Madeira, Azoren - Inselparadiese im Atlantik mit Uwe Müller

ab 3075,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
750m
Max. Höhenmeter Abstieg
1.000m
Teilnehmer
8 - 14
Reisetage
15

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Wanderreise auf Madeira und im Triangulo der Azoren auf den Inseln São Jorge, Faial und Pico

Wanderungen: 3 x leicht (2 – 3 Std.), 6 x moderat (4 – 7 Std.)
Entlang des Panoramaweges zum Pico Ruivo hinauf wandern
Auf steilen Pfaden zu den fruchtbaren Küstenebenen auf São Jorge absteigen
Die exotische Pflanzenpracht im Tropischen Garten Monte Palace bestaunen
Den uralten Zauberwald am Fanal durchstreifen
Auf Faial die bizarre Vulkanlandschaft des Capelinhos erkunden
Fakultativ: 6-stündige Besteigung des Vulkans Pico (2.351 m)

"Gewaltige unterirdische Kräfte schufen diese einmaligen Inseln und ihr unterschiedliches Erscheinungsbild inmitten des Atlantiks. Die landschaftliche Schönheit und die Verbindung von Bergen und Meer auf engstem Raum, zieht mich bis heute bei jedem Besuch in ihren Bann. Auf abwechslungsreichen und teils abgelegenen Wanderwegen gelangen wir zu bekannten Highlights, aber auch zu den verborgenen Schätzen dieser Inseln. Wir wandern auf Madeira durch verwunschene Lorbeerwälder, entlang von Levadas und über die bizarre Bergwelt bis auf den Pico Ruivo, den höchsten Gipfel. Auf den Azoren entdecken wir das Triangulo der zentralen Inselgruppe. Wir steigen ab zu den sattgrünen Fajas auf São Jorge und wandern auf Faial entlang der Lavaküste zum Capelinhos, dem jüngsten Vulkan des Archipels. Auf Pico können wir den gleichnamigen höchsten Berg Portugals besteigen, oder die sanften Riesen der Meere erleben. Die portugiesische Inselwelt ist in jeder Hinsicht kontrastreich und auf unserer Reise zählt das Motto: „Wandern und genießen“. (Uwe Müller)


Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise
    Flug via Lissabon nach Funchal. Kurze Fahrt zu unserem Hotel in Machico. Hier richten wir uns für die nächsten drei Tage ein.
  • Tag 2 Wanderung auf die Hochebene Feiteiras de Baixo
    Den heutigen Tag beginnen wir mit einem gemütlichen Rundgang durch Machico, bevor wir am Mittag zum Start unserer ersten Wanderung nach Ribeiro Frio gefahren werden. Unsere erste Tour führt zunächst entlang der Levada do Furado. Später verlassen wir die Levada und steigen über einen teils von Farnen und Heidebüschen verwachsenen, schmalen Steig aufwärts. Inmitten des grünen Dschungels erreichen wir schließlich eine farnbewachsene Lichtung, von der aus wir weiter aufsteigen bis wir die Gebäude von Chao das Freiteiras erreichen. Wenn es das Wetter gut meint, bietet uns diese Hochebene einen ersten Blick auf das Zentralmassiv mit den höchsten Gipfeln der Insel. Zurück geht es dann abwärts über einen mit Steinmännchen gekennzeichneten alten Madeira-Weg bis wir schließlich wieder das Forellenlokal bei Ribeiro Frio erreichen. Anschließend werden wir wieder zurück nach Machico gefahren. Am Abend gehen wir gemeinsam in ein gemütliches Lokal und genießen das Flair von Machico.
  • Tag 3 Ausflug nach Monte und Funchal
    Wir werden zunächst nach Monte gefahren, das im 19. Jahrhundert der Wohnort der Reichen war. Den einstigen Reichtum erkennt man noch heute an den herrlichen Villen und Gärten. Wir schauen uns unter anderem die Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte an, in der Karl I. bestattet ist. Anschließend erkunden wir den Tropischen Garden Monte Palace. Mit seiner tropischen und subtropischen Pflanzenpracht und seinem Museum mit Afrikanischen Skulpturen und einer einzigartigen Mineraliensammlung aus allen Teilen der Welt, gilt er als einer der schönsten Parks in Europa. Ein kurzer Transfer bringt uns hinab nach Funchal. Wir spazieren durch die schöne Altstadt, in der kleine Restaurants und Straßencafés zu einer Pause einladen. Nachdem wir uns gestärkt haben, besichtigen wir die Kathedrale und die wunderschöne Jesuitenkirche, bevor wir anschließend noch in die Geheimnisse des Madeiraweines eingeweiht werden und diesen bei einer Probe auch verköstigen dürfen. Anschließend fahren wir zurück nach Machico.
  • Tag 4 Höhenwanderung vom Pico do Arieiro zum Pico Ruivo
    Heute geht es hoch hinaus auf den höchsten Berg der Insel. Nach dem Frühstück verstauen wir unser gesamtes Gepäck im Bus und fahren auf den Pico do Arieiro (1.818 m), den dritthöchsten Berg der Insel. Hier schnüren wir unsere Wanderschuhe. Unsere Tour führt heute durch den bizarrsten Teil der Gebirgswelt Madeiras, steile Flanken und markante Spitzen säumen den Weg. Vielleicht entdecken wir unterwegs das gelb blühende Madeiraveilchen, eine botanische Kostbarkeit in dieser wilden Gebirgslandschaft. Vom Aussichtspunkt am „Bussardnest“ ziehen wir weiter, vorbei am zweithöchsten Berg, dem Pico das Torres, führt unser Weg in stetigem auf und ab durch diese einzigartige Bergwelt. Bald darauf ist es nicht mehr weit und der Gipfel des Pico Ruivo (1.862 m), der höchste Punkt der Insel, ist schon in Sichtweite. An klaren Tagen ist die Aussicht von oben atemberaubend: Rau und zerklüftet türmen sich die Berge vor uns auf. Wir genießen diesen Moment und lassen die faszinierende Bergwelt auf uns wirken, bevor wir wieder absteigen und auf einem schön angelegten Höhenweg zur Achado do Teixeira gelangen. Hier wartet schon unser Bus auf uns und wir fahren entlang der Nordküste zu unserer neuen Unterkunft in Sao Vicente. Wir beziehen unsere Zimmer und lassen uns am Abend von unseren Gastgebern mit einem 3-Gänge Menü verwöhnen.
  • Tag 5 Wanderung im Zauberwald Fanal und Besuch der Naturschwimmbecken von Porto Moniz
    Das Gebiet von Fanal, das sich in einem kleinen Vulkankrater befindet und zum Naturpark und Ruhegebiet erklärt wurde, ist ideal für eine entspannte Wanderung. Die Gegend verdankt ihre Schönheit nicht nur dem beeindruckenden, Jahrhunderte alten Lorbeerwald, mit einigen Exemplaren, die noch aus der Zeit vor der Entdeckung der Insel stammen, sondern auch den spektakulären Landschaften, die man hier von natürlichen Aussichtspunkten aus bewundern kann. Schon am Beginn unserer Wanderung warten die ersten eindrucksvollen uralten Lorbeerbäume auf uns. Später ergeben sich dann beeindruckende Ausblicke auf die dunkelgrünen, dicht mit ursprünglicher Vegetation bewachsenen Hänge der Nordküste, die oft unter mystischen Nebelschleiern hängen. Unser Weg führt weiter durch eine urige einzigartige Landschaft entlang der Nordostflanke des Ribeira da Janela, des längsten Flusses auf Madeira. Immer weiter leicht bergauf, wandern wir durch diesen urweltlichen Wald, bis wir schließlich ein kleines Seitental überqueren und wieder auf die Straße treffen. Hier wartet bereits unser Bus und bringt uns an die Nordküste nach Porto Moniz. Auf einer Lavazunge gelegen, breitet sich dieser Ort zum Meer hin aus. Bei schönem Wetter dürfen wir uns hier auf eine Erfrischung in einem beeindruckenden von Lavagestein geschützten Naturschwimmbecken freuen. Im Anschluss fahren wir wieder zurück nach Sao Vicente.
  • Tag 6 Wanderung über den Pico Grande zur Boca da Encumeada
    Heute unternehmen wir eine abwechslungsreiche Gebirgswanderung mit herrlichen Blicken auf das Zentralmassiv und in tief eingeschnittene Täler. Die Besteigung des Pico Grande ist dabei eines der grandiosesten Gipfelerlebnisse auf Madeira. Einst durchzogen zahlreiche Pflasterstraßen das Bergland von Madeira. Im Laufe der Zeit eroberte sich die Natur diese Straßen wieder zurück und übrig blieben nur noch schmale Fußwege. Unsere heutige Etappe führt uns über so einen Weg, den Encumeada-Pass. Bis es eine Straße gab, war dieser Pass einer der wichtigsten Handelswege, er verband den Norden mit dem Süden der Insel. Heute können wir diesen alten aussichtsreichen Verbindungsweg als Wanderer genießen und diese reizvolle Tour mit allen Sinnen erleben. Am Boca da Encumeada angekommen, endet dann unsere Wanderung und wir werden mit dem Bus wieder zurück nach Sao Vicente gefahren. Bei einem gemeinsamen Abendessen genießen wir hier unseren letzten Abend auf Madeira.
  • Tag 7 Flug über Ponta Delgada nach Sao Jorge, Spaziergang durch Velas
    Wir werden heute zum Flughafen gebracht und fliegen über Ponta Delgada weiter nach Sao Jorge, unserer ersten Insel auf den Azoren. Nach einem kurzen Transfer mit dem Bus, erreichen wir unser Hotel in Velas und richten uns hier für die kommenden vier Tage ein. Je nach Ankunftszeit bleibt heute noch Zeit, den Hausberg Morro Grande zu besteigen oder einem der beiden Naturschwimmbecken von Velas einen Besuch abzustatten. Am Abend treffen wir uns zu einem kleinen Spaziergang durch Velas und kehren im Anschluss in ein gemütliches Restaurant zum Abendessen ein.
  • Tag 8 Wanderung zum Parque Florestal Sete Fontes
    Unsere erste Tour auf Sao Jorge führt uns zunächst in den äußersten Westen der Insel. Von grünen Weiden überzogene Vulkankegel säumen unsere Fahrt bis Rosais, dem Startpunkt unserer Wanderung. Wir laufen aufwärts vorbei an sattgrünen Wiesen bis wir den alten Leuchtturm an der Ponta dos Rosais erreichen und einen ersten Blick auf die steil abfallende Westspitze von Sao Jorge bekommen. Unser heutiges Ziel ist jedoch der wildromantische Parque Florestal Sete Fontes mit seiner verwunschen wirkenden, tropischen Pflanzenwelt. Von hier werden wir zurück zu unserer Unterkunft gefahren. Am Abend treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant in Velas.
  • Tag 9 Wanderung von der Serra do Topo zur Faja dos Cubres
    Heute machen wir uns auf zu einer Wanderung entlang der imposanten Nordküste. Hier befinden sich die meisten der rund 75 Fajas von Sao Jorge. Die winzigen Felder liegen auf kleinen Landzungen vor gewaltigen, mehrere hundert Meter hohen Steilfelsen. Wir werden zur Serra do Topo gebracht und folgen zunächst einem Eselspfad, bevor wir zwischen Natursteinmauern vorbei an blau und violett blühenden Hortensien hinab zur Faja Santo Cristo steigen. In der urigen Dorfkneipe machen wir eine kurze Rast, bevor wir vorbei an der Faja dos Tijolos und der Faja do Belo schließlich die mit Fahrzeugen erreichbare Faja dos Cubres erreichen. Hier werden wir wieder abgeholt und zurück zu unserer Unterkunft gebracht.
  • Tag 10 Wanderung von der Faja de Alem über Norte Grande zur Faja Ouvidor
    Einsam und lang gestreckt liegt die heute unbewohnte Faja de Alem an der Nordküste, zu der wir zunächst gefahren werden. Auf einem versteckten alten Zugangsweg gelangen wir auf der Westseite hinunter und blicken in die größtenteils immer noch bewirtschafteten Gärten. Wir durchwandern die Faja de Alem und wählen für unseren Aufstieg einen steilen Pfad auf der Ostseite der Faja. Über 400 m steigen wir nun auf bis in den Ort Norte Grande. Hier legen wir erst einmal eine Pause ein, bevor wir anschließend zur Faja Ouvidor absteigen und an einem spektakulär gelegenen Felsstrand, eingerahmt von mächtigen Basaltsäulen, ein Bad im Atlantik genießen können. Nach dieser Erfrischung fahren wir wieder zurück zu unserer Unterkunft. Unseren letzten Abend auf Sao Jorge genießen wir bei einem gemeinsamen Abendessen in einem schönen Lokal in Velas.
  • Tag 11 Fährüberfahrt nach Faial, Stadtrundgang durch Horta, Freizeit
    Heute nehmen wir die Fähre von Sao Jorge über Pico nach Faial. Dort angekommen wird unser Gepäck in Empfang genommen und zu unserem Hotel transportiert. Wir dagegen machen uns direkt vom Hafen auf, zu einem kleinen Stadtrundgang durch das lebendige Städtchen Horta. Nach etwas mehr als einer Stunde erreichen wir unser Hotel Faial Garden Resort. Der Rest des Tages kann dann zum Ausruhen oder Baden genutzt werden. Oder wie wäre es mit einem Spaziergang zum Hausberg Monte da Guia? Bevor wir dann am Abend gemeinsam in ein Lokal zum Essen gehen, lassen wir noch den Segler-Charme von Horta auf uns wirken. Wir statten dem berühmten Café Peter Sport einen Besuch ab und genießen von dort den Blick auf den direkt gegenüberliegenden Vulkan Pico.
  • Tag 12 Wanderung von der Caldeira von Faial nach Praia do Norte, Besuch des Capelinhos-Vulkanmuseum
    Wir fahren zur beeindruckenden Caldeira von Faial und wandern am Rand des riesigen Kraters entlang. Danach steigen wir bis zu einer Levada ab, der wir etwa einen Kilometer folgen, bevor wir in Richtung Praia do Norte abzweigen. Dort angekommen ist erst einmal Zeit für eine Pause, bevor wir nach Capelinhos gefahren werden. Wie ist dieser kahle, wüstenartige Landstrich wohl entstanden? Auf einer kurzen Wanderung durch diese Mondlandschaft erleben wir den vulkanischen Charakter von Faial und gelangen schließlich zum „verlandeten“ Leuchtturm am einstigen Ende der Insel. Im spannenden Vulkanmuseum lernen wir viele Details zur Entstehung der Azoren und wie die Menschen das Leben mit den Vulkanen meistern. Mit unserem neu gewonnenen Wissen fahren wir anschließend wieder zurück nach Horta.
  • Tag 13 Färüberfahrt nach Pico, Küstenwanderung, wahlweise Besteigung des Pico oder Walbeobachtungsfahrt
    Wir nehmen am Morgen die Fähre, um von Faial nach Madalena auf Pico überzusetzen. Wer möchte, kann heute den Vulkan Pico (2.351 m), Portugals höchsten Berg, besteigen. Der Aufstieg führt steil über unwegsames Gelände zum Gipfel. Oben angekommen, werden wir mit einem prachtvollen Rundblick auf die Zentralinseln des Archipels belohnt. Im Krater des Pico befindet sich ein 70 m hoher Kegel – der „Pico Pequeno", der eigentliche Gipfel, den wir bei guten Bedingungen nach leichter Kletterei ebenfalls erklimmen können (Gehzeit: ca. 6 Std., ↑1.100 m, ↓ 1.100 m). Der Pico kann nur bei guten Wetterbedingungen bestiegen werden.
    Für alle, die nicht an der Besteigung des Pico teilnehmen, besteht heute die Möglichkeit eine Walbeobachtungsfahrt zu unternehmen. Diese Tour findet in kleinen Zodiac-Booten statt und dauert ca. 3 Stunden. Die Walbeobachtungsfahrten sind wetterabhängig und können bei schlechtem Wetter oder hohem Seegang vor Ort abgesagt werden. Allen die nicht an der Walbeobachtungstour teilnehmen möchten, steht der Vormittag in Madalena zur freien Verfügung. Im Anschluss an die Walbeobachtungstour starten wir dann unsere Küstenwanderung durch das Anbaugebiet des inseltypischen Verdelho-Weines. Geschützt vor Wind und Salzluft werden die Weinreben hier in kleinen, von Lavasteinen umrandeten Mulden gezogen. Am Nachmittag treffen wir dann wieder mit den Pico-Bezwingern zusammen und gemeinsam geht es mit der Fähre wieder zurück. Unseren letzten Abend auf Faial lassen wir bei einem gemeinsamen Abendessen in Horta gemütlich ausklingen.
  • Tag 14 Flug nach Sao Miguel, Spaziergang durch Ponta Delgada
    Heute fahren wir mit der Fähre zurück nach Sao Jorge, werden dort zum Flughafen gebracht und fliegen weiter nach Sao Miguel. Nach kurzer Fahrt erreichen wir unser Hotel in Ponta Delgada. Wenn es unsere Ankunftszeit noch zulässt, treffen wir uns zu einem gemeinsamen Spaziergang. Wir werden auf unserer Tour den kleinen, aber sehr schönen Park Jardim Antonio Borges erkunden, der sich in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums befindet. Natürlich genießen wir aber auch das schöne Flair an der Uferpromenade mit ihren vielen Restaurants und schlendern durch die quirlig-bunte Altstadt von Ponta Delgada, die uns mit ihren vielen Boutiquen und Bars zum Bummeln einlädt. Im Anschluss an unseren Stadtrundgang kehren wir in ein schönes Restaurant ein und lassen bei diesem Abschiedsessen unsere Reise in Gedanken noch einmal Revue passieren.
  • Tag 15 Heimreise
    Wir fahren zum Flughafen Ponta Delgada und treten unsere Rückreise an.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Der Fokus dieser Reise liegt auf abwechslungsreichen Wanderungen durch die unterschiedlichen Vegetationszonen Madeiras sowie auf Küsten- und Vulkanwanderungen auf den Azoren-Inseln São Jorge, Faial und Pico. Daneben werden die landschaftlichen und klimatischen Kontraste der Inseln deutlich und die Reise bietet Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Menschen auf den Inseln.

    Anforderung:
    Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit auf schmalen, teils unwegsamen Pfaden. Dazu gehören dunkle Tunnel, steile Stufen und vulkanisches Gelände. Besonders nach Regen können einige Passagen rutschig und schlammig sein. Bei den Auf- und Abstiegen müssen immer wieder auch kurze steile Strecken überwunden werden, Geröll und vulkanisches Gestein gehören zum täglichen Programm, für manche Etappen ist Schwindelfreiheit erforderlich. Es sind keine technischen Vorkenntnisse notwendig, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Die fakultative Besteigung des Pico (2.351 m) stellt erhöhte Anforderungen und entspricht eher einer Tour der Kategorie III. Die letzten Meter zum Gipfel sind nur über eine leichte Kletterpassage zu erreichen. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.

    Unterbringung:
    Wir übernachten auf Madeira die ersten Nächte in einem Mittelklassehotel in zentraler Lage von Machico, nur wenige Minuten vom Strand entfernt. Das Hotel in São Vicente befindet sich direkt am Meer. Beide Hotels verfügen über einen Pool sowie gemütliche Zimmer mit Bad. Auf São Jorge und Faial übernachten wir ebenfalls in Mittelklassehotels, jeweils nahe der hübschen Inselhauptstädte. Auf São Jorge liegt unser Hotel direkt am Atlantik, in unmittelbarer Nähe befinden sich zwei schöne Natur-Pools. Unser Hotel auf Faial befindet sich in der Nähe der Uferpromenade und verfügt über einen Außenpool. Auf São Miguel verbringen wir die letzte Nacht in einem einfachen, ruhig gelegenen Stadthotel in Ponta Delgada.

    Verpflegung:
    Bei dieser Reise ist Frühstück sowie sieben Abendessen inkludiert. Wir frühstücken jeweils in den Unterkünften, das Abendessen wird in Sao Vicente einmal im Hotel eingenommen. An den weiteren Abenden essen wir in verschiedenen lokalen Restaurants. Mittags machen wir entweder ein Picknick oder kehren in einem Restaurant ein. Auf allen Inseln wird viel Fisch gegessen, teilweise gibt es aber auch deftige Fleischgerichte. Dazu werden häufig Kartoffeln und Gemüse gereicht. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

    Nachhaltigkeit:
    Unsere Partner auf den Azoren legen sehr viel Wert auf nachhaltiges Arbeiten und folgen dabei stringent Maßstäben für ein Umwelt-Management-System. Dabei wird auf einen bewussten Umgang mit Wasser, Lärmschutz, Reduzierung der Treibhausgase, den soziale Umgang mit lokalen Partnern und Energieeffizienz geachtet. Der ökologische Fußabdruck soll kontinuierlich reduziert werden. Dafür wurde eigens ein "Green Team" gegründet, was dafür sorgt, dass alle Vorgaben eingehalten und umgesetzt werden. Dadurch wird die Wirtschaft vor Ort gestärkt, es werden Restaurants ausgewählt, die lokale Produkte verwenden und Schulprojekte gefördert. Bei unserem Partner für die optionale Walbeobachtungstour handelt es sich um eine Forschungsstation von Biologen, für die der Schutz der Meerestiere an erster Stelle steht. Die Walbeobachtungstouren erfolgen nach strengen Vorschriften. So muss ein Mindestabstand zu den Tieren gehalten werden, es dürfen nicht mehrere Boote gleichzeitig ein Tier umzingeln und alle Gäste werden vor der Tour eingewiesen und auf richtiges Verhalten sensibilisiert. Die Touren werden zudem in kleinen Zodiac-Booten unternommen, sodass nur kleine Gruppen auf Tour gehen können.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Portugal

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Der Pass muss bei Ausreise gültig sein. Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse. Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden. Für Aufenthalte wird kein Visum benötigt.

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Einreise Portugal

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Madeira liegt im klimatischen Bereich der Subtropen und steht von Frühling bis in den Herbst im Einflussbereich des Nordostpassats und bietet so ganzjährig ideale Voraussetzungen für einen Wanderurlaub. Frühjahr und Winter sind mild mit Durchschnittstemperaturen um die 18°C von Dezember bis März, etwa 19°C im April, und um die 20°C im Mai und November. Der Oktober ist mit 23°C etwas wärmer, auch von Juni bis September herrschen mit durchschnittlich 25°C angenehme Wandertemperaturen. Gerade aber weil Madeira die „Insel des ewigen Frühlings „ genannt wird, sind komplett heitere Tage ohne Bewölkung nicht die Regel, sondern es muss stets auch mit kurzen Regenschauern gerechnet werden.
    Auf den Azoren herrscht – beeinflusst durch den Golfstrom – ein subtropisches, feucht-warmes Klima ohne große Temperaturschwankungen. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, meist zwischen 75 und 90 %, daher empfindet man die eigentlich moderaten Durchschnittstemperaturen von 20°C im Mai und September und bis zu 26°C im August oft als wärmer und „schweißtreibender“ als in Mitteleuropa. Stürme und ausgiebige Regenfälle gibt es hauptsächlich im Winterhalbjahr, dennoch muss auch im Sommer jederzeit mit Niederschlägen gerechnet werden. Die wettersichersten Monate sind von Juni bis September. Die Wassertemperaturen betragen in dieser Zeit dank des Golfstroms angenehme 20°C – 23°C.