Island – unter dem Polarkreis mit Ostgrönland

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Teilnehmer
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Reisetage
12

Veranstalter: Studiosus Reisen

Rundreise auf der Ringstraße: in acht Tagen rund um Island

Island, eine Insel aus Feuer und Eis: Kind einer kolossalen Kontinentalplattenreiberei, die Vulkane erschuf und Geysire genauso wie klaffende Canyons mit reißenden Gletscherflüssen. Knapp unter dem Polarkreis erlauben das raue Klima und die Dunkelheit des Winters nur wenig Vegetation. Doch wenn Sie den Fuß auf das "sagenhafte" Land setzen, feiert der Sommer sein Fest, lässt Gräser sprießen und Blumen blühen – die richtige Zeit für eine unvergessliche Studienreise. Auf der Ringstraße geht es einmal rund um die Insel. Der kühle Norden überrascht mit herzlichen Menschen, beeindruckenden Naturgewalten und unvergesslichen Landschaften. Und das Beste: Auch der Preis ist heiß!Eine runde Sache wird die Reise durch den dreitägigen Aufenthalt voller Höhepunkte in Grönland.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Icelandair (Economy, Tarifklasse S) von Frankfurt nach Keflavik und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 80 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Zwischenflüge (Economy) mit Air Iceland Connect von Reykjavik nach Kulusuk und zurück
  • Helikopterflüge mit GreenlandCopter von Kulusuk nach Angmagssalik und zurück
  • Transfers in landestypischen Fahrzeugen
  • Rundreise auf Island in landesüblichem Reisebus
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • 11 Übernachtungen im Doppelzimmer in landestypischen Hotels
  • Frühstücksbuffet, 2 Mittagessen im Hotel, 8 Abendessen im Hotel
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30€)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Ankunft in Island
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Nachmittags Flug mit Icelandair nach Keflavik. Duty free: Das ist nun wirklich nichts Besonderes, aber wenn Sie später Ihren Whisky mit jahrtausendealtem Gletschereis genießen möchten - russische Oligarchen zahlen dafür ein Vermögen in den Clubs, und Sie bekommen es gratis -, dann sollten Sie schnell ein Fläschchen kaufen. Für den Transfer ins Hotel nach Reykjavik ist gesorgt, hier treffen Sie auch Ihren Studiosus-Reiseleiter. 50 km. Abendessen in Eigenregie. Und danach sollten Sie sich den Hauptstädtern anschließen – im Hafenviertel lockt das heißeste Nachtleben des kühlen Nordens.
  • Mit Kindergeschichten nach Akureyri
    Im Nationalpark Thingvellir (UNESCO-Welterbe) reiben seit Millionen von Jahren die Eurasische und die Amerikanische Platte aneinander. Wir spüren die besondere Energie, wo bereits vor über 1000 Jahren das isländische Parlament, das Thing, tagte. Unser nächster Halt ist das Bauernmuseum von Glaumbaer, dort sprießt das Gras aus den Dächern. Dann treffen wir eine Schafzüchterin, die mit uns über ihren haarigen Job spricht. Fragen Sie sie, was einen echten Islandpulli ausmacht. In Akureyri, Heimat der Kinderbuchhelden Nonni und Manni, entführt Sie Ihr Reiseleiter mit Geschichten in ein Island einer anderen Zeit. Nach dem Abendessen im Hotel kommen Sie vielleicht in den Cafés und Bars mit Einheimischen ins Gespräch? 460 km. Zwei Übernachtungen in Akureyri.
  • Heiß-Zeit am Mückensee
    Um den Myvatn, den Mückensee, erleben wir Vulkanismus für Einsteiger: brodelnde Schlammlöcher, Pseudokrater, dampfende Erdspalten und ein Lavafeld, auf dem die Sohlen heiß werden. Mit einem Stück Lavaschokolade auf der Zunge wird aus dem "Vorhof zur Hölle" ein Fegefeuer der Köstlichkeiten. Zur Ruhe kommen wir in den idyllischen Buchten des Myvatns, wo Singschwäne und andere Vögel flattern und nisten. Beeindruckend: der Anblick des "göttlichen" Wasserfalls Godafoss. 230 km. Das Abendessen in Akureyri gestalten Sie in Eigenregie.
  • Wassermassen, Hochland und 13 Trolle
    Wie Island geothermische Energie für ganz Europa nutzen kann, verrät Ihr Reiseleiter. So modern das Land einerseits ist, so tief verwurzelt ist der alte Glaube an Elfen und Trolle andererseits: Beim Lavalabyrinth Dimmuborgir lauschen wir der Sage von den 13 isländischen Weihnachtsmännern, die hier leben sollen. Danach haben wir beim Spaziergang einen ganz neuen Blick auf die steinernen Formationen. Vom Lavafeld geht's weiter ins Hochland, an einem gewaltigen Canyon entlang zum größten Wasserfall Europas, dem Dettifoss. Bei einer kleinen Wanderung (1,5 Std., leicht, ↑50 m ↓50 m) erfrischt uns seine Gischt. Weiter durch das menschenleere Hochland nach Egilsstadir. 330 km. Das warme Thermalwasser im Freibad beim Hotel wäre nach der längeren Fahrt doch genau das Richtige!
  • Seeungeheuer und Fjordblicke
    Fabel oder Fakt? Eine Wahrheitsfindungskommission hat bestätigt, dass im See Lagarfljot ein Lindwurm haust. Nichts wie hin! Zum Hengifoss, einem der höchsten Wasserfälle Islands, wandern wir (2 Std., mittel, ↑250 m ↓250 m) an tiefen Schluchten mit mächtigen Basaltsäulen vorbei. Dann gibt's freie Sicht auf die Fjorde Ostislands. Am Ufer eines Fjords zeigt Petras Mineralienmuseum Funkelschätze. Wo Fluss und Meer zusammenfließen, dort rasten wir. Nachmittags erreichen wir das Fischerstädtchen Djupivogur. 230 km. Nutzen Sie den Rest des Nachmittags für eine ausgedehnte Vogelbeobachtungstour im Naturschutzgebiet! Die weiten Strände sind ein Paradies für Austernfischer und Singschwäne.
  • Gletscherglück
    Heiß trifft kalt: Unter dem Eispanzer des Vatnajökulls (UNESCO-Welterbe) arbeiten aktive Vulkane, und alle paar Jahre sorgt einer für Aufregung im Flugverkehr – zuletzt der Grimsvötn 2011. Wir spazieren an der Gletscherlagune Fjallsarlon entlang und kommen den blauen Eisbergen ganz nahe. Jetzt könnte Sie der Duty-free-Whisky von innen wärmen. Genießen Sie ihn auf jahrtausendealtem Gletschereis – Skál! Einen grünen Kontrast zum Weiß und Grau des Eises an der Gletscherzunge Skaftafellsjökull bietet die Landschaft rund um Skaftafell. Nachmittags besuchen wir die Basaltsäulen von Dverghamrar. Unser Hotel liegt im Süden der Insel beim Örtchen Vik. 370 km.
  • Schauspiele der Natur: Geysir und Wasserfall
    Auf grasbewachsenen Felsen am Kap Dyrholaey posieren Papageitaucher, dazu der schwarze Strand und der Leuchtturm – hier finden wir Fotomotive satt. Von der Tiefebene ins Land der Geysire: Der gewaltige Strokkur begrüßt uns mit einer siedend heißen, 20 m hohen Fontäne. Am Gullfoss stürzt das Gletscherwasser tosend über zwei Stufen in die Tiefe. Was für eine Macht! Zurück in Reykjavik stellen wir uns auf einer kleinen Stadtrundfahrt die Frage: Wie funktioniert Politik in einem Land, in dem sich alle Politiker persönlich kennen? Wer Lust hat, mischt sich bei einem Bad in Laugardalur nochmal unter die Isländer. Das Restaurant zum Abendessen wählen Sie heute selbst. 290 km. Übernachtung in Reykjavik.
  • Auf nach Grönland!
    Das Abenteuer Grönland beginnt auf dem Stadtflugplatz von Reykjavik. Wenn der Wetterbericht für Grönland gut ist, dann startet die Turbopropmaschine. Der Flug übers Nordmeer dauert knapp zwei Stunden, zurück lassen wir die Vulkane, schweben hinweg über einen 30 km breiten Gürtel aus Treibeis vor Grönlands Ostküste und landen auf dem Inselchen Kulusuk, knapp unterhalb des Polarkreises. Es folgt das zweite Abenteuer: Im Helikopter fliegen wir zu unserem Ziel, dem Inuitdorf Angmagssalik auf der Nachbarinsel, denn auf Grönland gibt es Straßen nur in Ortschaften. Ein echtes Erlebnis! Zwei Übernachtungen in Angmagssalik.
  • Eisberg voraus!
    Gemeinsam gehen wir morgens runter zum Hafen und heuern auf dem Ausflugsboot Jollepax an. Das tuckert mit uns hinaus auf die offene See zu einem sensationellen Schauspiel: Eisberge aller Größen treiben vorüber, nur den Gesetzen des Meeres gehorchend, die sie in den Süden driften lassen. Manche der blauen, weißen oder grauen Kolosse sind vom fernen Spitzbergen mit dem Ostgrönlandstrom angereist, einheimische Hünen brachen an den Gletscherkanten Grönlands ab. Augen auf für die Robben, die vielleicht auf Eisschollen vorbeigleiten, und mit viel Glück können Sie manchmal Wale sehen, die ihren Blas gen Himmel schicken. Durch die extrem saubere Luft wirkt alles wie zum Greifen nah, allerdings ignorieren Kameras diesen optischen Schwindel. Darum sehen Sie sich lieber alles mit dem Herzen an. Nachmittags lädt das Blumental zu einer Wanderung ein (2 Std., leicht, ↑100 m ↓100 m): Während des kurzen Sommers zeigt die arktische Natur ein ganzes Feuerwerk an Blüten. Ein Besuch des Heimatmuseums gewährt einen kleinen Einblick in das Leben am Polarkreis, wo monatelang die polare Nacht regiert.
  • Alltag der Robbenjäger
    Am Vormittag bekommen wir weitere Einblicke in die Kultur der Einheimischen beim Besuch einer Schnitzerwerkstatt. Nehmen Sie doch einen Tupilak, einen aus Rentiergeweih geschnitzten Hausgeist, mit in die Heimat! Mit dem Helikopter fliegen wir zurück nach Kulusuk und erkunden gemeinsam die kleine Siedlung, deren sozialen Mittelpunkt der Supermarkt bildet - zu den Dingen des täglichen Bedarfs zählen auf Grönland auch großkalibrige Gewehre für die Jagd und zum Schutz vor Tieren. Die Grönländer leben vom Handel mit Robbenfellen und Walfleisch. Ihr Reiseleiter kennt die heftige Kontroverse zwischen Tierschutz und dem Recht auf eine traditionelle Existenz - sammeln Sie eigene Eindrücke! Mit offenen Booten geht es dann wieder hinaus, allerdings in ruhige Gewässer - dem "kleinen Gletscher" entgegen (abhängig von der Eislage). Hier heißt es in gebührendem Abstand warten, denn wenn der Gletscher kalbt, schlagen die stürzenden Eismassen Respekt einflößende Wellen! Am Abend können Sie auf einem Spaziergang durch Kulusuk Vögel beobachten, die sich hier im arktischen Sommer ein Stelldichein geben. Übernachtung im einzigen Hotel des Dorfes.
  • Ein weiterer Tag in Grönland
    Heute lassen wir es ruhig angehen. Nach einem späten Frühstück machen wir einen Spaziergang in die kleine Jagdsiedlung Kulusuk, deren sozialer Mittelpunkt der Supermarkt ist. Was es hier so alles im Angebot gibt? Am Nachmittag entscheiden Sie: möchten Sie eine längere Wanderung zur ehemaligen Radarstation, einem spektakulären Aussichtspunkt, unternehmen oder einfach nur ausspannen beim Ausblick vom Speisesaal des Hotels? Fragen Sie beim Abendessen Ihre Reiseleiterin was Sie schon immer über das Leben hier in der Winterhälfte wissen wollten.
  • Rückflug nach Reykjavik
    Am Vormittag bleibt noch Zeit für einen längeren Spaziergang, je nach Wetterlage können Sie zu einer der kleinen Buchten mit Treibeis gehen. Fragen Sie Ihre Reiseleiterin nach dem Weg. Nachmittags fliegen wir von Grönland zurück nach Island. Auf geht's zur letzten Station der Reise, unserem Übernachtungshotel in Keflavik in der Nähe des Flughafens.
  • Abschied von Island
    Frühmorgens Fahrt zum Flughafen von Keflavik und Rückflug mit Icelandair nach Deutschland.

Zusatzinformationen

  • Flüge
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