Mark Brandenburg – Wälder, Seen und Preußenschlösser

ab 1350,- €

Teilnehmer
12 - 29
Reisetage
8

Veranstalter: Studiosus Reisen

Die Landschaft der Mark Brandenburg mit ihren Backsteinstädten und preußischen Schlössern und Gärten entdecken

Kennen Sie die Mark Brandenburg? Das Herzland des späteren Preußen: knorrige Kiefernwälder, Äcker und Wiesen bis zum Horizont, durchbrochen von unzähligen Flussläufen und Kanälen, klare Seen, mal melancholisch-verträumt, mal heiter glitzernd, dazwischen kleine Dörfer, Backsteinkirchen, Herrenhäuser. Erleben Sie diese weite Landschaft, entdecken Sie alte Hansestädte wie Stendal und Tangermünde und das idyllische Rheinsberg, fahren Sie mit dem Schiff in die Ruppiner Schweiz und flanieren Sie durch die glanzvollen Schlösser und Gärten Potsdams mit seiner zum UNESCO-Welterbe geadelten Harmonie aus Landschaft und Stadt! Ein schönes Stück Deutschland, das die Seele schweben lässt.

  • Rundreise in bequemem Reisebus mit WC
  • 7 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels
  • Frühstück, ein Mittagessen in einem Landgasthof, 2 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem typischen Restaurant
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Schiffsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Eintrittsgelder (ca. 60 €)
  • Übernachtungssteuer
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)

Tagesbeschreibung

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  • Willkommen in Brandenburg!
    Individuelle Anreise nach Berlin. Dort begrüßt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin um 15 Uhr am Ostbahnhof zur Fahrt nach Neuruppin. Unterwegs auf der B 96, der ehemaligen "Traumstraße der DDR", sind wir schon mittendrin in der typischen Landschaft der Mark Brandenburg: jede Menge Dörfer und Gutshöfe, kleine Schlösser und alte Ziegeleien, in denen der Baustoff für die Berliner Mietskasernen gebrannt wurde, und vor allem endlose Felder, Wälder, Seen und Kanäle. 90 km. In unserem Hotel im Ortsteil Alt-Ruppin lernen wir uns beim gemeinsamen Abendessen erst einmal kennen. Zwei Übernachtungen in Neuruppin.
  • Auf den Spuren von Fontane und Schinkel
    Neuruppin gilt als die preußischste Stadt Brandenburgs, wurde sie doch nach einem Großbrand Ende des 18. Jahrhunderts als Modellstadt des Frühklassizismus wieder aufgebaut: mit klaren Linien und regelmäßigem Grundriss. Das prägte den Stil eines berühmten Sohns der Stadt, des Malers und Architekten Karl Friedrich Schinkel. Auch der Dichter Theodor Fontane war Neuruppiner; auf unserem Spaziergang kommen wir an seinem Geburtshaus vorbei. Mittags geht es in die Ruppiner Schweiz. Mittendrin die Boltenmühle. Schon Friedrich der Große schwärmte von ihrer idyllischen Lage. Hier lassen wir uns die märkische Küche schmecken: Kartoffeln, Gurken, Rübchen und frischen Fisch. Zurück nach Neuruppin geht es mit dem Schiff: Über Flüsschen und Kanäle von See zu See zum Neuruppiner See. Typische märkische Landschaft aus Wäldern und Seen, stimmungsvoll und melancholisch, wie sie Fontane immer wieder beschrieben hat. Busstrecke 100 km.
  • Von Schloss Rheinsberg in die Altmark
    In Schloss Rheinsberg verbrachte Friedrich der Große als Kronprinz die glücklichsten Jahre seines Lebens, Theodor Fontane und Kurt Tucholsky setzten dem Schloss literarisch ein Denkmal. Auch wir lassen uns von dem Rokokojuwel und seiner malerischen Lage am See verzaubern. Unterwegs zur Elbe machen wir Halt in Havelberg, wo der wuchtige Dom die Mündung der Havel in die Elbe bewacht. Nach einem Rundgang fahren wir hinüber auf die andere Flussseite, in die Altmark, die heute zu Sachsen-Anhalt gehört. 150 km. In unserem Altstadthotel in Tangermünde lassen wir uns unser altmärkisches Abendessen schmecken. Zwei Übernachtungen in Tangermünde.
  • Links und rechts der Elbe
    Stendal, Hauptstadt der Altmark, atmet den Geist nordischer Hansestädte. Im Dom St. Nikolai bewundern wir die Buntglasfenster, bevor wir zur Marienkirche und zum Marktplatz spazieren. Der heutige Wochenmarkt sorgt für Farbtupfer zwischen den historischen Gebäuden im Stil der Backsteingotik, und wir schlendern mit den Stendalern zwischen den Ständen. Dem Flug der Störche folgen wir in die Elbauen, wo die Kirchtürme des Klosters Jerichow über dem flachen Land aufragen. Nach unserem Besuch der romanischen Backsteinkirche verbringen wir den Nachmittag in Tangermünde. Die frühere Hansestadt hat ihr mittelalterliches Stadtbild hinter mächtigen Mauern bewahrt. Das Rathaus mit seiner filigranen Backsteinfassade, die Stephanskirche und die Kaiserburg säumen unseren Weg. 50 km.
  • Mitten in der Mark Brandenburg
    In Brandenburg an der Havel scheinen Stadt und Fluss ineinander überzugehen: Vom Dom St. Peter und Paul, der Keimzelle der Mark, spazieren wir über die Altstadtinseln. Fontanes Gedichtzeilen "Herr Ribbeck aus Ribbeck im Havelland ..." begleiten uns durch das Havelland bis nach Werder. Dank des besonderen Klimas gedeihen hier Obstbäume und Weinreben. Auf einem Obsthof plaudern wir beim Apfelwein mit dem Bauern über den Trend zu regionalen Produkten und den Herausforderungen des Klimawandels. Weiter geht es nach Potsdam. 100 km. Das Holländische Viertel mit seinen vielen kleinen Restaurants liegt nicht weit entfernt. Tipps für den Abend hat Ihre Reiseleiterin. An einem lauen Sommerabend empfiehlt sich ein Aperitif in einem der Cafés am Nauener oder am Brandenburger Tor. Drei Übernachtungen in Potsdam.
  • Schloss Sanssouci - Preußens Glanz & Gloria
    Vom Pfingstberg aus genießen wir den Panoramablick über "Preußens Arkadien", die einzigartige Mischung aus Schlössern, Parks und Seen, die Potsdam auszeichnet und der Landschaft den UNESCO-Welterbetitel eingebracht hat. Im Schloss Sanssouci erweckt Ihre Reiseleiterin die Welt Friedrichs des Großen zum Leben: Beim Rundgang durch die Gemächer und Weinbergterrassen zeichnet sie Ihnen ein Bild des Preußenkönigs als Philosoph, Flötist, Aufklärer und Hasardeur. Unterwegs durch den Park, zum Chinesischen Teehaus und zur Orangerie erkunden wir die Komposition aus Architektur und Landschaft mit ihrem raffinierten Netz von Aus- und Durchblicken. Wer mag, spaziert weiter zum Drachenhaus, zu den Römischen Bädern, zum Schloss Charlottenhof oder zum Neuen Palais. Vielleicht zieht es Sie aber auch zurück ins Hier und Heute zu Potsdams Flaniermeile, der Brandenburger Straße.
  • Potsdam zu Wasser und zu Lande
    Wieder neu erstanden ist das Herz der Potsdamer Altstadt: der Alte Markt mit der Nikolaikirche, dem Museum Barberini und dem wiederaufgebauten Stadtschloss, Sitz des Brandenburger Landtags. Fragen Sie Ihre Reiseleiterin beim Stadtrundgang, warum die Rekonstruktion des Alten Markts umstritten war. Perspektivwechsel: Vom Schiff aus bietet sich uns ein ganz anderer Blick auf die Potsdamer Silhouette. Schloss Babelsberg, der Schlosspark Glienicke und die Sacrower Heilandskirche gleiten vorbei. Am Neuen Garten gehen wir von Bord und besuchen Schloss Cecilienhof, das das Andenken an die Potsdamer Aliiertenkonferenz bewahrt. Möchten Sie von hier mit dem Schiff zurückfahren? Oder lieber mit der Reiseleiterin am Marmorpalais vorbei und durch die Potsdamer Villenviertel zurück in die Innenstadt spazieren? Beim Abendessen lassen wir unsere Eindrücke Revue passieren und feiern gemeinsam Abschied.
  • Park Glienicke zum Abschied
    Der letzte Höhepunkt unserer Reise liegt wieder im Grünen: Der Glienicker Schlosspark ist ein Juwel in der Potsdam-Berliner UNESCO-Kulturlandschaft. Hier haben Schinkel und Lenné sich der Gestaltung von Schloss und Park Glienicke angenommen und damit das Modell für das Gesamtkonzept von Preußens Arkadien entworfen. Die Glienicker Brücke erinnert an dunkle Kapitel deutscher Geschichte: die Teilung des Landes und Agentenaustausch im Morgennebel zwischen den Supermächten. Dann fahren wir zum Berliner Hauptbahnhof, wo wir endgültig Abschied voneinander nehmen. 35 km. Wer individuell verlängert hat, kann sich noch auf zusätzliche Tage in Berlin freuen. Ansonsten heißt es: individuelle Heimreise ab ca. 14 Uhr.

Zusatzinformationen

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23.05.2021 - 30.05.2021
ab 1350,- €
13.06.2021 - 20.06.2021
ab 1350,- €
11.07.2021 - 18.07.2021
ab 1350,- €
12.09.2021 - 19.09.2021
ab 1350,- €