Israel - Der Jerusalem-Weg

ab 2595,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
550m
Max. Höhenmeter Abstieg
600m
Teilnehmer
8 - 16
Reisetage
9
Aufenthaltstage Hotel
8

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Wanderreise durch die Berge Galiläas und die Judäische Wüste bis nach Jerusalem

Wanderungen: 4 x leicht (1 - 3 Std.), 3 x moderat (4 - 7 Std.)
Auf dem antiken Zuckerweg die Judäische Wüste zu Fuß erkunden
Im Salzwasser des Toten Meeres schweben
Auf den Golanhöhen vorbei an Basaltsäulen bis zu den Drusen wandern
Bei Übernachtungen im Kibbuz das Leben in der Gemeinschaft kennenlernen
Das lebendige Treiben in Jerusalems historischen Gassen miterleben
Besuch bei Lifegate in Beit Jala, einem Sozialprojekt für Menschen mit Behinderung

"[...] alle Israelis [...] nehmen teil an einem einzigartigen historischen Experiment, das noch lange nicht gelungen und auch noch nicht gescheitert ist. Das macht ihre Geschichte so spannend." (Tom Segev)


Wohl kaum ein Ort auf dieser Welt, der Herz und Geist kontroverser beschäftigt als das Land Israel. Dabei handelt es sich weniger um eine territoriale Festlegung – eher um ein Glaubensbekenntnis. Eines, das die jüdisch-christliche, gleichermaßen wie die muslimische Welt und ihr Denken bis heute prägt. Während wir auf den Spuren des historischen Wegs Jesu unterwegs sind begegnen wir Menschen unterschiedlichster Herkunft, die das multikulturelle Kaleidoskop der israelischen Gesellschaft bilden. Auf unserem Weg durch die fruchtbaren Berge und Täler des unteren Galiläas bis an den See Genezareth kommen wir ins Gespräch mit arabischen Christen und jüdischen Kibbuzniks. Bei einer Wanderung auf den Golanhöhen sind wir zu Gast bei der Minderheit der Drusen und auf dem Zuckerweg in der Judäischen Wüste begegnen wir heimischen Beduinen. Gestalt und Leben eines charismatischen Mannes aus dem kleinen Ort Nazareth dienen uns dabei als roter Faden. Seinen 2.000 Jahre alten Spuren folgend, begeben wir uns gleichzeitig auf eine Reise zur Geschichte des Christentums sowie zu Fragen des heutigen Lebens. Von Nazareth zum See Genezareth, vom Toten Meer nach Jerusalem und von den Hexagon-Pools auf den Golanhöhen bis zum Jordangraben – die kulturell und landschaftlich beeindruckende Vielfalt begleitet uns an jedem Tag dieser Reise.

 


Tagesbeschreibung

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • Tag 1 Ankunft - Tel Aviv - Nazareth
    Flug von Deutschland nach Tel Aviv. Empfang durch die Reiseleitung und Transfer nach Nazareth.
  • Tag 2 Nazareth - Zippori - Kana
    Heute nehmen wir uns zunächst Zeit für Nazareth. Wir besuchen die Verkündigungsbasilika mit ihren unzähligen Mariendarstellungen aus aller Welt. Zu Fuß geht es über verwinkelte Gassen und Treppen hinauf auf einen Bergrücken. Von hier bieten sich uns wunderbare Ausblicke über Unter- und Ober-Galiläa sowie das Carmel-Gebirge. Ein kurzer Bustransfer bringt uns dann zum Nationalpark Zippori, dem antiken Sepphoris, den wir wandernd entdecken. Neben interessanten Straßen- und Gebäuderesten und einem besonders eindrucksvollen Wassersystem finden wir in Zippori die vielleicht schönsten und feinsten Mosaikarbeiten in der Region, wie etwa die „Mona Lisa von Zippori“, die uns mit ihren Blicken verfolgt. Nach einer Mittagspause geht es über einen leichten Weg nach Kana. Wir kommen dabei durch das arabische Dorf Mash'had, das sich rühmt, die Grabstätte des Propheten Jona zu beherbergen. In Kana erinnert die „Hochzeitskirche“ an das Weinwunder, die erste Selbstoffenbarung Jesu. Ein kurzer Bustransfer bringt uns dann zum Kibbutz Lavi. Der religiöse Kibbuz ist eine Besonderheit – die sozialistische Tradition der Kibbuzbewegung vereinigt sich hier mit der alten religiösen jüdischen Tradition. Viele seiner Gründungsmitglieder stammten aus Deutschland. Ein Kibbuzmitglied wird uns mehr über die Geschichte seines Kibbuzes erzählen.
  • Tag 3 Kana - Wadi Chamam - Khirbet Minim (See Genezareth)
    Wir verabschieden uns von den Bewohnern des Kibbuz und wandern erst durch die Landschaften des unteren Galiläas, vorbei an den „Hörnern von Hittim“, weiter durch das Wadi Chamam, auch „Taubental“ genannt, bis zum ländlichen Moschav „Migdal“ (genossenschaftlich organisierte ländliche Siedlungsform), der mit seinem Namen an die seinerzeit größte Stadt am See Genezareth und auch an Maria Magdalena erinnert. Von hier laufen wir durch die üppigen Felder der „Ginnossar-Senke“, was übersetzt bedeutet „die Gärten des Fürsten“, bis wir an das Ufer des Sees Genezareth gelangen.
  • Tag 4 Khirbet Minim - Golanhöhen - Khirbet Minim
    Die Golanhöhen sind die feuchteste Region Israels. Der Jordan wird durch die Zuflüsse des Mt. Hermon, Snir und Dan gespeist, die am Fuße des oft schneebedeckten Gebirges entspringen. Der vulkanische Basaltboden ist auch hervorragend für die Landwirtschaft geeignet. Immer wieder passieren wir Rinderherden, ausgedehnte Weinberge und Obst-Plantagen. Wir beginnen den Tag mit einer herrlichen Wanderung durch den Yehudia-Nationalpark mit seinen schroffen "Basalt-Canyons". Unterwegs gelangen wir zu den berühmten "Hexagon-Pools" in denen sich das Quellwasser staut und zu einem erfrischenden Bad einladen. Anschließend fahren wir an mehreren Vulkankegeln vorbei, weiter hinauf auf das Golan-Plateau. Hier lebt auch die Minderheit der Drusen. Bei einem leckeren Mittagessen wollen wir nicht nur drusische Spezialitäten kosten, sondern auch mehr über die Traditionen, Träume und Zukunftsängste dieser besonderen Religionsgemeinschaft erfahren. Auf der Rückfahrt zum See Genezareth, eröffnet sich noch vom Berg Bental, einem dieser Vulkankegel, ein weiter "geo-strategischer" Blick über die Golan-Höhen und die Ebene von Kuneitra.
  • Tag 5 Khirbet Minim - Almog
    Eine kurze Fahrt und wir sind am Berg der Seligpreisungen, Ort der Bergpredigt Jesu. Wir steigen hinab nach Tabgha mit seiner Kirche der wunderbaren Vermehrung von Broten und Fischen, Erinnerungsort für die Speisung der 5.000. Anschließend spazieren wir weiter zum Kapernaum der Franziskaner, wo die Welt Jesu und seine Sprache anhand der Ausgrabungen lebendig und anschaulich werden. Die berühmte Insula, ein Wohnkomplex typisch für die Zeitenwende, lässt uns das Bibelwort „in meines Vaters Haus sind viele Wohnungen“ ganz plastisch erscheinen. Während das Kapernaum der Franziskaner oft laut und viel besucht ist, liegt der Traditionsort der russisch-orthodoxen Kirche wenige Meter weiter fast vergessen und still. Nach einer Mittagspause am See fahren wir weiter durch den Jordangraben bis zum Toten Meer.
  • Tag 6 Almog - Jericho - Totes Meer - Almog
    Am sehr frühen Morgen steigen wir die Abbruchkante des Jordangrabens hinauf und wandern auf dem antiken Zuckerweg vom Toten Meer nach Westen, Richtung Jerusalem. Wir kommen vorbei an Nabi Musa, einem alten Beduinengrab, das seit dem Mittelalter von Muslimen als das Grab des Propheten Moses verehrt wird. Auf dem Weg begegnen wir hier heimischen Beduinen und ihren Herden. Am „Bir el Malki“, einer antiken Zisternenanlage aus der Zeit der Könige Israels, legen wir eine Pause ein. Durch die Serpentinen des Og-Wadi endet unser heutiger Fußweg vor der jüdischen Siedlung Kfar Adumim. Unsere Mittagspause verbringen wir in Jericho, der „ältesten Stadt“ der Welt, heute ein ruhiges Oasenstädtchen und berühmt für seine besonders guten Datteln. Anschließend wollen wir den Tag bei einem schwerelosen Bad im Toten Meer ausklingen lassen, bevor wir zurück in unseren Kibbuz fahren.
  • Tag 7 Almog - Battir - Beit Jala - Bethlehem - Jerusalem
    Eine kurze Fahrt bringt uns zum arabischen Dorf Battir, welches sich auf der Grenze zwischen Israel und den heute palästinensischen Autonomiegebieten befindet. Wir sprechen mit Menschen vor Ort und lassen uns die landwirtschaftlichen Terrassenanlagen zeigen, die vor wenigen Jahren in das Weltkulturerbe aufgenommen wurden. Von hier wandern wir durch biblische Landschaften bis nach Beit Jala, heute ein christlich geprägter Vorort von Bethlehem, wo wir die soziale Einrichtung "Lifegate" besuchen - ein anschauliches Beispiel für überkonfessionelle Kooperation in der Region. Nach einem Gespräch mit den Mitarbeitern zum Thema „Leben mit Behinderung in der arabischen Welt & Nachhaltigkeit im sozialen Engagement“ werden wir auch unsere Mittagspause hier verbringen. Das hauseigene Restaurant ist Ausbildungsbetrieb für Menschen mit Behinderungen. Anschließend besuchen wir die Geburtskirche in Bethlehem und danach geht es zurück nach Jerusalem, wo wir bis zum Abendessen freie Zeit haben.
  • Tag 8 Jerusalem - Skopus-Berg - Jerusalem
    Eine kurze Fahrt bringt uns auf den Skopus-Berg vor Jerusalem. Vom Skopus-Berg aus pilgern wir an der Westflanke des Ölbergs hinab und durch das Kidron-Tal bis zur Gethsemane-Kirche am Fuße des Ölbergs. Von hier geht es weiter bis zur alten Davidsstadt, dem ältesten besiedelten Teil Jerusalems. Durch das Misttor gelangen wir in die Altstadt und besuchen die Klagemauer aus der herodianischen Zeit. Auf der berühmten Via Dolorosa geht es bis zur Grabes- und Auferstehungskirche. Nach einer Mittagspause erreichen wir den Zionsberg, wo sich besonders wichtige jüdisch-christliche Stätten befinden: das Grab von König David und der Abendmahlssaal. Am Nachmittag haben wir Zeit für eigene Erkundungen – zum Einkaufen in den Basarstraßen oder einfach zum Beobachten der Menschen aller möglichen ethnischen und religiöser Herkunft.
  • Tag 9 Jerusalem - Tel Aviv - Rückreise
    Je nach Abflugzeit bleibt noch die Möglichkeit zu weiteren Besichtigungen in Jerusalem. Anschließend Transfer nach Tel Aviv zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Der Fokus dieser Reise liegt auf dem "Jerusalem-Weg". Wir wandern auf historischen Pfaden entlang den Lebensstationen Jesus. Dabei erleben wir die Geschichte sowie abwechslungsreiche Landschaft bei verschiedenen Wanderungen. Es geht durch die fruchtbaren Berge und Täler der uralten Kulturlandschaften Galiläas, bis an den See Genezareth und durch den Jordangraben, die Judäische Wüste bis nach Jerusalem. Auch ein Bad im Toten Meer steht auf dem Programm.

    Anforderung:
    Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 6 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Wir wandern auf erdigem, felsigem und sandigem Untergrund. Es wechseln sich breite Wege und schmale Pfade ab. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich. Durch ungünstige Witterungsbedingungen, Hitze und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.

    Unterbringung:
    Bei dieser Reisen übernachten wir in Hotels der Mittelklasse, alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Drei Nächte verbringen wir im Kibbuz und können so das besondere Modell des Kibbuzlebens kennen. Am See Genezareth sind wir zwei Nächte in einem einfachen Gästehaus untergebracht.

    Verpflegung:
    Bei dieser Reise ist Frühstück und Abendessen inkludiert, sowie zwei Mittagessen. Die israelische Küche zeigt Einflüsse aus verschiedenen Kulturen und ist leicht und bekömmlich. Oft angeboten werden z. B. verschiedene Salate, Hummus und andere Pasten. Im Kibbuz wird auf regionale Küche wert gelegt. Wir frühstücken in den Unterkünften oder nehmen unser Frühstück mit auf die Wanderung, das Abendessen wird in den Unterkünften eingenommen. Als Vorspeise gibt es meist Salat, Suppe und traditionelle Antipasti, als Hauptgericht Gemüse, Fleisch und Kartoffeln. Als Nachtisch wird häufig Kuchen serviert. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist möglich (wir bitten um Mitteilung), veganes Essen ist leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

    Transport:
    Die Fahrstrecken werden mit einem klimatisierten 19-Sitzer Minibus zurückgelegt. Die Straßenverhältnisse in Israel sind zumeist sehr gut.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Israel

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass. Der Pass muss noch mindestens 180 Tage bei Einreise gültig sein. Bei der Einreise nach Israel über den Flughafen in Tel Aviv erhält jeder Reisende eine Einreisekarte („Entry Permit der State of Israel - Border Control"), die bis zur Ausreise mit sich geführt und aufbewahrt werden muss. Ein Einreisestempel im Pass wird nicht angebracht. Auch bei der Überquerung von Kontrollpunkten, insbesondere im Westjordanland, sollte die Einreisekarte Vermeidung von Schwierigkeiten mitgeführt werden. Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse. Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden. Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen wird kein Visum benötigt.

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Einreise Israel

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.