La Réunion - Vulkantrekking im Indischen Ozean

ab 2995,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
1.180m
Max. Höhenmeter Abstieg
850m
Teilnehmer
6 - 14
Reisetage
14
Aufenthaltstage Hotel
11

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise durch die drei Talkessel Mafate, Cilaos und Salazie mit Vulkanbesteigung

4-tägiges und 3-tägiges Trekking (3 - 6 Std. täglich)
Besteigung des Piton des Neiges (3.070 m), Gipfeltag ↑720 m, ↓1660 m, 8,5 Std.
An mehreren Tagen von Hütte zu Hütte quer durch die üppig grüne Insel wandern
Am aktiven Piton de la Fournaise verschiedene Formen des Vulkanismus bestaunen
Dem Tosen eines 300 m hohen Wasserfalls und den Wellen des Ozeans lauschen
Auf einer Vanille-Plantage an der weltbesten Bourbon Vanille schnuppern
Die tropische Pflanzenwelt im Urwald Forêt de Bélouve entdecken

Wir blicken fasziniert in die Weite: schwarze, teils qualmende Lavagebiete und ockerfarbene Mondlandschaften wechseln sich ab mit dschungelartigen, üppig grün überwucherten Schluchten und bemoosten Talkesseln, dazu tropische Geräusche, Düfte und Lichtstimmungen. Alles verschmilzt zu einem Sinnesrausch mitten im türkis-schillernden Indischen Ozean.
La Réunion lässt unser Wanderherz höher schlagen - auf dieser Reise durchqueren wir die komplette Insel mit Ihren drei Talkesseln im Inselinneren! Wir wandern durch üppige Wälder mit Bambus und Tamarinden, mannshohen Farnen und wilden Orchideen. Ganz abgeschieden führen die Mafatis, die Bewohner des Mafate Talkessels, ihr eigenes Leben - noch heute führt keine Straße hierher, diese Region ist nur zu Fuß zu erreichen. Unsere Gastgeber im Cirque de Cilaos laden uns abends bei Ankunft erst einmal zu einem Rhum arrangé, einem landestypischen Aperitif ein. Dann dampfen deftige kreolische Spezialitäten in der Küche, genau das Richtige nach einem ausgiebigen Wandertag. Den höchsten Berg von La Réunion erklimmen wir auf dem Wege vom Talkessel Cilaos in den des Salazie: über den Wolken genießen wir eine fantastische Aussicht von diesem "Gipfel des Schnees" mitten im tropischen Indischen Ozean!
Zum Abschluss verbringen wir entspannt einige Zeit unter Palmen am Meer. Mit weichem, weiß-gelben Sandstrand unter unseren Füßen und Blick auf den unendlichen Ozean.

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Flug nach La Réunion
    Linienflug ab Frankfurt über Paris (kein Flughafenwechsel) nach Saint-Denis / La Réunion.
  • Tag 2 Ankunft auf La Réunion - Besuch einer Vanille Plantage und St. Denis
    Nach Ankunft am Flughafen in Saint Denis empfängt uns unsere Reiseleitung. Danach fahren wir nach Saint André, direkt am Indischen Ozean. Wir besuchen die Vanille-Plantage der Familie Roulof, die auf eine hundertjährige Tradition zurückblicken kann. Die Bourbon Vanille "de la Réuinion" gilt als die beste der Welt.
    St. André ist für Inselbewohner, die indische Wurzeln haben, ein wichtiges kulturelles und spirituelles Zentrum. Daher darf es uns nicht überraschen, wenn wir plötzlich vor einem grell-bunten Hindu-Tempel voller Gottheiten stehen.
    Transfer nach Saint Denis, wo wir unsere Zimmer im Hotel beziehen. Nachmittags können wir die Stadt auf eigene Faust erkunden: vielleicht spazieren wir durch den Botanischen Garten und die historischen Straßen der Inselhauptstadt oder ruhen uns im Hotel von unserer Anreise aus, denn der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Abends, bei einem Aperitif, stellt uns unsere Reiseleitung das Reiseprogramm noch einmal im Detail vor.
  • Tag 3 Durch die Rivière des Galets Schlucht und Trekking-Beginn bis Grand Place
    Unser Hauptgepäck übergeben wir dem Fahrer, der es bis nach Cilaos transportieren wird. Wir starten heute mit dem Wanderrucksack, in den wir lediglich das Nötigste für die nächsten vier Tage gepackt haben.
    Am Morgen Transfer mit dem Bus (etwa 30 min. Fahrt) in den Nord-Westen der Insel bis ins Dorf Rivière des Galets oder Sans Soucis, je nach Wegbeschaffenheit. Denn bis da hin legen wir die Anreise mit Jeeps zurück. Dann beginnt unsere Durchquerung des Mafate Kessels zu Fuß. Am Nachmittag erreichen wir in Grand Place unsere erste Hütte, „Gîte" genannt.
  • Tag 4 Durch wilde Bergkessel bis Roche Plate
    Wir befinden uns im wildesten der drei Cirques, umgeben von tief abfallenden Schluchten und senkrecht aufragenden Felswänden. Alle Ansiedlungen sind von der Außenwelt abgeschnitten und nur zu Fuß oder mit dem Hubschrauber zu erreichen – es gibt keine Straßen!
    Tief in die Landschaft gefräst liegt das Flussbett Rivière des Galets, in das wir hinabsteigen, um auf der anderen Talseite wieder aufzusteigen. Wir wählen den so genannten „chemin des écoliers", den Schulweg. Denn für die im Weiler Latanier lebenden Kinder befindet sich die nächstgelegene Schule tatsächlich in Îlet des Orangers. So müssen die Schüler der wenigen hier abgeschieden lebenden Familien jeden Tag diese kleine Wanderung machen.
    Unsere Gîte in Roche Plate liegt am Fuß der etwa 1.100 m, beinahe senkrecht abfallenden Felswand des Piton Maido.
  • Tag 5 Pflanzengiganten und tosende Wasserfälle auf dem Weg nach Marla
    Während der heutigen Etappe erleben wir landschaftliche Vielfalt auf engstem Raum. Es wachsen riesige Agaven an den Hängen. Erst steigen wir leicht an der einstigen Caldera-Wand auf und wandern danach zu Trois Roches, den wunderschön ausgewaschenen und vom Wasser geschliffenen Felsplatten des Flussbettes des Rivière des Galets. Dies ist ein idealer Platz für unsere Mittagsrast. Im vom Wasser glatt polierten Basaltstein öffnet sich der Fels um einen Spalt und lässt das bis dahin leicht dahinplätschernde Wasser in Kaskaden tief hinunterstürzen. Ein echtes Naturschauspiel! Noch ein Stück bergauf und wir kommen auf ein Plateau und unser Quartier, die Hütte in Marla (1.645 m).
  • Tag 6 Über den Col de Taibit in den Cirque de Cilaos - Kreolische Landesküche
    Auf einem steilen Serpentinenweg verlassen wir den Cirque de Mafate. Bäume und Sträucher entlang eines üppig grünen Pfades sind über und über mit Baumhaar, einer Flechtenart, bewachsen. Über den Pass Col de Taibit (2.082 m) zieht sich der Wanderweg in das nächste Hochtal, den Cirque de Cilaos. Hier genießen wir noch einmal einen letzten Blick in den weit vor uns liegenden Talkessel von Mafate und auf der anderen Seite einen ersten Ausblick über Cilaos. Dann steigen wir relativ steil ins Tal Cilaos (1.200m) ab.
    Im Dorf Ilet à Cordes wir werden bereits erwartet. Mickael und seine Frau fühlen sich ganz der Tradition der Insel verpflichtet, was Anbau von Gemüse und Wein betrifft. Bei einer Führung aber vor allem sympathischen Mahlzeit erfahren wir mehr davon. Kosten können wir auch den lokalen Rot- oder Weiswein aus dem Cirque de Cilaos. Ein schönes Intermezzo bei unserer Zwischenpause in Cilaos und bevor es morgen zu unserer nächsten Etappe geht.
    Angekommen in unserer Unterkunft in Cilaos, steht dort bereits unser angeliefertes Hauptgepäck für uns bereit.
    Der Rest des Tages steht uns in dem netten Bergstädtchen zur freien Verfügung.
  • Tag 7 Aufbruch zum höchsten Vulkan im Indischen Ozean
    Unser Hauptgepäck geben wir heute wieder für den Weitertransport ab. Wir nehmen nur das Nötigste für die kommenden 3 Tage mit.
    Aufbruch zur ersten Etappe der Besteigung des 3.070 m hohen Piton des Neiges – dem höchsten Berg der Insel und des gesamten Indischen Ozeans. Dieser Vulkan liegt im Zentrum des „Kleeblatts", das die Talkessel Cilaos, Salazie und Mafate bilden.
    Gegen Mittag fahren wir ein Stück mit einem öffentlichen Bus. So gelangen wir direkt zum Einstieg des Weges bei „Le Bloc". Nach dem ersten Viertel der heutigen Etappe steigen wir in Serpentinen aufwärts. Wir können uns Zeit lassen, um den fantastischen Blick ins Tal zu genießen. In der einfachen Hütte auf 2.478 m Höhe verbringen wir eine kurze Nacht.
  • Tag 8 Piton des Neiges (3.070 m) und Kammwanderung bis Bélouve
    Um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben, stehen wir sehr früh auf. Nach etwa zwei Stunden (das Gepäck bleibt in der Hütte) sind wir oben. Bei klarer Sicht eröffnet sich ein uneingeschränkter 360 Grad-Rundumblick auf die Insel, wenn wir Glück haben sogar bis Mauritius. Für den Gipfel ist warme Kleidung nötig, oben weht fast immer ein eisiger Wind. Wir steigen zur Hütte ab und frühstücken erst einmal.
    Anschließend folgt ein zwar sehr langer und sehr anstrengender, aber landschaftlich außergewöhnlich abwechslungsreicher Abstieg. Wir wandern über den Kammweg des Cap Anglais durch Regenwald mit Farnbäumen und gelangen bei einer Lichtung zur hübsch gelegenen, im kreolischen Stil erbauten Berghütte bei Bélouve. Sie strahlt etwas Nostalgisches aus und liegt direkt oberhalb der steil abfallenden Wänden des üppig grünen Talkessels Cirque de Salazie, in den wir hineinwandern. Nach diesem anstrengenden Tag genießen wir hier in gemütlicher Atmosphäre erst einmal den traditionellen Aperitif und das schmackhafte Abendessen.
    (Gehzeit ohne Gipfelbesteigung heute ca. 6 Std.)
  • Tag 9 Wasserfall Trou de Fer und Abstieg nach Hell Bourg - auf zur Ostküste!
    Vor uns liegt eine weniger anstrengende, aber nicht minder spektakuläre Wanderung zum Trou de Fer. Wir durchqueren einen eindrucksvollen Primärwald bis ein 300 m hoher Wasserfall tosend in die Tiefen einer Schlucht stürzt. Sie wirkt von oben wie ein riesiges Loch im Dschungel. Wer nicht mitwandern möchte, kann es sich heute Vormittag bei der Hütte gemütlich machen bis zum gemeinsamen Abstieg hinunter nach Hell Bourg. Hier erwartet uns unser Fahrer mit dem Hauptgepäck.
    Die eindrucksvolle Fahrt, vorbei am Wasserfall „Voile de Mariée", der „Brautschleier", der wie ein langer Schleier die steilen Felswände „herabgleitet", erreichen wir Saint André und fahren weiter an der Ostküste entlang. In der Nähe von St. Anne halten wir bei einer technischen Meisterleistung aus dem 19. Jahrhundert, der 106 Meter langen Hängebrücke von Gustave Eiffel, dem Architekten des Eiffelturmes.
  • Tag 10 „Der wilde Süden“, Lavatunnel, tosende Wasserfontänen und ein genussvolles Essen am Meer
    Vormittags machen wir einen kurzen Stopp in St. Rose, wo beim großen Lava-Ausbruch von 1977 der fließende Lava-Strom auf wundersame Weise direkt vor dem Eingang der Kirche zum Stillstand kam. Im Anschluss machen wir mit geliehenen Knieschützern und Helmen eine Tour durch einen unterirdischen Lavatunnel zusammen mit einem speziell ausgebildeten Guide. Anschließend durchqueren wir den Ostteil der Insel, wo wir verschiedene Lava-Felder gigantischen Ausmaßes und unterschiedlicher Epochen sehen - alles ein Produkt des weit oberhalb in den Bergen liegenden Piton de la Fournaise. Der Vulkan ist allgegenwärtig - teils steigen dampfende Fumarolen aus dem blanken Fels auf. Bei Grand Brûlé floss 2007 unglaublich viel Lava die Hänge herunter bis ans Meer und machte die Insel mit einem Schlag um 40 Hektar Neuland größer.
    Zu Mittag kehren wir in ein Restaurant an ganz besonderer Stelle ein und genießen hausgemachte Spezialitäten. Nachmittags setzen wir unsere Fahrt entlang des Indischen Ozeans fort. Wild tost die Brandung direkt an die Steilfelsen der Küste und Fontänen weißer Gischt schießen in die Höhe.
    Am späten Nachmittag erreichen wir unser Ziel in "Pas de Bellecombe". Während der Fahrt erleben wir einen mehrfachen Wechsel von Landschaftstypen. Zwischendurch könnte man meinen, wir befinden uns in den Alpen mit grünen Wiesen und weidenden Kühen. Weiter geht es über eine Abbruchkante eine steile Serpentinenstraße hinunter in die Lava-Wüste. Schließlich erreichen wir mit dem Bus unsere Hütte (2.240 m).
  • Tag 11 Vulkanhochebene - Wanderung auf den Piton de la Fournaise
    Dieser Tag gehört voll und ganz dem Vulkan Piton de la Fournaise (2.631 m). Er zählt zu den Hotspot-Vulkanen und ist einer der aktivsten der Welt. Der Piton de la Fournaise bricht relativ regelmäßig aus und seine Tätigkeit kann von Vulkanologen sehr kontrolliert beobachtet werden.
    Früh morgens wandern wir zum Vulkan. An der Abbruchkante geht es steil in die riesige Caldera hinunter. Bald erhebt sich vor uns aus der weiten Ebene der Caldera der eigentliche Krater des Fournaise wie eine Pyramide. Wir steigen auf den Krater, der in den vergangenen Jahren immer mal wieder ausgebrochen ist. Wenn das Wetter mitspielt, reicht der Blick bis hinunter zum Indischen Ozean. Es kann sein, dass die Route im Krater kurzfristig etwas angepasst werden muss. Manche Reisegruppen hatten bereits das Glück, aus sicherer Entfernung einen spektakulären Vulkanausbruch mitzuerleben. Am späten Nachmittag erreichen wir den Badeort La-Salines-les-Baines an der Westküste. Wir wohnen in einem kleinen, gemütlichen Hotel mit Pool und ruhigem, grünen Garten nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt.
  • Tag 12 La Saline les Bains - Tag am Meer
    Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. St. Gilles-les-Bains und La-Saline-les-Bains sind mehr oder weniger die einzigen wirklichen Badeorte der Insel und besitzen ein vorgelagertes Riff. Wer will, kann baden, schnorcheln (Schnorchelausrüstung kann geliehen werden), am Strand liegen oder eine Fahrt mit dem Glasbodenboot unternehmen.
  • Tag 13 Vormittag am Meer und Heimreise
    Der Tag steht noch einmal zur freien Verfügung. Wir werden je nach Flugzeit im Laufe des späten Nachmittags zum Flughafen fahren für unseren Nachtflug von St. Denis nach Paris.
  • Tag 14 Ankunft in Deutschland
    Frühmorgens Ankunft in Paris und Weiterflug nach Frankfurt.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Auf dieser Trekkingreise umrunden und durchqueren wir die gesamte Insel mit ihren drei Talkesseln Mafate, Cilaos und Salazie. Wir besteigen sowohl den höchsten Gipfel "Piton des Neiges" als auch den noch aktiven Vulkan "Piton de la Fournaise".

    Anforderung:
    Während der zwei Trekkings führen uns meist 4- bis 6-stündige (mit Gipfelbesteigung einmal bis 9 Std.) Wanderungen über das landschaftlich reizvolle Herzstück der Insel. Die Wege sind meist in gutem Zustand und führen über kleine Bergpfade, Serpentinen- und Geröllwege mit vielen Stufen, an manchen Stellen auch etwas ausgesetzt. Bei starken Regenfällen können die Wege auch glitschig sein, weswegen Wanderschuhe mit guter Profilsohle sehr wichtig sind. Trittsicherheit, Kondition und Ausdauer sind erforderlich. Es sind Höhenunterschiede von 300 m bis 1.200 m im Aufstieg und meist 500 bis 1.100 m, einmal sogar 1.660 m im Abstieg zu überwinden. Für die mehrtägigen Etappen packen Sie in Ihren Trekking-Rucksack (Empfehlung bis maximal 40 l Volumen) nur das allerwichtigste persönliche Gepäck – einmal für 4 Tage und einmal für 3 Tage. Zwischen den einzelnen Etappen wird das Hauptgepäck (in einer Reisetasche o. ä. verpackt) separat transportiert. Somit können Sie sich mit frischer Wäsche etc. versorgen, bevor Sie wieder weiterwandern. Die Trekkingroute führt teils an steil-abfallenden Abhängen entlang, daher ist ein gutes Maß an Schwindelfreiheit erforderlich.


    Höhe:
    Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan.

    Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de

    Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen.

    Unterbringung:
    Während der Wanderungen wird in von einheimischen Familien geführten Hütten übernachtet (Mehrbettzimmer mit Sanitär-Anlagen, warme Dusche in der Regel immer möglich, außer in der Caverne Dufour am Piton des Neiges stehen keine Duschen zur Verfügung). Die Betten in den Berghütten sind mit zwei dicken Wolldecken ausgestattet, Sie benötigen also nur einen Leinen- oder Baumwoll- oder Seidenschlafsack. Für Kälteempfindliche empfiehlt sich ein Faserpelzschlafsack (Fleece).

    Verpflegung:
    Jeder Teilnehmer trägt seine Mittagsverpflegung. Die Reiseleitung wird Sie jeden Tag für die Einkäufe Ihres Picknicks beraten. Morgens und abends wird die Gruppe von den Hüttenwirten versorgt. Das Frühstück ist einfach, es gibt meist Weißbrot, Schmelzkäse und Marmelade. Wer gerne herzhaft frühstückt, sollte sich evtl. etwas Schwarzbrot (Pumpernickel), von zu Hause mitnehmen, muss aber auch daran denken, dass er es zusätzlich tragen muss. Zum Abendessen gibt es oft das landestypische „Cari" (Curry). Hauptbestandteil dieses Nationalgerichts ist Reis, dazu gehören Hülsenfrüchte, Gemüse sowie Huhn oder anderes Fleisch; die scharfe Sauce, das „Rougail", wird separat gereicht. Oft gibt es als Aperitif selbst gemachten, nach überliefertem Geheimrezept hergestellten kreolischen Punch. Da die Belieferung mit Lebensmitteln aufgrund der Abgeschiedenheit und fehlender Zufahrtsstraßen mühsam ist, bitten wir Sie während des Trekkings, keine allzu abwechslungsreichen Mahlzeiten zu erwarten.

    Besteigung des Piton des Neiges:
    Handschuhe, Mütze, Schal und Stirnlampe nicht vergessen! Es kann empfindlich kalt werden.

    Ausrüstung:
    Den klimatischen Bedingungen entsprechend ist sowohl leichte, atmungsaktive als auch warme Kleidung (Pullover, Anorak, Regenschutz etc.) nötig. Für die Wanderungen empfehlen wir Bergschuhe mit Profilgummisohle und Trekkingstöcke.

    Schwindelfreiheit:
    Die Trekkingroute führt teils an steil-abfallenden Abhängen entlang, daher ist ein gutes Maß an Schwindelfreiheit erforderlich.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise La Réunion

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass, vorläufigen Reisepass, Kinderreisepass, Personalausweis oder vorläufigen Personalausweis. Der Pass muss noch mindestens 180 Tage bei Einreise gültig sein. Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mitführen.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Für Aufenthalte bis zu 365 Tagen wird kein Visum benötigt.


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge La Réunion

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
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