Klettersteige im Felsenparadies Brenta

ab 890,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
1.100m
Max. Höhenmeter Abstieg
1.000m
Teilnehmer
4 - 6
Reisetage
6
Aufenthaltstage Hotel
5

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Unterwegs am Stahlseil am Via delle Bocchette, der "Haute Route" der Brenta-Gipfel

Erlebnisreiche Durchquerung der Brenta-Dolomiten
Hervorragende Hüttenstützpunkte und italienische Köstlichkeiten
Eindrucksvolle Felstürme und kühne Leitern
Ein Paradies für leidenschaftliche Berggenießer
Ausgesetzte Wege, steile Leitern und leichte Gletscherbegehungen

Brenta - Ein Name wie ein Gedicht, ein Via-Ferrata-Klassiker und eine faszinierende Berglandschaft, die wir gesehen haben sollten. Legendär sind hier die Klettersteige im Hauptmassiv der Brentagruppe. Über schmale Bänder und lange und luftige Panoramasteige erreichen wir immer gesichert unsere urigen Hüttenunterkünfte, die auch eine unvergessliche Aussicht bieten. Abends quillt hier oft wie aus dem Nichts der berüchtigte Brenta-Nebel und die gerade noch feuerrot erleuchteten Felszacken verschwinden dann hinter seinem grauen Schleier. Lassen wir uns einnehmen von der Brenta-Faszination!


Tagesbeschreibung

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • Tag 1 Anreise und Hüttenzustieg
    Treffpunkt ist um 16:00 Uhr in Madonna di Campiglio an der Talstation der Groste Seilbahn. Ein Stück fahren wir mit der Seilbahn zur Station Pian del Grosté (2.085 m) und den Rest gehen wir zu Fuß zu unserer ersten Berghütte, dem Refugio Graffer (2.261 m), auf dem wir unsere erste Nacht im Gebirge verbringen werden.
  • Tag 2 Benini-Klettersteig - Eindrucksvoller Einstieg
    Nach dem Frühstück steigen wir entweder noch einmal in die Seilbahn und fahren bis zur Endstation auf der Passhöhe. Oder wir wandern über den Weg Nr. 331 direkt zum Pass. Über den Benini-Klettersteig, vorbei an der Cima Groste und der Cima Falkner, gelangen wir zum Rifugio Tuckett (2.270 m). Schon heute bekommen wir einen ersten Eindruck von der gewaltigen Schönheit der Brenta.
  • Tag 3 Bochette Weg - Traumhafte Ausblicke
    Früh am Morgen steigen wir über ein schmales, ansteigendes Gletscherfeld hinauf zur Bocca del Tuckett und bewundern die fabelhafte Kulisse der Brenta mit ihren vielen Türmen und Nadeln aus Fels. Hier kommen zum ersten Mal die Grödeln zum Einsatz. Unser Weiterweg führt uns über Geröllfelder und steile Felsstufen entlang des "Bochette Weg" vorbei an der Cima Brenta. Schließlich erreichen wir über schmale Felsbänder und kurze Leitern das Rifugio Alimonta (2.580m), das allein wegen seiner traumhaften Lage auf einem Karstplateau am Fuße der Torre di Brenta einen Besuch wert ist.
  • Tag 4 Bochette Centrali - Blick auf Gardasee
    Früh verlassen wir die Hütte über die Bocca dei Armei und gelangen über einen weiteren Klettersteig, den Bochette Centrali, zum Rifugio Pedrotti (2.483 m). Die Hütte liegt wunderschön und nur wenige Meter von der Bocca die Brenta auf einem Felsvorsprung, auf der wir eine kurze Mittagspause einlegen werden. Der Weiterweg führt uns in ca. 2 Stunden über den Sentiero Brentari zur Sella d Tosa. Hier ziehen wir unsere Klettergurte an und steigen in den atemberaubenden Klettersteig ein. Der Abstieg führt uns wiederum über Gletscherreste und Geröll in ca. zwei Stunden auf das Rifugio Agostini (2.410 m).
  • Tag 5 Castiglioni Steig - Einfach einmalig
    Von der Agostini Hütte folgen wir den Wegspuren, bis wir den Einstieg des Castiglioni Steiges erreichen. Über kühne Leitern gelangen wir zum höchsten Punkt des Überganges und steigen auf der anderen Seite zum Rifugio XII Apostoli (2.487 m) ab. Nach einer ausgiebigen Pause gehen wir ein Stück auf dem Bochette Weg weiter, bis wir zum Martinazzi-Klettersteig gelangen. Hier ist noch mal absolute Trittsicherheit gefragt, da nur einige Stellen versichert sind. Durch den starken Gletscherrückgang müssen wir jetzt für ein kurzes Stück nochmals die Grödeln anziehen und zwischen riesigen Felstürmen auf schmalen und steinigen Pfaden zum Rifugio Brentei (2175 m) absteigen.
  • Tag 6 Giro del Brenta - Hoch über Madonna di Campiglio - Heimreise
    Unsere letzte Etappe führt uns zunächst über den Sentiero Sosat zum Rifugio Tuckett (2.270 m). Hier werden wir uns eine gute Stunde aufhalten, um die Dolomitenkulisse nochmals in vollen Zügen genießen zu können. Jetzt beginnt der letzte Abschnitt unserer Dolomitenbergfahrt. Über den Giro del Brenta, einem wunderschönen Höhenweg, wandern wir zurück zum Ausgangspunkt, der Grosté Seilbahn und fahren mit der Seilbahn hinunter Madonna di Campiglio. Nach einem letzten leckeren, typisch italienisch-guten Cappuccino und einer "dolce" verabschieden wir uns und treten die Heimreise Richtung Norden an.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    "DER" Klassiker unter den großen Klettersteiganlagen der Alpen! Die Brentagruppe ist schon fast unfassbar schön und beeindruckend. Die Steige hier oben entlang der Bergspitzen sind luftig und ausgesetzt und ermöglichen immer einen faszinierenden Ausblick in alle Himmelsrichtungen.

    Anforderung:
    Sie sind ein sportlicher Bergwanderer und haben Erfahrung auf gesicherten Steigen. Gute körperliche Verfassung, um schwindelfrei und trittsicher die angegebenen Klettersteig- u. Berwanderzeiten in alpinen Gelände (nordseitig auf Altschneefeldern mit Grödeln unter den Bergschuhen) zu bewältigen.

    Unterbringung:
    Als Unterkünfte dienen uns 5 unterschiedliche Schutzhütten der alpinen Vereine, die einen einfachen, jedoch gemütlichen Standard aufweisen.

    Verpflegung:
    Die im Preis inkludierte Halbpension ist reichlich , schmackhaft und regional geprägt.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Italien

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen dieser Ausweise:
    - Reisepass, darf max. 365 Tage bei Einreise abgelaufen sein
    - Vorläufiger Reisepass, darf max. 365 Tage bei Einreise abgelaufen sein
    - Personalausweis, darf max. 365 Tage bei Einreise abgelaufen sein
    - Vorläufiger Personalausweis, gültig bei Einreise
    - Kinderreisepass, darf max. 365 Tage bei Einreise abgelaufen sein

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Für Aufenthalte wird kein Visum benötigt.

    Unser GoAlpine Bergführer erwartet Sie um 16:00 Uhr an der Groste Seilbahn in Madonna di Campiglio. Die Verabschiedung ist hier am letzten Tag am Nachmittag.

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Italien

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Das großräumige Klima der Alpen wird maßgeblich durch Wettersysteme des Nordatlantiks, durch das Mittelmeer und durch die eurasische Landmasse geprägt. Generell sind die Alpen aufgrund des tief ausgeprägten Reliefs durch ein sehr kleinräumiges Klima und Wettergeschehen gekennzeichnet, das stark durch Höhenlage und Exposition bestimmt wird. So können die Wetterbedingungen sogar von Tal zu Tal sehr unterschiedlich sein. Wer in den Alpen unterwegs ist, muss sich zu jeder Jahreszeit mit unterschiedlichen Wetterbedingungen auseinander setzen. Aus einem atemberaubenden Morgenrot kann sich im Gebirge schnell ein Unwetter entwickeln, das mit Urgewalt über Gipfel und Pässe fegt, einem jede Sicht raubt und Almwiesen über Nacht in einen weißen Teppich verwandelt. So sind Temperaturstürze um 20 Grad auch im Hochsommer nichts Ungewöhnliches. Und wenn der Föhn über den Alpenhauptkamm bläst, sind Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometer keine Seltenheit.
checkeditfailmapmountainplanesearch-plussearchspinnertrashOnline Portal für Wanderreisen weltweit