Island- zwischen Gletschern und Vulkanen – mit Ostgrönland

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Teilnehmer
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Reisetage
16

Veranstalter: Studiosus Reisen

In zwölf Tagen Island entdecken, mit den schönsten Wanderungen und Hochlanddurchquerung auf der Kjölur-Route

Die Isländer sagen, sie leben an der Grenze der bewohnbaren Welt. Damit meinen sie nicht nur die geographische Grenze zwischen polaren und gemäßigten Breiten - auch das "heiße" Innenleben Islands führt den Insulanern und uns die Gewalt der Natur vor Augen. Wer sich hier die reizvollsten Gegenden erwandern möchte, dem "ergeht" es auf dieser WanderStudienreise bestens: Gigantische Gletscher, aktive und erloschene Vulkane, weiße und schwarze Wüsten, Wasser in jeder Form, wildromantische Fjorde und steile Klippen liegen auf unserem Weg. Begleiten Sie uns im Anschluss auf eine Verlängerung Ihrer Reise nach Grönland!

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Icelandair (Economy, Tarifklasse S) von Frankfurt nach Keflavik und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 80 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Zwischenflüge (Economy) mit Air Iceland Connect von Reykjavik nach Kulusuk und zurück
  • Helikopterflüge mit GreenlandCopter von Kulusuk nach Angmagssalik und zurück
  • Transfers in landestypischen Fahrzeugen
  • Rundreise auf Island in landesüblichem, hochlandtauglichem Reisebus
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • 15 Übernachtungen im Doppelzimmer in landestypischen Hotels
  • Frühstücksbuffet, 2 Mittagessen im Hotel, 11 Abendessen im Hotel
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Lavabrotverkostung
  • Ein Picknick
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Ankunft in Island
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Nachmittags Flug mit Icelandair nach Keflavik. Für den Transfer ins nahe gelegene Hotel im Ort Keflavik ist gesorgt, hier treffen Sie auch Ihren Studiosus-Reiseleiter. Abendessen in Eigenregie.
  • Wanderung zum Vulkan
    Heute präsentiert Ihnen Ihr Reiseleiter die Wasserwelt in allen Aggregatzuständen: sprühend, kochend und gefroren! Die erste • Wanderung (2,5 Std., mittel, ↑150 m ↓300 m) entlang am Vulkanmassiv Hengill führt über taufrische Wiesen - dann stehen wir hoch über dem Geothermalkraftwerk Nesjar. Im Nationalpark Thingvellir (UNESCO-Welterbe) tagte vor über 1000 Jahren das Parlament. Wassergefüllte Spalten in den Basaltdecken zeugen hier von der aktiven Kontinentaldrift, die auch den Geysir Strokkur im 15-Minuten-Takt spucken lässt. Unser Quartier schlagen wir an den Ufern des Sees Laugarvatn auf. Siggi, ein echter Isländer, zeigt uns, wie Lavabrot in der Erde gegart wird. 260 km.
  • Querfeldein nach Akureyri
    Vorbei an glitzernden Gletschern, erloschenen Vulkanen und dem Wasserfall Gullfoss geht es in die Hochlandwüste. Über die Kjölur-Route gelangen wir nach Hveravellir, bekannt für seine heißen Quellen. Wir • wandern (1,5 Std., leicht, ↑100 m ↓100 m) über erkaltete Lavafelder auf der Flanke eines flachen Schildvulkans bis zum Schafspferch des mittelalterlichen Verbannten Eyvindur. Immer weiter führt uns der Weg durch die Wüste gen Norden, bis wir Akureyri erreichen. Abendessen in Eigenregie. 380 km.
  • Akureyri und Walmuseum
    Am Vormittag sehen wir uns kurz um in Akureyri und machen uns dann auf zum sagenhaften Wasserfall Godafoss; hier stürzen die Fluten in einen Kessel, auf dessen Grund Bilder der nordischen Götter ruhen sollen, einst versenkt von christlichen Missionaren. Auf der Fahrt nach Husavik berichtet Ihr Reiseleiter über die Zukunft des Walfangs in Island - ein heißes Thema. Wir besuchen das Walmuseum und im Anschluss • wandern wir (1,5 Std., mittel, ↑50 m ↓50 m) auf dem Felsen Eyjan hoch über der Schlucht Asbyrgi. Spektakulär ist die Fahrt an der Nordküste entlang. 275 km. Zwei Übernachtungen am Myvatn.
  • Luzifers Labyrinth
    Die Erde brodelt rund um den See Myvatn, Schwefelschlammtöpfe speien teuflisch riechenden Brei, Dampf zischt aus Ritzen und Spalten. Die erste Etappe der • Tour de Lava (3,5 Std., mittel, ↑200 m ↓200 m) führt auf den Aschekrater Hverfjall und weiter ins Lavalabyrinth von Dimmuborgir. Am Kraftwerk Krafla vorbei folgt der zweite Teil der Lavatour: Wir • wandern (1,5 Std., leicht, ↑50 m ↓50 m) über den dampfenden Boden des Lavafeldes Leirhnjukur. Fahrtstrecke 50 km.
  • Idyll und Krawall
    Am Myvatn schnüren wir noch einmal die Wanderstiefel und • erklimmen (1,5 Std., mittel, ↑250 m ↓250 m) den Berg Vindbelgjarfjall. Vom Gipfel genießen wir den Panoramablick über den See. Der Idylle am Myvatn folgt der Krawall des reißenden Flusses Jökulsa a Fjöllum, auf dessen basaltigem Uferboden wir zum Wasserfall Selfoss und weiter zum gewaltigen Dettifoss • wandern (1,5 Std., leicht, ↑50 m ↓50 m). Danach weiter durch die karge Hochlandwüste nach Hallormsstadur. 250 km.
  • An den Ostfjorden
    Der Tag beginnt mit einer • Wanderung (2 Std., mittel, ↑250 m ↓250 m) zum eleganten Hengifoss, einem der höchsten Wasserfälle des Landes. Die zweite • Wanderung (2 Std., mittel, ↑150 m ↓150 m) führt uns zum größten Waldgebiet Islands, perfekt für ein Picknick. Unterwegs schweift unser Blick über den See Lagarfljot. Wie Augenzeugen glaubhaft berichten, lässt sich hier gelegentlich ein Ungeheuer sehen. Über eine kurven- und aussichtsreiche Straße geht es an zerklüfteten Fjorden entlang, kleine Fischerdörfer säumen unseren Weg. 290 km.
  • Gletscher Vatnajökull
    Heute im Mittelpunkt: der Vatnajökull (UNESCO-Welterbe), Europas zweitgrößter Gletscher. Vorsicht! Unter der Eiskappe rumoren Vulkane, wie sich 2011 beim Ausbruch des Grimsvötns zeigte. Beim Spaziergang an der Gletscherlagune Fjallsarlon kommen wir den treibenden Eisbergen ganz nahe. Und wenn Sie noch näher an die Eisberge herankommen wollen, dann machen Sie doch eine Fahrt auf der Lagune mit einem Zodiac (ca. 50 €). Auf dem Weg in die Oase Skaftafell zeugen Moränen vom Rückgang des Gletschers - liegt's am Klimawandel? Im Nationalpark empfängt uns eine üppige Vegetation, wir • wandern (4 Std., mittel, ↑400 m ↓400 m) auf den Berg Sjonarnipa und schauen auf den Gletscher und auf ferne Gipfel. Fahrtstrecke 200 km.
  • Ab in den Süden!
    Selten ist Schwarzsehen so schön: Basaltsand und brandungspolierte Kiesel, dazu Felsnadeln im Meer, und sogar ein Felsentor gönnte sich die Natur. Wir • wandern (1,5 Std., mittel, ↑150 m ↓150 m) zum Leuchtturm. In den Klippen unter uns nisten Papageitaucher. Im Heimatmuseum von Skogar erfahren wir im Gespräch mit einem deutschsprachigen Guide mehr über die Folgen des Vulkanausbruchs am Eyjafjallajökull, der im Frühjahr 2010 Europa mit seiner Aschewolke in Atem hielt. Der Wasserfall Skogafoss ist mit 60 m Fallhöhe ein echter Kracher. Übernachtung in Skogar. 160 km.
  • Islands Impressionismus
    Ein Blick in die Vulkanspalte Eldgja: Ein Ausbruch riss den Boden auf Kilometerlänge auf. Über Gebirgspisten, durch Flussbetten und Furten nähern wir uns dem verwunschenen Tal von Landmannalaugar - hier hat die Erde ihr Innerstes nach außen gewendet. Wir • wandern (3 Std., anspruchsvoll, ↑400 m ↓400 m, Trittsicherheit erforderlich) auf den Blahnjukur: Der Aufstieg auf den Vulkankegel wird belohnt mit einem grandiosen Ausblick. Über große Bims- und Ascheebenen kommen wir nach Reykjavik. 390 km. Heute Abend erkunden Sie das kulinarische Angebot der Stadt in Eigenregie. Reykjaviks Nachtleben ist im ganzen Norden bekannt.
  • In Reykjavik
    Auf einer Stadtrundfahrt erleben wir die Hauptstadt Reykjavik von ihren schönsten Seiten. Nachmittags geht jeder seinen eigenen Weg: shoppen in der Einkaufsstraße Laugavegur oder immer der Nase nach zu den Blütendüften im botanischen Garten? Restauranttipps für das Abendessen hat Ihr Reiseleiter parat.
  • Auf nach Grönland!
    Das Abenteuer Grönland beginnt auf dem Stadtflugplatz von Reykjavik. Wenn der Wetterbericht für Grönland gut ist, dann startet die Turbopropmaschine. Der Flug übers Nordmeer dauert knapp zwei Stunden, zurück lassen wir die Vulkane, schweben hinweg über einen 30 km breiten Gürtel aus Treibeis vor Grönlands Ostküste und landen auf dem Inselchen Kulusuk, knapp unterhalb des Polarkreises. Es folgt das zweite Abenteuer: Im Helikopter fliegen wir zu unserem Ziel, dem Inuitdorf Angmagssalik auf der Nachbarinsel, denn auf Grönland gibt es Straßen nur in Ortschaften. Ein echtes Erlebnis! Zwei Übernachtungen in Angmagssalik.
  • Eisberg voraus!
    Gemeinsam gehen wir morgens runter zum Hafen und heuern auf dem Ausflugsboot Jollepax an. Das tuckert mit uns hinaus auf die offene See zu einem sensationellen Schauspiel: Eisberge aller Größen treiben vorüber, nur den Gesetzen des Meeres gehorchend, die sie in den Süden driften lassen. Manche der blauen, weißen oder grauen Kolosse sind vom fernen Spitzbergen mit dem Ostgrönlandstrom angereist, einheimische Hünen brachen an den Gletscherkanten Grönlands ab. Augen auf für die Robben, die vielleicht auf Eisschollen vorbeigleiten, und mit viel Glück können Sie manchmal Wale sehen, die ihren Blas gen Himmel schicken. Durch die extrem saubere Luft wirkt alles wie zum Greifen nah, allerdings ignorieren Kameras diesen optischen Schwindel. Darum sehen Sie sich lieber alles mit dem Herzen an. Nachmittags lädt das Blumental zu einer • Wanderung ein (2 Std., leicht, ↑100 m ↓100 m): Während des kurzen Sommers zeigt die arktische Natur ein ganzes Feuerwerk an Blüten. Ein Besuch des Heimatmuseums gewährt einen kleinen Einblick in das Leben am Polarkreis, wo monatelang die polare Nacht regiert.
  • Alltag der Robbenjäger
    Am Vormittag bekommen wir weitere Einblicke in die Kultur der Einheimischen beim Besuch einer Schnitzerwerkstatt. Nehmen Sie einen Tupilak, einen aus Rentiergeweih geschnitzten Hausgeist, mit in die Heimat! Mit dem Helikopter fliegen wir zurück nach Kulusuk und erkunden gemeinsam die kleine Siedlung, deren sozialen Mittelpunkt der Supermarkt bildet - zu den Dingen des täglichen Bedarfs zählen auf Grönland auch großkalibrige Gewehre für die Jagd und zum Schutz vor Tieren. Die Grönländer leben vom Handel mit Robbenfellen und Walfleisch. Ihr Reiseleiter kennt die heftige Kontroverse zwischen Tierschutz und dem Recht auf eine traditionelle Existenz - sammeln Sie eigene Eindrücke! Mit offenen Booten geht es dann wieder hinaus, allerdings in ruhige Gewässer - dem "kleinen Gletscher" entgegen (abhängig von der Eislage). Hier heißt es in gebührendem Abstand warten, denn wenn der Gletscher kalbt, schlagen die stürzenden Eismassen Respekt einflößende Wellen! Am Abend können Sie auf einem Spaziergang durch Kulusuk Vögel beobachten, die sich hier im arktischen Sommer ein Stelldichein geben. Übernachtung im einzigen Hotel des Dorfes.
  • Ein weiterer Tag in Grönland
    Heute lassen wir es ruhig angehen. Nach einem späten Frühstück machen wir einen Spaziergang in die kleine Jagdsiedlung Kulusuk, deren sozialer Mittelpunkt der Supermarkt ist. Was es hier so alles im Angebot gibt? Am Nachmittag entscheiden Sie: möchten Sie eine längere Wanderung zur ehemaligen Radarstation, einem spektakulären Aussichtspunkt, unternehmen oder einfach nur ausspannen beim Ausblick vom Speisesaal des Hotels? Fragen Sie beim Abendessen Ihre Reiseleiterin was Sie schon immer über das Leben hier in der Winterhälfte wissen wollten.
  • Rückflug nach Reykjavik
    Am Vormittag bleibt noch Zeit für einen längeren Spaziergang, je nach Wetterlage können Sie zu einer der kleinen Buchten mit Treibeis gehen. Fragen Sie Ihre Reiseleiterin nach dem Weg. Nachmittags fliegen wir von Grönland zurück nach Island. Auf geht's zur letzten Station der Reise, unserem Übernachtungshotel in Keflavik in der Nähe des Flughafens.
  • Abschied von Island
    Im Laufe des Tages kurze Fahrt zum Flughafen von Keflavik und Rückflug zu den Ausgangsflughäfen.

Zusatzinformationen

  • Flüge
    • Berlin
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