf noch viel mehr! Der Blick auf die Gletscherzunge des Myrdalsjökull belohnt uns nach dem letzten Aufstieg. Danach geht es sehr steil wieder hinunter ins Tal, teils müssen wir die Hände zu Hilfe nehmen und größere Stufen überwinden. Gegen Mittag sind wir wieder im Camp. Wer noch Lust und Energie für einen weiteren Aussichtspunkt hat, der besteigt am Nachmittag noch den Réttarfell. Der steile Aufstieg wird mit einem fantastischen Ausblick über den Zusammenfluss der beiden Gletscherflüsse Hvanná und Krossa belohnt.
  • Tag 4 Wanderung auf den Fimmvördurháls
    Schon fast legendär ist dieser Weg auf den Fimmvördurháls. Er ist die Verlängerung bzw. der letzte Teil des berühmten Laugarvegur Wanderwegs. Steil bergauf geht es durch ein grünes Tal bis auf ein schwarzes Gesteinsplateau. Hier ist auf einem kurzen Stück gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, denn der Grad ist schmal, den es zu überwinden gilt. Die grandiose Aussicht über eine breite Abbruchkante hinweg zu einer zerklüfteten Gletscherzunge des Myrdalsjökull ist atemberaubend, wenn es das Wetter zulässt. Über eine weite vulkanische Ebene, aber auch durch rutschiges und steiles Gelände steigen wir immer höher hinauf. Ein leichtes durch Ketten versichertes Kletterstück bringt uns auf den Sattel und endlich erreichen wir den Fimmvördurháls Pass, der zwischen den beiden Gletschern Eyjafjallajökull und Myrdalsjökull liegt. Hier betreten wir ganz neu entstandene Erde des Vulkanausbruchs von 2010. Es besteht noch die Möglichkeit, bis zu der am Fuße des Gletschers gelegenen Berghütte Baldvinsskáli zu wandern. Den gleichen Weg, doch mit ganz anderen Perspektiven erleben wir im Abstieg und sind vermutlich auch froh, wenn wir im Camp mit einer heißen Dusche ankommen.
  • Tag 5 Fahrt über Geysir und den Gullfoss nach Kerlingarfjöll
    Eine abwechslungsreiche Fahrt durch Südisland bringt uns zum nächsten Standort. Nach einem kurzen Stück auf der Ringstraße biegen wir ab nach Norden. Noch fahren wir durch grüne weite Landschaft mit Viehzucht. Manche Häuser werden durch eigene Wärmekraftanlagen geheizt. Am berühmten wasserspeienden Geysir Strokkur und dem mächtigen Wasserfall Gullfoss mit seiner Geschichte über die Rettung des Naturwunders und Islands erstem Umweltschutzprojekt lassen wir uns Zeit. Beide Sehenswürdigkeiten gehören zu den bekanntesten in ganz Island! Die Teerstraße endet bald und weiter geht es im Kleinbus über Schotter hinein ins schroffe Hochland. Zunächst ganz gut zu befahren, wird die Strecke doch immer steiniger. Das lebensfeindliche Hochland mit seinen Blicken in die Unendlichkeit ist ganz anders als der grüne Süden und doch ebenso faszinierend. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Hochland-Camp. Auch hier gibt es warme Duschen und ein kleines Café. Nach dem Zeltaufbau bleibt noch Zeit für ein Bad im 39 Grad warmen Natur Hot Pot ganz in der Nähe, herrlich!
  • Tag 6 Wanderung ins Hochtemperaturgebiet Hveradalir
    Über Bergrücken wandern wir durch die vegetationslose Gegend mit Blick auf Vulkane und den Gletscher Höfsjökull in der Ferne. Das wüstenhafte Hochland des Inselinneren zeigt sich in seiner reinsten Form. Manchmal müssen wir noch über Schneefelder stapfen, bevor plötzlich hinter einer Kuppe das Thermalgebiet Hveradalir unter uns liegt. Über rutschige, feuchte Wege steigen wir mitten hinein in das Gebiet der vulkanischen Aktivitäten. Schwefelschwaden ziehen durch das Tal, Wasserdampf pfeift aus Löchern und überall blubbert und raucht es. Das Gebiet Kerlingarfjöll gehört zu den größten vulkanisch aktiven Gebieten Islands. Wer möchte, wandert noch weiter in Richtung des einsamen Haverabotn, genießt herrliche Blicke auf die schneebedeckten Berge und weitere Hochtemperaturgebiete in der Region.
  • Tag 7 Wanderung auf den Fannborg
    Wir erklimmen die zweithöchste Erhebung im Kerlingarfjöll, den Fannborg (1.475 m). Von unserem Camp aus geht es zunächst ein Stück entlang der Fahrstraße, bevor wir abbiegen und bergan auf den Fannborg zuwandern. Wir erklimmen den Berg über den Westgrat. Der Rundumblick ist bei gutem Wetter geradezu magisch: Karge bunte Berge, Gletscher und die unendliche Weite des Hochlands. Abends sind wir zurück am Camp und legen unsere müden Glieder wieder in den herrlich warmen Pool.
  • Tag 8 Fahrt nach Reykjavik, Besuch von Thingvellir
    Von den Eindrücken der letzten Tage erfüllt, bauen wir unsere Zelte ab. Am späten Vormittag holt uns der Transferbus ab und wir fahren durch das Hochland zurück in das historische Thingvelllir. Hier soll das weltweit erste demokratische Parlament stattgefunden haben und wir bekommen außerdem Einblicke in den aktiven Kontinentaldrift. Am Nachmittag erreichen wir Reykjavik und lassen dort gemeinsam den Abend und unsere Reise ausklingen.
  • Tag 9 Rückreise
    Früh morgens geht der Flug wieder zurück nach Deutschland.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Der Fokus dieser Reise liegt auf der Erkundung der schroffen grünen Berglandschaft Thórsmörk im Süden und dem kargen Hochland Kerlingarfjöll mit seinem Hochtemperaturgebiet im Inselinneren. Dabei werden sowohl die bekanntesten Naturattraktionen Islands besucht, als auch die etwas abgelegeneren Regionen.

    Anforderung:
    Voraussetzung für diese Reise sind ein hohes Maß an Flexibilität, Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit in meist weglosem Gelände. Feuchte Wiesen, moosige Felder oder scharfkantiges Vulkangestein, Blockgelände, Geröll und Altschneefelder wechseln ab, d.h. der Untergrund ist felsig, feucht, moosig und sandig. Besonders nach Regenfällen können die Pfade schlammig sein und sich stellenweise in kleine Bäche verwandeln und tiefe Furchen aufweisen. Auch kleinere Flüsse sind zu durchqueren. Auf der Wanderung auf den Fimmvördurháls ist Schwindelfreiheit erforderlich. Auf teils steilen Abstiegen müssen auch mal die Hände zu Hilfe genommen werden. Die Wanderungen werden wetterabhängig geplant, da das Wetter sehr stürmisch sein kann. Starker Regen und Schneefall sind möglich. Es kann sein, dass die Wanderungen auf den Fimmvördurháls und den Fannborg auf Grund der Wetterverhältnisse nur teilweise stattfinden können oder eine Wanderung ausfällt. Es wird alternativ eine Wanderung im Tal unternommen. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, wir tragen unseren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten, das Hauptgepäck wird transportiert. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Einzelne Wanderungen können ausgelassen werden.

    Unterbringung:
    Wir verbringen die erste und letzte Nacht auf einem Campingplatz in Reykjavik, der über eine sehr gute Infrastruktur verfügt und ca. 30 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt liegt. Mit dem Bus, der direkt vor dem Camp hält, erreichen wir das Zentrum in wenigen Minuten. Die Campingplätze in Thorsmörk und Kerlingarfjöll verfügen über eine eher einfache Infrastruktur, aber ebenfalls über WC und heiße Duschen (gegen Gebühr ca. 4,- Euro). Wir schlafen in 2-Personen-Doppeldachzelten.

    Verpflegung:
    Bei dieser Reise ist Vollpension inkludiert, nur am letzten Abend in Reykjavík wird das Abendessen individuell in der Stadt eingenommen. Morgens und abends kochen wir gemeinsam im Gruppenzelt, unser Transportfahrzeug bringt die Lebensmittel zur folgenden Unterkunft. Zum Frühstück gibt es Kaffee oder Tee, sowie Brot mit verschiedenen Aufstrichen, Müsli und Obst. Das Mittags-Picknick wird aus den Frühstückszutaten zusammengestellt. Zum Abendessen gibt es meist Kartoffeln, Reis oder Pasta, Gemüse sowie Milch- und Käseprodukte oder ein isländisches Fischgericht. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen eventuell nach Rücksprache und gegen Aufpreis. Wir bitten um Verständnis!

    Teamwork:
    Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. notwendige Aufräumarbeiten, Essenszubereitung, usw.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.

    Wasserversorgung:
    Das Leitungswasser in Island ist von sehr guter Qualität, auch wenn es teilweise einen leicht schwefligen Geruch hat - das ist gesundheitlich unbedenklich. Es ist nur sinnvoll, das oft sehr heiße Wasser aus der Leitung zu spülen und erst das kühlere Wasser zu trinken.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Island

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass, vorläufigen Reisepass, Kinderreisepass, Personalausweis oder vorläufigen Personalausweis. Der Pass muss bei Ausreise gültig sein. Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse. Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden. Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen wird kein Visum benötigt. Alleinreisende Minderjährige sollten eine Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten mit sich führen.

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Einreise Island

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Island hat dank des Golfstroms ein ozeanisches Klima. Die durchschnittliche Temperatur in Reykjavik liegt im Sommer zwischen 10° und 12°C, im Hochland bleibt der Schnee allerdings oft bis Juni liegen. Hier kann das Thermometer auch im Sommer auf den Gefrierpunkt sinken. Frühling und Herbst dauern nur wenige Wochen, der kurze Sommer von Juni bis September. In dieser Zeit ist schönes Wetter nicht unbedingt eine Ausnahme und die Temperaturen können bis auf 20°C steigen. Aufgrund der Winde, die häufig aus süd- und südwestlicher Richtung wehen, gibt es die meisten Niederschläge an der Süd-, Südwest- und Südostküste. In der Regel dauern die Regengüsse jedoch nicht lange und es gibt immer wieder sonnige Abschnitte. Das polare Phänomen der Mitternachtssonne tritt in dieser Region nicht auf, trotzdem ist es im Sommer fast 24 Std. hell und die Sonne verschwindet nur für ca. 3 Std. hinter dem Horizont. Erst Mitte August beginnt die Dunkelheit stundenweise wieder einzuziehen und die ersten Polarlichter treten auf. Besonders im Juli können Mücken sehr lästig werden, insbesondere in Niederungen und in vom Wind geschützten Tälern.