Jordanien - Felsenstadt und Wüstenland

ab 2648,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
940m
Max. Höhenmeter Abstieg
825m
Teilnehmer
7 - 15
Reisetage
15
Aufenthaltstage Hotel
8
Aufenthaltstage Zelt
6

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise durch Berge und Wüsten von Amman über Petra bis ins Wadi Rum

5-tägiges Trekking von Dhana bis Petra (5 - 8 Std. täglich)
3-tägiges Trekking im Wadi Rum (5 - 7 Std. täglich)
Besteigung des Um ad-Dhami (1.854 m), Gipfeltag ↑↓ 904 m, 6 Std.
Die mystische Felsenstadt Petra ausgiebig zu Fuß erkunden
Durch die Rift-Valley-Schlucht zum tiefsten Punkt der Erde wandern
Unter dem endlosen Sternenhimmel des Wadi Rum übernachten
Arabische Gastfreundschaft in ökologisch geführten Lodges genießen

Die Sonne funkelt im roten Sand, der Wüstenwind flüstert leise Geschichten und weiße Salzkristalle kribbeln auf der nassen Haut. Bizarre Sandsteinberge umrahmen sanft geschwungene Dünen. Jordanien ist „großes Kino“, welches als großartiges Schauspiel der Natur auf unserer Leinwand flimmert.
Wir werden Teil dieses Drehbuches, wandern durch weite Wadis, bewundern hängende Gärten und picknicken an sprudelnden Wasserfällen. Und die Drehpausen? Im Dhana Nationalpark wohnen wir naturverbunden in den ökologisch und nachhaltig geführten Lodges Feynan und Dhana. Unser Trekking führt uns durch eine wilde Felskulisse und wüstenhafte Täler. Plötzlich stehen wir vor einem der größten Tempel Petras - wir haben die rosarote Felsenstadt quasi durch den Hintereingang erreicht.
Auf den Spuren von Lawrence von Arabien wandern wir durch die Wüste Wadi Rum. Felsmassive, wie die „Sieben Säulen der Erde“ lassen beim Anblick unserer Fantasie freien Lauf. Wind und Sand haben architektonische Meisterwerke geschaffen und der Sternenhimmel sorgt für die richtige Beleuchtung. Aber auch Ausblicke in die unendliche Weite sind garantiert: Vom Jebel Um ad-Dhami bis nach Saudi Arabien und vom Berg Nebo ins „Gelobte Land“. Wir genießen orientalische Gastfreundschaft und tauchen ein in die Welt der Beduinen – arabische Köstlichkeiten inklusive. Und am Ende noch eine Packung Wellness unter dem Meeresspiegel am Toten Meer und unser persönlicher Jordanien-Film wird zum Hit.

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise nach Amman
    Linienflug mit Royal Jordanian von Frankfurt nach Amman. Am Flughafen in Amman werden wir in Empfang genommen und bei den Einreiseformalitäten unterstützt. Im Anschluss fahren wir zu unserem Hotel in Amman.
  • Tag 2 Amman - Jerash - Madaba - Kerak
    Von Amman fahren wir nach Norden und erreichen nach etwa 2 Stunden Jerash (das römische Gerasa). Ein vollendetes Forum, eine 600 m lange von Säulen gesäumte Straße, Tempel und mit Mosaiken geschmückte Kirchen, ein Nymphäum und ein 5000 Zuschauer fassendes Amphitheater mit hervorragender Akustik sind die Sehenswürdigkeiten dieser großen römisch-byzantinischen Stätte. Zwischen den Ruinen blühen im Frühjahr kleine, feuerrote Mohnblumen. Wir fahren anschließend zum historischen Berg Nebo, von dem es heißt: „Moses stieg aus den Steppen von Moab hinauf auf den Nebo, „... und der Herr zeigte ihm das ganze Land". Weit schweift der Blick bis hin zum Toten Meer und dem Jordantal; an klaren Tagen sind sogar Jerusalem und Jericho am Horizont zu erkennen.
    Zurück im nahe gelegenen Madaba, wo viele Christen leben, lernen wir in einem sehr netten Restaurant in einem typischen Altstadthaus die vielfältige Küche Jordaniens kennen. Gut gestärkt besuchen wir die St. Georgskirche, in der die berühmte Mosaikdarstellung der Landkarte von Palästina zu sehen ist. Vermutlich sollte die Bodenkarte, die auf einer Fläche von 16 x 6 m Palästina mit Jerusalem als Mittelpunkt darstellt, Pilgern ein Bild des Heiligen Landes, wie es dem 6.Jh. entsprach, vermitteln. Weitere einzigartige, gut erhaltene Mosaike sehen wir im Archäologischen Park.
    Auf der Königsstraße, einer jahrtausende alten Karawanenstraße fahren wir zu unserer einfachen Unterkunft kurz vor Kerak.
  • Tag 3 Kerak - Wadi Ibn Hammad - Finan
    Ein vielfältiger, kontrastreicher Tag liegt vor uns! Wir besichtigen Kerak, eine Kreuzritterfestung, die strategisch günstig auf einem 950 m hohen Berg thront. Hier wurden Karawanen, aber auch Teile Palästinas kontrolliert. Nach mehreren Belagerungen gelang es Sultan Saladin 1188, die eindrucksvollste mittelalterliche Burg Jordaniens einzunehmen.
    Nach einem kurzen Transfer erreichen wir das Jordan Rift Valley – es gilt geologisch als Verlängerung des Afrikanischen Grabenbruchs. Nach Osten gehen mehrere zerklüftete, schwer zugängliche Schluchten von ihm weg.
    Wir durchqueren eines davon, das Wadi Ibn Hammad. Bei einer abgelegenen, natürlichen heißen Quelle zwischen Palmen beginnt unsere Wanderung (Turn- oder Leinenschuhe mitnehmen!). Durch üppige Vegetation laufen wir entlang dem Bächlein und werden dabei immer wieder auch durch Wasser waten, je nach Wasserstand meist nur knöcheltief und teilweise von der warmen Quelle gespeist. Das Wadi Ibn Hammad wird allmählich zu einer engen Schlucht mit hohen Felswänden, an denen das mineralienreiche Wasser verschiedenfarbige Spuren hinterlassen hat. Wieder zurück aus der Schlucht erwartet uns unser Bus und Fahrer um uns nun zum Nationalpark Dhana zu fahren. Wir übernachten in der wunderschönen Feyana Eco-Lodge, die fernab von Straßen und Stromleitungen wie ein kleines Juwel in die Natur eingebettet wurde. Hier genießen wir ein wenig Luxus obwohl es keine allgemeine Stromversorgung sondern nur etwas Solarstrom gibt. Stimmungsvoll sind die Zimmer gestaltet und kleine Kerzen verbreiten eine gemütliche Atmosphäre.
  • Tag 4 Wadi Finan - Nationalpark Dhana
    Auf teils sandigem, teils steinigem Boden steigen wir von Wadi Finan (etwa 330 m ü.d.M.) bergauf durch das Wadi Dhana. Dhana (1.200 m) ist das Zentrum eines 320 qkm großen, von der RSCN (Royal Society for the Conservation of Nature) errichteten Naturschutzgebietes. Der Park bietet seltenen Tieren und Vögeln wie dem Blandford-Fuchs oder dem Verreux-Adler eine Heimat. Etwa 600 Pflanzenarten gedeihen in diesem Reservat. Seit einigen Jahren gibt es das sogenannte Dhana-Projekt; dadurch wurden neue Erwerbsquellen für die heute über 50 Beduinenfamilien im Dorf geschaffen. Mit dem Besuch von der stilvollen Finan Lodge und der Unterkunft im Dorf Dhana unterstützen wir dieses Projekt, das mit dem Internationalen Umweltpreis ausgezeichnet wurde. Die Beduinenfamilien verdienen ihren Unterhalt durch den ökologischen Anbau von Obst (Feigen, Walnuss, Weintrauben, Granatapfel) und Heilkräutern, die Herstellung von Silberschmuck sowie die Unterbringung und Bewirtung der Besucher. In der Regel übernachten wir im kleinen Gästehaus in Dhana (Doppel-, bzw. Twinzimmer, Einzelzimmer nicht immer möglich), bei Engpässen eventuell auch im schön gelegenen und gut eingerichteten Rumman Camp.
  • Tag 5 Unterhalb Mansura
    Vom Dorf Dhana setzen wir unser Trekking Richtung Petra fort. Nach kurzer Strecke entlang einer Straße gelangen wir zu einem Gelände, auf dem ein Wiederaufforstungsprojekt durchgeführt wird. Die Wälder wurden einst von den Osmanen verwendet, um mit dem Holz die berühmte Hejaz-Bahn zu bauen. Wir steigen in ein Tal hinunter und erreichen nach einigem Auf und Ab eine Abbruchkante mit schönem Blick auf das Dorf Mansura. Nach einem kurzen Steilabstieg in ein Wadi legen wir eine Mittagspause ein. Über aride Hügel und einen trockenen Flusslauf führt der Pfad zum Lager. Da es in dieser Gegend einige Quellen gibt, gedeihen viele verschiedene Pflanzen in den Tälern und Seitentälern; wir wandern zwischen Wacholder und Steineichen.
  • Tag 6 Entlang dem Wadi Araba
    Vom Lager aufwärts zum Dorf Mansura, danach noch etwas höher zu einem Olivenhain. Hier Beginn eines Höhenweges unterhalb der Rift Valley-Kante, wir wandern mehr oder weniger auf gleicher Höhe. Unterwegs kommen wir an einzelnen Beduinenzelten vorbei. In dieser kargen Gegend leben die Beduinen meist von ihren Ziegenherden. Bei einem schönen Aussichtspunkt ins Wadi Araba legen wir die Mittagspause ein.
    Heute sind nur kleine Auf- und Abstiege zu bewältigen, bis wir unseren Lagerplatz unterhalb eines Dorfes und oberhalb der Rift-Kante erreichen. Wir zelten in einer Felsbucht unterhalb des Höhenwanderweges. Abends können wir auf der anderen Seite des Tales die Lichter weit entfernter Dörfer sehen.
  • Tag 7 Durchs Wadi nach Heisha
    Wir wandern weiter auf Schotterwegen und Ziegenpfaden durch eine Landschaft mit alten Wacholderbäumen sowie Schafs- und Ziegenweiden. Nach einem zweistündigen Abstieg gelangen wir in ein Wadi. Anschließend geht es weiter aufwärts entlang einer Bergabbruchkante zu einer Klippe, es bietet sich ein großartiges Panoramabild und eine weite Landschaft, aus der Felsen wie Steinpilze aus dem Boden zu sprießen scheinen. Nach kurzem Abstieg und Querung einer Hochfläche erreichen wir unser Lager. Unsere Zelte stellen wir in einer malerischen Felslandschaft in der Nähe von Heisha auf. Es handelt sich um ein langes, von Norden nach Süden verlaufendes Hochtal mit vergleichsweise angenehmen Temperaturen. Im Tal befinden sich Reste römischer Wachtürme und auch Ruinen sowie Zisternen aus der Zeit der Nabatäer und Edomiter.
  • Tag 8 Siq Al Barid - Baidha - Petra
    Wir erreichen die antike Siedlung Siq al Barid, auch „Klein Petra" genannt, wo Reste von Wasserleitungen und Zisternen sowie Fresken erhalten geblieben sind. Nur wenige Kilometer weiter kommen wir zur neolithischen Ausgrabungsstätte von Baidha.
    Die Landschaft ändert sich merklich, sobald wir durch das Wadi Merwan auf Petra zu wandern. Das Gelände ist schroffer, Sandstein herrscht vor, Pflanzen wachsen nur noch im Talgrund. Auf dieser Wegstrecke wandern wir über einige Felsstellen und werden stellenweise unsere Hände zu Hilfe nehmen. Nach der Schmalstelle geht es um einen Felsbuckel, und plötzlich erblicken wir vor uns das eindrucksvolle Felsenmonument von Ad-Deir. Die herrliche Aussicht lässt uns die Mühe des Aufstiegs vergessen! Beim Anblick der gewaltigen, 47 m breiten und 40 m hohen Fassade des Grabtempels erhalten wir einen Vorgeschmack von der Eigenart und Schönheit der Monumente von Petra. Wir haben nun nach 5 Tagen Trekking Petra quasi durch den „Hintereingang" erreicht - sicherlich ein ungewöhnlicher Weg, um dieses berühmte Highlight zu besuchen.
    Auf dem Weg nach Petra, bzw. zum Ort Wadi Mousa werden wir im Wadi Turkomanieh Felsgräber im verschiedenfarbig schimmernden Sandstein entdecken.
  • Tag 9 Ganztägige Wanderung durch Petra
    Vorbei an Felsbrocken, an den ersten Blockgräbern (aus dem Stein geschnittene, mit Öffnungen versehene Vierecke) und durch den Siq von Petra - eine enge, 1.200 m lange, von wuchtigen, 70 m hohen Steilwänden flankierte Klamm - führt der Weg zur einstigen Hauptstadt der Nabatäer. Am Ende der dämmrigen, kühlen Schlucht erkennen wir in Licht getauchte, rosafarbene Tempelsäulen und plötzlich stehen wir, wie gebannt, auf einem offenen Platz vor der hoch aufragenden, aus dem Fels gehauenen Fassade, dem sogenannten „Schatzhaus des Pharao" = El Khazne. Stimmen von Beduinen und der Anblick eines Kamels vor dem Eingang zum Tempel holen uns wieder in die Realität zurück. Wir sind umgeben von einem Labyrinth bizarrer, in rötlichen Pastellfarben schimmernden Sandsteinfelsen, aus denen Kunsthandwerker Bauwerke herausgemeißelt haben. In der „rosaroten Stadt" sind Natur- und Kunstwerk aufs Engste verquickt.
    Zu Beginn unseres Rundgangs schauen wir „El Khazne", Petras bekanntestes Bauwerk, an. Fast 40 m hoch und 25 m breit, wohl proportioniert und von schlanken Säulen geschmückt, war das Gebäude vermutlich die Grabanlage einer höher gestellten Persönlichkeit. "Schatzhaus" wird es genannt, weil die Beduinen der Region lange Zeit glaubten, hier wäre der „Schatz des Pharao" verborgen. Im Stadtmittelpunkt sehen wir uns das Theater und die monumentalen Königsgräber mit ihren eindrucksvollen Grabfassaden an.
  • Tag 10 Petra über Al Madras - Hoher Opferplatz
    Heute erkunden wir die Umgebung der Stadt. Auf der al-Madras-Route, die vor dem Eingang zum Siq beginnt, wandern wir auf einsamen Seitenpfaden zu einem Aussichtspunkt. Obwohl dieser zu den wenig besuchten Plätzen zählt, bietet er eine der spektakulärsten und ungewöhnlichsten Perspektiven auf das Schatzhaus (Khazne) von Petra. Wir stehen auf einer Art Kanzel direkt oberhalb und gegenüber El Khazne. Betrachtet man die „Kanzel" von unten, glaubt man kaum, dass sie erwandert werden kann.
    Weiter geht es - die letzte halbe Stunde über Steinstufen - hinauf zum antiken Hohen Opferplatz, der sich hoch über der rosaroten Stadt erstreckt. Ein unbeschreibliches Panorama lässt uns oben verstummen: von Wind und Wetter gezeichnete, rostbraun-violette Felslandschaft rundum! In der Ferne lassen sich Grabanlagen von bizarr erodierten Felsen nicht mehr unterscheiden, die Region wirkt phantastisch, unwirklich! Auf dem steinernen Opfertisch des 65 m langen Platzes wurden Tieropfer, aber auch Korn und Milch dargebracht. Der Hauptgott der Nabatäer hatte seine Wohnstätte im Stein. Der Name „Petra", auch das „rosarote Juwel" der Nabatäer genannt, bedeutet auf Griechisch „Fels".
    Der Abstieg durch das Wadi Farasa führt an weiteren Grabtempeln vorbei nach Petra.
    Wer diesen Tag gemütlicher angehen möchte, kann Petra ohne weiteres individuell besichtigen.
  • Tag 11 Petra – Wadi Rum
    Die Wüste ruft! Wir verlassen Petra und fahren in den äußersten Süden Jordaniens. Nach etwa 2 Stunden ist das Wadi Rum erreicht - ein weit verzweigtes, ockerfarbenes Wüstental, aus dem mächtige, schroffe Inselberge gleich uneinnehmbaren Festungen mit „Türmen" und „Pfeilern" aufragen. Die Berge bestehen aus Granit und Gneisen, ihre gewölbten, helleren Kuppen aus Sandstein. Eine der abwechslungsreichsten Wüstenlandschaften der Erde liegt vor uns! Zu Fuß begeben wir uns auf Erkundung und erleben das prächtige Farbenspiel, wenn die Steingiganten goldgelb oder rostbraun, graublau, violett oder gar feuerrot im Abendlicht leuchten.
    Ein Bus bringt uns zum Wadi Rum Resthouse, dem Startpunkt der Wanderung. Thomas Edward, besser bekannt als Lawrence von Arabien, hielt sich 1917 im Wadi Rum auf. Er organisierte als Berater des späteren irak. Königs Feisal I. den Araberaufstand gegen die Türken (1916-18) und beschrieb diesen Aufstand in dem Bericht „Die sieben Säulen der Weisheit". Wir wandern zum Bergmassiv Khazali, in dem sich eine versteckte, kleine Schlucht mit Felsgravuren befindet.
    Weiter geht es zu einer natürlichen Steinbrücke. Wer möchte, kann diese mühelos erklettern. In der Nähe richten wir unser Nachtlager ein. Große und kleine, rötlich schimmernde Steinberge, von Wind und Wetter gerundet und zerfurcht, ragen aus dem Sand empor. Niedrige kleine Büsche haben hier, mitten in der Steinwüste, Fuß gefasst und bedecken weite Teile der Sandfläche. Über uns funkelt sicher bald ein immenser Sternenhimmel!
  • Tag 12 Wadi Rum
    Morgens kommen wir durch ein Gebiet mit schönen Aussichten, ehe wir den Siq Noghra erreichen. In dieser engen Schlucht spenden eindrucksvolle Felswände kühlen, wohltuenden Schatten; wir können einige kleinere Seiten-Schluchten erkunden. Am Ende der heutigen ca. 5- bis 6-stündigen Wanderetappe durch Sand stoßen wir in ein relativ offenes Gelände vor. Der Blick kann weit in die Ferne schweifen entlang einem Trockental mit wuchtigen, rostfarbenen, nicht sehr hohen Steinwänden, die einen „Sandstrom" säumen. Felsbrocken stehen hervor, dürre Büsche trotzen der Hitze und dem Sand. Das Massiv des Jebel Um ad-Dhami steht vor uns, an seinem Fuß richten wir das nächste Nachtlager ein.
  • Tag 13 Wadi Rum - Jordaniens höchster Berg Jebel Um ad-Dhami (1.854 m)
    Gipfelfreunde haben heute die Möglichkeit, den Jebel Um ad-Dhami zu besteigen. Weil dieser erst 1993 entdeckt und bestiegen wurde, wird der niedrigere Jebel Rum manchmal noch heute als höchste Erhebung genannt. Die Besteigung des Jebel Um ad-Dhami (1.854 m) erfordert gute Kondition und Trittsicherheit. Gestartet wird vom Camp auf ca. 1.300 m Höhe, nach etwa 1,5-stündiger Wanderung ums Massiv wird der Aufstiegspunkt erreicht. Es ist nicht möglich, den Aufstieg unterwegs allein abzubrechen, da die Wegfindung schwierig ist. Der Gipfel selbst ist lange Zeit durch einen Vorgipfel verdeckt, so ahnt man bis kurz vor Ankunft am Ziel nicht, welch großartiges Panorama sich von oben bietet. Die Aussicht über das Wadi Rum und nach Saudi Arabien im Süden ist phantastisch und jede Mühe wert. Sandmeere und Bergketten in alle Richtungen bis zum Horizont! Nach dem Abstieg vom Gipfel kehren wir zum Camp zurück.
    Da wir am 12. und 13. Tag im gleichen Zeltlager übernachten, ist es kein Problem, wenn jemand nicht mit auf den Gipfel möchte - Sie können auf eigene Faust eine schöne Wanderung in den Talschluss hinein unternehmen. Im Frühjahr blühen in der Gegend u.a. kleine wilde Tulpen.
  • Tag 14 Wadi Rum und ein Bad im Toten Meer
    Unsere Jeeps holen uns morgens vom Lager im Wadi Rum ab. Wir durchqueren heute auf abgelegenen Pisten die Wüste abseits der Hauptroute. Später treffen wir wieder auf die Teerstraße und steigen wieder in unseren Bus. Wir fahren direkt zum Toten Meer und werden dort den Nachmittag frei haben zum Baden und Erholen. Hier befinden wir uns am tiefsten Punkt der Erde, 400 Meter unter dem Meeresspiegel!. Außergewöhnlich ist die hohe Salzkonzentration des Wassers. Daher können wir bei einem Bad ohne eigenes Zutun auf der Wasseroberfläche treiben und dabei sogar Zeitung lesen – oder einfach nur in Gedanken versunken die Erlebnisse dieser Orient-Reise noch einmal Revue passieren lassen. Wer möchte kann sich eine der zahlreichen Wellness-Anwendungen des Hotels gönnen.
  • Tag 15 Flug Amman - Frankfurt
    Frühmorgens werden wir zum Flughafen Amman gebracht für unseren Flug nach Frankfurt. Ankunft in Deutschland nachmittags.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Auf dieser ausgiebigen Trekkingreise durch Jordanien erwandern sie in ausgedehnten Etappen bizarres Bergland sowie Wadi- und Wüstenlandschaften. Höhepunkte sind das Trekking vom Dhana Nationalpark nach Petra, der mehrtägige Besuch des UNESCO-Welterbes Petra sowie die Besteigung des höchsten Berges des Landes.

    Anforderung:
    Gewandert wird meist zwischen 5 und 7 Stunden am Tag. Um diese Etappen genießen zu können, sollten Sie über entsprechend Kondition, Ausdauer und gute Trittsicherheit verfügen (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem bzw. erdigem, felsigem und sandigem Gelände). Für die Besteigung des Jebel Um ad-Dhami (1.854 m) werden keine technischen Anforderungen gestellt.
    Für die Wanderungen benötigen Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie das Notwendigste wie Trinkwasserflasche, Sonnenschutz, Fotoapparat usw. selbst tragen. Als Gehhilfe haben sich Teleskop-Tourenstöcke bewährt. Große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht kennzeichnen das Wüstenklima. Vor allem im Wadi Rum kann die Hitze die Wanderungen erschweren und dem Kreislauf zu schaffen machen. Gesundheit und Kondition sind daher wichtig. Die Wanderungen im Wadi Rum finden in den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden statt. Über Mittag, wenn die Hitze am drückendsten ist, wird eine Essens- und Erholungspause eingelegt.

    Unterbringung:
    Bei dieser Reise übernachten Sie in landestypischen Hotels der Mittelklasse, in Eco Lodges und in Zelten. Eine Begleitmannschaft einheimischer Jordanier betreut Sie und baut Ihnen die Zelte auf und ab. Zusätzlich stehen ein Toiletten- und ein separates Duschzelt zur Verfügung. Jeden Morgen wird Ihnen vor Ihrem Zelt etwas warmes Wasser für eine "Katzenwäsche" zur Verfügung gestellt. Bitte gehen Sie mit diesem bereit gestellten Wasser während der Trekkingabschnitte sparsam um. Je nach Wunsch können auch ein paar feuchte Tücher zur eigenen Hygiene mitgenommen werden. Wir bitten alle Teilnehmenden, mit dem Zeltmaterial sorgfältig umzugehen. Zum Schlafen in den Zelten benötigen Sie Ihren eigenen Schlafsack, gute Schlafunterlagen (Schaumstoffmatten) werden gestellt.

    Verpflegung:
    Bei dieser Reise ist (bis auf das Mittagessen an 2 Tagen) Vollpension eingeschlossen. Dieses findet in den Hotels zum Frühstück und Abendessen meist in Buffetform statt. Bei Tageswanderungen nehmen wir ein Lunchpaket mit oder picknicken. Während des Trekkings versorgt uns unsere Begleitmannschaft. Das Leitungswasser in Hotels darf keinesfalls getrunken werden. Mineralwasser in Plastikflaschen ist unterwegs überall erhältlich bzw. wird beim Trekking gestellt (ausschließlich zum Trinken!!)
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Jordanien

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass. Der Pass muss noch mindestens 180 Tage bei Einreise gültig sein.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Ihr Visum wird von unserer Partneragentur vor Ort und von uns für Sie vorbereitet. Bitte schicken Sie uns -falls noch nicht geschehen - möglichst sofort, spätestens aber 5 Wochen vor Abreise, die exakten Passdaten des Reisepasses, den Sie auf die Reise mitnehmen. Das Visum wird dann bei Einreise am Flughafen in den Pass eingetragen.
    Ablauf bei Ankunft in Jordanien: Ein Angestellter unserer Agentur ist speziell für die Visa-Besorgung zuständig. Er wird die Gruppe gleich nach Ankunft im Flughafengebäude empfangen. Bitte händigen Sie ihm die Pässe aus und er wird die weiteren Formalitäten für das Visum erledigen. Anschließend erhalten Sie Ihre Pässe zurück.
    Teilnehmer mit einer anderen An- oder Abreise als die Gruppe: Falls Sie einige Stunden vor oder nach bzw. an einem anderen Tag als die Gruppe an- oder abeisen, benötigen Sie ein individuelles Visum. Auch in diesem Fall wird unsere Agentur das Visum für Sie vorbereiten und einen Angestellten schicken, der Sie bei Ankunft empfängt und mit Ihnen gemeinsam die Visaformalitäten erledigt. Hierfür fallen für eine Person EUR 40 an, ab 2 Personen EUR 20 pro Person.


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Jordanien

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Jordanien liegt in der Übergangszone vom Mittelmeerklima (das hauptsächlich das westliche Bergland klimatisch bestimmt) zum kontinentalen Wüstenklima. Dadurch ist es beinahe das ganze Jahr ein ideales Reiseziel.
    Im Frühjahr und Herbst herrschen angenehme Temperaturen um durchschnittlich 25°- 30° C. Nachts liegen die Temperaturen zwischen 7° bis 12° C, im Oktober z.B. kann es jedoch im Wadi Rum nachts immer noch um ca 15° C haben. Dezember bis Anfang Februar ist die ´kühlere´ Jahreszeit, was für uns Europäer eher frühlingshafte Tagestemperaturen zwischen 13° – 19° C bedeutet, im Dezember evtl auch etwas darunter. Nachts jedoch können die Temperaturen bis zum Gefrierpunkt sinken. Im Wadi Rum ist es generell immer ca 5°-8°C wärmer als im Bergland oder in Petra.
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