Kalabrien: Romantische Dörfer und jahrtausendealte Geschichte

ab 1888,- €

Schwierigkeitsgrad
Teilnehmer
15 - 22
Reisetage
15

Veranstalter: Wikinger Reisen GmbH

Kalabrien, Italiens südlichste Region, ist voll von Geschichte und Tradition: steinzeitliche Grabstätten, antike Ruinen, byzantinische Kirchen, normannische und aragonesische Kastelle, spanische Wachtürme und mittelalterliche Städtchen, die auf Bergkuppen kleben wie Schwalbennester. Die Landschaft wird beherrscht von über 2.000 m hohen Gebirgsmassiven und tiefen Schluchten. Dichte Buchen- und Nadelwälder sind ein Paradies nicht nur für Flora und Fauna, sondern auch spirituelle Orte der Besinnung, wovon zahlreiche Klöster zeugen.

  • Flug mit Condor, Eurowings oder Lufthansa in der Economyclass nach Lamezia Terme und zurück
  • Transfers in Italien
  • 14 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Halbpension, bestehend aus Frühstück und Abendmenü
  • Programm wie beschrieben
  • Eintrittsgebühren entsprechend dem Reiseverlauf
  • Örtliche Stadtführung in Rossano, Morano und Cosenza
  • Immer für dich da: deutschsprachige, qualifizierte Wikinger-Studienreiseleitung
Wir übernachten in 3- und 4-Sterne-Hotels (außer in Civita). Im Bergdorf Civita sind wir in komfortablen Zimmern, verteilt auf mehrere Häuser, untergebracht. Alle Zimmer sind ausgestattet mit Kühlschrank, TV, teilweise Safe, Föhn, Klimaanlage und WLAN. Frühstück und Wahlmenü am Abend nehmen wir meist im Hotel ein (Ü = Übernachtung).

Tagesbeschreibung

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  • 1. Tag: Buongiorno Calabria
    Ankunft in Lamezia Terme und kurzer Transfer zum Hotel bei Pizzo (1 Ü).
  • 2. Tag: Serra San Bruno
    Inmitten herrlicher Buchen- und Nadelwälder liegt auf 800 m Höhe die Kartause von Serra San Bruno, gegründet vom Heiligen Bruno aus Köln im 11. Jh. Das Klostermuseum der Kartäuser bringt anschaulich die Geschichte und den heutigen Alltag des Klosters als spirituelle Erfahrung nahe. Wir starten mit unserer Einstiegswanderung (GZ: 4 1/2 Std., +/- 270 m). Weiterfahrt zu unserem nächsten Standort (2 Ü in Marina di Gioiosa Jonica).
  • 3. Tag: Stilo und Gerace
    Stilo mit seinen sakralen Bauwerken, die sich den Hang hinaufziehen. Am berühmtesten ist die byzantinische Kapelle La Cattolica aus dem 10. Jh. Hier startet unsere Wanderung, die steil hinaufgeht zum gut erhaltenen Kastell. Die Aussichten über das Gebirge des Naturparks Serre und zum Meer sind atemberaubend (GZ: 2 Std., +/- 300 m). Am Nachmittag Fahrt nach Gerace, eines der wohl schönsten Dörfern Italiens. Mit seinen 3.000 Einwohnern verfügt es immerhin über mehr als zehn Kirchen von byzantinisch über romanisch hin zu Barock und Gotik. Es erstreckt sich über drei übereinanderliegende Stadtteile. Ganz oben befindet sich die größte Kathedrale Kalabriens.
  • 4. Tag: Welches ist das Schönste?
    Fast alle Festungen liegen auf Bergspitzen und überragen das in seinem Schutz liegende Dorf. Nicht so das mitten im Meer liegende Le Castella, eine von den Aragonesern im 16. Jh. erweiterte Festung. Ganz anders dann das hoch über dem Dorf thronende Kastell von Santa Severina, in dessen Mauern uns alte Gemächer mit Einrichtungsgegenständen und Garderoben aus der früheren Zeit des hier herrschenden Adels erwarten. Der Dom des anheimelnden Städtchens beherbergt ein byzantinisches Baptisterium. Nach längerer Fahrt entlang der Küste erreichen wir das direkt am Strand gelegene Villaggio da Mario, unser Standort für die nächsten drei Tage.
  • 5. Tag: Zur Entspannung
    Ein freier Tag zum Baden am Pool oder im Meer, zum Liegen, Lesen und Entspannen.
  • 6. Tag: Lakritz, Rossano und Gigantenbäume
    Ein Schatz Rossanos ist der Lakritz: Das dazu notwendige Süßholz wächst hier überall und der Besuch des Lakritzmuseums darf nicht fehlen. Anschließend besuchen wir die Altstadt von Rossano, die auf etwa 300 m Höhe liegt. Hier besuchen wir den größten Schatz der Stadt. Ein mit Miniaturen versehenes Evangelienbuch aus dem 6. Jh. Weiterfahrt auf über 1.000 m Höhe ins Sila-Gebirge. Hier haben sich, vom WWF als Naturoase geschützt, 102 bizarre, teils 700 Jahre alte Kastanienbäume erhalten, alle auf unserem Wanderweg liegend inmitten der unendlichen Wälder der Sila (GZ: 1 Std., +/- 200 m). Zuletzt besichtigen wir noch die mitten im Wald liegende Klosterruine Santa Maria del Patire mit perfekt erhaltener romanischer Kirche.
  • 7. Tag: Pilgerwege und Albaner
    Die Fahrt bringt uns über das Bergdorf Cerchiara auf knapp 1.000 m Höhe, wo ein aussichtsreicher Pfad zum Santuario di Santa Maria delle Armi führt. Nach dem Besuch des ehemaligen Klosters mit sehenswerter Kirche wandern wir auf einem Pilgerpfad hinab zum Bergdorf (GZ: 3 1/2 Std., - 400 m). Nur kurz ist dann die Weiterfahrt in das Dorf Civita, spektakulär an den Klippen der Raganello-Schlucht gelegen. Seit über 500 Jahren werden hier noch Sprache und Kultur der Albaner gepflegt. Über das Dorf verteilt befinden sich unsere nächsten Unterkünfte (2 Ü).
  • 8. Tag: Morano und Raganello-Schlucht
    Der Morgen gehört der Ortschaft Morano Calabro, die sich auf einem Berg über 200 Höhenmeter erstreckt. Ungewöhnliche Museen, enge Gassen, ineinander verschachtelte Häuser, die kaum Platz lassen für die vielen Kirchen, und über allem thronend die alte Burg auf den Mauern römischer Wachtürme – einfach bezaubernd! Nach der Mittagspause Fahrt zur wohl spektakulärsten Schlucht Kalabriens. Die Aussichten vom Klippenrand sind einmalig, der Abstieg bringt uns hinab zur Teufelsbrücke und ein alter Treppenweg über 600 Stufen wieder hinauf ins Dorf (GZ: 2 1/2 Std., +/- 400 m).
  • 9. Tag: Zurück in die Steinzeit
    Auf der Fahrt durch das Pollino-Gebirge erreichen wir die Grotta del Romito mit ihren 15.000 Jahre alten Zeugnissen früher Besiedlung wie der Felsritzung eines Auerochsen. Nach dem Besuch des kleinen Museums und dem Gang durch die Grotte beginnt hier unsere Wanderung durch das Lao-Tal, eine der großartigsten Flusslandschaften des Pollino-Nationalparks. Ein kurzer Abstieg am Ende bringt uns zum Santuario Madonna di Costantinopoli, spektakulär zwischen steilen Felswänden eingebettet, bevor es wieder hinaufgeht in das einem Adlerhorst gleichende Papasidero (GZ: 4 Std., + 100 m, - 150 m mit häufigem Auf und Ab). Danach geht es direkt ans Tyrrhenische Meer nach Scalea, unseren nächsten Übernachtungsort (3 Ü).
  • 10. Tag: Freier Tag
    Tag zum Baden und Entspannen.
  • 11. Tag: Buonvicino und Maiera
    Eine wildromantische, fantastische Rundwanderung führt um das Dorf Buonvicino. Panoramablicke über kahle, zackige Gipfel und dschungelartige Wälder wechseln ab mit schattigen Pfaden hinauf zum hoch über dem Ort gelegenen Santuario della Neve (GZ: 3 1/2 Std., +/- 350 m). Nachmittags Besuch von Maiera, wo wir die mit Töpferkunst geschmückten Gassen bewundern und einen spektakulären Blick über die Schlucht hinweg auf das Nachbardorf genießen. Zum Abschluss statten wir dem einzigartigen Peperoncinomuseum einen Besuch ab.
  • 12. Tag: Paola, Cosenza, Pizzo, Tropea
    Ein Kulturtag erster Güte! Von der Wallfahrtskirche des San Francesco di Paola zu den vielen Sehenswürdigkeiten der Provinzhauptstadt Cosenza, die wir mit einheimischem Führer durchstreifen. Der Spaziergang durch die Altstadt am Fuß des Stauferkastells und am Zusammenfluss des Crati mit dem Busento bringt uns zu wahren Schätzen wie dem Dom und dem Convento San Domenico. Schließlich lädt Pizzo mit seinen verwinkelten Gassen und offenen Plätzen zu einem gemütlichen Bummel am Fuß der aragonesischen Festung ein, bevor wir unser Hotel in Tropea beziehen (3 Ü).
  • 13. Tag: Zu den Höhlen von Zungri
    Nur kurz dauert die Fahrt ins Dorf Zungri. Hier bewundern wir die bereits von Griechen bewohnte Höhlensiedlung aus dem 8. vorchristlichen Jh. Diese besteht aus ca. 80 Wohnungen, die in den weichen Sandstein gehauen wurden. Der Nachmittag gehört dann Tropea, der Perle des Tyrrhenischen Meeres, das wir individuell erkunden.
  • 14. Tag: Zur freien Verfügung
    Die malerische alte Stadt Tropea hat neben vielen Aussichtspunkten, lauschigen Plätzen und senkrechten Klippen schöne Strände, sodass hier sicher keine Langeweile aufkommt.
  • 15. Tag: Rückreise
    Transfer nach Lamezia Terme (1 Std.) und Rückflug.

Zusatzinformationen

  • Anforderungsprofil
    Mittlere Gehzeiten von 4 bis 5 Stunden. Höhenunterschiede von durchschnittlich 400 Metern. Einige Wanderungen können auch der 1- oder der 2-Stiefel-Kategorie entsprechen. Geeignet für Gäste mit normaler Kondition.
  • Kulturanteil
    Besuche historischer Orte und kultureller Attraktionen wechseln sich ab mit Erlebnissen in der Natur.
  • So wohnen wir
    Wir übernachten in 3- und 4-Sterne-Hotels (außer in Civita). Im Bergdorf Civita sind wir in komfortablen Zimmern, verteilt auf mehrere Häuser, untergebracht. Alle Zimmer sind ausgestattet mit Kühlschrank, TV, teilweise Safe, Föhn, Klimaanlage und WLAN. Frühstück und Wahlmenü am Abend nehmen wir meist im Hotel ein (Ü = Übernachtung).
  • Flüge
    • München
    • Hamburg
    • Berlin Tegel
    • Köln
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    • Dresden
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    • Düsseldorf
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