Kilimanjaro - Lemosho Route mit Crater Camp

Ausgebucht

Teilnehmer
-
Reisetage
10

Veranstalter: ASI Reisen

Angekommen auf dem Dach Afrikas auf 5.895 m! Afrika zu Ihren Füßen. Das ist ein ganz besonderes Gefühl: Das glitzernde Weiß des Kilimanjaromassivs blitzt schon beim Anflug auf den Kilimanjaro Flughafen aus den Wolken und zieht Sie in seinen Bann. Tausende von Metern erhebt sich das Dach Afrikas aus der Savanne – imposant und sehr beeindruckend. Äußerst abwechslungsreich führt Sie Ihr Weg zum Gipfel durch verschiedenste Vegetationszonen. Sie beginnen die Wanderung im dichten tropischen Regenwald und schon bald finden Sie sich in hügeligen Ebenen wieder, die von bizarrer Mondlandschaft abgelöst werden. Schließlich bewegen Sie sich in der Gletscherregion rund um den Gipfel, bevor Sie auf dem Weg zum Uhuru Peak erleben können, wie die aufgehende Sonne die afrikanische Erde in feuriges Rot taucht. Ein Erlebnis, das Sie niemals vergessen werden.  Die Lemosho-Route wird häufig als die ursprünglichste Route auf den Kilimanjaro beschrieben. Sie ist wesentlich unbekannter und daher weniger stark frequentiert als die anderen Routen. Die Lemosho-Route ist gekennzeichnet durch einzigartige Blicke in Richtung Nord-West zur kenianischen Seite und zum Mt. Meru. Hier erleben Sie noch unberührte Landschaften und eine faszinierende Pflanzenwelt. Die ersten beiden Tage verlaufen über kaum begangene Waldpfade. Ab dem 3. Tag folgt die Lemosho-Route der Machame-Route und auch hier erfolgt der Abstieg über die Mweka-Route auf anderem Weg als der Aufstieg. Die von uns angebotene Variante schließt einen Akklimatisationstag im Karanga Camp ein. Höhepunkt dieser Tour ist die Übernachtung im Krater Camp und die damit verbundene Möglichkeit, den Gipfeltag voll auszukosten. Nur wenige Bergsteiger erleben die Gipfelzone auf diese Art. Der Gipfelanstieg vom Krater Camp dauert nur ca. 60 Minuten. So können Sie bequem zum Sonnenaufgang auf dem Dach Afrikas stehen. Kombination der Bausteine Bitte bedenken Sie: Die Besteigung des Kilimanjaro ist eine große Herausforderung. Jeder gut trainierte Mensch von 15-70 Jahren kann den Gipfel erreichen, jedoch bedarf es einer guten Vorbereitung, guter Ausrüstung und einer ausreichenden Akklimatisation. Empfehlenswert ist es, sich die Zeit zu nehmen und vorher den Mt. Meru zu besteigen, um so bestens vorbereitet den Kilimanjaro in Angriff zu nehmen. Klar ist: „Wer schnell zum Gipfel will, der sollte langsam gehen“ – getreu dem afrikanischen Motto „Pole, pole“ – „langsam, langsam“ oder „immer mit der Ruhe“.

  • 2 Nächte in einem 3-Sterne-Hotel, Zimmer mit Bad/Dusche und WC
  • 7 Nächte im 2-Personen-Zelt
  • Transfer ab/bis Flughafen
  • Transfer bis/vom Park Gate
  • Nationalpark- und Bergrettungsgebühr
  • Camping- und Kochausrüstung (außer Schlafsack)
  • Englisch sprechende Begleitmannschaft, Bergführer, Träger, Koch
  • 9x Frühstück, 8x Mittagessen, 7x Abendessen
  • ASI Tourenbuch
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31. März 2021)

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1
    Nach der Ankunft wirst du vom Flughafen abgeholt und zu deiner Unterkunft nach Moshi gebracht.
  • Tag 2
    Vom Hotel sind es ungefähr 3 Stunden bis zum Londorossi Park Gate, welches sich auf der Westseite des Kilimanjaro befindet. Da du auf der Wanderung auf Büffel und Elefanten treffen kannst, wird ein Ranger dich auf der Route begleiten. Ausgangspunkt sind die Lemosho Glades, von wo aus es durch den Regenwald über die Chamber's Route, einen kleinen schmalen Pfad, bis zum Camp in Mti Mkubwa geht. Hier und dort ist die Vegetation so unberührt, dass sie über den schmalen Weg wächst. Flora und Fauna sind hier vielfältiger als auf den anderen Routen durch den Regenwald.
  • Tag 3
    Nach dem Frühstück beginnst du deinen Aufstieg durch die Ausläufer des Regenwaldes und gelangst in die ausgedehnte Heide- und Moorlandschaft. Heute erwartet dich ein ganzer Trekkingtag mit einem Höhenunterschied von nahezu 1.000 m. Auf einem stetig steigenden Pfad gelangst du bis zum Shira One, einem wunderschönen Tal etwas außerhalb des Shirakraters (3.048 m). Nach dem Mittagessen führt der Pfad weiter in den Shira Caldera, ein hochgelegenes, wenig besuchtes Sandplateau. Shira ist der dritte Vulkankegel des Kilimanjaro und mit dem Lavastrom des Kibo gefüllt.
  • Tag 4
    Ganztägige Erkundung des Shira-Plateaus, eines der höchstgelegenen Plateaus der Welt. Du wanderst nach Osten in Richtung des gletscherbedeckten Kibogipfels. Der alte, zusammengefallenen Shirakrater, der älteste der drei Kilimanjaro-Vulkankrater, liegt auf deinem Weg. Nach ca. 4 Stunden erreichst du das an einem Bach gelegene Shira 2 Camp.
  • Tag 5
    Heute ist der letzte der „leichten" Tage. Ein fantastischer 7-stündiger Wandertag, der für die Akklimatisation sehr wertvoll ist. Du passierst den Lava Tower und umrundest die Südflanke des Kibogipfels auf einer Höhe von ca. 4.600 m, um dann wieder langsam in das Barrancotal abzusteigen. Die Landschaft wird zunehmend karger und ist geprägt von unzähligen Geröllblöcken. Du passierst riesige Lobelien und mannshohe Senezien. Das Barranco Camp ist spektakulär gelegen und du wirst in Ehrfurcht vor dem Kibogipfel stehen, der hoch über dir aufragt.
  • Tag 6
    Auf der Ostseite des Tals erhebt sich die 300 m hohe Barranco-Felswand. Obgleich sie hoch ist und steil erscheint, ist sie relativ leicht zu bezwingen. Von oben hast du einen fantastischen Ausblick. Der Weg führt dich hinab ins Karangatal zu deiner Mittagsrast. Fülle deine Wasserflaschen auf, bevor du dich auf den steilen Weg aus dem Tal hinaus machen. Der Weg führt anstrengend stetig hinauf durch graue und steinige Landschaft. Du übernachtest im Barafu Camp. Barafu bedeutet auf Suaheli „Eis“ – nachts kann es auf dieser Höhe sehr kalt werden.
  • Tag 7
    Gegen 5 Uhr morgens beginnt der Aufstieg über einen Serpentinenweg zum Stella Point (5.740 m), er nimmt in etwa 5-6 Stunden in Anspruch. Um zum Kratercamp zu gelangen, wanderst du über den inneren Krater, der an eine Mondlandschaft erinnert, hinab. Das Camp liegt im weichen Sand vor den gewaltigen Eiswänden des Furtwängler Gletschers. Wenn du dich noch stark genug fühlst, kannst du eine kurze Wanderung zum Furtwängler Gletscher unternehmen oder zur Aschegrube im Reuschkrater wandern. Nur wenig Bergsteiger am Kilimanjaro erleben diesen Teil der Gipfelzone.
  • Tag 8
    Kratercamp – Uhuru Peak (5.898 m) – Mweka Camp (3.100 m) Frühzeitig geht es vom Kratercamp zum Gipfel, um dort den Sonnenaufgang, ein unvergessliches Schauspiel, mitzuerleben. Vom Kratercamp erreichst du den Uhuru Peak, den höchsten Punkt Afrikas, bereits innerhalb einer Stunde. Der Abstieg erfolgt über die Mweka-Route. Am Barafu Camp legst du eine Mittagspause ein und gehst dann weiter auf den nicht mehr so steilen, aber dennoch anstrengenden Abstieg in Richtung Mweka Camp. Im Camp angekommen, nutzt du die Zeit, um dich auszuruhen und Schlaf nachzuholen.
  • Tag 9
    Abstieg nach Moshi. Jetzt ist es an der Zeit, „kwaheri“ (Suaheli für "auf Wiedersehen") zu sagen und sich von der Mannschaft und vom Kilimanjaro zu verabschieden. Transfer zurück ins Hotel.
  • Tag 10
    Abreise oder individuelles Verlängerungsprogramm.

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